{"id":739598,"date":"2026-01-23T02:54:19","date_gmt":"2026-01-23T02:54:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/739598\/"},"modified":"2026-01-23T02:54:19","modified_gmt":"2026-01-23T02:54:19","slug":"mehr-geld-fuer-beamte-ja-aber-es-sind-zu-viele-regional","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/739598\/","title":{"rendered":"Mehr Geld f\u00fcr Beamte? Ja, aber es sind zu viele | Regional"},"content":{"rendered":"<p><a class=\"skip-content skip-content--link\" href=\"#in-content-skip-link-target-v-0-0\">TTS-Player \u00fcberspringen\u21b5<\/a><a id=\"in-content-skip-link-target-v-0-0\" class=\"skip-content--target-link-hidden skip-content skip-content--target-link\" href=\"#in-content-skip-link-target-v-0-0\">Artikel weiterlesen<\/a><\/p>\n<p>Berlin \u2013 <b>Berlin muss die Bez\u00fcge der Beamten erh\u00f6hen. Im Gegenzug m\u00fcsste ihre Zahl reduziert werden. Das aber lehnt der Senat ab.<\/b><\/p>\n<p>Das Bundesverfassungsgericht hat im letzten September ein wegweisendes Urteil gesprochen: Beamte bekommen zu wenig Geld, die Bez\u00fcge m\u00fcssen angehoben werden. Daraus folgt zwingend, dass Berlin den \u00f6ffentlichen Dienst verkleinern muss. Der Senat geht aber dennoch den umgekehrten Weg.<\/p>\n<p>Das <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/bundesverfassungsgericht\/thema-bundesverfassungsgericht-alle-infos-79967776.bild.html\" class=\"text-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Urteil aus Karlsruhe<\/a> klingt irritierend, denn man geht davon aus, dass Beamte gut versorgt sind. In den unteren Gehaltsgruppen sei das aber nicht der Fall, urteilten die Richter. Das Gericht verlangt ein neues Berechnungssystem. Demnach sollen Beamte auf der niedrigsten Gehaltsstufe k\u00fcnftig nicht weniger als 2000 Euro netto im Monat erhalten. Entsprechend m\u00fcssen dann auch die h\u00f6heren Geh\u00e4lter angehoben werden, weil bestimmte Abst\u00e4nde zwischen den Gehaltsstufen vorgeschrieben sind.<\/p>\n<p>Mehr zum ThemaErh\u00f6hungen f\u00fcr Beamte fallen in Zeit der Kosten-Explosion<\/p>\n<p>Das alles muss noch geregelt werden. Wie immer die Regelung ausgeht, so fallen die Gehaltserh\u00f6hungen in eine Zeit, in der die Kosten ohnehin explodiert sind: Innerhalb von zehn Jahren, zwischen 2015 und 2025, stiegen die Personalkosten der \u00f6ffentlichen Hand in Berlin (Beamte und Angestellte im Landesdienst und in den Bezirken) von 7,5 auf 12,9 Milliarden Euro. Im Jahr 2027 wird die Summe auf 13,3 Milliarden Euro angestiegen sein.<\/p>\n<p>Dann fressen die Personalkosten knapp ein Drittel des ganzen Landeshaushalts auf \u2013 und dabei ist die Pensionslast f\u00fcr die Beamten im Ruhestand noch gar nicht eingerechnet. Um diese extrem hohen Kosten zu tragen, plant der Senat eine Erh\u00f6hung der Verschuldung <a href=\"https:\/\/www.bz-berlin.de\/berlin\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" class=\"text-link--external text-link\">Berlins<\/a> von jetzt 66 auf 76 (!) Milliarden Euro im Jahr 2027.<\/p>\n<p><b>Fazit<\/b>: Wir leben vollkommen \u00fcber unsere Verh\u00e4ltnisse und auf Kosten kommender Generationen. Das Personal im \u00f6ffentlichen Dienst muss sofort und drastisch reduziert werden.<\/p>\n<p><b>Hat Gunnar Schupelius recht? Schreiben Sie an: <\/b><a href=\"https:\/\/www.bild.de\/regional\/berlin\/mailto:gunnar.schupelius@axelspringer.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" class=\"text-link--external text-link\"><b>gunnar.schupelius@axelspringer.de<\/b><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"TTS-Player \u00fcberspringen\u21b5Artikel weiterlesen Berlin \u2013 Berlin muss die Bez\u00fcge der Beamten erh\u00f6hen. 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