{"id":739333,"date":"2026-01-23T00:19:10","date_gmt":"2026-01-23T00:19:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/739333\/"},"modified":"2026-01-23T00:19:10","modified_gmt":"2026-01-23T00:19:10","slug":"sc-freiburg-maccabi-tel-aviv-begleitet-vom-boykott-der-ultras-freiburg-quasi-im-achtelfinale","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/739333\/","title":{"rendered":"SC Freiburg &#8211; Maccabi Tel Aviv: Begleitet vom Boykott der Ultras \u2013 Freiburg quasi im Achtelfinale"},"content":{"rendered":"<p>Der VfB Stuttgart muss einen D\u00e4mpfer einstecken. Gegen den AS Rom unterlag die Mannschaft mit 0:2, womit die Achtelfinal-Qualifikation der Europa League in Gefahr ger\u00e4t. Dagegen hat der SC Freiburg nach einem Sieg gegen Maccabi Tel Aviv beste Chancen auf ein Weiterkommen.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Der VfB Stuttgart droht in der Europa League die direkte Achtelfinal-Qualifikation zu verpassen. Mit dem 0:2 (0:1) in der schwierigen Ausw\u00e4rtsaufgabe bei AS Rom musste der DFB-Pokalsieger einen D\u00e4mpfer einstecken. Das Minimalziel, aus den letzten zwei Ligaphasen-Partien des Wettbewerbs vier Punkte mitzunehmen, geriet au\u00dfer Reichweite.<\/p>\n<p>Niccol\u00f2 Pisilli (40. Minute\/90.+3) entschied mit seinen beiden Toren die Partie in der italienischen Hauptstadt zugunsten der R\u00f6mer. Nach der dritten Niederlage im siebten Spiel bleibt der VfB vor dem Vorrunden-Abschluss am kommenden Donnerstag daheim gegen den Schweizer Club Young Boys Bern au\u00dferhalb der Top Acht. Damit m\u00fcsste der schw\u00e4bische Fu\u00dfball-Bundesligist f\u00fcr den angestrebten Sprung unter die besten 16 zwei Zwischenrunden-Spiele \u00fcberstehen. <\/p>\n<p>F\u00fcr die Schwaben von Trainer Sebastian Hoene\u00df war es nach dem erfolgreichen Auftakt ins neue Jahr in der Bundesliga mit sieben Punkten aus drei Spielen die erste Niederlage im Jahr 2026.<\/p>\n<p>Auch ohne Taktgeber Angelo Stiller bestimmten die Stuttgarter im Duell des Tabellenvierten der Bundesliga gegen den Vierten der Serie A zwar die Anfangsphase. Die Schwaben blieben gegen die dicht gestaffelte Abwehr aber ungef\u00e4hrlich. Ein Schuss von Jamie Leweling war noch die beste Chance in H\u00e4lfte eins (33.).<\/p>\n<p>Stiller nicht rechtzeitig fit<\/p>\n<p>Verletzungsbedingt hatte Hoene\u00df auf Leistungstr\u00e4ger Stiller verzichten m\u00fcssen. Wegen seiner Leistenbeschwerden fehlte der Mittelfeldspieler im Aufgebot. In der Startelf ersetzte ihn der junge Chema Andr\u00e9s, der zuletzt kaum zum Zuge gekommen war. <\/p>\n<p>\u201eNat\u00fcrlich liegt die H\u00fcrde heute extrem hoch\u201c, hatte Sportvorstand Fabian Wohlgemuth kurz vor dem Anpfiff bei RTL gesagt, meinte aber hoffnungsvoll: \u201eIch denke, an einem guten Tag ist hier mehr drin als ein Unentschieden.\u201c<\/p>\n<p>Doch nach knapp 20 Minuten kamen die Gastgeber besser ins Spiel. Der VfB schien die Partie jedoch weiter im Griff zu haben, geriet dann aber in R\u00fcckstand. Bei einem Pass in die Tiefe war die L\u00fccke in der Abwehrkette zu gro\u00df. Pisilli versenkte den Ball \u2013 noch abgef\u00e4lscht von VfB-Keeper Alexander N\u00fcbel \u2013 unter die Latte. N\u00fcbel musste sein Team anschlie\u00dfend vor dem 0:2 bewahren.<\/p>\n<p>Undav verpasst Ausgleich<\/p>\n<p>Nach dem Seitenwechsel h\u00e4tte Nationalst\u00fcrmer Deniz Undav aus seiner Chance mehr machen k\u00f6nnen. Ein Freisto\u00df von Chris F\u00fchrich blieb h\u00e4ngen. Der Abpraller landete bei Undav, der den Ball aber weit \u00fcber das Tor drosch (58.). Die Schwaben taten sich vor den rund 4.000 mitgereisten VfB-Fans dann weiterhin schwer, L\u00fccken zu finden. <\/p>\n<p>\u201eDie Roma geh\u00f6rt zu den besten Mannschaften in der Europa League, sie spielt reif und erwachsen, ist zudem sehr abgezockt\u201c, hatte Hoene\u00df gewarnt. Und seine Elf konnte nicht den erhofften Punkt mitnehmen \u2013 auch weil der eingewechselte Ermedin Demirovic knapp eine Viertelstunde vor Schluss aus kurzer Distanz scheiterte.