{"id":736818,"date":"2026-01-22T00:40:15","date_gmt":"2026-01-22T00:40:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/736818\/"},"modified":"2026-01-22T00:40:15","modified_gmt":"2026-01-22T00:40:15","slug":"tausende-bei-demonstration-in-dortmund-polizisten-attackiert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/736818\/","title":{"rendered":"Tausende bei Demonstration in Dortmund \u2013 Polizisten attackiert"},"content":{"rendered":"<p id=\"absatz1\" class=\"em_text\">Dortmund (dpa). Nach Ausschreitungen am Rande einer pro-kurdischen Demonstration in Dortmund hat die Polizei eine Ermittlungskommission zur genauen Aufarbeitung der Vorf\u00e4lle eingerichtet. Sieben Polizisten waren in der Innenstadt verletzt worden, in ihrer unmittelbaren N\u00e4he detonierten B\u00f6ller. \u201eMehrere Versammlungsteilnehmende randalierten und besch\u00e4digten Fensterscheiben von Imbissbetrieben\u201c, berichtete die Polizei.<\/p>\n<p id=\"absatz2\" class=\"em_text\">F\u00fcr Freitag sei eine \u201eerneute Versammlungsanmeldung mit Bezug zu kurdischen Anliegen\u201c angemeldet. Geplant sei ein Aufzug ab dem sp\u00e4ten Nachmittag. Der Anmelder erwarte f\u00fcr die zweist\u00fcndige Versammlung rund 400 Teilnehmende. Die Polizei werde \u201emit einem verst\u00e4rkten Kr\u00e4fteansatz vor Ort sein.\u201c Zudem w\u00fcrden derzeit noch Auflagen gepr\u00fcft.<\/p>\n<p>Laut Polizei kam es zu schwerwiegenden Straftaten<\/p>\n<p id=\"absatz3\" class=\"em_text\">Bereits unmittelbar nach der Versammlung am Dienstagabend mit laut Polizei rund 4.000 Teilnehmenden waren Ermittlungen wegen schweren Landfriedensbruchs, K\u00f6rperverletzungsdelikten und Sachbesch\u00e4digung eingeleitet worden. Es seien auch Steine auf die Einsatzkr\u00e4fte geworfen worden. Hier sei niemand verletzt worden.<\/p>\n<p id=\"absatz4\" class=\"em_text\">Die Polizei bewertete die Vorf\u00e4lle als schwerwiegende Straftaten und leitete zwei Strafverfahren ein. Intensive Ermittlungen zur Identifizierung der Tatverd\u00e4chtigen dauerten an. Es sollten unter anderem Videos ausgewertet werden, die von Privatpersonen und Einsatzkr\u00e4ften aufgenommen wurden.<\/p>\n<p id=\"absatz5\" class=\"em_text\">Auch Fensterscheiben eines Imbisses waren in der Ruhrgebietsstadt besch\u00e4digt worden. Am Morgen nach dem Angriff hatten dort bereits Reparaturarbeiten stattgefunden, erste Sch\u00e4den waren behoben.<\/p>\n<p id=\"absatz6\" class=\"em_text\">Demonstrationen gegen den Krieg in Nordsyrien hatten am Dienstag unter anderem auch in D\u00fcsseldorf, M\u00fcnster und Siegen gegeben.<\/p>\n<p>Auch die Bundespolizei ermittelt<\/p>\n<p id=\"absatz7\" class=\"em_text\">Die Bundespolizei, die f\u00fcr den Dortmunder Hauptbahnhof zust\u00e4ndig ist, ermittelt ebenfalls gegen mehrere Personen. In der Abreisephase nach der Demonstration h\u00e4tten Einsatzkr\u00e4fte eine Schl\u00e4gerei unterbunden, teilte ein Sprecher mit. Auch habe es den Versuch einer Gefangenenbefreiung gegeben, als Personen der Wache zugef\u00fchrt werden sollten. Beamte h\u00e4tten au\u00dferdem einen Mann gestellt, der Flaschen auf Unbeteiligte geworfen haben soll.<\/p>\n<p id=\"absatz8\" class=\"em_text\">Bei der Kontrolle eines weiteren Mannes sei ein mitgef\u00fchrtes Messer sichergestellt worden. Insgesamt mussten den Angaben zufolge sieben Personen zur Wache der Bundespolizei mitkommen, wo ihre Personalien festgestellt worden seien. Danach seien alle entlassen worden, erkl\u00e4rte der Sprecher. Beamte der Bundespolizei wurden bei dem Einsatz nicht verletzt.<\/p>\n<p id=\"absatz9\" class=\"em_text\">Die rund 4.000 versammelten Menschen waren der Demonstration unter dem Motto \u201eGegen das T\u00f6ten von Unschuldigen, Zivilisten und Kindern\u201c gefolgt. Bei einer Live\u00fcbertragung eines Teilnehmers im Internet waren unter anderem zahlreiche pro-kurdische Flaggen zu sehen. Die Polizei stellte zugleich aber klar, dass sich ein Gro\u00dfteil der Demo-Teilnehmer friedlich verhalten habe.<\/p>\n<p id=\"absatz10\" class=\"em_text\">Die Polizei war mit einem Gro\u00dfaufgebot vor Ort. Auch Polizeikr\u00e4fte aus umliegenden Polizeibeh\u00f6rden waren hinzugezogen worden. Die Versammlung sei im Vorfeld mit rund 400 Teilnehmenden angezeigt worden, erkl\u00e4rte die Polizei. Nach dpa-Informationen waren mehrere Hundert Beamte im Einsatz. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Dortmund (dpa). 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