{"id":732059,"date":"2026-01-20T04:43:13","date_gmt":"2026-01-20T04:43:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/732059\/"},"modified":"2026-01-20T04:43:13","modified_gmt":"2026-01-20T04:43:13","slug":"openai-verdreifacht-rechenleistung-und-umsatz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/732059\/","title":{"rendered":"OpenAI verdreifacht Rechenleistung und Umsatz"},"content":{"rendered":"<ol class=\"a-toc__list\">\n<li class=\"a-toc__item&#10;          &#10;            a-toc__item--counter&#10;          &#10;            a-toc__item--current\">\n<p>              OpenAI verdreifacht Rechenleistung und Umsatz<\/p>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p>Der ChatGPT-Entwickler OpenAI hat im vergangenen Jahr seinen Jahresumsatz mehr als verdreifacht und dabei die 20-Milliarden-Dollar-Marke geknackt. Im Jahr 2024 lag der Umsatz des Unternehmens noch bei sechs Milliarden US-Dollar. Diese Zahlen nannte Sarah Friar, Finanzchefin von OpenAI, am Sonntag <a href=\"https:\/\/openai.com\/index\/a-business-that-scales-with-the-value-of-intelligence\/\" rel=\"external noopener\" target=\"_blank\">in einem Blogbeitrag<\/a>.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Vor allem die Erweiterung der Rechenkapazit\u00e4ten befeuerte das Umsatzwachstum. So stieg auch die verf\u00fcgbare Rechenleistung von OpenAI im Jahresvergleich um das Dreifache bzw. von 2023 bis 2025 um das 9,5-Fache: von 0,2 Gigawatt (GW) im Jahr 2023 \u00fcber 0,6 GW im Jahr 2024 auf rund 1,9 GW im abgelaufenen Jahr. Sowohl die Zahlen f\u00fcr die w\u00f6chentlich aktiven Nutzer als auch f\u00fcr die t\u00e4glich aktiven Nutzer erreichten weiterhin Rekordh\u00f6hen, so Friar.<\/p>\n<p>\u201eInvestitionen in Rechenleistung erm\u00f6glichen Spitzenforschung und bahnbrechende Fortschritte bei der Modellkapazit\u00e4t. Leistungsf\u00e4higere Modelle erm\u00f6glichen bessere Produkte und eine breitere Akzeptanz der OpenAI-Plattform. Die Akzeptanz treibt den Umsatz an, und der Umsatz finanziert die n\u00e4chste Welle von Rechenleistung und Innovation. Der Zyklus verst\u00e4rkt sich\u201c, umriss Friar die Erfolgsformel.<\/p>\n<p>ChatGPT mit Werbung<\/p>\n<p>Doch was nach einer uneingeschr\u00e4nkten Erfolgsgeschichte klingt, offenbart bei genauerem Hinsehen einige Fallstricke. So k\u00fcndigte OpenAI Ende vergangener Woche an, ab dieser Woche <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/OpenAI-kuendigt-Werbung-in-ChatGPT-an-11144908.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Werbung in seinem KI-Chatbot ChatGPT<\/a> testen zu wollen, um mehr Einnahmen aus ChatGPT zu generieren und auf diese Weise die hohen Kosten f\u00fcr die KI-Entwicklung zu stemmen. Erste Experimente mit diesem neuen Finanzierungsmodell sollen zun\u00e4chst auf die Vereinigten Staaten beschr\u00e4nkt bleiben.<\/p>\n<p>Die Finanzierung durch Werbung stellt eine deutliche Kurs\u00e4nderung durch OpenAI dar. Noch im Oktober 2024 hatte OpenAI CEO Sam Altman seine pers\u00f6nliche Ablehnung von Werbung bekr\u00e4ftigt. Aber Hinweise auf ein Umdenken gab es schon l\u00e4nger. Anfang Dezember 2025 <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/ChatGPT-Zieht-bald-Werbung-in-OpenAIs-Chatbot-11099390.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">rief Altman bei OpenAI aufgrund des wachsenden Konkurrenzdrucks \u201eAlarmstufe Rot\u201c aus<\/a>. Seitenprojekte wie die Arbeit an Werbung sollten demnach erst einmal verschoben werden. Doch angesichts <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Altmans-Reaktion-auf-OpenAIs-Milliardenverlust-Es-reicht-10967280.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">der Milliardenverluste des Unternehmens<\/a> kam es wohl zu dem erneuten Schwenk.