{"id":73900,"date":"2025-04-30T18:52:08","date_gmt":"2025-04-30T18:52:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/73900\/"},"modified":"2025-04-30T18:52:08","modified_gmt":"2025-04-30T18:52:08","slug":"wir-sind-leutzscher-neue-ausstellung-ueber-kultverein-chemie-leipzig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/73900\/","title":{"rendered":"Wir sind Leutzscher: Neue Ausstellung \u00fcber Kultverein Chemie Leipzig"},"content":{"rendered":"<p class=\"text\">\nDie BSG Chemie ist viel mehr als nur der Kult um die Meister von 1964. In Beton gegossen stehen diese im altehrw\u00fcrdigen Alfred-Kunze-Sportpark. Und weil der Verein nicht nur diese eine Mannschaft, dieser eine Titel ist, haben es die &#8222;Schemiker&#8220;, wie sie sich selbst nennen, ins Museum geschafft.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\n&#8222;Wir sind als Museum nat\u00fcrlich immer unterwegs, rauszufinden, welche Communities halten diese Stadt zusammen, wo passiert was in den Stadtteilen und die Geschichte der BSG Chemie Leipzig, die Begeisterung f\u00fcr den Fu\u00dfball, aber zugleich diese enge Verflechtung mit der Arbeiterkultur, mit der Industriegeschichte, mit den politischen H\u00e4utungen im 20 Jahrhundert, ist etwas, was uns sehr geflasht hat,&#8220; sagt  Direktor Stadtgeschichtliches Museums Leipzig, Anselm Hartinger.\n<\/p>\n<p>Chemie Leipzig erlebte f\u00fcnf politische Systeme<\/p>\n<p class=\"text\">\nDie Wurzeln des Vereins reichen bis ins Jahr 1899 zur\u00fcck. Der damals gegr\u00fcndete FC Britannia Leipzig fusionierte sp\u00e4ter mit dem SV Tura. F\u00fcnf politische Systeme haben seitdem einander abgel\u00f6st, die Leutzscher blieben und sich selbst immer treu. Der Experte f\u00fcr BSG Chemie Leipzig Jens Fuge sagt, mit der Ausstellung habe man versucht, die Entwicklung des Vereins \u00fcber die Jahrzehnte darzustellen. Daf\u00fcr seien die bedeutendsten St\u00fccke rausgesucht worden, die nicht nur Sport zeigten, sondern auch gesellschaftliche Entwicklungen. &#8222;Wir haben immer den Blick in die Zeit gewagt, also immer in Verbindung zu den Geschehnissen in Gesellschaft und Kultur und Politik nat\u00fcrlich.&#8220;\n<\/p>\n<p>Historiker Anselm Hartinger bekennender Chemie-Fan<\/p>\n<p class=\"text\">\nDie wechselvolle Geschichte des Vereins und damit verbunden des Stadtteils Leutzsch beeindruckt auch den Historiker Anselm Hartinger. Nicht nur weil der Direktor des Stadtgeschichtlichen Museums selbst bekennender Chemie-Fan ist. &#8222;Ich glaube, es gibt schon diesen widerst\u00e4ndigen Kern, der hei\u00dft, was immer die politischen Verh\u00e4ltnisse mit uns machen, wir lassen uns nicht unterkriegen. Auch die Geschichte in den 90er und Nuller-Jahren, wo es quasi gelungen ist, einen im Niedergang befindlichen Verein aus der Fankultur neu zu begr\u00fcnden, das ist schon sehr beeindruckend.&#8220;\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nDie Ausstellung im Keller-Studio des Museums ist bis zum 7. September zu besichtigen. Und auch wenn es sportlich in der Regionalliga gerade nicht so l\u00e4uft bei den Gr\u00fcn-Wei\u00dfen &#8211; in Leutzsch werden sie im und rund um den Alfred-Kunze-Sportpark weiter Geschichte schreiben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die BSG Chemie ist viel mehr als nur der Kult um die Meister von 1964. 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