{"id":734345,"date":"2026-01-21T01:51:22","date_gmt":"2026-01-21T01:51:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/734345\/"},"modified":"2026-01-21T01:51:22","modified_gmt":"2026-01-21T01:51:22","slug":"gutes-essen-auf-reisen-das-land-der-vielen-kuechen-so-schmeckt-singapur-reise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/734345\/","title":{"rendered":"Gutes Essen auf Reisen &#8211; Das Land der vielen K\u00fcchen: So schmeckt Singapur &#8211; Reise"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\"><a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Singapur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Singapur<\/a> (dpa\/tmn) &#8211; Bevor wir uns die Kochsch\u00fcrzen anlegen, m\u00f6chte uns Vidhya Nair erst einmal zum Markt mitnehmen. Die G\u00e4nge im North Bridge Road Market &amp; Food Centre in Singapur sind eng und voller Menschen. Hektisches Treiben, grelles Neonlicht. Es riecht nach Zitronengras, Mangos, Kurkuma, fermentierten Garnelenpasten und Curry. Die St\u00e4nde sind gef\u00fcllt: Mit roten Asia-Bananen, verschrumpelten Seegurken, Froschschenkeln, blauem Ingwer, Drachenfrucht.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">F\u00fcr unseren Kochkurs kauft Nair Garnelen und Gew\u00fcrze ein. Eigentlich hat sie alles schon in ihrem nahen Kochstudio. Aber der Marktbesuch ist f\u00fcr sie obligatorisch, um uns einen Eindruck davon zu vermitteln, was die K\u00fcche Singapurs ausmache, sagt die indischst\u00e4mmige Singapurerin.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Sie zeigt uns die kaum \u00fcberschaubare Anzahl von Fischprodukten, die getrockneten Garnelensorten an den St\u00e4nden chinesischer H\u00e4ndler. Und daneben gleich im Angebot: Schweinefleischspezialit\u00e4ten aus Sarawak, dem Bundesstaat Malaysias im Nordwesten der Insel Borneo. \u201eDie K\u00fcche Singapurs ist besonders, weil sie viele s\u00fcdostasiatische Speisen in einer einzigen Esskultur vereint. Sie ist ein Schmelztiegel aus chinesischer, malaiischer und indischer K\u00fcche\u201c, erkl\u00e4rt Nair.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/0d235580-385f-4334-824e-f47ae6d88fdf.jpg\"   alt=\"Vidhya Nair gibt Kochkurse in Singapur: Mit ihren Sch\u00fclern geht sie vorher gerne einkaufen.\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/>Vidhya Nair gibt Kochkurse in Singapur: Mit ihren Sch\u00fclern geht sie vorher gerne einkaufen. (Foto: Manuel Meyer\/dpa-tmn)<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Zur\u00fcck im Kochstudio geht es los. Wir machen heute eine Laksa Nonya. Laksa ist ein w\u00fcrziges Nudelsuppengericht aus S\u00fcdostasien, das besonders in Singapur, Malaysia und Indonesien verbreitet ist. Die Laksa Nonya-Reisnudel-Variante aus Singapur besticht durch eine cremige Kokosmilch-Br\u00fche mit mild-scharfen Gew\u00fcrzen, getrockneten Garnelen und Fischkuchen.<\/p>\n<p>Geschmack ist auch in Singapur eine Frage der Balance<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Die am Kurs teilnehmende australische Familie macht sich daran, Chilischoten, vietnamesische Minze, Zitronengras, Galgant, Knoblauch, Schalotten und die Laksa-Bl\u00e4tter, auch vietnamesischer Koriander genannt, zu zerhacken. Sebastian Stahl, aus Frankfurt am Main und ebenfalls mit von der Partie, ist f\u00fcrs Braten der frischen Shrimps und der Belacan-Garnelenpaste eingeteilt. Es dampft aus T\u00f6pfen, Pfannen und Woks. Seine Frau Gisela bereitet die Fischpastete und die Reisnudeln unter Anleitung von Nair zu. Die Kokosmilchbr\u00fche \u00fcbernimmt sie aber lieber selbst: \u201eDie Balance ist entscheidend. Zu viel Kokos macht die Suppe schwer, zu wenig nimmt ihr die Identit\u00e4t.\u201c<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Das Ehepaar aus Frankfurt ist begeistert vom Ergebnis. \u201eSehr aromatisch und leicht zu machen. Das werden wir zu Hause auf jeden Fall nachkochen\u201c, versichert Gisela Stahl. Alle in der Runde genie\u00dfen ihr erstes selbstgemachtes Laksa, im \u00dcbrigen das Nationalgericht Singapurs. Laksa, erkl\u00e4rt Nair, habe seinen Ursprung in der chinesisch-malaiischen Peranakan-Mischkultur, die Singapurs Esskultur bis heute pr\u00e4gt. Die K\u00fcche ihres Landes spiegle in gewisser Weise auch den Bev\u00f6lkerungsmix wider: Rund 75 Prozent der Einwohner des Stadtstaates seien chinesischer Herkunft, 15 Prozent stammen aus Malaysia und 10 Prozent aus Indien.