{"id":730817,"date":"2026-01-19T17:19:24","date_gmt":"2026-01-19T17:19:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/730817\/"},"modified":"2026-01-19T17:19:24","modified_gmt":"2026-01-19T17:19:24","slug":"fw-e-massenkarambolage-auf-der-bab-42-19-pkw-beteiligt-feuerwehr-essen-und-bottrop","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/730817\/","title":{"rendered":"FW-E: Massenkarambolage auf der BAB 42: 19 Pkw beteiligt &#8211; Feuerwehr Essen und Bottrop &#8230;"},"content":{"rendered":"<p class=\"date\">19.01.2026 \u2013 17:18<\/p>\n<p class=\"customer\">\n                        <a class=\"story-customer\" title=\"weiter zum newsroom von Feuerwehr Essen\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/blaulicht\/nr\/56893\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Feuerwehr Essen<\/a>\n                    <\/p>\n<p><a class=\"glightbox event-trigger\" href=\"https:\/\/cache.pressmailing.net\/thumbnail\/story_hires\/35757749-ef55-4a1b-b90f-2db21a4bd0fa\/010101010101.jpg.jpg\" data-description=\"Blick auf die Einsatzstelle\" data-category=\"medialightbox\" data-action=\"click\" data-label=\"single\" data-value=\"696e596c270000fd2c7ab7a1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" height=\"540\" with=\"720\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/fw-e-massenkarambolage-auf-der-bab-42-19-pkw-beteiligt-feuerwehr-essen-und-bottrop-im-gro-einsatz.jpeg\"   alt=\"FW-E: Massenkarambolage auf der BAB 42: 19 Pkw beteiligt - Feuerwehr Essen und Bottrop im Gro\u00dfeinsatz\" class=\"single\"\/><\/a><\/p>\n<p><a data-category=\"citylink-story-view\" data-action=\"click\" data-label=\"Citylink in Meldungsansicht\" class=\"story-city event-trigger\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/regional\/Essen%2C%20BAB%2042%20FR%20Duisburg%2C%2019.01.2026%2C%2005%3A20%20Uhr\" title=\"News aus Essen, BAB 42 FR Duisburg, 19.01.2026, 05:20 Uhr \" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Essen, BAB 42 FR Duisburg, 19.01.2026, 05:20 Uhr<\/a> (ots)<\/p>\n<p>In den fr\u00fchen Morgenstunden des Montags (19.01.) wurde die Feuerwehr Essen um 05:20 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf die Bundesautobahn 42 alarmiert. Zwischen dem Kreuz Essen-Nord und der Anschlussstelle Bottrop-S\u00fcd in Fahrtrichtung Duisburg kam es auf der Br\u00fccke \u00fcber den Rhein-Herne-Kanal zu einer Massenkarambolage mit insgesamt 19 beteiligten Fahrzeugen. Auf mehreren Fahrspuren erstreckte sich ein Tr\u00fcmmerfeld &#8211; zahlreiche Fahrzeuge standen besch\u00e4digt ineinander geschoben auf der Br\u00fccke.<\/p>\n<p>Bereits bei der ersten Erkundung zeigte sich, dass nicht nur die Anzahl der Fahrzeuge, sondern auch die Vielzahl betroffener Personen eine schnelle Erkundung der Einsatzstelle erforderlich machte. Insgesamt waren 25 Menschen unmittelbar betroffen. Vier Personen erlitten Verletzungen &#8211; eine davon schwer. Der Rettungsdienst transportierte die Verletzten in umliegende Krankenh\u00e4user.<\/p>\n<p>Noch w\u00e4hrend der ersten Lageerkundung wurde der Leitstelle ein weiterer Verkehrsunfall in unmittelbarer N\u00e4he gemeldet. Dadurch musste die Einsatzstelle in zwei Einsatzabschnitte gegliedert werden: ein Abschnitt auf der Br\u00fccke \u00fcber den Rhein-Herne-Kanal (Hauptunfallstelle) und ein weiterer Abschnitt im Bereich hinter Br\u00fccke. Um die zweite Einsatzstelle zu erreichen, wurde die Feuerwehr Bottrop alarmiert. Diese fuhr von der Anschlussstelle Bottrop-S\u00fcd aus auf die Autobahn 42 in Fahrtrichtung Dortmund auf.<\/p>\n<p>Die Priorit\u00e4t lag zun\u00e4chst auf der Sichtung und medizinischen Versorgung der Beteiligten. Parallel dazu sicherten die Einsatzkr\u00e4fte die Unfallstellen, stellten den Brandschutz sicher und nahmen auslaufende Betriebsstoffe auf. Eine Person war in ihrem Fahrzeug eingeschlossen und konnte durch das \u00d6ffnen der Heckklappe aus dem Pkw befreit werden.<\/p>\n<p>Da zahlreiche Betroffene unverletzt, jedoch unterk\u00fchlt waren, wurde fr\u00fchzeitig eine Betreuungsstelle eingerichtet. Hier wurden Menschen gesammelt, registriert, medizinisch gesichtet und versorgt. Zur Betreuung wurden zus\u00e4tzliche Kr\u00e4fte des Deutschen Roten Kreuzes angefordert. Zudem wurde ein Bus als witterungsgesch\u00fctzter Aufenthaltsraum organisiert, um Betroffene aus dem Gefahrenbereich herauszunehmen, zu w\u00e4rmen und die weitere Abwicklung geordnet zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Eine besondere Herausforderung stellte die Erreichbarkeit der Einsatzstelle dar. Durch die baustellenbedingten Einschr\u00e4nkungen im Br\u00fcckenbereich kam es sehr schnell zu einem extremen