{"id":739819,"date":"2026-01-23T04:57:18","date_gmt":"2026-01-23T04:57:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/739819\/"},"modified":"2026-01-23T04:57:18","modified_gmt":"2026-01-23T04:57:18","slug":"ukraine-krieg-manche-europaeischen-staatschefs-sind-vielleicht-aus-europa-aber-nicht-fuer-europa-sagt-selenskj-in-davos-liveticker","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/739819\/","title":{"rendered":"Ukraine-Krieg: ++ \u201eManche europ\u00e4ischen Staatschefs sind vielleicht aus Europa, aber nicht f\u00fcr Europa\u201c, sagt Selenskj in Davos ++ Liveticker"},"content":{"rendered":"<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Zweistellige Minusgrade, Stromausf\u00e4lle und eiskalte Wohnungen: Kiew erlebt den h\u00e4rtesten Winter seit Kriegsbeginn. Aber es zeichnen sich auch Fortschritte ab: Laut Ursula von der Leyen ist der Wiederaufbau-Plan f\u00fcr die Ukraine fast vollendet. Und ab Freitag werden Ukraine, USA und Russland in Abu Dhabi zusammenkommen. <\/p>\n<p>Alle Ereignisse rund um den Krieg in der Ukraine und die internationale Sicherheitspolitik im Liveticker:<\/p>\n<p>04:39 Uhr \u2013 Taiwan bietet Ukraine Gespr\u00e4che \u00fcber Raketenteile an <\/p>\n<p>Taiwan hat der Ukraine \u2060Gespr\u00e4che zur Bek\u00e4mpfung der Sanktionsumgehung angeboten. Hintergrund sind \u00c4u\u00dferungen des ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj, wonach Russland unerlaubt Raketenkomponenten aus Taiwan bezieht. Der taiwanische Pr\u00e4sident Lai \u200dChing-te schrieb auf der Plattform X, man begr\u00fc\u00dfe einen weiteren Informationsaustausch, um illegale Lieferungen \u00fcber Drittl\u00e4nder und die verschleierte Endverwendung zu unterbinden. Eine Stellungnahme aus Kiew lag zun\u00e4chst nicht vor.<\/p>\n<p>04:12 Uhr \u2013 \u201eBesonders auf dem Schlachtfeld\u201c \u2013 Putin betont seinen fortbestehenden Kriegswillen <\/p>\n<p>Dem Kreml-Berater Juri Uschakow zufolge hat der russische Machthaber Wladimir Putin nach dem Treffen mit US-Gesandten unterstrichen, dass Russland \u201eaufrichtig interessiert\u201c sei an einer diplomatischen L\u00f6sung. \u201eBis dies erreicht ist, wird Russland weiterhin konsequent die Ziele der speziellen Milit\u00e4roperation verfolgen. Dies \u2060gilt besonders auf dem Schlachtfeld (&#8230;)\u201c, so Uschakow. Die \u2060Gespr\u00e4che mit Gesandten der USA bezeichnete er als \u201esubstanziell, konstruktiv und sehr offen\u201c. <\/p>\n<p>03:35 Uhr \u2013 Wiederaufbau-Plan auf Zielgeraden <\/p>\n<p>Die Arbeiten an einem milliardenschweren Aufbauplan f\u00fcr die von Russland angegriffene Ukraine sind nach Angaben von Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen weitestgehend abgeschlossen. Die Europ\u00e4ische Union, die Vereinigten Staaten und die Ukraine st\u00fcnden kurz vor einer Einigung, sagte die deutsche Spitzenpolitikerin nach einem EU-Sondergipfel in Br\u00fcssel. Der Plan zeige auf, wie der Wohlstand der Ukraine direkt nach einem Waffenstillstand oder Frieden gesteigert werden k\u00f6nne.