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Auch Malcolm Lee kommt aus einer Peranakan-Familie und kocht noch heute nach den Rezepten seiner Mutter und der Gro\u00dfmutter. Und das erfolgreich und geadelt. Sein Peranakan-Restaurant \u201eCandlenut\u201c h\u00e4lt einen Michelin-Stern &#8211; als erster Betrieb im Stadtstaat f\u00fcr diese Art K\u00fcche. Lee ist damit einer der bekanntesten K\u00fcchenchefs in Singapur, das an gutem Essen so reich ist: 42 Restaurants mit Michelin-Sternen gibt es dort.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/a07e92b6-190d-43de-b495-eabe496e9593.jpg\"   alt=\"Malcom Lee ist Profi in Sachen Peranakan-K\u00fcche: Diese sei komplex und bilde eine Balance aus scharf, s\u00fc\u00df, sauer, salzig und umami.\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/>Malcom Lee ist Profi in Sachen Peranakan-K\u00fcche: Diese sei komplex und bilde eine Balance aus scharf, s\u00fc\u00df, sauer, salzig und umami. (Foto: Manuel Meyer\/dpa-tmn)<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">F\u00fcr Malcom Lee ist die Peranakan-K\u00fcche jedoch mehr als nur eine Esskultur: \u201eSie ist kulturelle Herkunft, Identit\u00e4t und Familientradition.\u201c Peranakan-Speisen seien sehr komplex, da sie verschiedene Einfl\u00fcsse und Kochtechniken verb\u00e4nden &#8211; eine Balance aus scharf, s\u00fc\u00df, sauer, salzig und umami. In der s\u00fcdostasiatischen Region spielten auch die Kochtechniken der ehemaligen britischen, niederl\u00e4ndischen und portugiesischen Kolonialm\u00e4chte eine wichtige Rolle.\u00a0<\/p>\n<p>Vier Stunden gekochte Krabbenb\u00e4llchen\u00a0<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Passenderweise ist das \u201eCandlenut\u201c im Dempsey Hill Areal in einem alten Kasernenkomplex der britischen Kolonialarmee untergebracht. An den hohen Decken geben Rattan-Ventilatoren Abk\u00fchlung in der tropischen Hitze. Seine Peranakan-Gerichte basieren auf Tradition, sind aber neu interpretiert. Sambal Telor hei\u00dft eines: leicht frittierter frischer Tintenfisch mit aromatischer Sambalpaste.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/051025f2-99ed-40e5-872c-a5289cb30067.jpg\"   alt=\"Moderne Tradition: Malcom Lees K\u00fcche basiert auf Tradition, wird aber neu interpretiert, wie hier bei einem auf Holzkohle gegrillten Bangus Belly Satay mit Kicap-Manis-Glasur.\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/>Moderne Tradition: Malcom Lees K\u00fcche basiert auf Tradition, wird aber neu interpretiert, wie hier bei einem auf Holzkohle gegrillten Bangus Belly Satay mit Kicap-Manis-Glasur. (Foto: Manuel Meyer\/dpa-tmn)<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Seine Krabbenb\u00e4llchen kocht er vier Stunden in einer reichhaltigen Bambus-H\u00fchnerbr\u00fche. Die Schweinebacken mit Shiitake-Pilzen, dunkler Sojaso\u00dfe, Chili und Koriander schmort er fast dreimal so lang. Ein Hit an zahlreichen Kreationen ist seine hauseigene Rempah-Paste. Mit den schwarzen, tropischen Buah Keluak-N\u00fcssen gibt er vielen seiner klassischen Peranakan-Gerichte einen erdig, nussig und leicht bitteren Geschmack.\u00a0<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Sein Restaurant ist zweifellos ein Aush\u00e4ngeschild der Peranakan-K\u00fcche. Doch der unpr\u00e4tenti\u00f6se Sternekoch gibt offen zu: \u201eWer die K\u00fcche Singapurs kennenlernen m\u00f6chte, muss sich durch unsere Hawker-M\u00e4rkte schlemmen.\u201c\u00a0<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/4e882bc6-c733-454a-9868-dc4446d9ae82.jpg\"   alt=\"Ein wenig unscheinbar: Das Restaurant \u201eMama Diam\u201c gilt als erstklassig - und versteckt sich hinter der Fassade eines Tante-Emma-Ladens.