{"id":739435,"date":"2026-01-23T01:18:11","date_gmt":"2026-01-23T01:18:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/739435\/"},"modified":"2026-01-23T01:18:11","modified_gmt":"2026-01-23T01:18:11","slug":"diese-wildtiere-leben-in-stuttgart-und-region","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/739435\/","title":{"rendered":"Diese Wildtiere leben in Stuttgart und Region"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t      \t\t            \t\t             \t\t\t\t   \t\t\t\t\t   <img decoding=\"async\" id=\"article-image\" fetchpriority=\"high\" alt=\"F\u00fcchse ziehen immer mehr ins Stuttgarter Stadtgebiet ein.\" onclick=\"var pA=document.createElement('a');pA.setAttribute('href','https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/gallery.diese-wildtiere-leben-in-stuttgart-und-region.da92ebe3-1da9-4b61-9b2f-2859ad684433.html'),pA.click();\" title=\"F\u00fcchse ziehen immer mehr ins Stuttgarter Stadtgebiet ein.\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/media.media.664c9131-5ceb-4956-925a-dfdaf269d66e.16x9_700.jpg\" data-linkto=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/gallery.diese-wildtiere-leben-in-stuttgart-und-region.da92ebe3-1da9-4b61-9b2f-2859ad684433.html\"\/>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tF\u00fcchse ziehen immer mehr ins Stuttgarter Stadtgebiet ein.\u00a0Foto: Shutterstock\/Savanking\t\t\t<\/p>\n<p>In Stuttgart leben zahlreiche Wildtiere, die man oftmals gar nicht bemerkt. Vor allem in der D\u00e4mmerung wagen sich einige tierische Nachbarn aus ihrem Versteck. Doch welche Wildtiere leben in Stuttgart und Umgebung?<\/p>\n<p>Vom cleveren Waschb\u00e4ren bis zum scheuen Steinmarder: Welche Wildtiere leben in Stuttgart und Umgebung, was fressen sie und wie begegnet man ihnen idealerweise?<\/p>\n<p>Wo leben F\u00fcchse in Stuttgart? <\/p>\n<p>In Stuttgart ist vor allem der Rotfuchs ans\u00e4ssig. Die listigen <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/thema\/Tiere\" title=\"Tiere\" class=\"art_thema\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Tiere<\/a> sind in der Regel zwischen 45 und 90 Zentimetern gro\u00df (den Schwanz nicht eingerechnet). Je nach Gr\u00f6\u00dfe wiegen die Tiere mit rotem Fell zwischen knapp drei und ganzen 14 Kilogramm.<\/p>\n<p>F\u00fcchse zieht es zunehmend in st\u00e4dtische Bereiche. Die Tiere sind <strong>Allesfresser<\/strong>, weshalb sie sich in der Stadt h\u00e4ufig von Essensresten ern\u00e4hren. Da F\u00fcchse auch Tr\u00e4ger von Krankheiten wie Fuchsbandwurm oder R\u00e4ude sind, steigt das Risiko der Verbreitung der Erreger. Deshalb fordern einige Stimmen die Eind\u00e4mmung der Fuchspopulation in St\u00e4dten. Da nat\u00fcrliche Feinde wie W\u00f6lfe oder Luchse vielerorts fehlen, findet keine nat\u00fcrliche Regulation der Fuchspopulation statt.<\/p>\n<p>Die Stadt Stuttgart bittet ihre B\u00fcrger um Unterst\u00fctzung bei der Eind\u00e4mmung der Fuchspopulation. So sollen Gartenbesitzer keine Essensreste auf ihrem Kompost entsorgen. Hunde- und Katzenfutter soll sicher aufbewahrt werden. Auch M\u00fclleimer und M\u00fcllt\u00fcten sollten an einem f\u00fcr F\u00fcchse unzug\u00e4nglichen Ort abgestellt werden.