{"id":737341,"date":"2026-01-22T05:43:12","date_gmt":"2026-01-22T05:43:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/737341\/"},"modified":"2026-01-22T05:43:12","modified_gmt":"2026-01-22T05:43:12","slug":"ukraine-krieg-putin-will-eine-milliarde-dollar-eingefrorenes-russisches-vermoegen-in-friedensrat-einbringen-liveticker","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/737341\/","title":{"rendered":"Ukraine-Krieg: ++ Putin will eine Milliarde Dollar eingefrorenes russisches Verm\u00f6gen in \u201eFriedensrat\u201c einbringen ++ Liveticker"},"content":{"rendered":"<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Zweistellige Minusgrade, Stromausf\u00e4lle und eiskalte Wohnungen: Kiew erlebt den h\u00e4rtesten Winter seit Kriegsbeginn. Die Gespr\u00e4che zwischen der Ukraine und den USA werden auf dem Weltwirtschaftsforum fortgesetzt.<\/p>\n<p>Alle Ereignisse rund um den Krieg in der Ukraine und die internationale Sicherheitspolitik im Liveticker:<\/p>\n<p>05:55 Uhr \u2013 Putin will eine Milliarde Dollar eingefrorenes russisches Verm\u00f6gen in \u201eFriedensrat\u201c einbringen<\/p>\n<p>Wladimir Putin hat erkl\u00e4rt, eine Milliarde Dollar us den in den USA eingefrorenen Verm\u00f6genswerten \u2013 die als Strafe f\u00fcr Putins vollst\u00e4ndige Invasion der Ukraine im Jahr 2022 konfisziert wurden \u2013 an den von Donald Trump eingerichteten \u201eFriedensrat\u201c f\u00fcr Gaza \u00fcbergeben.<\/p>\n<p>\u201eNoch bevor wir die Frage der Teilnahme am Friedensrat und seiner Arbeit kl\u00e4ren, k\u00f6nnten wir angesichts der besonderen Beziehung Russlands zum pal\u00e4stinensischen Volk meiner Meinung nach eine Milliarde Dollar aus den unter der vorherigen US-Regierung eingefrorenen russischen Verm\u00f6genswerten an den Friedensrat \u00fcberweisen\u201c, sagte Putin bei einem Treffen mit dem russischen Sicherheitsrat. <\/p>\n<p>Das Angebot sei mit den USA besprochen worden, sagte Putin, und er plane, am Donnerstag bei einem Treffen mit den Trump-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner in Moskau weiter dar\u00fcber zu sprechen. Au\u00dferdem sei er bereit, in den USA eingefrorene Verm\u00f6genswerte f\u00fcr den Wiederaufbau besch\u00e4digter Regionen in der Ukraine einzusetzen. Ob er damit Regionen unter russischer oder ukrainischer Kontrolle meint, sagte er nicht.<\/p>\n<p>Mittwoch, 21. Januar:21:53 Uhr \u2013\u00a0Putin: Trumps Gr\u00f6nland-Pl\u00e4ne betreffen Russland nicht<\/p>\n<p>Die Pl\u00e4ne von US-Pr\u00e4sident Donald Trump f\u00fcr einen Kauf Gr\u00f6nlands sind f\u00fcr Russland nach Worten von Pr\u00e4sident Wladimir Putin kein Thema. Die Situation erinnere an den Verkauf Alaskas an die USA im 19. Jahrhundert, sagt Putin laut russischen Agenturen im Sicherheitsrat. Den aktuellen Wert der Insel veranschlagt er auf 200 bis 250 Millionen Dollar.<\/p>\n<p>16:26 Uhr \u2013 Trump: Beendigung des Ukraine-Krieges ist Aufgabe der Nato und Europas \u2013 nicht der USA<\/p>\n<p>Sich \u201eum die Ukraine zu k\u00fcmmern\u201c ist nach Ansicht von US-Pr\u00e4sident Donald Trump Aufgabe der Nato und Europas  \u2013 und nicht der USA. \u201eWas haben die USA von all dieser Arbeit, all diesem Geld, au\u00dfer Tod, Zerst\u00f6rung und kolossalen Geldsummen, die an Menschen gehen, die unsere Taten nicht zu sch\u00e4tzen wissen?