{"id":730486,"date":"2026-01-19T14:21:12","date_gmt":"2026-01-19T14:21:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/730486\/"},"modified":"2026-01-19T14:21:12","modified_gmt":"2026-01-19T14:21:12","slug":"keine-angst-vor-trump-europa-ist-stark-genug-fuer-eine-antwort-im-zollstreit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/730486\/","title":{"rendered":"Keine Angst vor Trump: Europa ist stark genug f\u00fcr eine Antwort im Zollstreit"},"content":{"rendered":"<p id=\"absatz1\" class=\"x_p1\">Der normale Mensch st\u00f6hnt vermutlich auf: Es ist zum Verr\u00fccktwerden! Noch bevor ein sowieso schon f\u00fcr Europa schlechtes Zollabkommen mit den USA endg\u00fcltig beschlossen ist und in Kraft tritt, ist es auch schon wieder null und nichtig. Weil US-Pr\u00e4sident Donald Trump seine Zollpolitik unberechenbar immer wieder auch f\u00fcr seine politischen Ziele missbraucht, kann sich Europa nicht mehr auf Vereinbarungen verlassen.<\/p>\n<p id=\"absatz2\" class=\"x_p1\">Jetzt also Strafz\u00f6lle f\u00fcr europ\u00e4ische L\u00e4nder, die sich im Gr\u00f6nland-Streit auf die Seite D\u00e4nemarks stellen. Das Hin und Her ist f\u00fcr die heimische Wirtschaft genauso schlecht wie die neuerlichen, m\u00f6glicherweise um zehn Prozent h\u00f6heren Z\u00f6lle f\u00fcr Exporte in die USA selbst. Wirtschaft braucht Verl\u00e4sslichkeit zum Gedeihen. <\/p>\n<p id=\"absatz3\" class=\"x_p1\">Das gilt aber auch f\u00fcr die US-Wirtschaft. Produkte, die sie heute in der EU bestellt, k\u00f6nnen bei Lieferung schon um zehn oder wie viel Prozent auch immer teurer sein. Schaden wird auf beiden Seiten entstehen. Deshalb muss auch von dort Druck auf den erratisch-narzisstischen Pr\u00e4sidenten ausge\u00fcbt werden. Zumal auch die amerikanische Bev\u00f6lkerung eindeutig gegen den Kurs von Trump ist.<\/p>\n<p>\n        \u00d7\n    <\/p>\n<p>\n            Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail zur Best\u00e4tigung Ihrer Anmeldung.\n        <\/p>\n<p>Erst danach ist diese abgeschlossen.<\/p>\n<p>Bitte pr\u00fcfen Sie auch den Spam-Ordner.<\/p>\n<p>\n        \u00d7\n    <\/p>\n<p>\n            Sie haben bisher Ihre E-Mail-Adresse noch nicht best\u00e4tigt.\n        <\/p>\n<p>Erst danach ist diese abgeschlossen.<\/p>\n<p>Bitte pr\u00fcfen Sie auch den Spam-Ordner.<\/p>\n<p>\n        \u00d7\n    <\/p>\n<p>\n            Es ist einen Fehler aufgetreten\n        <\/p>\n<p>Bei Fragen hilft unser Newsletter-Support<\/p>\n<p> Newsletter<\/p>\n<p> Wirtschaft <\/p>\n<p>W\u00f6chentlich die neuesten Wirtschaftsthemen und Entwicklungen aus OWL.<\/p>\n<p>                Jetzt anmelden<\/p>\n<p>Im Umgang mit Narzissten wie Trump gibt es nur zwei M\u00f6glichkeiten<\/p>\n<p class=\"x_p1\">Es w\u00e4re klug von der europ\u00e4ischen Wirtschaft, jetzt ihre guten Kontakte zu ihren Handelspartnern in den USA zu nutzen. Die haben \u00e4hnliche Interessen wie sie selbst. Jedenfalls ist es besser, gemeinsam zu argumentieren, als w\u00fctend \u00fcberzureagieren. Oder gar die Nato infrage zu stellen. Und vielleicht h\u00f6rt Trump ja auf seine eigene Wirtschaft samt Arbeitsmarkt mehr als auf Gezeter in Europa.<\/p>\n<p id=\"absatz5\"><b class=\"bold\">Verfolgen Sie unseren Live-Blog:<\/b> <a href=\"https:\/\/www.nw.de\/nachrichten\/politik\/24253863_Liveblog-zum-Groenland-Streit-Bundesregierung-weist-Zolldrohung-als-nicht-akzeptabel-zurueck-LT.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">So wird \u00fcber Trumps Strafz\u00f6lle diskutiert<\/a><\/p>\n<p id=\"absatz6\" class=\"x_p1\">Nat\u00fcrlich kann es so nicht weitergehen. Aber eine narzisstische Pers\u00f6nlichkeit wie Trump wird sich nicht freiwillig \u00e4ndern. Sie kreist nur um sich und ihre eigenen Ziele. Und wer da nicht mitmacht, wird entweder mit Strafen belegt oder mit Liebesentzug und Nichtbeachtung gepeinigt, bis er gef\u00fcgig ist. Das k\u00f6nnen Psychologen f\u00fcr private Verh\u00e4ltnisse best\u00e4tigen. Bislang dachten wir nur, dass Politik anders, professioneller funktioniert.<\/p>\n<p id=\"absatz7\" class=\"x_p1\">Da hilft es nur, hart zu reagieren oder die Beziehung zu beenden. Da die EU kaum ihre Beziehung zu den USA und damit derzeit Trump beenden kann und auch nicht sollte, hilft nur eine klare Reaktion. Womit nicht eine Zollerh\u00f6hung auf amerikanischen Whisky gemeint sein kann. Die allein w\u00e4re l\u00e4cherlich.<\/p>\n<p> Handelsbeziehungen mit anderen Regionen ausweiten<\/p>\n<p id=\"absatz8\" class=\"em_text\">Das Aussetzen des Zollabkommens, das null Z\u00f6lle f\u00fcr alle US-Produkte in der EU vorsieht, ist ein erster Schritt. Folglich m\u00fcssen auch amerikanische Lieferanten weiter mit Z\u00f6llen rechnen. Europa ist nicht machtlos. Das Handelsbilanzdefizit der USA mit der EU betr\u00e4gt rund 200 Milliarden Dollar. Das liegt weniger an Z\u00f6llen als vielmehr an weniger attraktiven Produkten, die die USA anbieten k\u00f6nnen. Die sind vor allem bei der Tech-Industrie stark.<\/p>\n<p id=\"absatz9\" class=\"em_text\">Vor allem sollte die EU die Handelsbeziehungen mit anderen Regionen der Welt ausbauen. Das ist das bedeutsame Signal des Mercosur-Abkommens mit S\u00fcdamerika, das am Wochenende besiegelt wurde. Das ist auch wichtig f\u00fcr die Wirtschaft in OWL. Allerdings d\u00fcrfen Verhandlungen mit Indien, Indonesien und anderen nicht wieder 25 Jahre dauern. Wenn das schnell gelingt, muss sich in Europa \u00fcber Trump niemand die Haare raufen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der normale Mensch st\u00f6hnt vermutlich auf: Es ist zum Verr\u00fccktwerden! 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