{"id":73506,"date":"2025-04-30T15:21:16","date_gmt":"2025-04-30T15:21:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/73506\/"},"modified":"2025-04-30T15:21:16","modified_gmt":"2025-04-30T15:21:16","slug":"deutsche-inflationsrate-faellt-auf-21-prozent","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/73506\/","title":{"rendered":"Deutsche Inflationsrate f\u00e4llt auf 2,1 Prozent"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 30.04.2025 14:21 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Auch im April l\u00e4sst die Inflation in Deutschland weiter nach. Waren und Dienstleistungen verteuerten sich im April nur noch um 2,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Vor allem Energie wird g\u00fcnstiger.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nSinkende Energiepreise haben die Inflationsrate in Deutschland auf den niedrigsten Stand seit einem halben Jahr gedr\u00fcckt. Die Preise f\u00fcr Waren und Dienstleistungen stiegen im April nur noch um 2,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, teilte das Statistische Bundesamt in seiner ersten Sch\u00e4tzung mit. Das ist der niedrigste Wert seit Oktober 2024.<\/p>\n<p>    Folgen des sinkenden \u00d6lpreises<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIm M\u00e4rz waren die Verbraucherpreise noch um 2,2 Prozent gestiegen. Von M\u00e4rz auf April zogen die Preise um 0,4 Prozent an. Deutlich billiger wurde Energie: Sie kostete in diesem Monat 5,4 Prozent weniger als ein Jahr zuvor (M\u00e4rz: -2,8 Prozent). Ein Grund daf\u00fcr sind fallende Weltmarktpreise f\u00fcr Roh\u00f6l. Diese haben ihre Ursache in dem von US-Pr\u00e4sident Donald Trump losgetretenen Handelskrieg, der \u00d6konomen zufolge die Weltwirtschaft belastet und damit die Nachfrage nach \u00d6l d\u00e4mpfen d\u00fcrfte<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nPreistreiber blieben dagegen die Nahrungsmittel. Diese verteuerten sich um 2,8 Prozent (M\u00e4rz: +3,0 Prozent). Dabei wurden f\u00fcr Erdbeeren, Himbeeren, Stachelbeeren oder \u00e4hnliches Obst 27,2 Prozent mehr verlangt als ein Jahr zuvor. Gem\u00fcse kostete 5,3 Prozent mehr. Hier verteuerten sich etwa Tomaten (+31,6 Prozent) und Paprika (+26,3 Prozent) sehr stark.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDienstleistungen kosteten 3,9 Prozent mehr (M\u00e4rz: +3,5 Prozent) als im selben Monat des Vorjahres. Verbraucher mussten zuletzt etwa f\u00fcr Versicherungen deutlich mehr bezahlen. Die Teuerungsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, oft auch als Kerninflation bezeichnet, stieg auf 2,9 (M\u00e4rz: 2,6) Prozent.<\/p>\n<p>    Zinssenkung m\u00f6glich, aber Ausblick unsicher<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nF\u00fcr die Finanzm\u00e4rkte ist die nachlassende Inflation eine gute Nachricht, denn die nachlassende Inflationsdynamik erh\u00f6ht den Spielraum der Europ\u00e4ischen Zentralbank (EZB) f\u00fcr weitere Zinssenkungen. Die EZB strebt in der W\u00e4hrungsunion mittelfristig einen Wert von zwei Prozent an. Da sie ihrem Ziel n\u00e4her r\u00fcckt, hat sie zuletzt sieben Mal in Folge ihren Leitzins gesenkt. Die n\u00e4chste Zinssitzung ist f\u00fcr den 4. und 5. Juni geplant.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nWeitere Zinssenkungen d\u00fcrften am Aktienmarkt auf positives Echo sto\u00dfen, da Unternehmen sich mit g\u00fcnstigeren Krediten versorgen k\u00f6nnen. Au\u00dferdem werden Aktien aufgrund der sinkenden Anleihezinsen attraktiver. Auch Verbraucher k\u00f6nnen sich g\u00fcnstiger Geld leihen, was den Konsum antreiben k\u00f6nnte. F\u00fcr Sparer bedeutet dies jedoch, dass die Zinsen auf Tages- oder Festgeld noch weiter sinken d\u00fcrften. Schon jetzt kann man mit vielen Angeboten die Teuerung nicht mehr ausgleichen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nOb die Zinsen weiter sinken werden, ist jedoch nicht sicher. &#8222;Die anhaltende Eskalation der Spannungen im Handel verkompliziert den Inflationsausblick&#8220;, hatte EZB-Pr\u00e4sidentin Christine Lagarde unl\u00e4ngst gesagt. Z\u00f6lle k\u00f6nnten Schwankungen der Wechselkurse ausl\u00f6sen, Importpreise beeinflussen und Lieferketten unterbrechen. Und die Auswirkungen auf die Inflation seien ungewiss.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 30.04.2025 14:21 Uhr Auch im April l\u00e4sst die Inflation in Deutschland weiter nach. 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