\u201c, sagte Trump am Mittwoch in seiner Rede auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos.<\/p>\n<p>\u201eSie wissen nicht zu sch\u00e4tzen, was wir tun, ich spreche von der Nato, ich spreche von Europa. Es ist ihre Aufgabe, sich um die Ukraine zu k\u00fcmmern, nicht unsere\u201c, sagte Trump weiter. Die USA seien \u201esehr weit entfernt, ein gro\u00dfer und sch\u00f6ner Ozean trennt uns. Wir haben damit nichts zu tun\u201c, erkl\u00e4rte der US-Pr\u00e4sident.<\/p>\n<p>Gleichwohl verk\u00fcndete Trump, er wolle sich in Davos mit dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj treffen, um \u00fcber eine Beendigung des Krieges zu sprechen. \u201eIch verhandele mit Pr\u00e4sident (Wladimir) Putin, und er will einen Deal. Ich verhandele mit Pr\u00e4sident Selenskyj und ich glaube, er will einen Deal. Ich treffe ihn heute\u201c, sagte Trump.<\/p>\n<p>16:25 Uhr \u2013 Ermittlungen gegen Ex-Mitarbeiter von Selenskyj wegen Veruntreuung<\/p>\n<p>In der Ukraine wirft die Antikorruptionsbeh\u00f6rde einem ehemaligen ranghohen Mitarbeiter von Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj Veruntreuung \u2060vor. Er soll geholfen haben, \u00fcber ein F\u00f6rdermodell f\u00fcr gr\u00fcne Energie mehr als drei Millionen \u200dDollar zu unterschlagen. Insgesamt seien neun Verd\u00e4chtige ermittelt worden. Sie sollen staatliche Zahlungen f\u00fcr Solarstrom beantragt haben, der in den inzwischen von Russland besetzten Teilen der s\u00fcd\u00f6stlichen Region Saporischschja erzeugt wurde. <\/p>\n<p>Unter den Verd\u00e4chtigen sei auch ein ehemaliger stellvertretender Leiter des Pr\u00e4sidialamtes, teilte die Nabu weiter \u2060mit, ohne ihn namentlich zu \u2060nennen. Die ukrainischen Beh\u00f6rden d\u00fcrfen die Identit\u00e4t von Verd\u00e4chtigen nicht preisgeben. Eine Stellungnahme des Pr\u00e4sidialamts lag zun\u00e4chst nicht vor.<\/p>\n<p>15:57 Uhr \u2013 Trump k\u00fcndigt Treffen mit Selenskyj an<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat ein Gespr\u00e4ch mit seinem ukrainischen Amtskollegen Wolodymyr Selenskyj angek\u00fcndigt. Er werde Selenskyj noch am Mittwoch treffen, sagte Trump auf dem Weltwirtschaftsforum im schweizerischen Davos. Das Treffen war nicht unter den \u00f6ffentlich bekannt gemachten Terminen Trumps aufgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Offen blieb, ob Trump Selenskyj pers\u00f6nlich oder per Video-Schalte sprechen wird. Von einer Anwesenheit Selenskyjs in Davos war nichts bekannt.