<\/p>\n<p>Zugang zu Rechenleistung<\/p>\n<p>Die n\u00e4chste Entwicklungsstufe werde \u00fcber Abonnements und Werbung hinausgehen, k\u00fcndigte Friar an. Mit dem Einzug von KI in die wissenschaftliche Forschung, die Arzneimittelentwicklung, Energiesysteme und Finanzmodellierung entst\u00fcnden neue Wirtschaftsmodelle. \u201eLizenzierung, IP-basierte Vereinbarungen und ergebnisorientierte Preisgestaltung werden sich die geschaffene Wertsch\u00f6pfung teilen\u201c, so die OpenAI-Finanzchefin.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Entscheidend f\u00fcr die k\u00fcnftige Entwicklung sei der Zugang zu Rechenleistung. \u201eRechenleistung ist die knappste Ressource in der KI\u201c, so Friar. \u201eDer Zugang zu Rechenleistung entscheidet dar\u00fcber, wer skalieren kann.\u201c OpenAI bew\u00e4ltige dies, indem es die Bilanz \u201eschlank\u201c h\u00e4lt, Partnerschaften eingeht, anstatt zu kaufen, und Vertr\u00e4ge mit Flexibilit\u00e4t \u00fcber Anbieter und Hardwaretypen hinweg strukturiert.<\/p>\n<p>Fokus auf praktischer Umsetzung<\/p>\n<p>Die Produktplattform von OpenAI umfasst derzeit Text, Bilder, Sprache, Code und APIs. \u201eDie n\u00e4chste Phase sind Agenten und Workflow-Automatisierung, die kontinuierlich laufen, den Kontext \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum hinweg \u00fcbertragen und tool\u00fcbergreifend Ma\u00dfnahmen ergreifen\u201c, wagte Friar einen Blick voraus. F\u00fcr Einzelpersonen bedeute dies KI, die Projekte verwaltet, Pl\u00e4ne koordiniert und Aufgaben ausf\u00fchrt; f\u00fcr Organisationen werde sie zu einer Betriebsebene f\u00fcr Wissensarbeit.<\/p>\n<p>F\u00fcr das laufende Jahr 2026 werde OpenAI den Fokus auf \u201edie praktische Umsetzung\u201c legen, k\u00fcndigte Friar an. Gro\u00dfe und unmittelbare Chancen li\u00e4gen demnach insbesondere in den Bereichen Gesundheit, Wissenschaft und Wirtschaft. \u201eDie Infrastruktur erweitert das, was wir leisten k\u00f6nnen. Innovation erweitert das, was [k\u00fcnstliche] Intelligenz leisten kann. Die Einf\u00fchrung erweitert den Kreis derjenigen, die sie nutzen k\u00f6nnen. Die Einnahmen finanzieren den n\u00e4chsten Sprung. Auf diese Weise skaliert [k\u00fcnstliche] Intelligenz und wird zur Grundlage der Weltwirtschaft.\u201c<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:akn@heise.de\" title=\"Andreas Knobloch\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">akn<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. Jetzt eine Woche unverbindlich testen \u2013 ohne Verpflichtung!<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"OpenAI verdreifacht Rechenleistung und Umsatz Der ChatGPT-Entwickler OpenAI hat im vergangenen Jahr seinen Jahresumsatz mehr als verdreifacht und&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":732060,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[175,675,170,169,29,30,82039,196,1256,171,174,1230,140824,46363,173,172,55],"class_list":{"0":"post-732059","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-business","9":"tag-chatgpt","10":"tag-companies","11":"tag-companies-markets","12":"tag-deutschland","13":"tag-germany","14":"tag-geschaeftszahlen","15":"tag-it","16":"tag-kuenstliche-intelligenz","17":"tag-markets","18":"tag-maerkte","19":"tag-openai","20":"tag-rechenleistung","21":"tag-sam-altman","22":"tag-unternehmen","23":"tag-unternehmen-maerkte","24":"tag-wirtschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115925601752276656","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/732059","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=732059"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/732059\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/732060"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=732059"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=732059"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=732059"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}