{"id":740828,"date":"2026-01-23T14:15:13","date_gmt":"2026-01-23T14:15:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/740828\/"},"modified":"2026-01-23T14:15:13","modified_gmt":"2026-01-23T14:15:13","slug":"regioonkonet-zusammenschluss-fuer-eine-starke-regionale-versorgung-bei-krebs-staedtisches-klinikum-karlsruhe-gmbh-story","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/740828\/","title":{"rendered":"RegioOnkoNet: Zusammenschluss f\u00fcr eine starke regionale Versorgung bei Krebs, St\u00e4dtisches Klinikum Karlsruhe GmbH, Story"},"content":{"rendered":"<p><b>Modernste Diagnostik und Therapien f\u00fcr Krebspatientinnen und -patienten sowie eine sektor\u00fcbergreifende Versorgung auch in l\u00e4ndlichen Regionen: Die Deutsche Krebshilfe investiert insgesamt 2,4 Millionen Euro in den Aufbau eines besonderen Netzwerks, das am Klinikum Karlsruhe koordiniert wird.<\/b><\/p>\n<p>Weite Wege, wenig Informationsaustausch und keine digitalen M\u00f6glichkeiten zur Weitergabe von Befunden zwischen Kliniken und niedergelassenen Fach- oder Haus\u00e4rzten \u2013 in vielen Gegenden ist das die Realit\u00e4t bei der onkologischen Versorgung. So gibt es in l\u00e4ndlichen Gebieten oft nur wenige auf Tumorerkrankungen spezialisierte Einrichtungen und der Zugang zu modernen Diagnostik- und Therapiem\u00f6glichkeiten bei einem Spezialisten ist f\u00fcr viele Betroffene erschwert. Gleiches gilt in vielen Regionen f\u00fcr Unterst\u00fctzungs- oder Nachsorgeangebote, f\u00fcr psychoonkologische Hilfe oder Selbsthilfegruppen.<\/p>\n<p>Die Deutsche Krebshilfe investiert nun insgesamt zw\u00f6lf Millionen Euro und f\u00f6rdert damit den Aufbau von f\u00fcnf regionalen Netzwerken, in denen nicht-universit\u00e4re, auf die Behandlung von Krebs spezialisierte Kliniken mit lokalen Partnern passende Netzwerk-Konzepte entwickeln und umsetzen.<\/p>\n<p><b>Klinikum Karlsruhe koordiniert RegioOnkoNet<\/b><\/p>\n<p>Eines der Netzwerke ist das so genannte RegioOnkoNet, in dem das St\u00e4dtische Klinikum Karlsruhe mit seinem Tumorzentrum Karlsruhe \u2013 Clinical Cancer Center (CCC) die Koordination \u00fcbernimmt. Es wird mit 2,4 Mio. Euro gef\u00f6rdert. \u201eZiel des Projekts ist der Ausbau der regionalen Netzwerkstruktur f\u00fcr die bestm\u00f6gliche Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Krebserkrankungen\u201c, erkl\u00e4rt Prof. Dr. Martin Bentz, Sprecher des Tumorzentrums Karlsruhe. \u201eInnerhalb des Netzwerkes m\u00f6chten wir die Kommunikationswege zwischen onkologischen Spezialistinnen und Spezialisten sowie Haus\u00e4rztinnen und Haus\u00e4rzten verbessern und bedarfsorientierte Angebote schaffen, etwa die fachliche Beratung oder p\u00e4dagogisch-psychologische Ma\u00dfnahmen zur Krankheitsbew\u00e4ltigung.\u201c F\u00fcr die Patientinnen und Patienten bedeutet das weniger lange Wege und eine verbesserte wohnortnahe Versorgung.<\/p>\n<p>Das RegiOnkoNet deckt die Region Mittlerer Oberrhein, Teile des Enzkreises und der Stadt Pforzheim sowie Teile der S\u00fcdpfalz ab. Neben dem Klinikum Karlsruhe sind das Comprehensive Cancer Center Tumorzentrum Freiburg, das Karlsruher Forschungszentrum Informatik (FZI), die Kassen\u00e4rztliche Vereinigung Baden-W\u00fcrttemberg (Nordbaden), die Psychosoziale Beratungsstelle f\u00fcr Krebskranke und Angeh\u00f6rige der AWO Karlsruhe sowie das Institut f\u00fcr Allgemeinmedizin und interprofessionelle Versorgung am Universit\u00e4tsklinikum T\u00fcbingen mit an Bord.