<\/p>\n<p>13:17 Uhr \u2013 Witkoff: Will nach Treffen mit Putin auch mit Ukraine beraten<\/p>\n<p>Der US-Sondergesandte Steve Witkoff plant nach seinem Treffen mit dem russischen Pr\u00e4sidenten utin auch Gespr\u00e4che mit der ukrainischen Seite. Witkoff reist am Donnerstag nach \u2060Moskau, um mit Putin \u00fcber einen Frieden zwischen Russland und der Ukraine zu sprechen. Wann er sich mit der ukrainischen Seite beraten will, sagt Witkoff vor der Presse in Davos nicht. \u201eWir planen, \u00fcber Frieden, die Ukraine und Russland zu sprechen\u201c, sagt \u200dWitkoff und f\u00fcgt hinzu, dass Jared Kushner, der Schwiegersohn von US-Pr\u00e4sident Donald Trump, am Donnerstag an den Gespr\u00e4chen teilnehmen werde. \u201eIch bin zuversichtlich &#8230; wir brauchen Frieden.\u201c<\/p>\n<p>12:15 Uhr \u2013 Kreml: Putin trifft am Donnerstag US-Gesandten Witkoff <\/p>\n<p>Putin plant nach Angaben Moskaus f\u00fcr Donnerstag ein Treffen mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff. Die Zusammenkunft stehe \u201ef\u00fcr morgen auf dem Terminkalender des Pr\u00e4sidenten\u201c, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Mittwoch der russischen Nachrichtenagentur Tass, ohne den Ort des geplanten Treffens zu nennen. Witkoff hatte zuvor der Nachrichtenagentur Bloomberg gesagt, er wolle zusammen mit dem Schwiegersohn von US-Pr\u00e4sident Trump, Jared Kushner, nach Moskau reisen.<\/p>\n<p>12:07 Uhr \u2013 Bundesanwaltschaft l\u00e4sst mutma\u00dfliche Helfer pro-russischer Milizen festnehmen<\/p>\n<p>Die Bundesanwaltschaft hat in Brandenburg zwei M\u00e4nner wegen des Verdachts der Unterst\u00fctzung einer ausl\u00e4ndischen terroristischen \u2060Vereinigung festnehmen lassen. Wie die Karlsruher Beh\u00f6rde am Mittwoch mitteilte, handelt es sich um den \u200drussischen Staatsangeh\u00f6rigen Suren A. und den Deutschen Falko H. Die beiden sollen die pro-russischen \u201eVolksrepubliken Donezk und Lugansk\u201c in der Ostukraine unterst\u00fctzt haben. Die Wohnungen der beiden wurden durchsucht. Bereits im Mai 2025 hatte es in dem Fall Razzien in Berlin und Brandenburg gegeben. Damals \u2060wurde aber kein Verd\u00e4chtiger festgenommen.<\/p>\n<p>Den Ermittlern \u2060zufolge nahmen Suren A. und Falko H. seit 2016 f\u00fchrende Positionen in einem Verein zur Unterst\u00fctzung der abtr\u00fcnnigen Gebiete ein. Dieser habe den Transport von Versorgungsg\u00fctern, Medikamenten sowie Drohnen in den Donbass zugunsten von Milizion\u00e4ren organisiert. Suren A. soll Vereinsgelder von mehr als 14.000 Euro in die \u201eVolksrepubliken\u201c geleitet und G\u00fctertransporte finanziert haben. Falko H. sei mehrfach \u200dzu Gespr\u00e4chen mit Vertretern der \u201eVolksrepubliken\u201c in den Donbass \u200dgereist, habe Lieferauftr\u00e4ge entgegengenommen und bei der Verteilung von G\u00fctern geholfen.<\/p>\n<p>Die Bundesanwaltschaft stuft die \u201eVolksrepubliken Donezk und Lugansk\u201c \u2060als terroristische Vereinigungen ein. Die pro-russischen Gruppierungen h\u00e4tten ab Fr\u00fchjahr 2014 die Kontrolle \u00fcber die ukrainischen Verwaltungsbezirke Donezk und Luhansk beansprucht und sich intensive \u200dK\u00e4mpfe mit den ukrainischen Streitkr\u00e4ften \u2060geliefert. Dabei \u200csei auch immer wieder \u200cGewalt gegen die \u200cZivilbev\u00f6lkerung eingesetzt worden. Ende 2022 seien sie in die Befehlsstrukturen der russischen Streitkr\u00e4fte \u200beingegliedert worden. Die beiden Beschuldigten