{"id":740321,"date":"2026-01-23T09:41:16","date_gmt":"2026-01-23T09:41:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/740321\/"},"modified":"2026-01-23T09:41:16","modified_gmt":"2026-01-23T09:41:16","slug":"hamburg-sie-haben-kohldampf-da-kommt-schmorkohl-gerade-recht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/740321\/","title":{"rendered":"Hamburg | Sie haben Kohldampf? Da kommt Schmorkohl gerade recht"},"content":{"rendered":"<p>Hamburg (dpa\/tmn) &#8211; Wenn die K\u00e4lte drau\u00dfen f\u00fcr rote Wangen sorgt, braucht es ein Wohlf\u00fchlgericht, das von innen w\u00e4rmt. Wer Gl\u00fcck hat, kennt so ein Essen noch aus Gro\u00dfelterns Zeiten: Schmorkohl &#8211; w\u00e4rmend, reich an Aroma, ohne viel Schnickschnack.\u00a0<\/p>\n<p>Aber: Schmorkohl braucht vor allem Zeit. Zeit, um weich zu werden, Zeit, um Geschmack zu entwickeln. Ein Gericht aus der guten alten K\u00fcche, das bis heute nichts von seinem Charme verloren hat. Das findet jedenfalls der Hamburger Bio-Spitzenkoch Sebastian Junge, der Wert auf nachhaltigen und umweltgerechten Genuss legt.<\/p>\n<p>Doch warum war Kohl so lange von Speisekarten verschwunden? \u00abWeil es ihn nicht beim Italiener um die Ecke gibt\u00bb, erkl\u00e4rt Junge, der Mitglied im Netzwerk \u00abSlow Food\u00bb ist. Dort erwarte man eben Caprese-Salat mit Tomate und Mozzarella und Co., aber eben nichts mit Wei\u00dfkohl.\u00a0<\/p>\n<p>Mal Hand aufs Herz: Wann haben Sie das letzte Mal selbst Schmorkohl gemacht? M\u00f6glicherweise ja auch noch nie. F\u00fcr Neulinge liefert Sebastian Junge das Basis-Rezept mit einer Schritt-f\u00fcr-Schritt-Anleitung:<\/p>\n<p>Zutaten f\u00fcr 4 Portionen Schmorkohl auf S\u00fc\u00dfkartoffelstampf:<\/p>\n<p>F\u00fcr den Schmorkohl:<\/p>\n<ul class=\"list-normal\">\n<li>1 kg Wei\u00dfkohl<\/li>\n<li>2 Zwiebeln<\/li>\n<li>100 ml Oliven\u00f6l oder Pflanzen\u00f6l<\/li>\n<li>150 ml Wei\u00dfwein<\/li>\n<li>150 ml Gem\u00fcsefond<\/li>\n<li>1 EL grob gesto\u00dfener K\u00fcmmel<\/li>\n<li>Muskatnuss<\/li>\n<li>Salz und Pfeffer<\/li>\n<li>1 Bund frische Petersilie<\/li>\n<\/ul>\n<p>F\u00fcr die gestampften S\u00fc\u00dfkartoffeln:<\/p>\n<ul class=\"list-normal\">\n<li>600 g S\u00fc\u00dfkartoffeln, gesch\u00e4lt<\/li>\n<li>150 ml Gem\u00fcsefond<\/li>\n<li>100 ml Oliven\u00f6l<\/li>\n<li>5 EL Apfelmus<\/li>\n<li>Salz und Pfeffer<\/li>\n<\/ul>\n<p>Zubereitung:\u00a0<\/p>\n<ol>\n<li>Den Wei\u00dfkohl und die Zwiebeln in Streifen schneiden. In einem ausreichend gro\u00dfen Topf das \u00d6l erhitzen und Kohl sowie Zwiebeln mit leichter Farbgebung anbraten. Sobald eine gew\u00fcnschte Br\u00e4unung erreicht ist, den K\u00fcmmel zuf\u00fcgen und alles Weitere eine Minute r\u00f6sten.<\/li>\n<li>Mit dem Wei\u00dfwein abl\u00f6schen und kurz aufkochen lassen. Den Gem\u00fcsefond zugeben und leicht mit Salz und Pfeffer w\u00fcrzen. Abgedeckt bei niedriger Hitze etwa 30 Minuten sanft k\u00f6cheln lassen. Anschlie\u00dfend den Deckel abnehmen und den Schmorkohl weiter reduzieren, bis er von selbst bindet und eine sch\u00f6n \u00abschlotzige\u00bb Konsistenz erreicht. Zum Schluss mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss abschmecken.