{"id":732745,"date":"2026-01-20T11:09:13","date_gmt":"2026-01-20T11:09:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/732745\/"},"modified":"2026-01-20T11:09:13","modified_gmt":"2026-01-20T11:09:13","slug":"mieten-in-koeln-steigen-weiter-deutlich-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/732745\/","title":{"rendered":"Mieten in K\u00f6ln steigen weiter deutlich an"},"content":{"rendered":"<p>St\u00e4rker als in M\u00fcnchen <\/p>\n<p>Die Mieten in K\u00f6ln steigen weiter deutlich<\/p>\n<p>20.01.2026 &#8211; 11:30 UhrLesedauer: 2 Min.<\/p>\n<p><a href=\"#focus-0\" class=\"transition-colors duration-200 block text-current relative\" data-sctrack=\"FocusGalleryImage.Reference\"><img fetchpriority=\"high\" data-testid=\"Opener.Image\" style=\"--lqipURL:url('https:\/\/images.t-online.de\/2026\/01\/w4WeiuR2Kh3t\/369x66:3291x1851\/fit-in\/150x0\/filters:blur(25)\/image.jpg')\"   loading=\"eager\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/1768907353_815_image.jpg\" alt=\"imago images 0820084941\" title=\"imago images 0820084941\" width=\"3291\" height=\"1851\" class=\"bg-[url:var(--lqipURL)] bg-cover bg-center flex h-full w-full max-w-full\" decoding=\"async\"\/><img style=\"--width:32;--height:32\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/koeln.t-online.de\/s\/paper\/_next\/static\/media\/zoom-in.f7dae02f.svg\" alt=\"Vergr\u00f6\u00dfern des Bildes\" title=\"Vergr\u00f6\u00dfern des Bildes\" class=\"block h-[calc(var(--height)_\/_16_*_1rem)] w-[calc(var(--width)_\/_16_*_1rem)] max-w-none absolute bottom-8 right-8 rounded-4 bg-snow p-8\" decoding=\"async\"\/><\/a><\/p>\n<p>Das Uni-Center in S\u00fclz (Symbolbild): Die hohen Mietkosten drohen die K\u00f6lner Haushalte weiter zu belasten. (Quelle: IMAGO\/Panama Pictures\/imago-images-bilder)<\/p>\n<p class=\"font-bold text-18 leading-17\">Die Inflation bleibt konstant, die Mieten nicht: Auch im vierten Quartal 2025 sind die Wohnkosten bundesweit deutlich gestiegen. Auch K\u00f6ln bleibt davon nicht verschont.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Der Wohnungsmarkt in Deutschland bleibt hart umk\u00e4mpft. Das Nachsehen haben die Mieter: Bundesweit sind die Angebotsmieten im vierten Quartal 2025 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,5 Prozent gestiegen. Das zeigt der German Real Estate Index (GREIX-Mietpreisindex), der vom Kiel Institut f\u00fcr Weltwirtschaft (IfW) erhoben wird. Damit liegt die Preissteigerung auf dem Mietmarkt mehr als doppelt so hoch wie die aktuelle Inflationsrate.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Gleichzeitig zu den steigenden Mieten sinkt das Angebot: Seit 2015 ist die Zahl der Inserate um rund 20 Prozent gesunken. &#8222;Wohnungssuchende haben es aktuell schwer&#8220;, sagt Jonas Zdrzalek, Projektleiter des GREIX am IfW Kiel. &#8222;Das klassische Angebot geht zur\u00fcck, die Preise steigen und die Konditionen werden \u00fcber immer mehr befristete Vertr\u00e4ge oder m\u00f6blierte Angebote h\u00e4rter.&#8220; Deren Anteil lag 2025 auf einem Rekordniveau: Rund jedes sechste Inserat entfiel bundesweit auf befristete oder m\u00f6blierte Wohnungen.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Unter den vier Millionenst\u00e4dten fielen die Preissteigerungen im vierten Quartal 2025 in K\u00f6ln besonders hoch aus. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Mieten dort um rund 6,4 Prozent. In Hamburg und M\u00fcnchen fielen die Erh\u00f6hungen mit 5,6 bzw. 5,3 Prozent geringer aus. Mit 3,2 Prozent lagen die Mietsteigerungen in Berlin sogar unter dem Bundesschnitt.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Das wirkt sich auch auf die durchschnittliche Kaltmiete aus. Im vierten Quartal 2025 zahlten K\u00f6lner durchschnittlich 15,71 Euro je Quadratmeter. Damit liegt K\u00f6ln zwar weiterhin hinter St\u00e4dten wie M\u00fcnchen mit 23,35 Euro pro Quadratmeter oder Frankfurt mit 17,36 Euro. Im Vergleich zu den im GREIX-Index ber\u00fccksichtigten St\u00e4dten und Kreisen in Nordrhein-Westfalen ist die Domstadt jedoch Spitzenreiter. Am g\u00fcnstigsten ist es in Gelsenkirchen. Mit 7,53 Euro je Quadratmeter fallen die durchschnittlichen Kaltmieten hier besonders niedrig aus.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">&#8222;Bei Neuvermietungen in Gro\u00dfst\u00e4dten d\u00fcrften gerade Geringverdiener beziehungsweise Menschen in Ausbildung und Studium zunehmend an ihre Belastungsgrenze sto\u00dfen&#8220;, sagte Zdrzalek vom IfW. Die weiteren Mietpreissteigerungen setzen den Trend der vergangenen Jahre fort.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">So sind die Mieten in K\u00f6ln seit 2015 um rund 50 Prozent gestiegen. Das zeigt sich besonders deutlich an der monatlichen Nettokaltmiete. Vor zehn Jahren lag diese noch bei 9,97 Euro pro Quadratmeter. Ein Ende der Preissteigerungen ist nicht in Sicht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"St\u00e4rker als in M\u00fcnchen Die Mieten in K\u00f6ln steigen weiter deutlich 20.01.2026 &#8211; 11:30 UhrLesedauer: 2 Min. 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