<\/p>\n<p><b>Zentrale Kommunikations- und Kompetenzplattform<\/b><\/p>\n<p>\u201eZun\u00e4chst werden die Bedarfe in den Arztpraxen sowie bei den Patientinnen und Patienten und deren Angeh\u00f6rigen mit Hilfe der wissenschaftlichen Partnerinstitutionen in Freiburg und T\u00fcbingen systematisch erfasst\u201c, beschreibt Prof. Dr. Katja Lindel, Stellvertretende Sprecherin des Tumorzentrums Karlsruhe die ersten Schritte. \u201eDann werden wir eine zentrale Kommunikations- und Kompetenzplattform etablieren, \u00fcber die sich die Netzwerkpartner IT-gest\u00fctzt austauschen k\u00f6nnen.\u201c Ziel des Tumorzentrums Karlsruhe ist eine Wissensdatenbank mit Kontakten, Fortbildungen f\u00fcr \u00c4rztinnen und \u00c4rzte sowie einer datenschutzkonformen M\u00f6glichkeit zum Austausch von Patientendaten.<\/p>\n<p>\u201eRegiOnkoNet soll nicht nur die Versorgung verbessern, sondern auch den Zugang f\u00fcr Patientinnen und Patienten zu klinischen Studien erleichtern, bei denen Medikamente, Therapien oder Diagnoseverfahren erprobt werden\u201c, hebt Bentz hervor. \u201eUns ist es sehr wichtig, die Betroffenen eng einzubinden und damit auch die Kommunikation merklich zu beschleunigen. Das ist sehr wichtig, um die Therapie bei Krebserkrankungen noch einmal zu verbessern.\u201c<\/p>\n<p>Das Projekt der Deutschen Krebshilfe, bei dem die bundesweit f\u00fcnf regionalen Netzwerke entstehen, ist auf f\u00fcnf Jahre ausgelegt. Modelle, die sich in dieser Zeit bew\u00e4hren, sollen sp\u00e4ter auch in anderen Regionen umgesetzt werden.<\/p>\n<p>Das CCC Tumorzentrum Karlsruhe am Klinikum Karlsruhe ist von der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. zertifiziert. Unter seinem Dach werden die Diagnostik von Krebserkrankungen, die medikament\u00f6se Tumortherapie, die onkologische Chirurgie von Tumoren aller Organe, die interventionell-radiologische Tumortherapie sowie die radioonkologische Behandlung auf dem modernsten Stand von Wissenschaft und Technik angeboten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Modernste Diagnostik und Therapien f\u00fcr Krebspatientinnen und -patienten sowie eine sektor\u00fcbergreifende Versorgung auch in l\u00e4ndlichen Regionen: Die Deutsche&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":740829,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1844],"tags":[119132,15947,5587,1634,12853,169610,3364,29,295,30,169609,8903,13305,1080,169607,169608,2510,36109,5588],"class_list":{"0":"post-740828","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-karlsruhe","8":"tag-allgemeinmedizin","9":"tag-awo","10":"tag-baden","11":"tag-baden-wuerttemberg","12":"tag-cancer","13":"tag-clinical","14":"tag-de","15":"tag-deutschland","16":"tag-freiburg","17":"tag-germany","18":"tag-hausaerztinnen","19":"tag-karlsruhe","20":"tag-klinikum","21":"tag-krebs","22":"tag-krebshilfe","23":"tag-lindel","24":"tag-patienten","25":"tag-patientinnen","26":"tag-wuerttemberg"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115944838068902284","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/740828","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=740828"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/740828\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/740829"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=740828"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=740828"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=740828"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}