sollen am Donnerstag \u200ddem \u2060Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs vorgef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p>08:52 Uhr \u2013 Beh\u00f6rden: Zwei Tote durch russische Drohnenangriffe in der Ukraine<\/p>\n<p>Bei russischen Drohnenangriffen auf die Ukraine sind nach Beh\u00f6rdenangaben zwei Menschen get\u00f6tet worden. Ziel der Angriffe sei die Stadt Krywyj Rih gewesen, teilte die regionale Milit\u00e4rverwaltung am Mittwoch mit. Bei den Opfern handele es sich um einen 77-j\u00e4hrigen Mann und eine 72-j\u00e4hrige Frau. Krywyj Rih, die Geburtsstadt des ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj, liegt rund 80 Kilometer von der Front entfernt. Die russische Armee ver\u00fcbt seit Beginn der Invasion im Februar 2022 regelm\u00e4\u00dfig Luftangriffe auf die Stadt. <\/p>\n<p>In der russischen Kaukasusrepublik Adygeja meldeten die Beh\u00f6rden derweil elf Verletzte bei einem ukrainischen Drohnenangriff. Unter den Verletzten seien zwei Kinder, erkl\u00e4rten die \u00f6rtlichen Beh\u00f6rden. Adygeja grenzt an die Gro\u00dfstadt Krasnodar. Die Region rund um das Schwarze und Asowsche Meer wird immer wieder zum Ziel ukrainischer Drohnenangriffe. <\/p>\n<p>07:46 Uhr \u2013 Zeitung: Streit \u00fcber Trumps Gr\u00f6nland-Anspruch verz\u00f6gert Ukraine-Hilfspaket<\/p>\n<p>Der Streit \u00fcber die Gr\u00f6nland-Politik von US-Pr\u00e4sident Trump und Widerstand gegen dessen Pl\u00e4ne f\u00fcr \u2060einen globalen Friedensrat verz\u00f6gern einem Medienbericht zufolge ein milliardenschweres Hilfspaket f\u00fcr die Ukraine. Die geplante \u200dAnk\u00fcndigung eines 800 Milliarden Dollar schweren Wohlstandsplans zum Wiederaufbau und der wirtschaftlichen Erholung auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos sei verschoben worden, berichtet die Zeitung \u201eFinancial Times\u201c unter Berufung auf sechs mit der Angelegenheit vertraute Personen. <\/p>\n<p>Der Plan sollte eigentlich diese Woche bei dem Treffen \u2060in der Schweiz zwischen der Ukraine, \u2060Europa und den USA vereinbart werden. Grund f\u00fcr die Verz\u00f6gerung sei der europ\u00e4ische Widerstand gegen Trumps Bestrebungen, Gr\u00f6nland zu erwerben, sowie gegen seine Pl\u00e4ne f\u00fcr einen globalen Friedensrat. Dieser Streit habe den fr\u00fcheren Fokus auf die Ukraine bei dem Treffen in Davos \u00fcberschattet.<\/p>\n<p>07:07 Uhr \u2013 Neuer ukrainischer Verteidigungsminister: \u201eWir wollen monatlich 50.000 Russen t\u00f6ten\u201c<\/p>\n<p>Der neue ukrainische Verteidigungsminister Mykhailo Fedorov erl\u00e4utert erstmals seinen Plan f\u00fcr seine neue Rolle. Er habe zwei Priorit\u00e4ten, die erste davon sei \u201eManagement\u201c. \u201eDas Management muss sich an denjenigen orientieren, die in der Lage sind, definierte Ziele zu erreichen. Wenn Mitarbeiter keine messbaren Ergebnisse vorweisen k\u00f6nnen, haben sie keinen Platz im System\u201c, erkl\u00e4rte Fedorov bei einem Treffen mit den Medien gegen\u00fcber dem Online-Portal <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/kyivindependent.com\/we-aim-to-kill-50-000-russians-a-month-ukraines-new-defense-minister-says\/\" target=\"_blank\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/kyivindependent.com\/we-aim-to-kill-50-000-russians-a-month-ukraines-new-defense-minister-says\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">Kyiv Independent<\/a>.