<\/p>\n<p>\u201eWir sprechen \u00fcber ein einzelnes Dokument, das die gemeinsame Vision der Ukrainer, der Amerikaner und Europas f\u00fcr die Zukunft der Ukraine nach dem Krieg darstellt\u201c, erkl\u00e4rte von der Leyen. Nach Angaben des ungarischen Regierungschefs Viktor Orban dringt die Ukraine auf ein Versprechen, dass in den ersten zehn Jahren nach Waffenstillstand 800 Milliarden US-Dollar (etwa 680 Milliarden Euro) zur Verf\u00fcgung gestellt werden.<\/p>\n<p>03:12 Uhr \u2013 Russland best\u00e4tigt trilaterales Treffen <\/p>\n<p>Russland hat nach Gespr\u00e4chen mit US-Gesandten einem trilateralen Treffen mit den USA und der Ukraine noch \u2060am Freitag in Abu Dhabi offiziell zugestimmt. F\u00fcr Moskau werde Admiral Igor Kostjukow, der Chef des \u200dMilit\u00e4rgeheimdienstes GRU, die Verhandlungen leiten, teilte das russische Pr\u00e4sidialamt am fr\u00fchen Freitagmorgen mit. Zudem sei ein separates Treffen zu Wirtschaftsfragen zwischen dem US-Gesandten Steve Witkoff und dem Chef des russischen Staatsfonds RDIF, Kirill Dmitrijew, vereinbart worden. <\/p>\n<p>01:35 Uhr \u2013 Nach 3,5 Stunden: Putin-Witkoff-Verhandlungen beendet <\/p>\n<p>Nach mehr als 3,5 Stunden sind in der Nacht die Verhandlungen in Moskau \u00fcber ein Ende des Krieges in der Ukraine zu Ende gegangen. Das teilte der Pressedienst des Kremls nach dem Treffen zwischen Russlands Pr\u00e4sident Wladimir Putin und dem US-Sondergesandten Steve Witkoff mit. \u00dcber Ergebnisse wurde zun\u00e4chst nichts bekannt. <\/p>\n<p>00:55 Uhr \u2013 Angriffe im S\u00fcdosten der Ukraine <\/p>\n<p>Bei russischen Drohnen- und Raketenangriffen auf zwei Ortschaften im S\u00fcdosten \u2060der Ukraine \u2060ist ukrainischen Angaben zufolge ein Mensch get\u00f6tet und mehr als 20 weitere Personen verletzt worden. Betroffen sind dem Gouverneur der Region Saporischschja zufolge einerseits \u200ddie Ortschaft Komyschuwacha und die \u200dIndustriestadt Krywyj Rih, wie Oleksandr Vilkul, \u2060Leiter der Milit\u00e4rverwaltung der Stadt, auf Telegram mitteilte. Die Stadt \u200dist auch die \u2060Heimatstadt \u200cdes \u200cukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr \u200cSelenskyj. Die Angriffe sollen \u200bWohnh\u00e4user, Schulen und wichtige Infrastruktur \u200dgetroffen \u2060haben. <\/p>\n<p>Donnerstag, 22. Januar: 21:33 Uhr \u2013 Treffen von Putin und Witkoff im Kreml hat begonnen<\/p>\n<p>Der US-Sondergesandte Steve Witkoff ist im Kreml von Russlands Pr\u00e4sident Wladimir Putin empfangen worden. Die Gespr\u00e4che haben begonnen, wie der Kreml auf seinem Telegramkanal mitteilte. Zuletzt hatte der Kremlchef den Vertrauten von US-Pr\u00e4sident Donald Trump Anfang Dezember empfangen. Die Gespr\u00e4che damals hatten f\u00fcnf Stunden gedauert \u2013 aber keinen Durchbruch gebracht. <\/p>\n<p>Witkoff wird diesmal in Moskau erneut von Trumps Schwiegersohn Jared Kushner begleitet. Die beiden waren schon im Dezember gemeinsam zu Gespr\u00e4chen im Kreml. F\u00fcr Witkoff ist es bereits der siebte Russland-Besuch als Sondergesandter. Der 68-J\u00e4hrige soll eine L\u00f6sung f\u00fcr die Beendigung des nunmehr fast vier Jahre w\u00e4hrenden russischen Kriegs in der Ukraine vermitteln. Kritiker haben ihm in der Vergangenheit aber mehrfach vorgeworfen, zu stark russische Positionen \u00fcbernommen zu haben.