\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/>Ein wenig unscheinbar: Das Restaurant \u201eMama Diam\u201c gilt als erstklassig &#8211; und versteckt sich hinter der Fassade eines Tante-Emma-Ladens. (Foto: Manuel Meyer\/dpa-tmn)<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Nat\u00fcrlich gibt es auch eine Vielzahl spannender Restaurants mit guter Lokalk\u00fcche: Hinter der Fassade eines der typischen singapurischen Tante-Emma-L\u00e4den verbirgt sich das \u201eMama Diam\u201c als erstklassiges Restaurant mit verspielter Fusionsk\u00fcche. In der \u201eBollywood Farm\u201c zaubert Lynn Ee im gr\u00fcnen Umland Singapurs saisonale Kreationen aus dem eigenen Vier-Hektar-Garten, wo neben exotischen Kohl- und Gem\u00fcsesorten auch Laksa-Bl\u00e4tter, Zitronengras, Curry oder Thai-Basilikum gedeihen.<\/p>\n<p>Street-Food-Stand mit Michelin-Stern<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Doch in den Hawker-Zentren, diesen unklimatisierten Hallen mit unz\u00e4hligen Gark\u00fcchen und Marktst\u00e4nden f\u00fcr Gem\u00fcse, Obst, Fleisch und Fisch, schl\u00e4gt das kulinarische und gesellschaftliche Herz Singapurs. Sie sind \u00fcber die ganze Stadt verteilt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/f5976114-6f3b-481a-a73c-2b0c60d6b6bd.jpg\"   alt=\"Blick durchs Maxwell Food Centre: Hier isst man vor allem Hainanese Chicken Rice-Gerichte.\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/>Blick durchs Maxwell Food Centre: Hier isst man vor allem Hainanese Chicken Rice-Gerichte. (Foto: Singapore Tourism Board\/dpa-tmn)<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Das Maxwell Food Centre ist ber\u00fchmt f\u00fcr seine Hainanese Chicken Rice-Gerichte. Bei \u201eHawker Chan\u201c im Chinatown Complex Food Centre, mit 260 St\u00e4nden der gr\u00f6\u00dfte Singapurs, bilden sich stets lange Schlangen. Kein Wunder: Mit seinem H\u00e4hnchen in Sojaso\u00dfe f\u00fcr ein paar Euro wurde er zum weltweit ersten Street-Food-Stand, der einen Michelin-Stern erhielt.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Hier darf man auch nicht den malaiisch-singapurischen Dessert-Klassiker Ice Kacang verpassen &#8211; frisch geschabtes Eis mit s\u00fc\u00dfen roten Bohnen, Mais, Erdnussw\u00fcrfeln und Palmfruchtst\u00fccken. Und in den umliegenden Stra\u00dfen laden traditionelle chinesische Teeh\u00e4user ein.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/3dfa1565-9b3b-4578-9275-2b782fd4a27c.jpg\"   alt=\"Was f\u00fcr ein s\u00fc\u00dfer Berg: Der Klassiker Ice Kacang besteht aus frisch geschabtem Eis mit s\u00fc\u00dfen roten Bohnen, Mais, Erdnussw\u00fcrfeln und Palmfruchtst\u00fccken.\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/>Was f\u00fcr ein s\u00fc\u00dfer Berg: Der Klassiker Ice Kacang besteht aus frisch geschabtem Eis mit s\u00fc\u00dfen roten Bohnen, Mais, Erdnussw\u00fcrfeln und Palmfruchtst\u00fccken. (Foto: Manuel Meyer\/dpa-tmn)<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Im Tekka Centre im Stadtviertel Little India muss man unbedingt indisch-malaiische Spezialit\u00e4ten wie Biryani-Reisgerichte, die Dosa-Pfannkuchen oder Roti Prata-Fladenbrotgerichte probieren. Die East Coast Lagoon Food Village ist ein Hawker Centre direkt am Meer, den die Einheimischen besuchen, um frische Meeresfr\u00fcchte zu essen.<\/p>\n<p>Schweinerippchen mit Kaffeearoma<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Eine beliebte Alternative ist aber auch das stadtbekannte chinesische Seafood-Familien-Restaurant \u201eKeng Eng Kee\u201c. Es hat Marktambiente, gegessen wird auf Plastikst\u00fchlen und mit Plastikbesteck. Die scharfen Chili Crabs sind der Hit. Kurioserweise geh\u00f6rt auch ein Fleischgericht zu den Klassikern des Restaurants &#8211; w\u00fcrzig karamellisierte Schweinerippchen mit Kaffeearomen.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Eines der sch\u00f6nsten Hawker-Zentren Singapurs ist zweifellos das Lau Pa Sat. Mitten im Business District zwischen Raffles Place und Marina Bay ist die historische Markthalle in einem viktorianischen Eisenbau aus dem 19. Jahrhundert untergebracht. Viele St\u00e4nde haben sich auf in Bananenbl\u00e4ttern gegrillte Stachelrochen spezialisiert. Am Abend schmoren auf unz\u00e4hligen Holzkohlegrills Satay-Spie\u00dfe aus Huhn, Rind, Lamm, Fisch oder Scampi. Selbst die umliegenden Stra\u00dfen werden dann zu einer regelrechten Open-Air-Grillmeile.