<\/p>\n<p>\u201eDas zweite strategische Ziel ist es, monatlich 50.000 Russen zu t\u00f6ten\u201c, sagte der neue Verteidigungsminister weiter. \u201eLetzten Monat wurden 35.000 Menschen get\u00f6tet; alle diese Verluste sind per Video dokumentiert. Wenn wir 50.000 erreichen, werden wir sehen, was mit dem Feind passiert. Er betrachtet Menschen als Ressource, und die Knappheit ist bereits deutlich sp\u00fcrbar.\u201c<\/p>\n<p>03:41 Uhr \u2013 Ganze Kiewer Wohnbl\u00f6cke ohne Strom bei Minusgraden <\/p>\n<p>Nach einem russischen Luftangriff sind in Teilen der ukrainischen Hauptstadt Kiew Strom, Heizung und Wasserversorgung \u2060ausgefallen. Bewohner h\u00e4tten \u2060bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt in Notzelten Schutz gesucht, hie\u00df es. Ganze Wohnbl\u00f6cke seien ohne Strom. Eine russische Stellungnahme zu dem Angriff lag zun\u00e4chst nicht vor.<\/p>\n<p>01:27 Uhr \u2013 Acht Menschen in Russland verletzt <\/p>\n<p>Bei ukrainischen \u2060Drohnenangriffen auf den S\u00fcden Russlands werden nach offiziellen Angaben acht Menschen verletzt. In der Republik Adygeja sei ein Wohnhaus getroffen worden, teilt Gouverneur Murat Kumpilow auf \u200dTelegram mit. Sieben der Verletzten, \u200ddarunter ein Kind, w\u00fcrden im \u2060Krankenhaus behandelt. In der benachbarten Region Krasnodar sei nach Angaben von Gouverneur \u200dWenjamin Kondratjew ein \u2060weiteres \u200cWohnhaus besch\u00e4digt \u200cund \u200cdie Bewohner in Sicherheit gebracht \u200bworden. Eine ukrainische Stellungnahme liegt \u200dzun\u00e4chst \u2060nicht vor.<\/p>\n<p>00:27 Uhr \u2013 Auch Kreml-Unterh\u00e4ndler zieht positives Fazit nach Treffen mit US-Vertretern in Davos<\/p>\n<p>Der Kreml-Unterh\u00e4ndler Kirill Dmitrijiew hat sich am Dienstag in Davos mit dem US-Gesandten Steve Witkoff und dem Schwiegersohn von Pr\u00e4sident Donald Trump, Jared Kushner, getroffen. Anschlie\u00dfend sagte er, die Treffen seien konstruktiv verlaufen und immer mehr Menschen w\u00fcrden \u201edie Richtigkeit der Position Russlands\u201c erkennen. Details zu dieser Aussage nannte er nicht.<\/p>\n<p>Dienstag, 20. Januar: 22:08 Uhr \u2013 Selenskyj: Mehr als eine Million Verbraucher in Kiew ohne Strom<\/p>\n<p>Nach den schweren russischen Angriffen sind dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj zufolge mehr als eine Million Verbraucher allein in Kiew ohne Strom. Mehr als 4000 Hochh\u00e4user in der Dreimillionenstadt seien ohne Heizung, sagte er in seiner abendlichen Videobotschaft. Er forderte den Energieversorger Ukrenergo, die Regierung, regionale Beh\u00f6rden und Stadtverwaltungen \u2013 dabei explizit die der Hauptstadt \u2013 auf, jede Stunde an der Energieversorgung zu arbeiten. <\/p>\n<p>Selenskyj kritisierte au\u00dferdem erneut die Flugabwehr. Die Arbeit der Luftstreitkr\u00e4fte gegen die Kampfdrohnen der urspr\u00fcnglich iranischen Bauart Schahed sei unbefriedigend, sagte er. Die Arbeit der Luftstreitkr\u00e4fte m\u00fcsse anders organisiert werden. Dar\u00fcber sei mit Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow gesprochen worden, f\u00fchrte er aus und k\u00fcndigte Konsequenzen an.