{"id":733969,"date":"2026-01-20T22:24:16","date_gmt":"2026-01-20T22:24:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/733969\/"},"modified":"2026-01-20T22:24:16","modified_gmt":"2026-01-20T22:24:16","slug":"un-bericht-warnt-vor-globalem-wasserbankrott","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/733969\/","title":{"rendered":"UN-Bericht warnt vor globalem &#8222;Wasserbankrott&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/wasser-226.jpg\" alt=\"Blick auf ein ausgetrocknetes Wasserreservoir\" title=\"Blick auf ein ausgetrocknetes Wasserreservoir | dpa\"\/><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 20.01.2026 22:07 Uhr<\/p>\n<p class=\"article-head__shorttext\">\n        <strong>Seen, Feuchtgebiete, Gletscher: Viele Wasserreserven sind ersch\u00f6pft und f\u00fcr den Menschen unwiederbringlich verloren, warnt ein UN-Bericht. Die Vereinten Nationen mahnen, jetzt entschlossen zu handeln.<\/strong>\n    <\/p>\n<p>                                    <a class=\"authorline__link\" href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ucar-102.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\n                                        <img decoding=\"async\" class=\"authorline__img\" alt=\"Giselle Ucar\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/1766654897_369_ucar-100.jpg\"\/><br \/>\n                                    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Es reiche nicht mehr, von einer Krise zu sprechen, sagt Kaveh Madani. Er ist Direktor des UN-Instituts f\u00fcr Wasser, Umwelt und Gesundheit und Hauptautor des neuen Wasserberichts. Das Wort &#8222;Krise&#8220; suggeriere, dass es ein vorl\u00e4ufiger Zustand sei, von dem man sich erholen k\u00f6nne. Sein Bericht zeige aber eine andere Realit\u00e4t.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">An vielen Orten k\u00e4men Wasserreserven nicht mehr in einem f\u00fcr Menschen relevanten Zeitraum zur\u00fcck. Im Bericht wird deshalb von &#8222;Wasserbankrott&#8220; gesprochen, von einem unumkehrbaren Verlust von S\u00fc\u00dfwasserreserven.<\/p>\n<blockquote class=\"zitat\">\n<p>                    Wir verbrauchen und verschmutzen mehr Wasser, als erneuerbare Quellen wiederherstellen k\u00f6nnen. Unumkehrbarkeit hei\u00dft, dass wir wichtige nat\u00fcrliche Wasserreserven zerst\u00f6rt haben.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Mehr als die H\u00e4lfte der gro\u00dfen Seen weltweit haben seit Anfang der 1990er-Jahre Wasser verloren. Etwa zwei Drittel der gro\u00dfen Grundwasserleiter zeigen langfristige R\u00fcckg\u00e4nge. Dutzende Fl\u00fcsse flie\u00dfen in bestimmten Monaten des Jahres nicht mehr bis zum Meer. Und etwa ein Drittel der Gletschermasse sei seit den 1970er-Jahren verloren gegangen.<\/p>\n<p>    Landwirtschaft ben\u00f6tigt viel Wasser<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">70 Prozent des weltweiten S\u00fc\u00dfwassers w\u00fcrden f\u00fcr die Landwirtschaft entnommen, erkl\u00e4rt Madani. Das f\u00fchrt besonders in Asien zu einem immer gr\u00f6\u00dferen Wasserproblem. Denn dort produzieren die Bauern nicht nur f\u00fcr die eigene Bev\u00f6lkerung, sondern vor allem auch f\u00fcr den globalen Norden. H\u00e4ufig die einzige M\u00f6glichkeit f\u00fcr die Menschen, Geld zu verdienen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">&#8222;Strategisch gesehen m\u00fcssen diese L\u00e4nder ihre Wirtschaft mehr diversifizieren und industrialisieren, damit sie nicht mehr so stark auf die Landwirtschaft angewiesen sind&#8220;, so Madani. Das werde nicht \u00fcber Nacht passieren, aber es gebe jetzt die M\u00f6glichkeit dazu.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Auch, wenn der globale Norden sich nicht vom Wasserbankrott betroffen f\u00fchle &#8211; es sei ein globales Problem, betont Madani. Deswegen m\u00fcssten reiche Industrienationen dem globalen S\u00fcden helfen. Neben Asien sind auch der Nahe Osten und Nordafrika stark vom Verlust von S\u00fc\u00dfwasser betroffen. Aber auch der S\u00fcdwesten der USA.<\/p>\n<p>    Globale Erw\u00e4rmung versch\u00e4rft das Problem<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">&#8222;Die Botschaft des UN-Berichts ist nicht Verzweiflung, sondern Klarheit&#8220;, sagt Madani. Je fr\u00fcher man sich dem stelle, desto mehr Optionen blieben. Schon jetzt leiden etwa vier Milliarden Menschen mindestens einen Monat im Jahr unter schwerer Wasserknappheit. Drei Milliarden leben in Gebieten, in denen Wasservorr\u00e4te zur\u00fcckgehen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Als weitere Gr\u00fcnde f\u00fcr den Wasserbankrott werden im Bericht Grundwasserverschmutzung, Verschlechterung der Bodenfruchtbarkeit oder die Rodung von W\u00e4ldern genannt. Die globale Erw\u00e4rmung versch\u00e4rft das Problem.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 20.01.2026 22:07 Uhr Seen, Feuchtgebiete, Gletscher: Viele Wasserreserven sind ersch\u00f6pft und f\u00fcr den Menschen unwiederbringlich verloren, warnt&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":733970,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[13,14,15,12,10,8,9,11,6404,4106],"class_list":{"0":"post-733969","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-headlines","9":"tag-nachrichten","10":"tag-news","11":"tag-schlagzeilen","12":"tag-top-news","13":"tag-top-meldungen","14":"tag-topmeldungen","15":"tag-topnews","16":"tag-trockenheit","17":"tag-wasser"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115929773787702164","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/733969","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=733969"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/733969\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/733970"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=733969"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=733969"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=733969"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}