<\/p>\n<p>Neben Speiseresten stehen auch M\u00e4use, Ratten, Insekten, Regenw\u00fcrmer und Fr\u00fcchte auf dem Speiseplan der F\u00fcchse.<\/p>\n<p>In Stuttgart kann man F\u00fcchse \u00fcberall dort sehen, wo es G\u00e4rten und Hinterh\u00f6fe gibt. Auch <strong>Parks <\/strong>und kleinere <strong>Gr\u00fcnfl\u00e4chen <\/strong>wie Friedh\u00f6fe besuchen F\u00fcchse gerne. In der Stadt nutzen sie Hecken, Geb\u00fcsche, Schuppen und Terrassen als Ruhepl\u00e4tze oder Wurfbauten. F\u00fcchse sind in der Regel <strong>scheu <\/strong>und meiden Menschen. Das Tier kann man gut aus der Entfernung beobachten. Man sollte es aber auf keinen Fall anlocken oder f\u00fcttern.<\/p>\n<p>Zu sehen bekommt man die F\u00fcchse selten, da sie vorwiegend in den fr\u00fchen Morgen- oder Abendstunden beziehungsweise in der Nacht unterwegs sind.<\/p>\n<p> Eichh\u00f6rnchen beobachten in Stuttgart <\/p>\n<p>In Stuttgart ist haupts\u00e4chlich das Eurasische Eichh\u00f6rnchen beheimatet. Es ist in der Regel rotbraun, teils dunkelbraun oder sogar schwarz gef\u00e4rbt. Die kleinen Tiere werden zwischen 20 und 25 Zentimeter gro\u00df. Der buschige Schwanz ist nochmal etwa 15 bis 20 Zentimeter lang. In der Regel wiegen Eichh\u00f6rnchen zwischen 200 und 400 Gramm. Man findet sie vor allem in Parks und G\u00e4rten sowie Wohngebieten mit reichem Baumbestand. In der <strong>Wilhelma<\/strong>, im <strong>Rosensteinpark <\/strong>oder im <strong>Schlossgarten <\/strong>kann man zahlreiche Eichh\u00f6rnchen entdecken. Auch auf Friedh\u00f6fen, wie dem <strong>Hoppenlaufriedhof <\/strong>sieht man viele Eichh\u00f6rnchen an den B\u00e4umen und \u00fcber Wiesen flitzen.<\/p>\n<p>Ihre Nester, sogenannte Kobel, bauen die kleinen Tiere in\u00a0Astgabeln oder Baumh\u00f6hlen. Auf dem Speiseplan von Eichh\u00f6rnchen stehen haupts\u00e4chlich N\u00fcsse, Samen und Knospen sowie Fr\u00fcchte. Auch Pilze verspeisen sie gelegentlich.<\/p>\n<p>Baumf\u00e4llungen gef\u00e4hrden den Lebensraum der Eichh\u00f6rnchen. Auch Katzen oder der Stra\u00dfenverkehr stellen ein Risiko f\u00fcr die kleinen S\u00e4uger dar. Wer ein verwundetes oder krankes Eichh\u00f6rnchen entdeckt, bekommt Hilfe von der <a href=\"http:\/\/eichhoernchen.bplaced.net\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Eichh\u00f6rnchenhilfe Stuttgart<\/a>. Die Organisation besteht aus privaten Auffangstationen, die Eichh\u00f6rnchen aufnehmen, aufp\u00e4ppeln und wieder auswildern.<\/p>\n<p>  Der Feldhase auf Stuttgarts Wiesen und Feldern <\/p>\n<p>Gro\u00df und Klein kennen ihn als Osterhasen: der Feldhase mit seinen langen L\u00f6ffeln und seiner enormen Sprungkraft in den Beinen lebt auch auf Feldern und \u00c4ckern rund um Stuttgart. Die putzigen Hasen werden zwischen 40 und 70 Zentimeter gro\u00df und k\u00f6nnen ganze drei Meter weit und zwei Meter hoch springen. In der Regel wiegen die Tiere zwischen drei und sieben Kilogramm. Mit ihren seitlich stehenden Augen k\u00f6nnen Feldhasen nahezu 360 Grad \u00fcberblicken. Jedoch sind die Tiere kurzsichtig und sehen insbesondere Bewegungen. Feldhasen sind nachtaktive Tiere, tags\u00fcber verstecken sie sich in einer flachen Mulde, der sogenannten \u201eSasse\u201c.