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/5739a39e-8a87-468f-956d-c6f0597612f4.jpg\"   alt=\"Kontrastreiches Singapur: Das Lau Pa Sat Hawker Centre im viktorianischen Stil wird umringt von modernen Hochh\u00e4usern.\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/>Kontrastreiches Singapur: Das Lau Pa Sat Hawker Centre im viktorianischen Stil wird umringt von modernen Hochh\u00e4usern. (Foto: Singapore Tourism Board\/dpa-tmn)<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Im malaiisch-muslimisch gepr\u00e4gten Stadtteil Geylang Serai im Osten der Stadt ist das gleichnamige Hawker Centre ein wahrer Schatz f\u00fcr Fans malaiischer und indonesischer K\u00fcche. Hier sitzen abends haupts\u00e4chlich Einheimische bei Nasi Lemak (Kokosreis mit Anchovis, Erdn\u00fcssen, Ei und scharfer Sambal-So\u00dfe) oder Rendang (langsam gekochtes, w\u00fcrziges Rindfleisch in Kokosmilch) beisammen.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Genau diese Esskultur und die M\u00e4rkte als kulinarische Treffpunkte bewegte die Unesco dazu, Singapurs Hawker-Centre-Kultur 2020 zum immateriellen Kulturerbe der Menschheit zu ernennen. Kultur, so k\u00f6nnte man sagen, geht durch den Magen &#8211; in Singapur gilt das in besonders leckerem Ma\u00dfe.\u00a0<\/p>\n<p>Links, Tipps, Praktisches:<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Reiseziel: Der Stadtstaat Singapur befindet sich an der Spitze der Malaiischen Halbinsel in S\u00fcdostasien und hat etwa sechs Millionen Einwohner.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">An-\/Einreise: Etwa Singapore Airlines und Lufthansa bieten von Deutschland aus Nonstop-Fl\u00fcge nach Singapur an. F\u00fcr die Einreise reicht ein noch sechs Monate g\u00fcltiger Reisepass.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Food-Aktivit\u00e4ten: Zahlreiche Anbieter wie Let\u00b4s Go Cook Singapore (letsgocooksingapore.com), Singapore Food Tours (sgfoodtours.com), Wok \u2018n\u2019 Stroll (woknstroll.com.sg), Cookery Magic (cookerymagic.com) oder Secret Food Tours (secretfoodtours.com\/singapore) bieten Kochkurse und kulinarische Stadtf\u00fchrungen an.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Sprache: Offizielle Amtssprache ist Englisch. Viele Einwohner sprechen aber auch Malaiisch, Mandarin und Tamil.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">W\u00e4hrung: 1 Singapur-Dollar (SGD) entspricht 0,67 Euro (Stand: 15.01.2026)<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Weiterf\u00fchrende Infos: visitsingapore.com\/de_de<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">\u00a9 dpa-infocom, dpa:260120-930-573593\/1<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Singapur (dpa\/tmn) &#8211; Bevor wir uns die Kochsch\u00fcrzen anlegen, m\u00f6chte uns Vidhya Nair erst einmal zum Markt mitnehmen.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":734346,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1834],"tags":[1624,3364,29,3688,4974,6763,30,5349,8467,1209,624,4562,698,69220,14642,149,73800,1163,8665],"class_list":{"0":"post-734345","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-essen","8":"tag-asien","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-essen","12":"tag-essen-und-trinken","13":"tag-gastronomie","14":"tag-germany","15":"tag-inspireme","16":"tag-kulinarik","17":"tag-nordrhein-westfalen","18":"tag-ratgeber","19":"tag-reise","20":"tag-singapur","21":"tag-staedtereise","22":"tag-staedtereisen","23":"tag-sueddeutsche-zeitung","24":"tag-tmn7200","25":"tag-tourismus","26":"tag-tpds"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115930588031836866","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/734345","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=734345"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/734345\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/734346"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=734345"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=734345"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=734345"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}