<\/p>\n<p>20:46 Uhr \u2013 US-Unterh\u00e4ndler in Moskau eingetroffen<\/p>\n<p>Die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner sind zu Gespr\u00e4chen mit dem russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin in Moskau eingetroffen. Das Flugzeug der beiden ist Daten der Flug\u00fcberwachungsseite Flightradar24 zufolge am Abend in der russischen Hauptstadt gelandet. Thema ist ein Friedensabkommen f\u00fcr die Ukraine. Die Gesandten kommen aus der Schweiz, wo sie ukrainische Vertreter getroffen haben.<\/p>\n<p>17:35 Uhr \u2013 Selenskyj verk\u00fcndet Einigung mit Trump \u00fcber US-Sicherheitsgarantien<\/p>\n<p>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj hat eine Einigung mit US-Pr\u00e4sident Donald Trump \u00fcber US-Sicherheitsgarantien f\u00fcr das von Russland angegriffene Land verk\u00fcndet. Das Thema Sicherheitsgarantien sei \u201eerledigt\u201c, sagte Selenskyj am Donnerstag vor Journalisten in der Schweiz. \u201eDas Dokument muss von den Seiten, von den Pr\u00e4sidenten unterzeichnet werden und geht dann an die nationalen Parlamente\u201c, sagte Selenskyj, der sich zuvor mit Trump in Davos getroffen hatte.<\/p>\n<p>Nach dem Treffen mit Trump hatte Selenskyj betont, dass es ohne US-Sicherheitsgarantien nicht gehe. Zwar h\u00e4tten Gro\u00dfbritannien und Frankreich ihre Bereitschaft erkl\u00e4rt, eine m\u00f6gliche Waffenruhe mit Russland vor Ort abzusichern, aber \u201eohne die USA funktionieren keine Sicherheitsgarantien\u201c. Bislang hat die US-Seite die verabredeten Sicherheitsgarantien nicht best\u00e4tigt. <\/p>\n<p>Selenskyj wies zudem vor Journalisten darauf hin, dass die Fragen rund um die Zukunft der Ostukraine \u201enoch nicht gel\u00f6st\u201c seien. \u201eEs geht um den \u00f6stlichen Teil unseres Landes. Es geht um das Land. Das ist die Frage, die wir noch nicht gel\u00f6st haben. Dar\u00fcber, so denke ich, hat Steve Witkoff gesprochen\u201c, sagte Selenskyj. <\/p>\n<p>Der US-Sondergesandte Witkoff hatte am Morgen gesagt, die Gespr\u00e4che seien weit fortgeschritten. Es gebe nur noch \u201eein einziges Problem\u201c zwischen Kiew und Moskau. Details dazu nannte der US-Gesandte, der sich erneut in Moskau aufhielt, nicht. <\/p>\n<p>15:50 Uhr \u2013 Selenskyj: Erstes Treffen zwischen Ukraine, Russland und USA<\/p>\n<p>Vertreter der Ukraine und Russlands sollen nach Angaben des ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj am Wochenende erstmals zu einem trilateralen Treffen mit einer US-Delegation zusammenkommen. Die Gespr\u00e4che sollen am Freitag und Samstag in den Vereinigten Arabischen Emiraten stattfinden, sagt Selenskyj. <\/p>\n<p>Der US-Sondergesandte Steve Witkoff hatte zuvor angek\u00fcndigt, von Moskau direkt nach Abu \u2060Dhabi fliegen zu wollen, um \u00fcber einen Plan zur Beendigung des Ukrainekriegs zu beraten. Er befindet sich derzeit wie Selenskyj auf dem Wirtschaftsgipfel im schweizerischen Davos. Von dort werde er noch am Donnerstag nach Moskau reisen. <\/p>\n<p>15:29 Uhr \u2013 Selenskyj kritisiert europ\u00e4ische Staatschefs<\/p>\n<p>Selenskyj redet Europa ins Gewissen: \u201eManche europ\u00e4ischen Staatschefs sind vielleicht aus Europa, aber nicht f\u00fcr Europa.