{"id":738,"date":"2025-03-31T21:02:08","date_gmt":"2025-03-31T21:02:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/738\/"},"modified":"2025-03-31T21:02:08","modified_gmt":"2025-03-31T21:02:08","slug":"aktivisten-ueberkleben-schilder-in-johannisstrasse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/738\/","title":{"rendered":"Aktivisten \u00fcberkleben Schilder in Johannisstra\u00dfe"},"content":{"rendered":"<p class=\"\">\n                    Das sogenannte \u201eUnordnungsamt Osnabr\u00fcck\u201c hat erneut zugeschlagen: Kurzerhand wurde aus der Osnabr\u00fccker Johannisstra\u00dfe die \u201eKontrollstra\u00dfe\u201c. Die Aktivisten haben die Stra\u00dfenschilder am Sonntag, 30. M\u00e4rz, \u00fcberklebt und so die Stra\u00dfe umbenannt.\n            <\/p>\n<p class=\"\">\n                    Die Gruppe ist laut eigenen Angaben aus der Ortsgruppe der Klimaaktivisten Extinction Rebellion hervorgegangen. Die Initiative setzt dabei auf kreativen Protest und direkte Aktionen, um einen gesellschaftlichen Wandel zu forcieren. Zuletzt hatte das \u201eUnordnungsamt\u201c im Stadtgebiet mit einer Plakataktion aus Gewalt gegen Frauen aufmerksam gemacht.\n            <\/p>\n<p class=\"\">Mehr dazu hier: <a href=\"https:\/\/www.noz.de\/lokales\/osnabrueck\/artikel\/unordnungsamt-plakatiert-osnabrueck-fuer-frauen-gleichberechtigung-48499431\" class=\"link underline-blue\" title=\"\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Plakataktion in Osnabr\u00fcck macht auf Gewalt gegen Frauen aufmerksam<\/a><\/p>\n<p>            Bekennerschreiben zur Protest-Aktion<\/p>\n<p class=\"\">\n                    In einer Mitteilung, in der sich die Aktivisten zu der Aktion bekennen, hei\u00dft es, dass die Sticker-Aktion auf \u201edie zunehmende Repression\u201c durch die Osnabr\u00fccker Stadtpolitik machen soll. Das Wortspiel weist insbesondere auf die <a href=\"https:\/\/www.noz.de\/lokales\/osnabrueck\/artikel\/alkoholverbot-in-der-johannisstrasse-osnabrueck-das-sagen-anwohner-47808869\" class=\"link underline-blue\" title=\"\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Einf\u00fchrung der Waffen- und Alkoholverbotszone in der Johannisstra\u00dfe<\/a> hin \u2013 das Verbot gilt seit Ende Juni 2024.\n            <\/p>\n<p class=\"\">Auch interessant: <a href=\"https:\/\/www.noz.de\/lokales\/osnabrueck\/artikel\/alkoholverbot-auf-polizeistreife-in-der-johannisstrasse-osnabrueck-47995622\" class=\"link underline-blue\" title=\"\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Polizei kontrolliert Verbotszone \u2013 Auf Streife in der Johannisstra\u00dfe in Osnabr\u00fcck<\/a><\/p>\n<p>            Kritik an Waffen- und Alkoholverbotszone<\/p>\n<p class=\"\">\n                    Die Verbotszone sei laut den Aktivisten Schikane. Sie kritisieren in ihrem Schreiben: \u201eDiese Ma\u00dfnahme trifft jedoch vor allem arme, obdachlose und suchtkranke Menschen. Sie wird als Sicherheitsma\u00dfnahme verkauft, ist aber in Wahrheit ein Instrument der Verdr\u00e4ngung: Wer nicht ins saubere Stadtbild passt, wird durch Polizeikontrollen schikaniert.\u201c Die Zone erlaube verdachtsunabh\u00e4ngige Kontrollen durch die Polizei, hei\u00dft es weiter. Menschen w\u00fcrden allein aufgrund ihres Aussehens oder sozialer Zuschreibungen durchsucht werden k\u00f6nnen \u2013 das kritisiert die Gruppe als \u201eRacial Profiling\u201c.\n            <\/p>\n<p class=\"\">\n                    Die Waffenverbotszone reduziere keine Gewalt, sondern sorge daf\u00fcr, dass bestimmte Menschengruppen wie Menschen mit Suchterkrankung oder Wohnungslose aus dem Stra\u00dfenbild gedr\u00e4ngt werden, hei\u00dft es weiter. Die Initiative fordert deshalb Programme, die Obdachlose und Suchtkranke unterst\u00fctzen und eine Stadtpolitik, die auf Pr\u00e4vention und Teilhabe setz.\n            <\/p>\n<p>            Bilanz der Stadt und Polizei zeigt Trendwende in der Johannisstra\u00dfe<\/p>\n<p class=\"\">\n                    Laut Polizei Osnabr\u00fcck gilt der Bereich rund um den Neumarkt seit langem als Kriminalit\u00e4tsschwerpunkt in der Innenstadt. Nach rund einem Jahr haben die Verantwortlichen vor Kurzem ein Fazit zu den Ma\u00dfnahmen gezogen, die die Lage entsch\u00e4rfen sollten. Dabei betont die Polizeiinspektion Osnabr\u00fcck, dass sich die Gegebenheiten am Neumarkt und der Johannisstra\u00dfe verbessert haben, sowohl hinsichtlich Sauberkeit als auch in Sicherheitsaspekten.\n            <\/p>\n<p class=\"\">Mehr dazu: <a href=\"https:\/\/www.noz.de\/lokales\/osnabrueck\/artikel\/sind-neumarkt-und-johannisstrasse-in-osnabrueck-nun-sicherer-48466154\" class=\"link underline-blue\" title=\"\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Polizei und Stadt ziehen Bilanz: Sind Neumarkt und Johannisstra\u00dfe in Osnabr\u00fcck nun sicherer?<\/a><\/p>\n<p class=\"\">\n                    In den Auswertungen der Polizei zeigt sich: Nach Einf\u00fchrung der Verbotszonen sind Delikte wie Sachbesch\u00e4digung, K\u00f6rperverletzung, Rauschgiftdelikte oder eigens gefilterte \u201eMesserangriffe\u201c zur\u00fcckgegangen. Einen bisweilen bef\u00fcrchteten Verdr\u00e4ngungseffekt stelle die Stadt bislang nicht fest, erkl\u00e4rte Oberb\u00fcrgermeisterin Katharina P\u00f6tter.\n            <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das sogenannte \u201eUnordnungsamt Osnabr\u00fcck\u201c hat erneut zugeschlagen: Kurzerhand wurde aus der Osnabr\u00fccker Johannisstra\u00dfe die \u201eKontrollstra\u00dfe\u201c. 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