{"id":732018,"date":"2026-01-20T04:20:15","date_gmt":"2026-01-20T04:20:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/732018\/"},"modified":"2026-01-20T04:20:15","modified_gmt":"2026-01-20T04:20:15","slug":"40-prozent-der-mietangebote-ueber-mietspiegel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/732018\/","title":{"rendered":"40 Prozent der Mietangebote \u00fcber Mietspiegel"},"content":{"rendered":"<p>Wohnungsmarkt in Frankfurt <\/p>\n<p>Vier von zehn Mietangeboten liegen \u00fcber dem Mietspiegel<\/p>\n<p>20.01.2026 &#8211; 05:00 UhrLesedauer: 2 Min.<\/p>\n<p><a href=\"#focus-0\" class=\"transition-colors duration-200 block text-current relative\" data-sctrack=\"FocusGalleryImage.Reference\"><img fetchpriority=\"high\" data-testid=\"Opener.Image\" style=\"--lqipURL:url('https:\/\/images.t-online.de\/2024\/03\/wXyAFAYUgN4G\/0x209:4000x2250\/fit-in\/150x0\/filters:blur(25)\/symbolfoto-von-wohnungen-in-frankfurt.jpg')\"   loading=\"eager\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/symbolfoto-von-wohnungen-in-frankfurt.jpg\" alt=\"imago images 0311386689\" title=\"imago images 0311386689\" width=\"4000\" height=\"2250\" class=\"bg-[url:var(--lqipURL)] bg-cover bg-center flex h-full w-full max-w-full\" decoding=\"async\"\/><img style=\"--width:32;--height:32\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/frankfurt.t-online.de\/s\/paper\/_next\/static\/media\/zoom-in.f7dae02f.svg\" alt=\"Vergr\u00f6\u00dfern des Bildes\" title=\"Vergr\u00f6\u00dfern des Bildes\" class=\"block h-[calc(var(--height)_\/_16_*_1rem)] w-[calc(var(--width)_\/_16_*_1rem)] max-w-none absolute bottom-8 right-8 rounded-4 bg-snow p-8\" decoding=\"async\"\/><\/a><\/p>\n<p>Wohnungen in Frankfurt (Symbolbild): Viele Angebote in der Mainmetropole sind deutlich zu teuer. (Quelle: IMAGO\/Schoening)<\/p>\n<p class=\"font-bold text-18 leading-17\">In einem dreimonatigen Pilotprojekt pr\u00fcft die Stadt Frankfurt Tausende Wohnungsinserate. Das Ergebnis: Viele Mieten sind deutlich zu teuer.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Fast jede zweite Mietwohnung in Frankfurt wird teurer angeboten, als es die orts\u00fcbliche Vergleichsmiete vorsieht. Das zeigt eine Auswertung der Stadt Frankfurt. In einem dreimonatigen Pilotprojekt analysierte der sogenannte Mietenmonitor zwischen Januar und M\u00e4rz 2025 insgesamt 6.660 Wohnungsinserate auf gro\u00dfen Immobilienplattformen.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Bei 2.679 Angeboten lag die geforderte Miete mehr als zehn Prozent \u00fcber der orts\u00fcblichen Vergleichsmiete. Das entspricht einer Quote von 40,2 Prozent aller erfassten Inserate. Neubauten wurden nicht ber\u00fccksichtigt. Die Ergebnisse stellte der Magistrat in einem Bericht auf Anfrage der FDP-Fraktion vor.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Auff\u00e4llig ist nicht nur der Anteil \u00fcberh\u00f6hter Angebote, sondern auch die H\u00f6he der Abweichungen. Knapp ein Viertel der auff\u00e4lligen Inserate lag mehr als 50 Prozent \u00fcber der orts\u00fcblichen Vergleichsmiete. Knapp 30 Prozent der verd\u00e4chtigen Angebote lag 30 bis 50 Prozent dar\u00fcber. \u00dcberh\u00f6hte Angebotsmieten seien damit kein Randph\u00e4nomen, sondern ein strukturelles Merkmal des Frankfurter Wohnungsmarkts, hei\u00dft es im Bericht.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Der Mietenmonitor ist ein Projekt der Stadt Frankfurt, mit dem \u00f6ffentlich zug\u00e4ngliche Wohnungsinserate ausgewertet und mit der orts\u00fcblichen Vergleichsmiete auf Grundlage des qualifizierten Frankfurter Mietspiegels abgeglichen werden. Ziel ist es nicht, Verst\u00f6\u00dfe zu ahnden, sondern Vermieter \u00fcber geltende Mietpreisgrenzen zu informieren. In diesem Zusammenhang verweist die Stadt auch auf ihren Online-Mietspiegel-Rechner.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Werden dabei auff\u00e4llige Angebote festgestellt, schreibt die Stadt die jeweiligen Anbieter gezielt an und informiert sie \u00fcber die Mietpreisgrenzen. Im Pilotzeitraum seien insgesamt 959 Informationsschreiben versendet worden. R\u00fcckmeldungen gab es laut Magistrat nur in 30 F\u00e4llen. Die geringe Zahl an Reaktionen wertet die Stadt als Hinweis darauf, dass die Verdachtsf\u00e4lle in der Regel begr\u00fcndet waren und es nur selten zu falschen Zuordnungen kam.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Der Magistrat betont, dass das Berechnungsmodell bewusst vorsichtig angelegt ist und im Zweifel zugunsten der Vermieter rechnet. Gleichzeitig r\u00e4umt die Stadt ein, dass Wohnungssuchende in Frankfurt wegen der angespannten Marktlage &#8222;in der Regel wenig Verhandlungsspielraum bei der Mieth\u00f6he&#8220; haben.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Rechtlich kann die Stadt aus den Ergebnissen keine unmittelbaren Konsequenzen ziehen. Der Mietenmonitor erlaubt keine rechtssicheren Aussagen \u00fcber m\u00f6gliche Verst\u00f6\u00dfe. Angebotsmieten allein stellen keinen Versto\u00df dar, Verfahren wegen Mietpreis\u00fcberh\u00f6hung oder Mietwucher lassen sich daraus nicht ableiten. Die Mietpreisbremse kann nur zivilrechtlich geltend gemacht werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wohnungsmarkt in Frankfurt Vier von zehn Mietangeboten liegen \u00fcber dem Mietspiegel 20.01.2026 &#8211; 05:00 UhrLesedauer: 2 Min. 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