\u201c Europa sei keine Gro\u00dfmacht. \u201eZu oft richten sich die Europ\u00e4er gegen sich selbst \u2013 anstatt zusammenzustehen und Russland zu stoppen.\u201c<\/p>\n<p>\u201eLiebe Freunde, wir sollten uns nicht in die zweite Reihe degradieren. \u201eWir sollten nicht akzeptieren, dass Europa lediglich ein Salat voller klein- und mittelm\u00e4chtiger Staaten ist.\u201c <\/p>\n<p>15:25 Uhr \u2013 Selenskyj spricht \u00fcber \u201ePutins Kriegsmaschinerie\u201c<\/p>\n<p>\u201ePutins Kriegsmaschinerie\u201c l\u00e4uft nach Ansicht Selenskyjs weiter. \u201eWenn Europa nicht als globaler Player gesehen wird, und keine b\u00f6sen Akteure abschreckt, wird es immer nur reagieren.\u201c<\/p>\n<p>Russland k\u00f6nne ohne Komponenten aus dem Ausland keine Raketen bauen. \u201eEuropa sagt: Wir liefern nichts. Die USA sagen: Wir liefern nichts. Und trotzdem baut Russland Raketen.\u201c Das Land bekomme Bauteile europ\u00e4ischen, amerikanischen und taiwanesischen Herstellern. \u201eNicht nur China\u201c<\/p>\n<p>15:17 Uhr \u2013 Selenskyj bietet Hilfe in Gr\u00f6nland-Krise an<\/p>\n<p>Selenskyj bietet seine Hilfe bei der Sicherung Gr\u00f6nlands an, sollte es zu Angriffen Russlands kommen: \u201eRussische Schiffe k\u00f6nnen bei Gr\u00f6nland sinken, wie sie auch an der Krim sinken.\u201c Die Ukraine wisse, wie man k\u00e4mpft. \u201eWenn man uns fragen w\u00fcrde. Wenn die Ukraine in der Nato w\u00e4re. Das sind wir aber nicht\u201c<\/p>\n<p>15:12 Uhr \u2013 \u201eWarum k\u00f6nnen die Amerikaner Schiffe der Schattenflotte entern, und die Europ\u00e4er nicht?\u201c<\/p>\n<p>Dann richtet Selenskyj seine Kritik besonders gegen Europa: \u201eWas fehlt, ist Zeit oder politischer Wille.\u201c Selenskyj lobt zwar die Pl\u00e4ne f\u00fcr m\u00f6gliche Friedenstruppen in der Ukraine. \u201eAber! Das gro\u00dfe Aber! Wir brauchen den R\u00fcckhalt der Amerikaner. Ohne die Amerikaner sind die Sicherheitsgarantien wertlos.\u201c<\/p>\n<p> Und weiter: \u201eWarum k\u00f6nnen die Amerikaner Schiffe der Schattenflotte entern, und die Europ\u00e4er nicht?\u201c<\/p>\n<p>15:05 Uhr \u2013 Selenskyj h\u00e4lt Rede in Davos<\/p>\n<p>\u201eLetztes Jahr habe ich meine Rede in Davos beendet mit den Worten: Europa muss wissen, wie es sich verteidigt. Jetzt sitze ich wieder hier! Und nichts hat sich ver\u00e4ndert\u201c, sagt Selenskyj beim Weltwirtschaftsforum in Davos.<\/p>\n<p>Er sei entt\u00e4uscht von den Europ\u00e4ern. Man h\u00e4tte das eingefrorene russische Verm\u00f6gen verwenden k\u00f6nnen gegen Russland.<\/p>\n<p>\u201eDieser Krieg muss enden\u201c, sagte Trump zuvor auf die Frage nach einer Botschaft an den russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin. Das Treffen mit Selenskyj sei \u201egut\u201c gewesen, f\u00fcgte der 79-J\u00e4hrige hinzu.