{"id":733965,"date":"2026-01-20T22:22:19","date_gmt":"2026-01-20T22:22:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/733965\/"},"modified":"2026-01-20T22:22:19","modified_gmt":"2026-01-20T22:22:19","slug":"emirate-und-bahrain-auch-dabei-erstes-europaeisches-land-tritt-trumps-friedensrat-bei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/733965\/","title":{"rendered":"Emirate und Bahrain auch dabei: Erstes europ\u00e4isches Land tritt Trumps &#8222;Friedensrat&#8220; bei"},"content":{"rendered":"<p>Emirate und Bahrain auch dabeiErstes europ\u00e4isches Land tritt Trumps &#8222;Friedensrat&#8220; bei<\/p>\n<p>20.01.2026, 22:00 Uhr <\/p>\n<p>Artikel anh\u00f6ren(05:21 min)<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/President-Donald-Trump-speaks-during-the-White-House-press-briefing-in-the-James-S-Brady-Press-Brief.webp\" alt=\"President-Donald-Trump-speaks-during-the-White-House-press-briefing-in-the-James-S-Brady-Press-Briefing-Room-of-the-White-House-in-Washington-DC-on-Tuesday-January-20-2026-Trump-discussed-Immigration-and-Customs-Enforcement-ICE-arrests-in-Minnesota-as-well-as-his-administrations-accomplishments-on-the-one-year-anniversary-of-Trump-s-second-inauguration\"\/>Donald Trump will die Charta des &#8222;Friedensrats&#8220; am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos unterzeichnen. (Foto: picture alliance \/ Newscom)TeilenFolgen auf:<a href=\"https:\/\/www.whatsapp.com\/channel\/0029Va5cdVJD8SDp5YZgYF01\" title=\"Auf WhatsApp folgen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/whatsapp.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><a href=\"https:\/\/news.google.com\/publications\/CAAiEPMdif5mpRNxiLOeUpHCwwsqFAgKIhDzHYn-ZqUTcYiznlKRwsML?hl=de&amp;gl=DE&amp;ceid=DE%3Ade\" title=\"Auf Google News folgen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/google.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><\/p>\n<p class=\"Typography_text-m__XI0da Typography_weight-bold__uT6mq storyline_lead_text_leadtext__q_wg8\">Der von US-Pr\u00e4sident Donald Trump geplante &#8222;Friedensrat&#8220; st\u00f6\u00dft international auf Skepsis &#8211; vor allem westliche Demokratien sind skeptisch. Trotzdem findet die Initiative bereits erste Unterst\u00fctzer.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der von US-Pr\u00e4sident Donald Trump geplante &#8222;Friedensrat&#8220; st\u00f6\u00dft international auf starke Vorbehalte &#8211; was Belarus nicht davon abh\u00e4lt, als erstes Land Europas dem Gremium beizutreten. Der Machthaber Alexander Lukaschenko unterzeichnete ein entsprechendes Dokument, teilte sein Pressedienst auf <a class=\"inline_link\" href=\"https:\/\/t.me\/pul_1\/19904\" target=\"_blank\">Telegram <\/a>mit. Der seit mehr als 30 Jahren in Minsk regierende Diktator erkl\u00e4rte darin, dass Belarus bereit sei, alle Bestimmungen der Charta einzuhalten, und bezeichnete Berichte, wonach eine Milliarde Dollar f\u00fcr den Beitritt gezahlt werden m\u00fcsse, als &#8222;L\u00fcgen&#8220;.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Trump will einen &#8222;Friedensrat&#8220; schaffen, der in Konkurrenz zu den Vereinten Nationen weltweit Konflikte beilegen soll. F\u00fcr einen st\u00e4ndigen Sitz in dem Gremium sollen Mitgliedstaaten eine Geb\u00fchr von mehr als einer Milliarde Dollar (rund 860 Millionen Euro) zahlen. Wer die Summe nicht zahlt, hat nur Anrecht auf einen dreij\u00e4hrigen Sitz in dem Gremium.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Trump lud bereits zahlreiche Staaten ein, an dem Gremium mitzuwirken, er selbst will den Vorsitz \u00fcbernehmen. Einladungen erhielten etwa der t\u00fcrkische Pr\u00e4sident Recep Tayyip Erdogan und Russlands Pr\u00e4sident Wladimir Putin. Trump rief dazu auf, die Charta f\u00fcr den &#8222;Friedensrat&#8220; am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos zu unterzeichnen, wo er am Mittwoch erwartet wird.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der &#8222;Friedensrat&#8220; war urspr\u00fcnglich als Teil der zweiten Phase des US-Plans f\u00fcr den Gazastreifen gedacht. In der achtseitigen Charta der Initiative wird der Gazastreifen jedoch nicht ausdr\u00fccklich genannt.<\/p>\n<p>Trump droht Paris mit Z\u00f6llen<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Frankreichs Au\u00dfenminister Jean-No\u00ebl Barrot lehnte die Einladung vorerst ab. Frankreich m\u00fcsse &#8222;nein sagen, weil die Charta dieses &#8218;Friedensrates&#8216; \u00fcber den Gazastreifen und damit \u00fcber den von den Vereinten Nationen unterst\u00fctzten Friedensplan hinausgeht&#8220;, sagte Barrot.