<\/p>\n<p>Auf einen deutlich positiveren Abend kann der <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/sport\/fussball\/bundesliga\/article696d22c99f3f2063cee69daa\/fc-augsburg-zwei-tore-fuehrung-reicht-nicht-gegen-sc-freiburg-pyro-chaos-und-spaete-gegentore.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/sport\/fussball\/bundesliga\/article696d22c99f3f2063cee69daa\/fc-augsburg-zwei-tore-fuehrung-reicht-nicht-gegen-sc-freiburg-pyro-chaos-und-spaete-gegentore.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">SC Freiburg<\/a> zur\u00fcckblicken. Begleitet von strengen Sicherheitsma\u00dfnahmen und einem Fan-Boykott hat der Verein das Achtelfinale der Europa League so gut wie perfekt gemacht. Der Bundesligist bezwang <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/sport\/article691f19dd96738216c46b3cb3\/maccabi-tel-aviv-sc-freiburg-stellt-sich-gegen-anti-israelische-petition.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/sport\/article691f19dd96738216c46b3cb3\/maccabi-tel-aviv-sc-freiburg-stellt-sich-gegen-anti-israelische-petition.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Israels Rekordmeister Maccabi Tel Aviv<\/a> durch ein sp\u00e4tes Tor von Igor Matanovic (82. Minute) mit 1:0 (0:0).<\/p>\n<p>Die Freiburger blieben vor 27.600 Zuschauern damit auch in der siebten Partie des Wettbewerbs ungeschlagen und feierten im vierten Heimspiel den vierten Sieg. Maccabi, das erst einen Punkt geholt hat, kann auch die Play-off-Runde im Februar nicht mehr erreichen.<\/p>\n<p>Weil der FC Porto bei Viktoria Pilsen in der 90. Minute noch ausglich, kann der Sportclub rein rechnerisch noch von einem der ersten acht Pl\u00e4tze verdr\u00e4ngt werden. Zum Abschluss der Ligaphase geht es kommende Woche noch zum OSC Lille nach Frankreich.<\/p>\n<p>Um m\u00f6gliche antisemitische Ausschreitungen zu verhindern, waren sch\u00e4rfste Sicherheitsvorkehrungen getroffen worden \u2013 wie schon bei Maccabis Gastspiel beim VfB Stuttgart im Dezember. Die Polizei war rund um die Partie mit mehr als 2000 Beamten im Einsatz, die Einlasskontrollen f\u00fchrten zu langen Schlangen. Mehrere Freiburger Ultra-Gruppierungen blieben fern, weil sie sich in ihrer fankulturellen Freiheit eingeschr\u00e4nkt f\u00fchlten. Auch sonst blieben viele Pl\u00e4tze leer, was sich durchaus auf die Stimmung im Stadion auswirkte.<\/p>\n<p>Auch auf dem Rasen ging es zun\u00e4chst recht ruhig zu \u2013 ehe der SC aus dem Nichts zu einer ersten Gro\u00dfchance kam. Einen langen Schlag von Verteidiger Max Rosenfelder bekamen die G\u00e4ste nicht gekl\u00e4rt, der Ball landete bei Matanovic, doch der Abschluss des Angreifers war zu harmlos (17.). <\/p>\n<p>Freiburger Dreifach-Chance nach der Pause<\/p>\n<p>Auch sonst war der formstarke Matanovic der auff\u00e4lligste Spieler der Freiburger, die nun mehr und mehr dominierten. Wirklich gef\u00e4hrlich wurden sie allerdings selten. Ein Muster, das man bei den Breisgauern aus dieser Saison schon kennt. In der Nachspielzeit der ersten H\u00e4lfte hatte der SC sogar Gl\u00fcck, dass Torwart Noah Atubolu bei einem Kopfball von Saied Abu Farchi das 0:1 verhinderte.<\/p>\n<p>Richtig turbulent wurde es im Strafraum von Maccabi zehn Minuten nach der Pause. Freiburgs Matthias Ginter scheiterte im Anschluss an eine Ecke an Torwart Roi Mishpati, Matanovic traf im Nachsetzen nur die Latte, den dritten Versuch vergab Yuito Suzuki. Kaum zu glauben, dass die Badener den Ball nicht im Tor unterbrachten. Immerhin erh\u00f6hten sie nun aber sp\u00fcrbar die Schlagzahl.<\/p>\n<p>Fl\u00fcgelspieler Derry Scherhant schlenzte die Kugel erst vorbei (59.), scheiterte dann nach einer Kombination mit Matanovic aus wenigen Metern (68.) und schoss die Kugel schlie\u00dflich direkt in die Arme von Torh\u00fcter Mishpati (76.). In der Schlussphase belohnten sich die Freiburger f\u00fcr ihren Aufwand dann doch noch: Kapit\u00e4n Christian G\u00fcnter flankte von der linken Seite, Matanovic traf mit einem herrlichen Kopfball zur Entscheidung.<\/p>\n<p>dpa\/luwi\/doli<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der VfB Stuttgart muss einen D\u00e4mpfer einstecken. 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