<\/li>\n<li>F\u00fcr den S\u00fc\u00dfkartoffelstampf die S\u00fc\u00dfkartoffeln grob schneiden und zusammen mit dem Gem\u00fcsefond, dem Oliven\u00f6l und dem Apfelmus in eine ofenfeste Form oder einen ofenfesten Topf mit Deckel geben. Im vorgeheizten Backofen bei 170 Grad Ober-\/Unterhitze etwa 30 Minuten garen. Anschlie\u00dfend aus dem Ofen nehmen und grob stampfen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.<\/li>\n<li>Kurz vor dem Servieren die frisch gehackte Petersilie unter den Schmorkohl heben und alles zusammen servieren.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Zus\u00e4tzlich noch f\u00fcnf Geheimtipps zum Schmoren des Kohls<\/p>\n<p>F\u00fcr diejenigen, die sich noch nie an Schmorkohl herangetraut haben, hat Sebastian Junge auch noch f\u00fcnf Geheimtipps:<\/p>\n<ul class=\"list-normal\">\n<li>Kohl und Zwiebel sollte man beim Anbraten genug Zeit geben, R\u00f6ststoffe zu entwickeln. \u00abDeshalb ist Geduld gefragt. Man sollte sie nicht zu fr\u00fch abl\u00f6schen\u00bb, r\u00e4t der Bio-Koch. <\/li>\n<li>Salz und Pfeffer immer erst nach dem ersten Abl\u00f6schen hinzuf\u00fcgen. <\/li>\n<li>Die Fl\u00fcssigkeit zum Abl\u00f6schen besteht im Grundrezept aus Gem\u00fcsefond und Wei\u00dfwein. Den Wei\u00dfwein kann man auch durch Apfelsaft ersetzen. \u00abNoch fruchtiger wird der Schmorkohl, wenn man noch zus\u00e4tzlich Apfelmus hinzugibt &#8211; etwa 1 EL auf jeweils 200 g Fl\u00fcssigkeit\u00bb, so Junge. <\/li>\n<li>\u00abImmer mit Deckel garen\u00bb, empfiehlt der Profi. Sonst m\u00fcsse man zu oft weitere Fl\u00fcssigkeit nachgie\u00dfen.<\/li>\n<li>Schmorkohl ist kein 10-Minuten-Gericht. Ganz im Gegenteil. Junge empfiehlt sogar, die Schmor-Temperatur so weit runterzudrehen wie m\u00f6glich und daf\u00fcr \u00fcber einen noch l\u00e4ngeren Zeitraum zu schmoren, am besten 1 bis 2 Stunden. So werde der Kohl noch vertr\u00e4glicher.\u00a0<\/li>\n<\/ul>\n<p>\u00dcbrigens: \u00abWer keinen K\u00fcmmel mag, kann ihn auch durch Fenchel oder Beifu\u00df ersetzen. Auch diese beiden Kr\u00e4uter helfen bei der Verdauung\u00bb, versichert Junge.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Hamburg (dpa\/tmn) &#8211; Wenn die K\u00e4lte drau\u00dfen f\u00fcr rote Wangen sorgt, braucht es ein Wohlf\u00fchlgericht, das von innen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":740322,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1826],"tags":[2632,29,5763,4974,30,692,169508,12095,624,1457,169510,169509,41182,21009,169507],"class_list":["post-740321","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-hamburg","tag-brcmj","tag-deutschland","tag-ernaehrung","tag-essen-und-trinken","tag-germany","tag-hamburg","tag-inspire-me","tag-kohl","tag-ratgeber","tag-rezepte","tag-schmoren","tag-schmorkohl","tag-selber-machen","tag-tmn0001","tag-weisskohl"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115943760528972544","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/740321","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=740321"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/740321\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/740322"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=740321"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=740321"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=740321"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}