<\/p>\n<p>Auf dem Speiseplan des Feldhasen steht ausschlie\u00dflich <strong>pflanzliche Nahrung<\/strong>. Besonders gerne frisst er Klatschmohn, Kr\u00e4uter und Gr\u00e4ser. Ausgewachsene Hasen ben\u00f6tigen t\u00e4glich zwischen 1300 und 1400 Gramm Nahrung. Seine nat\u00fcrlichen Fressfeinde sind Wildschweine, F\u00fcchse, Greifv\u00f6gel und Rabenv\u00f6gel.<\/p>\n<p>Durch die Intensivierung der Landwirtschaft verliert der Feldhase zunehmend an Lebensraum und Nahrung. Durch diesen Lebensraumverlust wird der Fellhase gezwungen in dichter besiedelte Gebiete zu ziehen, doch hier ist er der Gefahr des Verkehrs ausgesetzt.<\/p>\n<p>Feldhasen werden <strong>in allen Stuttgarter Stadtbezirken<\/strong> beobachtet. Besonders h\u00e4ufig sieht man sie im <strong>Rosensteinpark<\/strong>, im <strong>Schlossgarten <\/strong>und rund um den <strong>Schlossplatz<\/strong>. Auch in <strong>Vaihingen an der Uni<\/strong> sieht man Feldhasen hoppeln. Auch Hasen sind scheue Tiere, die durch Tarnung \u00fcberleben. Deshalb sollten Menschen Abstand halten, wenn sie Feldhasen sehen.<\/p>\n<p> Wildkaninchen hoppeln in Stuttgart <\/p>\n<p>Neben Feldhasen leben in Stuttgart auch Wildkaninchen. Im Durchschnitt werden die kleinen S\u00e4ugetiere um die 42 Zentimeter gro\u00df. Sie wiegen zwischen einem und zweieinhalb Kilogramm. Auch sie sind d\u00e4mmerungs- und nachtaktiv und leben meist in Kolonien aus sechs bis zw\u00f6lf Tieren. Auch Wildkaninchen sind Pflanzenfresser und ern\u00e4hren sich von Kr\u00e4utern und S\u00fc\u00dfgr\u00e4sern sowie Kulturpflanzen wie Getreide und Karotten. Im Winter fressen sie auch Rinde und Wurzeln von B\u00e4umen sowie Knospen.<\/p>\n<p> Rehe in Stuttgart entdecken <\/p>\n<p>Ein Reh erreicht in der Regel eine Schulterh\u00f6he zwischen 54 und 84 Zentimetern und eine K\u00f6rperl\u00e4nge von 1,20 Metern. Weibliche Ricken wiegen in der Regel zwischen zehn und 20 Kilogramm, w\u00e4hrend m\u00e4nnliche B\u00f6cke h\u00e4ufig\u00a015 bis\u00a032 Kilo schwer werden.<\/p>\n<p>Rehe leben in Stuttgart in <strong>Waldrandzonen<\/strong>, <strong>Parkanlagen <\/strong>und <strong>G\u00e4rten<\/strong>. Vorwiegend leben sie in Misch- und Laubw\u00e4ldern. In der Regel begegnet man ihnen in den fr\u00fchen Morgen- und Abendstunden an Waldr\u00e4ndern, wie in <strong>Feuerbach<\/strong>, <strong>Heslach <\/strong>oder auf der <strong>Waldebene Ost<\/strong>. Wer Rehe und Hirsche im Raum Stuttgart beobachten m\u00f6chte, kann einen Ausflug in den <strong>Rot- und Schwarzwildpark im Westen Stuttgarts<\/strong> machen. Im <strong>Favoritepark in Ludwigsburg<\/strong> kann man bei einem Spaziergang auch freilebende Hirsche und Rehe entdecken.