<\/p>\n<p>14:44 Uhr \u2013 Trump-Selenskyj-Treffen soll gut verlaufen sein<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump spricht von einem sehr guten Treffen mit seinem ukrainischen Amtskollegen Wolodymyr Selenskyj. Die Botschaft an den russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin laute, dass der Krieg enden m\u00fcsse, sagt Trump in Davos. Eine Stellungnahme der \u2060Regierung in Kiew liegt noch nicht vor. Nach Angaben des US-Pr\u00e4sidialamts dauerte das Gespr\u00e4ch etwa eine Stunde.<\/p>\n<p>13:55 Uhr \u2013 Trump und Selenskyj sprechen in Davos miteinander<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump und der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj sind beim Weltwirtschaftsforum im Schweizer Skiort Davos zu einem Zweiertreffen zusammengekommen. Das meldet der ukrainische Rundfunksender Suspilne unter Berufung auf Selenskyjs Sprecher Serhij Nykyforow. <\/p>\n<p>Im Mittelpunkt des Treffens stehen die Bem\u00fchungen um ein Ende des seit fast vier Jahren dauernden russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine. Trump hatte die Begegnung am Vortag angek\u00fcndigt. <\/p>\n<p>10:39 Uhr \u2013 Selenskyj in Davos eingetroffen<\/p>\n<p>Selenskyj ist zu einem Treffen mit Trump in Davos eingetroffen. Selenskyj soll beim Weltwirtschaftsforum zudem eine Rede halten und an einer Podiumsdiskussion zur Ukraine teilnehmen.<\/p>\n<p>08:43 Uhr \u2013 Witkoff sieht gro\u00dfe Fortschritte bei Ukraine-Verhandlungen<\/p>\n<p>Bei den \u2060Verhandlungen \u00fcber ein Ende des Ukraine-Krieges gibt es nach den Worten des US-Sondergesandten Steve Witkoff gro\u00dfe Fortschritte. Er werde \u200dnoch am Donnerstag nach Moskau reisen, um \u00fcber eine L\u00f6sung zu sprechen, k\u00fcndigt Witkoff auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos an. \u201eIch denke, wir haben eine Menge Fortschritte gemacht\u201c, sagte er. Es gebe nur noch \u201eein einziges Problem\u201c zwischen Kiew und Moskau.<\/p>\n<p>Doch: \u201eWenn also beide Seiten eine L\u00f6sung wollen, werden wir sie auch finden.\u201c Die Schaffung einer Freihandelszone in der Ukraine w\u00e4re Witkoff zufolge \u201ebahnbrechend\u201c f\u00fcr die Wirtschaft \u2060des Landes. Die zollfreie Zone w\u00fcrde eine gro\u00dfe Ver\u00e4nderung zum Aufbau der \u00f6rtlichen Industrie herbeif\u00fchren.<\/p>\n<p>\u201eIch denke, wir haben es auf ein einziges Problem reduziert, und wir haben verschiedene Varianten dieses Problems diskutiert, was bedeutet, dass es l\u00f6sbar ist\u201c, sagt Witkoff. \u201eWenn also beide Seiten eine L\u00f6sung wollen, werden wir sie auch finden.\u201c<\/p>\n<p>08:05 Uhr \u2013 Rund 3000 Wohnbl\u00f6cke in Kiew weiter ohne Heizung<\/p>\n<p>In der Kiew sind nach einem russischen Luftangriff in dieser Woche rund 3000 Wohnbl\u00f6cke weiter ohne Heizung. Das hat B\u00fcrgermeister Vitali Klitschko \u00fcber den Kurznachrichtendienst Telegram mitgeteilt. In der Nacht zu Donnerstag seien \u2060jedoch 227 Geb\u00e4ude wieder \u2060an die Versorgung angeschlossen worden. Klitschko hatte am Dienstag mitgeteilt, dass durch einen russischen Luftangriff die W\u00e4rmeversorgung Tausender mehrst\u00f6ckiger Wohnh\u00e4user bei eisigen Temperaturen unterbrochen wurde.