<\/p>\n<p>21:19 Uhr \u2013 Kreml-Gesandter Dmitrijew: \u201eKonstruktive\u201c Gespr\u00e4che mit Witkoff und Kushner in Davos<\/p>\n<p>Der Kreml-Gesandte Kirill Dmitrijew spricht nach einem Treffen beim Weltwirtschaftsforum in Davos in der Schweiz von einem \u201ekonstruktiven\u201c Gespr\u00e4ch mit seinen US-Kollegen \u00fcber eine Beendigung des Kriegs in der Ukraine. \u201eDie Treffen sind konstruktiv, und immer mehr Menschen erkennen, dass Russlands Position richtig ist\u201c, sagt Dmitrijew nach einem Treffen mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff und dem Pr\u00e4sidenten-Schwiegersohn Jared Kushner vor Journalisten.   <\/p>\n<p>Dmitrijew hatte zuvor im Onlinedienst X erkl\u00e4rt, dass er in Davos eingetroffen sei. Dazu postete er ein Friedenstauben-Emoji. Dmitrijew hatte f\u00fcr die russische Regierung im Dezember an Gespr\u00e4chen in Florida mit den US-Gesandten Kushner und Witkoff \u00fcber die Zukunft der Ukraine teilgenommen.<\/p>\n<p>19:56 Uhr \u2013\u00a0US-Gesandter nennt Gespr\u00e4che mit Kreml-Vertreter positiv<\/p>\n<p>Die Gespr\u00e4che zwischen den USA und Russland in Davos sind nach Einsch\u00e4tzung des US-Gesandten Steve Witkoff \u201esehr positiv\u201c verlaufen. Das meldet die russische Nachrichtenagentur RIA. Witkoff habe sich am Rande des Weltwirtschaftsforums gemeinsam mit Jared Kushner, dem Schwiegersohn von US-Pr\u00e4sident Donald Trump, sowie mit dem Kreml-Vertreter Kirill Dmitrijew \u2060getroffen.<\/p>\n<p>14:22 Uhr \u2013 Ukraine ben\u00f6tigt gut 600 Milliarden Euro f\u00fcr Armee<\/p>\n<p>F\u00fcr den Unterhalt der ukrainischen Armee sind nach Angaben der Regierung innerhalb der n\u00e4chsten zehn Jahre mehrere Hundert Milliarden Euro notwendig. \u201eWenn sich die Situation nicht \u00e4ndert, das hei\u00dft das aggressive Verhalten Russland bez\u00fcglich Europas und der Welt, dann kann das in den n\u00e4chsten zehn Jahren bis zu 700 Milliarden US-Dollar (gut 600 Milliarden Euro) kosten\u201c, sagte der f\u00fcr die EU- und Nato-Integration zust\u00e4ndige ukrainische Vizeregierungschef Taras Katschka bei einer Diskussionsveranstaltung beim Weltwirtschaftsforum in Davos. <\/p>\n<p>Wirtschaftsminister Olexij Sobolew zufolge handelt es sich bei der Summe um Verteidigungsausgaben, die nicht im ukrainischen Etat festgeschrieben sind \u2013 und somit von au\u00dferhalb kommen m\u00fcssen. Den dazu kommenden ukrainischen Anteil aus dem Haushalt an den Verteidigungsausgaben der kommenden zehn Jahre bezifferte er auf umgerechnet 425 Milliarden Euro.