<\/p>\n<p>Rehe kann man still aus der Ferne beobachten, ohne sie zu rufen oder zu f\u00fcttern. Den Tieren sollte immer ein m\u00f6glicher Fluchtweg offenstehen. Sind die Tiere unerwartet zutraulich oder erscheinen krank, sollte man Abstand halten und die Forstbeh\u00f6rde kontaktieren.<\/p>\n<p>  Waschb\u00e4ren: Kleine B\u00e4ren mit schwarzer Maske <\/p>\n<p>Waschb\u00e4ren stammen urspr\u00fcnglich aus Nordamerika, sind jedoch mittlerweile auch in Deutschland anzutreffen. Sie geh\u00f6ren zu der <strong>Familie der Kleinb\u00e4ren.<\/strong> Waschb\u00e4ren werden zwischen 40 und 70 Zentimeter gro\u00df und wiegen\u00a0in der Regel zwischen 3,5 und neun Kilogramm. Am liebsten leben sie in <strong>W\u00e4ldern mit Gew\u00e4ssern<\/strong>, sie sind jedoch sehr anpassungsf\u00e4hig, weshalb sie sich auch in St\u00e4dten sehr wohl f\u00fchlen. Hier suchen sie in M\u00fclltonnen, G\u00e4rten und auf Komposth\u00e4ufen nach Nahrung.<\/p>\n<p>Waschb\u00e4ren sind d\u00e4mmerungs- und nachtaktiv, schlafen tags\u00fcber in Baumh\u00f6hlen, auf Dachb\u00f6den oder in alten Dachsh\u00f6hlen. H\u00e4ufig leben sie in Kleingruppen. Sie sind <strong>Allesfresser<\/strong>, bevorzugen Fische, Krebse, Insekten, M\u00e4use, W\u00fcrmer, Vogeleier aber auch N\u00fcsse, Fr\u00fcchte oder Getreide.<\/p>\n<p>Wer Waschb\u00e4ren beobachten m\u00f6chte, trifft diese am ehesten abends und nachts an. Typische Orte zum Beobachten sind die <strong>Uferbereiche am Neckar <\/strong>und rund um den <strong>Max-Eyth-See<\/strong>. Auch in <strong>Wald- und Parkgebieten<\/strong> f\u00fchlen sie sich wohl. Im Winter sind sie kaum zu beobachten, da sie <strong>Winterruhe<\/strong> halten.<\/p>\n<p> Steinmarder leben in Stuttgarts Schatten <\/p>\n<p>Steinmarder werden zwischen 38 und 59 Zentimeter gro\u00df, der Schwanz kann nochmals zwischen 20 und 30 Zentimeter lang sein. Marder wiegen in der Regel zwischen 1300 und 1700 Gramm. Steinmarder leben als <strong>Einzelg\u00e4nger <\/strong>und sind d\u00e4mmerungs- und nachtaktiv. In St\u00e4dten nutzen sie vor allem Dachb\u00f6den, Garagen, Scheunen, Schuppen oder auch Holzstapel. Sie <strong>meiden h\u00e4ufig offene Fl\u00e4chen<\/strong> und halten sich gerne im Schatten von Hecken, Mauern und Geb\u00fcschen auf.<\/p>\n<p>Die Tiere sind <strong>Allesfresser<\/strong>, ern\u00e4hren sich im Sommer und Herbst haupts\u00e4chlich von pflanzlicher Kost und im Winter von Aas und Fallwild. Auch M\u00e4use, Ratten, V\u00f6gel und Regenw\u00fcrmer stehen auf dem Speiseplan von Mardern. In der Stadt fressen sie auch Tauben und deren Eier.<\/p>\n<p> Der gebietsfremde Marderhund kommt nach Stuttgart <\/p>\n<p>Wenn auch in Stuttgart<strong> selten anzutreffen<\/strong>, gibt es in der Region freilebende Marderhunde. Das Tier stammt urspr\u00fcnglich aus <strong>Asien <\/strong>und breitet sich auch in Baden-W\u00fcrttemberg aus. Daf\u00fcr sucht der Marderhund <strong>feuchte Gebiete und dichte W\u00e4lder <\/strong>auf. Auch dieses Tier ist nachaktiv und tritt meist in der D\u00e4mmerung oder der Nacht auf. Die Tiere werden zwischen 50 und 70 Zentimetern gro\u00df (den Schwanz nicht eingerechnet). Sie wiegen in der Regel zwischen 3,5 und neun Kilogramm und leben h\u00e4ufig als Einzelg\u00e4nger oder in Paaren.