R\u00fcckstau. Mehrere Gro\u00dffahrzeuge kamen zeitweise nicht mehr bis zur eigentlichen Unfallstelle durch. Um dennoch schnellstm\u00f6glich eine wirksame F\u00fchrung und erste Ma\u00dfnahmen sicherzustellen, mussten Einsatzkr\u00e4fte ihre Fahrzeuge in gr\u00f6\u00dferer Entfernung abstellen und die letzten Streckenabschnitte zu Fu\u00df zur Unfallstelle zur\u00fccklegen. In einem Fall konnte die erste F\u00fchrungskraft der Feuerwehr, die mit einem gr\u00f6\u00dferen Fahrzeug im Stau nicht weiterkam, durch die schnelle und unkomplizierte Hilfe eines Verkehrsteilnehmers unterst\u00fctzt werden: Ein im Stau stehender Autofahrer nahm die F\u00fchrungskraft mit seinem Privat-Pkw nach vorn, sodass die Erkundung und Koordination an der Einsatzstelle fr\u00fcher beginnen konnte. F\u00fcr dieses besonnene und unterst\u00fctzende Verhalten bedankt sich die Feuerwehr ausdr\u00fccklich.<\/p>\n<p>Um den Zufluss weiterer Rettungsmittel zu verbessern, wurden zudem an mehreren Stellen bauliche Trennungen ge\u00f6ffnet bzw. Durchl\u00e4sse geschaffen, damit Einsatzfahrzeuge &#8211; soweit m\u00f6glich &#8211; an der Stauzone vorbei zur Einsatzstelle gelangen konnten.<\/p>\n<p>Nach ersten Erkenntnissen war eine glatte Fahrbahn urs\u00e4chlich f\u00fcr die Karambolage. Gerade im Bereich der Br\u00fccke \u00fcber den Rhein-Herne-Kanal k\u00f6nnen sich bei winterlichen Wetterlagen besondere Gefahren entwickeln: Feuchtigkeit in Kanaln\u00e4he kann sich als N\u00e4sse auf Fahrbahn- und Br\u00fcckenbereichen niederschlagen und bei Temperaturen um den Gefrierpunkt innerhalb k\u00fcrzester Zeit zu \u00fcberfrierender N\u00e4sse f\u00fchren. Die abschlie\u00dfenden Ermittlungen zur Unfallursache f\u00fchrt die Autobahnpolizei D\u00fcsseldorf durch.<\/p>\n<p>Interkommunale Zusammenarbeit: Feuerwehr Bottrop unterst\u00fctzt vorbildlich<\/p>\n<p>Neben der Feuerwehr Essen war auch die Feuerwehr Bottrop mit Kr\u00e4ften der Feuerwehr und des Rettungsdienstes im Einsatz. Die Zusammenarbeit verlief reibungslos und sehr koordiniert. Durch diese interkommunale Unterst\u00fctzung konnten unter anderem der Rettungsdienst verst\u00e4rkt, Transportkapazit\u00e4ten erh\u00f6ht und Abl\u00e4ufe an beiden Einsatzabschnitten parallel stabil gehalten werden &#8211; ein wichtiger Faktor bei dynamischen Lagen mit vielen betroffenen Personen.<\/p>\n<p>Die BAB 42 musste im betroffenen Abschnitt zeitweise in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden. Nach Abschluss der rettungsdienstlichen und feuerwehrtechnischen Ma\u00dfnahmen sowie der R\u00e4um- und Sicherungsarbeiten konnte die Einsatzstelle anschlie\u00dfend der zust\u00e4ndigen Autobahnpolizei \u00fcbergeben werden. Insgesamt war die Feuerwehr mehrere Stunden im Einsatz.<\/p>\n<p class=\"contact-headline\">R\u00fcckfragen bitte an:<\/p>\n<p class=\"contact-text\">Feuerwehr Essen<br \/>Christian Schm\u00fccker<br \/>Telefon: 0201-12370102<br \/>Fax: 0201\/228233<br \/>E-Mail: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/blaulicht\/pm\/56893\/mailto: christian.schmuecker@feuerwehr.essen.de\" class=\"uri-mailto\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> christian.schmuecker@feuerwehr.essen.de<\/a><br \/><a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.essen.de\/feuerwehr\">https:\/\/www.essen.de\/feuerwehr<\/a><\/p>\n<p class=\"originator\">Original-Content von: Feuerwehr Essen, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"19.01.2026 \u2013 17:18 Feuerwehr Essen Essen, BAB 42 FR Duisburg, 19.01.2026, 05:20 Uhr (ots) In den fr\u00fchen Morgenstunden&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":730818,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1834],"tags":[2919,3364,29,3688,985,30,1087,1209,176,178,180,179,181],"class_list":{"0":"post-730817","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-essen","8":"tag-brand","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-essen","12":"tag-feuerwehr","13":"tag-germany","14":"tag-he","15":"tag-nordrhein-westfalen","16":"tag-nrw","17":"tag-presse","18":"tag-pressemeldung","19":"tag-pressemitteilung","20":"tag-pressemitteilungen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115922912177469267","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/730817","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=730817"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/730817\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/730818"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=730817"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=730817"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=730817"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}