{"id":73418,"date":"2025-04-30T14:34:10","date_gmt":"2025-04-30T14:34:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/73418\/"},"modified":"2025-04-30T14:34:10","modified_gmt":"2025-04-30T14:34:10","slug":"inflation-in-deutschland-sinkt-im-april-auf-21-prozent","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/73418\/","title":{"rendered":"Inflation in Deutschland sinkt im April auf 2,1 Prozent"},"content":{"rendered":"<p>      <img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/ywAAAAAAQABAAACAUwAOw==\" alt=\"Stabilere Preise. Die Inflation Deutschland bleibt niedrig.  - Copyright: Picture Alliance\" loading=\"eager\" height=\"642\" width=\"960\" class=\"yf-g633g8 loader\"\/> Stabilere Preise. Die Inflation Deutschland bleibt niedrig. &#8211; Copyright: Picture Alliance     <\/p>\n<p class=\"yf-1090901\">Die Preise f\u00fcr Verbraucher sind insgesamt erneut langsamer gestiegen. Die Jahresrate der Inflation ging im April von 2,2 auf 2,1 Prozent zur\u00fcck. Das ergab eine erste Sch\u00e4tzung des <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Presse\/Pressemitteilungen\/2025\/02\/PD25_080_611.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" data-ylk=\"slk:Statistischen Bundesamtes;elm:context_link;itc:0;sec:content-canvas\" class=\"link \">Statistischen Bundesamtes<\/a>. Im Monatsvergleich zum M\u00e4rz stiegen die Verbraucherpreise insgesamt um 0, Prozent.<\/p>\n<p class=\"yf-1090901\">Im Jahresvergleich war Energie im April 5,4 Prozent billiger. Nahrungsmittel verteuerten sich im Mittel um 2,8 Prozent. Noch st\u00e4rker stiegen die Preise f\u00fcr Dienstleistungen mit 3,9 Prozent.<\/p>\n<p class=\"yf-1090901\">Die Kernrate der Inflation \u2013 ohne die schwankungsanf\u00e4lligen Preise f\u00fcr Nahrung und Energie \u2013 stieg im April dagegen auf Jahresbasis voraussichtlich auf 2,9 Prozent nach 2,6 Prozent im M\u00e4rz.<\/p>\n<p class=\"yf-1090901\">Die niedrige Inflation geht also vor allem auf billigere Energieimporte zur\u00fcck. Dabei hilft auch der starke Euro. Gr\u00f6\u00dfte Preistreiber sind derzeit Dienstleistungen. Ein Grund f\u00fcr die steigenden Preise sind hier die nach der Inflationswelle gestiegenen L\u00f6hne und Geh\u00e4lter.<\/p>\n<p class=\"yf-1090901\">Die in der Summe stabilen Preise st\u00fctzen die Kaufkraft der Einkommen. Die Reall\u00f6hne d\u00fcrften auch in diesem Jahr weiter zunehmen. Dies kann den Konsum und damit die Konjunktur st\u00fctzen. Viele Haushalte halten sich aufgrund unsicherer Aussichten auf dem Arbeitsmarkt und der allgemeinen Unsicherheit beim Konsum aber noch zur\u00fcck. Zus\u00e4tzliches Einkommen legen sie eher zur\u00fcck und erh\u00f6hen ihre Sparquote.<\/p>\n<p class=\"yf-1090901\">Die Inflationsrate liegt in Deutschland seit Monaten in N\u00e4he von zwei Prozent. Diesen Wert strebt die Europ\u00e4ische Zentralbank (EZB) f\u00fcr ihr Ziel der Preisstabilit\u00e4t an. Auch in der Euro-Zone insgesamt ist die Inflation aktuell niedrig. Dies l\u00e4sst der EZB Spielraum, die Zinsen f\u00fcr die Euro-Zone weiter zu senken. Die Zentralbank entscheidet das n\u00e4chste Mal am 5. Juni \u00fcber ihren Leitzins.<\/p>\n<p class=\"yf-1090901\">Die EZB hatte im Kampf gegen die Preissteigerung die <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/themen\/zinsen\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" data-ylk=\"slk:Zinsen;elm:context_link;itc:0;sec:content-canvas\" class=\"link \">Zinsen <\/a>deutlich erh\u00f6ht und damit die Konjunktur gebremst. Seit Juni 2024 hat die EZB die Leitzinsen aber bereits sieben Mal gesenkt, zuletzt Mitte April. Das macht Kredite f\u00fcr Unternehmen, Konsumenten und Hausk\u00e4ufer billiger. Weitere Zinssenkungen k\u00f6nnen 2025 noch folgen. Diese w\u00fcrde der Wirtschaft R\u00fcckenwind geben.<\/p>\n<p class=\"yf-1090901\">Die j\u00fcngste Inflationswelle hatte in Deutschland im Oktober 2022 mit 8,8 Prozent ihren H\u00f6hepunkt erreicht. Damals waren vor allem die Energie- und Nahrungsmittelpreise als Folge des russischen Angriffs auf die Ukraine stark gestiegen. Seither ist die Inflation deutlich gesunken. 2023 hatte die Inflationsrate im Jahresdurchschnitt noch 5,9 Prozent betragen. 2024 waren es im Mittel noch 2,2\u00a0Prozent. Die folgende Grafik zeigt die Jahreswerte der Inflation im Zeitverlauf.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stabilere Preise. 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