<\/p>\n<p>Marderhunde ern\u00e4hren sich \u00fcberwiegend von Kleins\u00e4ugern wie M\u00e4usen oder Maulw\u00fcrfen, V\u00f6geln und deren Eiern, von Fischen und Fr\u00f6schen, Insekten und Schnecken. Als pflanzliche Kost fressen sie gerne N\u00fcsse, Obst, Beeren, Eicheln und Samen.<\/p>\n<p>Auch Marderhunde sollte man aus sicherer Entfernung beobachten, ohne sie anzulocken oder zu f\u00fcttern. Ist ein Marderhund zutraulich, flieht nicht oder scheint aggressiv, sollte man sich fernhalten und die Polizei oder die Jagdbeh\u00f6rden rufen.<\/p>\n<p>  Wildschweine im Schwarzwildpark beobachten <\/p>\n<p>Wildschweine leben in Mischw\u00e4ldern und an Waldr\u00e4ndern rund um Stuttgart, beispielsweise im <strong>Sch\u00f6nbuch<\/strong>, am <strong>Uhlberg <\/strong>oder auch in den<strong> Killesberg-Anlagen<\/strong>. In St\u00e4dten nutzen sie Parks, Wiesen und auch Kleing\u00e4rten, die ein reiches Nahrungsangebot bieten. H\u00e4ufig werden die Wildtiere in <strong>Botnang<\/strong>, <strong>Heslach<\/strong>, <strong>D\u00fcrrlewang<\/strong> oder <strong>Stuttgart-S\u00fcd<\/strong> gesichtet. Der wachsende Bestand in Stadtgebieten ist in der Regel unerw\u00fcnscht, da Wildschweine auch Angriffe auf Menschen aus\u00fcben.<\/p>\n<p>Im Stuttgarter Westen finden Tierfreunde das <strong>Schwarzwild- und Rotwildgehege<\/strong>. Hier kann man Wildschweine beobachten. Wer Gl\u00fcck hat, sieht im Fr\u00fchjahr auch Frischlinge.<\/p>\n<p>Wildschweine sind <strong>Allesfresser<\/strong>. H\u00e4ufig finden sie Wurzeln, Gr\u00e4ser und N\u00fcsse, Feldfr\u00fcchte und verspeisen diese. Auch Insekten, W\u00fcrmer, Schnecken, Vogeleier oder sogar Aas wird verspeist. So kommen Wildschweine auf ein stattliches Gewicht von bis zu 200 Kilogramm. Ein erwachsener Eber wird zwischen 90 Zentimeter und zwei Meter gro\u00df.<\/p>\n<p>Begegnet man einem Wildschwein, sollte man dringend auf Abstand gehen. Ist man dem Tier zu nah, sollte man sich gro\u00df machen und es durch Klatschen abschrecken. Dabei sollte man sich vorsichtig zur\u00fcckziehen und\u00a0auf Warnsignale wie Schnauben, Z\u00e4hneklappern oder einen aufgestellten Schwanz achten.<\/p>\n<p> Dachse leben in Stuttgart <\/p>\n<p>Dachse werden bis zu 80 Zentimeter gro\u00df und 17 Kilo schwer. Damit ist er der gr\u00f6\u00dfte Vertreter der Marderfamilie. Obwohl das Raubtier etwas plump erscheint, ist er sowohl wendig als auch wehrhaft. Der Dachs lebt in W\u00e4ldern und wird \u00fcberwiegend in der Nacht aktiv. Er tr\u00e4gt auch den Spitznamen \u201eErdmarder\u201c, da er sein Leben gr\u00f6\u00dftenteils unter Tage verbringt in Erdbauten. Hier werden die Tage verschlafen, bevor man in der D\u00e4mmerung und Nacht auf Futtersuche geht. Der Dachs ern\u00e4hrt sich von Baumfr\u00fcchten, Feldfr\u00fcchten, Kleinv\u00f6geln, Vogeleiern und Kleins\u00e4ugern. Dachse leben in Familien, die einem Wolfsrudel gleichen.