{"id":74111,"date":"2025-04-30T20:44:09","date_gmt":"2025-04-30T20:44:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/74111\/"},"modified":"2025-04-30T20:44:09","modified_gmt":"2025-04-30T20:44:09","slug":"hacker-knacken-auch-den-verbesserten-schutz-der-e-patientenakte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/74111\/","title":{"rendered":"Hacker knacken auch den verbesserten Schutz der E-Patientenakte"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 30.04.2025 21:49 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Gesundheitsminister Lauterbach hatte zur Einf\u00fchrung der elektronischen Patientenakte versichert, dass diese sicher sei. Nun ist es Hackern offenbar gelungen, auch die verbesserten Schutzvorkehrungen auszuhebeln.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEntgegen der Ank\u00fcndigung des gesch\u00e4ftsf\u00fchrenden Bundesgesundheitsministers Karl Lauterbach ist die elektronische Patientenakte (ePA) nicht vor Hackerangriffen gesch\u00fctzt. Der Chaos Computer Club (CCC) best\u00e4tigte Informationen des Spiegel, wonach es weiterhin erhebliche Schwachstellen gibt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nWie das Magazin berichtet, gelang es ethischen Hacker des Clubs, auch eine neu hinzugef\u00fcgte zentrale Schutzvorkehrung\u00a0zu \u00fcberwinden. Demnach ist es sogar m\u00f6glich, auf eine konkrete Patientenakte zuzugreifen. Damit w\u00fcrde die ePA nicht die vorgegebenen Sicherheitsanforderungen erf\u00fcllen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nF\u00fcr die technische Umsetzung der E-Patientenakte ist die bundeseigene Digitalagentur Gematik zust\u00e4ndig. Nach eigenen Angaben behob sie die Sicherheitsl\u00fccke umgehend.<\/p>\n<p>    Gesundheitsdaten werden zentral erfasst<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie elektronische Patientenakte war am Dienstag f\u00fcr alle 73 Millionen gesetzlich Versicherten bundesweit an den Start gegangen. In der ePA werden Diagnosen, Arztbriefe, eingenommene Medikamente und sonstige Gesundheitsdaten digital erfasst.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Nutzung der ePA bleibt f\u00fcr die \u00c4rzte, Apotheken und Krankenh\u00e4user zun\u00e4chst freiwillig. Die verpflichtende Nutzung f\u00fcr alle Leistungserbringer ist ab 1.\u00a0Oktober 2025 vorgesehen. Versicherte k\u00f6nnen der Nutzung aktiv widersprechen, entweder generell oder f\u00fcr bestimmte Anwendungen und Nutzungsrechte. Die Anwendungsm\u00f6glichkeiten der ePA sollen schrittweise weiter ausgebaut werden.<\/p>\n<p>    Sicherheitsl\u00fccken schon im vergangenen Jahr erkannt<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nF\u00fcr Lauterbach ist die Einf\u00fchrung der ePA neben der Krankenhausreform das wichtigste Projekt. Er nennt es eine &#8222;Zeitenwende in der Digitalisierung&#8220;. Der SPD-Politiker hatte immer betont, dass das System erst dann eingef\u00fchrt werde, wenn kein Hackerangriff mehr m\u00f6glich sei.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDenn der eigentliche Zeitplan f\u00fcr den Roll-out hatte sich bereits wegen Sicherheitsm\u00e4ngeln verz\u00f6gert, die ebenfalls der Chaos Computer Club \u00f6ffentlich gemacht hatte. Die Experten des CCC hatten Ende vergangenen Jahres demonstriert, wie es zum Beispiel theoretisch m\u00f6glich w\u00e4re, auf s\u00e4mtliche elektronischen Patientenakten zuzugreifen. Daf\u00fcr hatten sie sich Zugang zur Telematikinfrastruktur (TI) verschafft, \u00fcber die die ePA l\u00e4uft. Etwa indem sie ohne viel Aufwand an g\u00fcltige Praxisausweise und Gesundheitskarten Dritter gelangen konnten.<\/p>\n<p>    Chaos Computer Club warnte vor Problemen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nMitte April erkl\u00e4rte Lauterbach, dass inzwischen zusammen mit dem Bundesamt f\u00fcr die Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) Sicherheitsma\u00dfnahmen umgesetzt worden seien. Diese w\u00fcrden einen &#8222;Massenangriff auf die ePA&#8220; verhindern. Es sei technisch nicht mehr m\u00f6glich, &#8222;dass man viele Daten von den Versicherten sieht&#8220;. Es sei lange daran gearbeitet worden, zu verhindern, dass Daten abgegriffen werden k\u00f6nnten. &#8222;Diese Gefahr ist gebannt&#8220;, sagte Lauterbach.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nNun erkl\u00e4rte der gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Minister, in der Fr\u00fchphase der ePA sei mit solchen Angriffsszenarien zu rechnen gewesen. Die Akte m\u00fcsse sehr gut gesch\u00fctzt werden und Massenangriffe m\u00fcssten grunds\u00e4tzlich ausgeschlossen bleiben.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Mit Informationen von Nadine Bader und Birthe Soennichsen, ARD-Hauptstadtstudio<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 30.04.2025 21:49 Uhr Gesundheitsminister Lauterbach hatte zur Einf\u00fchrung der elektronischen Patientenakte versichert, dass diese sicher sei. 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