<\/p>\n<p>05:55 Uhr \u2013 Putin will eine Milliarde Dollar eingefrorenes russisches Verm\u00f6gen in \u201eFriedensrat\u201c einbringen<\/p>\n<p>Wladimir Putin hat erkl\u00e4rt, eine Milliarde Dollar us den in den USA eingefrorenen Verm\u00f6genswerten \u2013 die als Strafe f\u00fcr Putins vollst\u00e4ndige Invasion der Ukraine im Jahr 2022 konfisziert wurden \u2013 an den von Donald Trump eingerichteten \u201eFriedensrat\u201c f\u00fcr Gaza \u00fcbergeben.<\/p>\n<p>\u201eNoch bevor wir die Frage der Teilnahme am Friedensrat und seiner Arbeit kl\u00e4ren, k\u00f6nnten wir angesichts der besonderen Beziehung Russlands zum pal\u00e4stinensischen Volk meiner Meinung nach eine Milliarde Dollar aus den unter der vorherigen US-Regierung eingefrorenen russischen Verm\u00f6genswerten an den Friedensrat \u00fcberweisen\u201c, sagte Putin bei einem Treffen mit dem russischen Sicherheitsrat. <\/p>\n<p>Das Angebot sei mit den USA besprochen worden, sagte Putin, und er plane, am Donnerstag bei einem Treffen mit den Trump-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner in Moskau weiter dar\u00fcber zu sprechen. Au\u00dferdem sei er bereit, in den USA eingefrorene Verm\u00f6genswerte f\u00fcr den Wiederaufbau besch\u00e4digter Regionen in der Ukraine einzusetzen. Ob er damit Regionen unter russischer oder ukrainischer Kontrolle meint, sagte er nicht.<\/p>\n<p>Mittwoch, 21. Januar:21:53 Uhr \u2013\u00a0Putin: Trumps Gr\u00f6nland-Pl\u00e4ne betreffen Russland nicht<\/p>\n<p>Die Pl\u00e4ne von US-Pr\u00e4sident Donald Trump f\u00fcr einen Kauf Gr\u00f6nlands sind f\u00fcr Russland nach Worten von Pr\u00e4sident Wladimir Putin kein Thema. Die Situation erinnere an den Verkauf Alaskas an die USA im 19. Jahrhundert, sagt Putin laut russischen Agenturen im Sicherheitsrat. Den aktuellen Wert der Insel veranschlagt er auf 200 bis 250 Millionen Dollar.<\/p>\n<p>16:26 Uhr \u2013 Trump: Beendigung des Ukraine-Krieges ist Aufgabe der Nato und Europas \u2013 nicht der USA<\/p>\n<p>Sich \u201eum die Ukraine zu k\u00fcmmern\u201c ist nach Ansicht von US-Pr\u00e4sident Donald Trump Aufgabe der Nato und Europas  \u2013 und nicht der USA. \u201eWas haben die USA von all dieser Arbeit, all diesem Geld, au\u00dfer Tod, Zerst\u00f6rung und kolossalen Geldsummen, die an Menschen gehen, die unsere Taten nicht zu sch\u00e4tzen wissen?\u201c, sagte Trump am Mittwoch in seiner Rede auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos.<\/p>\n<p>\u201eSie wissen nicht zu sch\u00e4tzen, was wir tun, ich spreche von der Nato, ich spreche von Europa. Es ist ihre Aufgabe, sich um die Ukraine zu k\u00fcmmern, nicht unsere\u201c, sagte Trump weiter. Die USA seien \u201esehr weit entfernt, ein gro\u00dfer und sch\u00f6ner Ozean trennt uns. Wir haben damit nichts zu tun\u201c, erkl\u00e4rte der US-Pr\u00e4sident.