{"id":737699,"date":"2026-01-22T09:15:10","date_gmt":"2026-01-22T09:15:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/737699\/"},"modified":"2026-01-22T09:15:10","modified_gmt":"2026-01-22T09:15:10","slug":"buehne-frei-fuer-den-arbeitskampf-ver-di-weitet-streiks-an-den-berliner-buehnen-aus-kundgebung-am-23-01-arbeitsniederlegungen-auch-in-anderen-bundeslaendern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/737699\/","title":{"rendered":"B\u00fchne frei f\u00fcr den Arbeitskampf: ver.di weitet Streiks an den Berliner B\u00fchnen aus \/ Kundgebung am 23.01. \/ Arbeitsniederlegungen auch in anderen Bundesl\u00e4ndern"},"content":{"rendered":"<p>Am kommenden Freitag, den 23. Januar 2026 und Samstag den 24. Januar 2026\u00a0 streiken die Besch\u00e4ftigten des Gorki Theater der Stiftung Oper (inkl. B\u00fchnenservice), der Volksb\u00fchne, des Deutschen Theater, des Berliner Ensemble, des Theater an der Parkaue, des Konzerthauses, der Stiftung kulturelle Weiterbildung und der Kulturberatung\/ Kulturraum. ver.di rechnet mit deutlichen Einschr\u00e4nkungen beim Spielbetrieb. Parallel zu dem Ausstand in Berlin streiken B\u00fchnenbesch\u00e4ftigte in zahlreichen weiteren Staats- und Landestheatern.<\/p>\n<p>Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ruft die nicht-k\u00fcnstlerischen B\u00fchnenbesch\u00e4ftigten \u2013 etwa Beleuchter, B\u00fchnentechniker, Requisiteurinnen, Tischler, Maskenbildnerinnen, Garderobenangestellte, Verwaltungskr\u00e4fte \u2013 in rund einem Dutzend Landesb\u00fchnen zum Streik auf. Der Warnstreik, der zum Ausfall von Vorstellungen f\u00fchren wird, findet im Rahmen der laufenden Tarifverhandlungen f\u00fcr die rund 2,2 Millionen Besch\u00e4ftigten im \u00f6ffentlichen Dienst der L\u00e4nder statt.<\/p>\n<p>\u201eDie Kultur steht in wirtschaftlich angespannten Zeiten besonders unter Druck\u201c, sagte ver.di-Vorstandsmitglied Christoph Schmitz-Dethlefsen, zust\u00e4ndig f\u00fcr Kultur, am Mittwoch. \u201eGerade daher wollen diejenigen, die den Kulturbetrieb an ihren H\u00e4usern Tag f\u00fcr Tag \u00fcberhaupt erst m\u00f6glich machen, mit dem Warnstreik ein klares Signal an die \u00f6ffentlichen Arbeitgeber senden: Die Besch\u00e4ftigten der B\u00fchnen lassen sich nicht mit ein paar Br\u00f6ckchen abspeisen, sondern verdienen sp\u00fcrbare Verbesserungen beim Gehalt.\u201c<\/p>\n<p>Das Unverst\u00e4ndnis \u00fcber die bisher schleppend verlaufenden Verhandlungen sei in dieser Tarifrunde besonders stark ausgepr\u00e4gt, konstatierte der Gewerkschafter. So gab es bereits im Dezember Demonstrationen und Warnstreiks an vielen B\u00fchnen mit Hunderten Teilnehmenden. Einige H\u00e4user engagieren sich erstmals \u00fcberhaupt bei Arbeitskampfma\u00dfnahmen. An einzelnen H\u00e4usern ruft ver.di zus\u00e4tzlich auch das k\u00fcnstlerische Personal zu Solidarit\u00e4tsstreiks auf.<\/p>\n<p>Niemandem, der gern ins Theater geht, solle der Abend verdorben werden, erkl\u00e4rte ver.di-Vorstandsmitglied Schmitz-Dethlefsen. \u201eAber es braucht eine starke Botschaft der Besch\u00e4ftigten, um ihre Interessen hinreichend verst\u00e4ndlich zu machen. Ich empfehle den Arbeitgebern, dieses Signal sehr ernst zu nehmen.\u201c<\/p>\n<p>In Berlin findet am 23. Januar ab 9:00 Uhr eine Kundgebung vor der Volksb\u00fchne statt. Im Rahmen der Kundgebung stellen sich ab 10:30 Uhr Politiker*innen aus der Berliner Landespolitik der Diskussion \u00fcber die Zukunft der Kultur in Berlin.<\/p>\n<p>Es haben zugesagt: Melanie K\u00fchnemann-Grunow (SPD),Daniel Wesener (GR\u00dcNE), Manuela Schmidt (LINKE). Von der Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson ebenso wie von der CDU gibt es trotz entsprechender Anfragen keine Zusage.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Am kommenden Freitag, den 23. Januar 2026 und Samstag den 24. 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