<\/p>\n<p>Dachse kommen dort vor, wo sie ausreichend Nahrung finden. Im Hinblick auf Nahrung sind sie jedoch flexibel, weshalb sie ihr Territorium nach Bodenbeschaffenheit aussuchen. Sie bevorzugen h\u00fcgelige und dicht bewachsene <strong>Landschaften mit Laub- und Mischw\u00e4ldern<\/strong>. In Stuttgart leben sie beispielsweise am <strong>Sch\u00f6nbuch <\/strong>oder in st\u00e4dtischen Gr\u00fcnanlagen wie am <strong>Killesberg<\/strong> oder um den <strong>Fernsehturm<\/strong>.<\/p>\n<p>Sieht man einen Dachs, sollte man ruhig bleiben und Abstand halten. Geht man langsam weiter, sollte der Dachs nicht angreifen oder folgen. Bei zutraulichem, krankem oder aggressivem Verhalten sollte man die Polizei und die zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden kontaktieren.<\/p>\n<p>  Nutria leben an Gew\u00e4ssern <\/p>\n<p>Nutria, auch Sumpfbiber genannt, sind eher im Umland zu finden. Sie leben entlang von Fl\u00fcssen und B\u00e4chen, beispielsweise im Neckartal oder an kleineren Gew\u00e4ssern in der Umgebung. Vereinzelt wurden Nutria auch in Stuttgart gemeldet, nachdem sie am Neckar-Ufer oder Parkgew\u00e4ssern gesichtet wurden. Da der Sumpfbiber Deiche und Uferb\u00f6schungen mit Tunneln untergr\u00e4bt, z\u00e4hlt er als problematische und invasive Art. Besonders in wirtschaftlich genutzten Zonen wird die steigende Population zum Problem.<\/p>\n<p>Nutria werden bis zu 52 Zentimeter gro\u00df und zwischen vier und neun Kilo schwer. Verwandt sind die Tiere weder mit dem Biber noch mit Ratten, sondern mit Meerschweinchen. Sie sind <strong>haupts\u00e4chlich Vegetarier<\/strong>, die sich von Wasser- und Uferpflanzen, sowie Wurzeln, Bl\u00e4ttern und Rinde ern\u00e4hren. Gelegentlich fressen sie auch Schnecken oder Muscheln.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"F\u00fcchse ziehen immer mehr ins Stuttgarter Stadtgebiet ein.\u00a0Foto: Shutterstock\/Savanking In Stuttgart leben zahlreiche Wildtiere, die man oftmals gar&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":739436,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1830],"tags":[3386,1634,3364,29,30,9517,1441,169371,1886,6447],"class_list":["post-739435","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-stuttgart","tag-advertorial","tag-baden-wuerttemberg","tag-de","tag-deutschland","tag-germany","tag-seo_cm","tag-stuttgart","tag-themenwelt_gartenideen","tag-tiere","tag-wildtiere"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115941782629311009","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/739435","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=739435"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/739435\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/739436"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=739435"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=739435"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=739435"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}