{"id":736872,"date":"2026-01-22T01:12:15","date_gmt":"2026-01-22T01:12:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/736872\/"},"modified":"2026-01-22T01:12:15","modified_gmt":"2026-01-22T01:12:15","slug":"wenig-interesse-in-europa-trump-kassiert-weitere-absagen-fuer-friedensrat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/736872\/","title":{"rendered":"Wenig Interesse in Europa: Trump kassiert weitere Absagen f\u00fcr Friedensrat"},"content":{"rendered":"<p>Wenig Interesse in EuropaTrump kassiert weitere Absagen f\u00fcr Friedensrat<\/p>\n<p>21.01.2026, 14:44 Uhr <\/p>\n<p>Artikel anh\u00f6ren(04:10 min)<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/US-President-Donald-Trump-speaks-during-a-briefing-in-the-Brady-Briefing-Room-of-the-White-House-in-.webp\" alt=\"US-President-Donald-Trump-speaks-during-a-briefing-in-the-Brady-Briefing-Room-of-the-White-House-in-Washington-DC-on-January-20-2026-US-President-Donald-Trump-on-Tuesday-expressed-frustration-that-his-message-on-the-economy-was-not-getting-across-blaming-his-spokespeople-for-the-issue\"\/>Noch ist unklar, was Trump mit den Mitgliedsbeitr\u00e4gen in H\u00f6he von einer Milliarde Dollar vorhat. (Foto: AFP\/Saul Loeb)TeilenFolgen auf:<a href=\"https:\/\/www.whatsapp.com\/channel\/0029Va5cdVJD8SDp5YZgYF01\" title=\"Auf WhatsApp folgen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/whatsapp.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><a href=\"https:\/\/news.google.com\/publications\/CAAiEPMdif5mpRNxiLOeUpHCwwsqFAgKIhDzHYn-ZqUTcYiznlKRwsML?hl=de&amp;gl=DE&amp;ceid=DE%3Ade\" title=\"Auf Google News folgen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/google.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><\/p>\n<p class=\"Typography_text-m__XI0da Typography_weight-bold__uT6mq storyline_lead_text_leadtext__q_wg8\">Donald Trump l\u00e4dt 60 Staaten in seinen Friedensrat ein. W\u00e4hrend Belarus, Israel, Argentinien und einige weitere L\u00e4nder ihr Interesse bekunden, wird nun ebenfalls Ablehnung laut. Auch der deutsche Au\u00dfenminister bezieht Stellung.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Bundesau\u00dfenminister Johann Wadephul hat den Plan von US-Pr\u00e4sident Donald Trump abgelehnt, einen globalen Friedensrat zur generellen L\u00f6sung von Konflikten zu bilden. &#8222;Wir haben einen Friedensrat und das sind die Vereinten Nationen&#8220;, sagte Wadephul bei einer Pressekonferenz in der kenianischen Hauptstadt Nairobi. Zugleich r\u00e4umte Wadephul ein, dass die UN reformiert und effektiver gemacht werden m\u00fcssten. &#8222;Da gibt es viel Anlass.&#8220; <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Wadephul habe Trump aber im \u00dcbrigen genauso verstanden, als sich der US-Pr\u00e4sident vor seiner Abreise zum Weltwirtschaftsforum in Davos ge\u00e4u\u00dfert habe. &#8222;Er hat klar gesagt, dass dieses System nicht ersetzt werden muss&#8220;, sondern dass es effektiver und reformiert werden m\u00fcsse. Mit Blick auf Davos sagte Wadephul, Bundeskanzler Friedrich Merz werde dort Gelegenheit haben, diese Fragen mit Trump &#8222;in einem guten Dialog&#8220; zu vertiefen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Unterdessen kassierte Trump weitere Absagen. Nachdem Frankreich seine Ablehnung bekannt gegeben hatte, folgten nun auch Schweden und Italien. Der Mittelmeeranrainer wird sich laut einem Bericht der &#8222;Corriere della Sera&#8220; nicht an der &#8222;Board of Peace&#8220;-Initiative beteiligen. Als Grund nenne die Regierung die Besorgnis, dass der Beitritt zu einer solchen Gruppe unter der F\u00fchrung eines einzelnen Staatsoberhaupts gegen die italienische Verfassung versto\u00dfen w\u00fcrde, schrieb die Zeitung. Der schwedische Ministerpr\u00e4sident Ulf Kristersson k\u00fcndigte vor Journalisten an, den Vorschlag in der bisher vorgelegten Fassung nicht zu unterst\u00fctzen. <\/p>\n<p>Kosovos Pr\u00e4sidentin f\u00fchlt sich geehrt<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Andere Regierungen betonten lediglich, dass man mit den USA im Gespr\u00e4ch sei, wie man bei der Hilfe f\u00fcr den Gazastreifen zusammenarbeiten k\u00f6nne. Vor allem die Idee, den urspr\u00fcnglich f\u00fcr den Nahost-Konflikt gedachten Friedensrat auf die Probleml\u00f6sung in der ganzen Welt auszudehnen, st\u00f6\u00dft auf Vorbehalte. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Dagegen kam Zustimmung aus dem Kosovo. &#8222;Ich f\u00fchle mich zutiefst geehrt durch die pers\u00f6nliche Einladung des Pr\u00e4sidenten, die Republik Kosovo als Gr\u00fcndungsmitglied des Friedensrates zu vertreten und Seite an Seite mit den Vereinigten Staaten f\u00fcr eine sicherere Welt einzutreten&#8220;, schrieb Kosovos Pr\u00e4sidentin Vjosa Osmani bei X.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Auch der israelische Ministerpr\u00e4sident <a class=\"inline_link\" href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Netanjahu-tritt-Trumps-Friedensrat-bei-id30264899.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Benjamin Netanjahu nahm Trumps Einladung an<\/a>. Dies teilte sein B\u00fcro auf X mit. Als einer der ersten hatte der ungarische Ministerpr\u00e4sident und enge Trump-Vertraute Viktor Orban die Teilnahme zugesagt. Er gilt als isoliert innerhalb der EU. Weitere <a class=\"inline_link\" href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Erstes-europaeisches-Land-tritt-Trumps-Friedensrat-bei-id30264093.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Zusagen erhielt Trump aus Belarus<\/a>, Argentinien, Bahrain, Vietnam und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Zudem erkl\u00e4rten Marokko, Armenien und Kanada, Mitglieder werden zu wollen. Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj sagte dagegen, er k\u00f6nne es sich nur schwer vorstellen, gemeinsam mit Russland in diesem oder einem anderen Gremium zu sein.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der US-Pr\u00e4sident hatte den Plan eines Friedensrats am Wochenende an rund 60 L\u00e4nder verschickt &#8211; darunter neben Russland etwa auch China. Er plant f\u00fcr Donnerstag am Rande des Weltwirtschaftsforums eine Unterzeichnungszeremonie. EU-Diplomaten hatten betont, dass hinter dem Plan die Gefahr stecke, eine alternative Organisation zur UN zu gr\u00fcnden &#8211; allerdings unter der F\u00fchrung von Trump, der zudem eine lebenslange F\u00fchrungsrolle beansprucht. V\u00f6llig unklar bleibt zudem, wof\u00fcr die eine Milliarde Dollar verwendet werden soll, die Staaten zahlen sollen, wenn sie l\u00e4nger als drei Jahre dem Friedensrat angeh\u00f6ren wollen. Die spanische Regierung verwies auf laufende Abstimmungen innerhalb der EU-Staaten, die sich am Donnerstag auch zu einem Sondergipfel in Br\u00fcssel treffen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-s__wu_cm Typography_weight-normal__pqUbH Typography_color-darkgrey__sZEnP article-detail-footer_source__KslPc\">Quelle: ntv.de, mpa\/rts<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wenig Interesse in EuropaTrump kassiert weitere Absagen f\u00fcr Friedensrat 21.01.2026, 14:44 Uhr Artikel anh\u00f6ren(04:10 min) Noch ist unklar,&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":736873,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[29,508,106,18799,13,355,14,15,16,12,1319,10,8,9,11,64,103,104],"class_list":{"0":"post-736872","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-deutschland","9":"tag-diplomatie","10":"tag-donald-trump","11":"tag-friedensgespraeche","12":"tag-headlines","13":"tag-italien","14":"tag-nachrichten","15":"tag-news","16":"tag-politik","17":"tag-schlagzeilen","18":"tag-schweden","19":"tag-top-news","20":"tag-top-meldungen","21":"tag-topmeldungen","22":"tag-topnews","23":"tag-usa","24":"tag-welt","25":"tag-world"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115936096789728398","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/736872","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=736872"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/736872\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/736873"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=736872"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=736872"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=736872"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}