{"id":73559,"date":"2025-04-30T15:50:08","date_gmt":"2025-04-30T15:50:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/73559\/"},"modified":"2025-04-30T15:50:08","modified_gmt":"2025-04-30T15:50:08","slug":"gitex-europe-ki-koryphaeen-start-ups-und-spannende-nachtkultur-in-berlin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/73559\/","title":{"rendered":"Gitex Europe: KI-Koryph\u00e4en, Start-ups und &#8222;spannende Nachtkultur&#8220; in Berlin"},"content":{"rendered":"<ol class=\"a-toc__list\">\n<li class=\"a-toc__item&#10;          &#10;            a-toc__item--counter&#10;          &#10;            a-toc__item--current\">\n<p>              Gitex Europe: KI-Koryph\u00e4en, Start-ups und &#8222;spannende Nachtkultur&#8220; in Berlin<\/p>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p>Die Tech-Messe Gitex Europe, die <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Gitex-Europe-Hightech-Messe-kommt-aus-Dubai-nach-Berlin-10266443.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">vom 21. bis 23. Mai erstmals in Berlin stattfindet<\/a>, wirft ihre Schatten voraus. Der renommierte <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Physik-Nobelpreis-2024-fuer-maschinelles-Lernen-9971642.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">KI-Pionier und Nobelpreistr\u00e4ger Geoffrey Hinton<\/a> werde auf der Messe &#8222;die <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/KI-Pionier-Geoffrey-Hinton-verlaesst-Google-8984065.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">existenziellen Risiken<\/a> der sogenannten <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Agent-Development-Kit-und-A2A-Google-will-KI-Agenten-vernetzen-10353273.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">agentischen KI-Technologie<\/a>&#8220; beleuchten, k\u00fcndigten die Veranstalter aus den Vereinigten Arabischen Emiraten am Mittwoch in Berlin an. Ger\u00fcchten zufolge wird auch OpenAI-Chef Sam Altman erwartet.<\/p>\n<p>KI-Kritiker Hinton fordert seit L\u00e4ngerem eine Art &#8222;Kill Switch&#8220; f\u00fcr KI \u2013 also eine strenge Regulierung gro\u00dfer KI-Modelle mit der M\u00f6glichkeit f\u00fcr die Politik, auf den Stopp-Knopf dr\u00fccken zu k\u00f6nnen. Die von KI ausgehenden Gefahren stellten &#8222;die Grundlagen von Wirtschaft und Gesellschaft infrage&#8220;.<\/p>\n<p>KI, Quanten und Security<\/p>\n<p>Sicherheitsexperten werden den Machern zufolge zudem auf dem Begleitkongress analysieren, wie KI &#8222;die Spielregeln der Cybersicherheit und internationalen Verteidigung ver\u00e4ndert&#8220;. Das wachsende Fintech-\u00d6kosystem soll ebenfalls eine wichtige Rolle spielen. Die neu geschaffene Gitex Quantum Expo wollen die Organisationen als &#8222;Plattform f\u00fcr bahnbrechende Forschung und internationale Kooperationen&#8220; etablieren.<\/p>\n<p>&#8222;Gitex Europe x AI Everything&#8220; lautet das offizielle Motto der Messe. Globale Player wie AWS, IBM, Cisco, Cloudflare, Dell, Lenovo, NTT, Nvidia und SAP werden genauso vertreten sein wie kleinere Akteure aus den Bereichen KI, Quantenforschung und nachhaltige Technologien.<\/p>\n<p>Die Gitex Europe soll in sechs Hallen auf dem Berliner Messegel\u00e4nde rund 1500 Firmen zusammenbringen, erkl\u00e4rte Trixie LohMirmand, Chefin des Veranstalters Kaoun International. Davon seien rund 700 Start-ups und \u00fcber 30 sogenannte Unicorns mit einer Bewertung von \u00fcber einer Milliarde US-Dollar. 34 europ\u00e4ische Staaten seien vertreten. 75 Prozent k\u00e4men aber &#8222;aus dem Rest der Welt&#8220;.<\/p>\n<p>&#8222;Gr\u00f6\u00dfte Tech-Show in Europa&#8220;<\/p>\n<p>Es soll &#8222;die gr\u00f6\u00dfte Tech-Show in Europa&#8220; werden, hoffen die Veranstalter. Auf gro\u00dfe Besucherzahlen schiele sie nicht unbedingt, da entscheidende Gespr\u00e4che wichtiger seien, sagte LohMirmand. Zu rechnen sei mit einigen 10.000 bis zu 100.000 Messeg\u00e4ngern. Gitex Europe soll kein &#8222;Eitelkeit-Event&#8220; sein und nicht nur Hype generieren, sondern Ergebnisse f\u00fcr alle Beteiligten bringen und etwa neue Investoren und Firmen zusammenf\u00fchren. Ausschlaggebend werde sein: &#8222;Nach den drei Tagen f\u00e4ngt die eigentliche Arbeit an.