<\/p>\n<p>13:42 Uhr \u2013 Selenskyj kn\u00fcpft Davos-Besuch an Bedingungen<\/p>\n<p>Selenskyj macht einen Besuch beim Weltwirtschaftsforum in Davos (Schweiz) von m\u00f6glichen Vertragsunterzeichnungen oder weiteren Hilfszusagen abh\u00e4ngig. \u201eWenn die Dokumente fertig sind, dann wird es ein Treffen (mit US-Pr\u00e4sident Donald Trump) und eine Reise geben\u201c, sagte der Staatschef Journalisten, wie mehrere \u00f6rtliche Medien \u00fcbereinstimmend berichteten. Er werde auch reisen, wenn es Zusagen f\u00fcr weitere Unterst\u00fctzung im Energiebereich oder zus\u00e4tzliche Flugabwehrsysteme gebe. \u201eDoch bisher habe ich in der Ukraine einen Auftrag und f\u00fcr mich ist es essenziell, hier alle Dienste zu koordinieren\u201c, f\u00fcgte Selenskyj hinzu.<\/p>\n<p>13:30 Uhr \u2013 Lawrow erhebt neue Vorw\u00fcrfe gegen die USA<\/p>\n<p>Moskau wirft Washington vor, zwei russische Besatzungsmitglieder eines von den USA beschlagnahmten \u00d6ltankers trotz entsprechender Zusagen nicht freigelassen zu haben. \u201eUns wurde versichert, dass auf h\u00f6chster Ebene eine Entscheidung \u00fcber ihre Freilassung getroffen worden sei\u201c, sagte der russische Au\u00dfenminister Sergej Lawrow am Dienstag bei einer Pressekonferenz. Die Tage danach h\u00e4tten \u201eleider gezeigt\u201c, dass die Entscheidung nicht umgesetzt worden sei. \u201eWir erwarten, dass unsere amerikanischen Kollegen die Versprechen halten, die uns gemacht wurden\u201c, f\u00fcgte Lawrow hinzu.<\/p>\n<p>Die USA hatten den unter russischer Flagge fahrenden Tanker \u201eMarinera\u201c Anfang des Monats im Nordatlantik beschlagnahmt. US-Beh\u00f6rden zufolge geh\u00f6rt das Schiff zur sogenannten Schattenflotte, die unter Versto\u00df gegen US-Sanktionen \u00d6l f\u00fcr L\u00e4nder wie Venezuela, Russland und den Iran transportiert. <\/p>\n<p>Die USA hatten \u00f6ffentlich erkl\u00e4rt, dass die Besatzung des \u00d6ltankers strafrechtlich verfolgt werden k\u00f6nne. Russland bezeichnete die Ank\u00fcndigung als \u201eabsolut inakzeptabel\u201c. Moskau wirft Washington vor, Spannungen zu sch\u00fcren und die internationale Schifffahrt zu bedrohen. Die Beschlagnahmung bezeichnete die russische Regierung als illegal.<\/p>\n<p>12:45 Uhr \u2013 Selenskyj: Auch Ukraine zu Trumps Friedensrat eingeladen<\/p>\n<p>Auch die Ukraine ist Pr\u00e4sident Selenskyj zufolge zur Teilnahme an dem von US-Pr\u00e4sident Trump geplanten globalen Friedensrat eingeladen. Diplomaten befassten sich derzeit mit der Einladung, sagt Selenskyj. Er k\u00f6nne \u2060es sich jedoch nur schwer vorstellen, gemeinsam mit Russland in diesem oder einem anderen Gremium zu sein, erkl\u00e4rte er in einem WhatsApp-Chat mit Medienvertretern. Trump hatte auch den russischen Pr\u00e4sidenten Putin zu dem Friedensrat eingeladen, der sich nach dem Willen des US-Pr\u00e4sidenten nach dem Gaza-Krieg auch mit anderen weltweiten Konflikten befassen soll. Insgesamt hat Trump rund 60 \u200dStaats- und Regierungschefs eingeladen.<\/p>\n<p>dpa\/rtr\/afp\/epd\/AP\/krott\/cvb\/sebe\/saha\/doli<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Zweistellige Minusgrade, Stromausf\u00e4lle und eiskalte Wohnungen: Kiew erlebt den h\u00e4rtesten Winter seit Kriegsbeginn. 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