<\/p>\n<p>Gleichwohl verk\u00fcndete Trump, er wolle sich in Davos mit dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj treffen, um \u00fcber eine Beendigung des Krieges zu sprechen. \u201eIch verhandele mit Pr\u00e4sident (Wladimir) Putin, und er will einen Deal. Ich verhandele mit Pr\u00e4sident Selenskyj und ich glaube, er will einen Deal. Ich treffe ihn heute\u201c, sagte Trump.<\/p>\n<p>16:25 Uhr \u2013 Ermittlungen gegen Ex-Mitarbeiter von Selenskyj wegen Veruntreuung<\/p>\n<p>In der Ukraine wirft die Antikorruptionsbeh\u00f6rde einem ehemaligen ranghohen Mitarbeiter von Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj Veruntreuung \u2060vor. Er soll geholfen haben, \u00fcber ein F\u00f6rdermodell f\u00fcr gr\u00fcne Energie mehr als drei Millionen \u200dDollar zu unterschlagen. Insgesamt seien neun Verd\u00e4chtige ermittelt worden. Sie sollen staatliche Zahlungen f\u00fcr Solarstrom beantragt haben, der in den inzwischen von Russland besetzten Teilen der s\u00fcd\u00f6stlichen Region Saporischschja erzeugt wurde. <\/p>\n<p>Unter den Verd\u00e4chtigen sei auch ein ehemaliger stellvertretender Leiter des Pr\u00e4sidialamtes, teilte die Nabu weiter \u2060mit, ohne ihn namentlich zu \u2060nennen. Die ukrainischen Beh\u00f6rden d\u00fcrfen die Identit\u00e4t von Verd\u00e4chtigen nicht preisgeben. Eine Stellungnahme des Pr\u00e4sidialamts lag zun\u00e4chst nicht vor.<\/p>\n<p>15:57 Uhr \u2013 Trump k\u00fcndigt Treffen mit Selenskyj an<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat ein Gespr\u00e4ch mit seinem ukrainischen Amtskollegen Wolodymyr Selenskyj angek\u00fcndigt. Er werde Selenskyj noch am Mittwoch treffen, sagte Trump auf dem Weltwirtschaftsforum im schweizerischen Davos. Das Treffen war nicht unter den \u00f6ffentlich bekannt gemachten Terminen Trumps aufgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Offen blieb, ob Trump Selenskyj pers\u00f6nlich oder per Video-Schalte sprechen wird. Von einer Anwesenheit Selenskyjs in Davos war nichts bekannt.<\/p>\n<p>13:17 Uhr \u2013 Witkoff: Will nach Treffen mit Putin auch mit Ukraine beraten<\/p>\n<p>Der US-Sondergesandte Steve Witkoff plant nach seinem Treffen mit dem russischen Pr\u00e4sidenten utin auch Gespr\u00e4che mit der ukrainischen Seite. Witkoff reist am Donnerstag nach \u2060Moskau, um mit Putin \u00fcber einen Frieden zwischen Russland und der Ukraine zu sprechen. Wann er sich mit der ukrainischen Seite beraten will, sagt Witkoff vor der Presse in Davos nicht. \u201eWir planen, \u00fcber Frieden, die Ukraine und Russland zu sprechen\u201c, sagt \u200dWitkoff und f\u00fcgt hinzu, dass Jared Kushner, der Schwiegersohn von US-Pr\u00e4sident Donald Trump, am Donnerstag an den Gespr\u00e4chen teilnehmen werde. \u201eIch bin zuversichtlich &#8230; wir brauchen Frieden.\u201c<\/p>\n<p>dpa\/rtr\/afp\/epd\/AP\/cvb\/sebe\/saha\/doli\/nw\/lay\/jac<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Zweistellige Minusgrade, Stromausf\u00e4lle und eiskalte Wohnungen: Kiew erlebt den h\u00e4rtesten Winter seit Kriegsbeginn. 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