{"id":735692,"date":"2026-01-21T14:24:20","date_gmt":"2026-01-21T14:24:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/735692\/"},"modified":"2026-01-21T14:24:20","modified_gmt":"2026-01-21T14:24:20","slug":"fruehgeburt-mit-hebamme-ist-das-risiko-geringer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/735692\/","title":{"rendered":"Fr\u00fchgeburt: Mit Hebamme ist das Risiko geringer"},"content":{"rendered":"<p>Das Risiko, das Kind vor der 37. Schwangerschaftswoche zu geb\u00e4ren, ist mit einer Gemeinde-Hebamme deutlich geringer: Das ist das zentrale Ergebnis einer Studie aus dem Vereinigten K\u00f6nigreich.\u00a0\u00a0<\/p>\n<p>Daten von mehr als 6.300 Schwangeren verglichen<\/p>\n<p class=\"ad-float-right\">Daf\u00fcr hatte ein Forschungsteam die Daten von mehr als 1.300 Schwangeren analysiert, die Gemeinde-Hebammen von der Schwangerschaft bis nach der Geburt begleitet hatten. Verglichen wurden sie mit mehr als 5.300 Schwangeren, die ein \u00e4hnliches Fr\u00fchgeburtsrisiko hatten und die Standardversorgung ohne die Hebamme bekamen.\u00a0<\/p>\n<p>45 Prozent geringeres Risiko f\u00fcr Fr\u00fchgeburt<\/p>\n<p>Das Ergebnis: Schwangere mit einer Gemeindehebamme hatten ein um 45 Prozent geringeres Risiko, vor der 37. Schwangerschaftswoche zu entbinden. Konkret lag das\u00a0 Risiko dieser Frauen f\u00fcr eine Fr\u00fchgeburt bei 4,6 Prozent, gegen\u00fcber 8,4 Prozent in der Vergleichsgruppe ohne Hebammenbegleitung.<\/p>\n<p>Ein \u00e4hnlicher Unterschied zeigte sich auch bei bestimmten Gruppen, die statistisch h\u00e4ufiger von Fr\u00fchgeburten betroffen sind. Dazu z\u00e4hlten unter anderem schwarze oder asiatische Frauen, Angeh\u00f6rige ethnischer Minderheiten sowie Schwangere aus sozial benachteiligten Regionen.<\/p>\n<p>Potenzial f\u00fcr mehr Gerechtigkeit in der Geburtshilfe<\/p>\n<p>Studienautorin Professor Jane Sandall vom King\u2019s College London erkl\u00e4rte in einer Mitteilung zur Ver\u00f6ffentlichung: \u201eUnsere Ergebnisse bieten eine m\u00f6gliche L\u00f6sung zur Verringerung von Ungleichheiten in der Geburtshilfe. Frauen lernen das kleine Team von Hebammen kennen, werden in der N\u00e4he ihres Wohnortes betreut und wissen, dass ihre Hebammen sich bei Bedarf mit dem gesamten Gesundheitsteam abstimmen.\u201c Die Ergebnisse unterst\u00fctzten zudem das Ziel des britischen Gesundheitssystems, die Versorgung st\u00e4rker aus dem Krankenhaus in den Wohnort der Familien zu verlagern.<\/p>\n<p>Quelle: DOI <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1111\/1471-0528.70101\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">10.1111\/1471-0528.70101<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das Risiko, das Kind vor der 37. Schwangerschaftswoche zu geb\u00e4ren, ist mit einer Gemeinde-Hebamme deutlich geringer: Das ist&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":735693,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[137],"tags":[29,28120,8500,168805,168804,30,141,232,87815,168803,834],"class_list":{"0":"post-735692","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-gesundheit","8":"tag-deutschland","9":"tag-fruehgeburt","10":"tag-geburt","11":"tag-gemeinde-hebammen","12":"tag-gemeindehebammen","13":"tag-germany","14":"tag-gesundheit","15":"tag-health","16":"tag-hebamme","17":"tag-hebammenbegleitung","18":"tag-schwangerschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115933548623414630","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/735692","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=735692"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/735692\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/735693"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=735692"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=735692"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=735692"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}