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Trumps Initiative werfe Fragen auf, insbesondere \u00fcber die &#8222;Achtung der Prinzipien und der Struktur der Vereinten Nationen&#8220; auf, hie\u00df es im Umkreis von Frankreichs Pr\u00e4sident Emmanuel Macron. Diese Prinzipien d\u00fcrften auf gar keinen Fall in Frage gestellt werden. Frankreich geh\u00f6rt als st\u00e4ndiges Mitglied dem UN-Sicherheitsrat an.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Trump drohte Paris daraufhin mit Z\u00f6llen von bis zu 200 Prozent auf Champagner und franz\u00f6sische Weine. &#8222;Dann wird er schon teilnehmen&#8220;, sagte Trump am Montag mit Verweis auf Macron. Aber er m\u00fcsse ja nicht, f\u00fcgte der US-Pr\u00e4sident hinzu.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Frankreich wies Trumps Drohungen zur\u00fcck. Die \u00c4u\u00dferungen des US-Pr\u00e4sidenten seien &#8222;zur Kenntnis genommen&#8220; worden. Drohungen mit Z\u00f6llen zur Beeinflussung der franz\u00f6sischen Au\u00dfenpolitik seien &#8222;inakzeptabel und wirkungslos&#8220;.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Marokko, Ungarn, Armenien und Kanada erkl\u00e4rten, Mitglieder werden zu wollen. Die Vereinigten Arabischen Emirate sowie Bahrain sagten bereits zu.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Viele Regierungen reagierten jedoch zur\u00fcckhaltender, darunter auch Deutschland. Ein Regierungssprecher sagte, die Haltung der Bundesregierung zu der US-Initiative habe sich &#8222;nicht ver\u00e4ndert&#8220;. Prinzipiell unterst\u00fctze die Bundesregierung &#8222;alle Bem\u00fchungen, die in die bestehende v\u00f6lkerrechtliche Ordnung eingebettet sind&#8220;.<\/p>\n<p>Auch Ukraine und Russland eingeladen<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Derweil best\u00e4tigten auch China und die Ukraine den Erhalt einer Einladung zum &#8222;Friedensrat&#8220;. Ob sich Peking daran beteiligen wird, war zun\u00e4chst unklar. Der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj \u00e4u\u00dferte sich zur\u00fcckhaltend: &#8222;Unsere Diplomaten arbeiten daran&#8220;, sagte er Journalisten. Zugleich betonte er, dass es f\u00fcr ihn noch &#8222;sehr schwierig&#8220; sei, sich vorzustellen, dass die Ukraine und Russland zusammen in einem Gremium s\u00e4\u00dfen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Russland pr\u00fcft nach laut Kremlsprecher Dmitri Peskow die Einzelheiten des US-Angebots. Moskau sieht sich traditionell als wichtiger Akteur im Nahen Osten und verfolgt in der Region eigene geopolitische Interessen. Russlands vom Westen weitgehend isolierter Pr\u00e4sident Putin d\u00fcrfte die Einladung seines US-Kollegen auch deshalb wohlwollend aufnehmen, weil ein solches Gremium ihm trotz seines Angriffskriegs gegen die Ukraine eine internationale B\u00fchne bieten w\u00fcrde.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der britische Premierminister Keir Starmer \u00e4u\u00dferte sich angesichts der Einladung an Putin besorgt. &#8222;Putin ist der Aggressor in einem illegalen Krieg gegen die Ukraine&#8220;, sagte sein Sprecher. Der Kremlchef habe &#8222;immer wieder gezeigt, dass er es mit dem Frieden nicht ernst meint&#8220;.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-s__wu_cm Typography_weight-normal__pqUbH Typography_color-darkgrey__sZEnP article-detail-footer_source__KslPc\">Quelle: ntv.de, uzh\/AFP<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Emirate und Bahrain auch dabeiErstes europ\u00e4isches Land tritt Trumps &#8222;Friedensrat&#8220; bei 20.01.2026, 22:00 Uhr Artikel anh\u00f6ren(05:21 min) Donald&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":733966,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[11170,4541,916,227,29,8331,106,156,13,53,5554,3876,14,15,16,12,10,8,9,11,501,64,103,104,211],"class_list":{"0":"post-733965","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-alexander-lukaschenko","9":"tag-armenien","10":"tag-belarus","11":"tag-china","12":"tag-deutschland","13":"tag-dmitri-peskow","14":"tag-donald-trump","15":"tag-frankreich","16":"tag-headlines","17":"tag-kanada","18":"tag-keir-starmer","19":"tag-marokko","20":"tag-nachrichten","21":"tag-news","22":"tag-politik","23":"tag-schlagzeilen","24":"tag-top-news","25":"tag-top-meldungen","26":"tag-topmeldungen","27":"tag-topnews","28":"tag-ungarn","29":"tag-usa","30":"tag-welt","31":"tag-world","32":"tag-zoelle"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115929766083989004","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/733965","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=733965"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/733965\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/733966"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=733965"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=733965"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=733965"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}