&#8220; Die Branche m\u00fcsse etwa lernen, dass KI &#8222;jetzt Open Source ist&#8220; und jede Firma ein KI-Unternehmen sei.<\/p>\n<p>Die Organisatoren wollen helfen, die dr\u00e4ngendsten derzeitigen Tech-Fragen zu beantworten. Dazu z\u00e4hlt ihnen zufolge: Wie kann K\u00fcnstliche Intelligenz (KI) verantwortungsvoll eingesetzt werden? Welche Strategien braucht Europa, um digitale Souver\u00e4nit\u00e4t zu erreichen? Und welche L\u00f6sungen gibt es f\u00fcr neue Bedrohungen durch Cyberangriffe und autonome Systeme?<\/p>\n<p>Dass die Gitex in die deutsche Hauptstadt zieht, begr\u00fcndete LohMirmand so: &#8222;Berlin ist einer der wichtigsten Hubs in Europa.&#8220; Hier seien Energie, Offenheit und Ambition zu versp\u00fcren. Wasser auf die M\u00fchlen des regierenden B\u00fcrgermeisters, Kai Wegner (CDU): &#8222;Berlin ist Deutschlands Start-up-Metropole&#8220; mit rund 100.000 Mitarbeitern in jungen Tech-Unternehmen, betonte er. Berlin stehe auch f\u00fcr die Vernetzung von Gr\u00fcndern, Kapitalgebern und Wissenschaftlern. Die Spree-Metropole biete neben Weltoffenheit, Innovation und ganz viel Kreativit\u00e4t ferner eine &#8222;spannende Nachtkultur&#8220;.<\/p>\n<p>A Match Made in Heaven<\/p>\n<p>Wegner brachte den Wunsch und Willen zum Ausdruck, dass die Gitex langfristig in Berlin bleibe. Das gelte sicher f\u00fcr die n\u00e4chsten drei Jahre, f\u00fcr zwei weitere bestehe eine dann bis 2030 reichende Option. Der Senat werde zugleich alles daran setzen, mehr internationale Flugverbindungen an den BER zu bekommen. Passend dazu sprach Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) angesichts der Ortswahl der Veranstalter von einer &#8222;himmlischen Verbindung&#8220;. Viele &#8222;Hidden Champions&#8220; aus der Hauptstadt &#8222;wollen die Welt besser machen mit Technologie&#8220;.<\/p>\n<p>Die Wurzeln der Gitex reichen bis 1981 zur\u00fcck. Sie hat sich zu einer der bedeutendsten Technologieveranstaltungen weltweit gemausert. Im Laufe der Jahre ist das Themenspektrum gewachsen. Die Messe zieht heute Aussteller und Besucher aus Bereichen wie KI, Cybersicherheit, Cloud Computing, Big Data und Metaverse an. Die Gitex Global findet j\u00e4hrlich im Dubai World Trade Centre statt \u2013 mit laut Veranstalter zuletzt fast 200.000 Teilnehmern \u2013 und konkurriert vor allem mit der <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/thema\/CES\" rel=\"external noopener\" target=\"_blank\">CES in Las Vegas<\/a>. Ableger gibt es mittlerweile etwa auch in Afrika (Marokko) und Asien (Singapur). F\u00fcr Oktober ist ein weitere Ausgabe in Vietnam geplant.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:vbr@heise.de\" title=\"Volker Briegleb\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">vbr<\/a>)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Gitex Europe: KI-Koryph\u00e4en, Start-ups und &#8222;spannende Nachtkultur&#8220; in Berlin Die Tech-Messe Gitex Europe, die vom 21. bis 23.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":73560,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,296,11048,548,663,158,3934,3935,11051,13,1256,47,14,15,12,1687,55],"class_list":{"0":"post-73559","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-berlin","11":"tag-ces","12":"tag-eu","13":"tag-europa","14":"tag-europaeische-union","15":"tag-europe","16":"tag-european-union","17":"tag-gitex-europe","18":"tag-headlines","19":"tag-kuenstliche-intelligenz","20":"tag-messe","21":"tag-nachrichten","22":"tag-news","23":"tag-schlagzeilen","24":"tag-security","25":"tag-wirtschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/73559","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=73559"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/73559\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/73560"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=73559"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=73559"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=73559"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}