{"id":741552,"date":"2026-01-23T20:51:11","date_gmt":"2026-01-23T20:51:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/741552\/"},"modified":"2026-01-23T20:51:11","modified_gmt":"2026-01-23T20:51:11","slug":"selenskyj-weist-russische-plaene-zurueck-moskau-beharrt-auf-maximalforderung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/741552\/","title":{"rendered":"Selenskyj weist russische Pl\u00e4ne zur\u00fcck\u00a0\u2013 Moskau beharrt auf Maximalforderung"},"content":{"rendered":"<p class=\"tspCCne tspCCnf\">Russland und die Ukraine haben die erste Runde ihrer direkten Friedensgespr\u00e4che seit Langem am sp\u00e4ten Abend in Abu Dhabi beendet. \u201eDas Treffen war den Bedingungen f\u00fcr die Beendigung des russischen Krieges und der weiteren Logik des Verhandlungsprozesses gewidmet, mit dem Ziel, einen w\u00fcrdigen und dauerhaften Frieden zu erreichen\u201c, teilte der ukrainische Verhandlungsf\u00fchrer Rustem Umjerow in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) am sp\u00e4ten Abend mit. Details nannte er nicht. <strong>Die Gespr\u00e4che sollen an diesem Samstag fortgesetzt werden.<\/strong><\/p>\n<p class=\"tspCCne\">Nach monatelanger Pause sind dies die <strong>ersten offiziellen Gespr\u00e4che auf hoher Ebene<\/strong>, vermittelt von den USA, die VAE sind Gastgeber der Beratungen. Sie sollten demnach zwei Tage andauern.<\/p>\n<p class=\"tspCCne\"><strong>Gr\u00f6\u00dfter Streitpunkt sind territoriale Fragen<\/strong>, vor allem der k\u00fcnftige Status der ostukrainischen Region Donezk. Russland fordert den vollst\u00e4ndigen Abzug der ukrainischen Truppen aus dem Gebiet, was die Ukraine ablehnt.<\/p>\n<p class=\"tspCCne\">Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj wies zudem vor Beginn der Verhandlungen <strong>den russischen Vorschlag zur\u00fcck, eingefrorene westliche Verm\u00f6genswerte f\u00fcr den Wiederaufbau russischer Regionen wie Kursk zu nutzen,<\/strong> und fordert stattdessen, russische Gelder f\u00fcr den Wiederaufbau der Ukraine zu verwenden.<\/p>\n<p class=\"tspVe4\">Empfohlener redaktioneller Inhalt<\/p>\n<p> An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgew\u00e4hlten, externen Inhalt, der den Artikel f\u00fcr Sie mit zus\u00e4tzlichen Informationen anreichert. Sie k\u00f6nnen sich hier den externen Inhalt mit einem Klick anzeigen lassen oder wieder ausblenden. <\/p>\n<p> Externen Inhalt anzeigen <\/p>\n<p class=\"tspVfa\"> Ich bin damit einverstanden, dass mir der externe Inhalt angezeigt wird. Damit k\u00f6nnen personenbezogene Daten an Drittplattformen \u00fcbermittelt werden.  Mehr Informationen dazu erhalten Sie in den Datenschutz-Einstellungen. Diese finden Sie ganz unten auf unserer Seite im Footer, sodass Sie Ihre Einstellungen jederzeit verwalten oder widerrufen k\u00f6nnen. <\/p>\n<p class=\"tspCCne\"><strong>Moskaus Forderung ist ein R\u00fcckzug der ukrainischen Truppen aus dem Donbass<\/strong>. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow bezeichnet dies als essenzielle Voraussetzung f\u00fcr ein Abkommen. Ohne L\u00f6sung der Territorialfrage werde es keinen dauerhaften Frieden geben, bekr\u00e4ftigte auch Putins au\u00dfenpolitischer Berater Juri Uschakow. Solange keine Einigung erreicht sei, werde Russland den Krieg fortf\u00fchren.<\/p>\n<p>Das sind die Knackpunkte:<\/p>\n<p class=\"tspCCne\">Peskow erkl\u00e4rte, territoriale Fragen sollten nach den <strong>sogenannten Vereinbarungen von Anchorage<\/strong> geregelt werden. Wie diese \u201eFormel von Anchorage\u201c konkret aussieht, wolle er jedoch nicht offenlegen. <\/p>\n<p class=\"tspCCne\">Putin und der damalige US\u2011Pr\u00e4sident Donald Trump hatten sich <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/internationales\/was-brachte-der-alaska-gipfel-putin-druckt-sich-vor-treffen-mit-selenskyj--und-doch-war-nicht-alles-umsonst-14253272.html?icid=in-text-link_15169687\" class=\"link link--internal\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"internal\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">im August in Anchorage, Alaska, getroffen, <\/a>ohne ein Ergebnis zu verk\u00fcnden. Dennoch berufen sich russische Vertreter immer wieder auf ein angebliches Gipfelergebnis. <\/p>\n<p class=\"tspCCne\">Inoffiziell kursierte dabei der Vorschlag, <strong>die Ukraine solle den Donbass r\u00e4umen, w\u00e4hrend die Front weiter s\u00fcdlich in den Regionen Saporischschja und Cherson eingefroren werde<\/strong> \u2013 eine Idee, die sp\u00e4ter in einem US\u2011Friedensplanentwurf auftauchte, der offenbar aus Moskau stammte.<\/p>\n<p> Bundesregierung bleibt skeptisch <\/p>\n<p class=\"tspCCne\">In Berlin begr\u00fc\u00dft man zwar grunds\u00e4tzlich die Gespr\u00e4che, doch die Bundesregierung bleibt skeptisch bez\u00fcglich Russlands Bereitschaft zu Kompromissen. <strong>Vize-Regierungssprecher Stefan Meyer mahnt, der Frieden d\u00fcrfe nicht nur eine Atempause f\u00fcr Russland sein,<\/strong> sondern m\u00fcsse dauerhaft sein.<\/p>\n<blockquote class=\"tspCJn6\">\n<p>Nichts w\u00e4re gewonnen, wenn ein Friedensschluss am Ende nur eine Atempause f\u00fcr Russland bedeutet, um dann zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt erneut Angriffe zu fahren.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p class=\"tspCJn7\"><strong>Stefan Meyer<\/strong>, Vize-Regierungssprecher <\/p>\n<p class=\"tspCCne\">Bundeskanzler Friedrich Merz betont am Rande eines Termins in Rom, dass<strong> diese Treffen \u201eunser gemeinsamer Wille\u201c seien <\/strong>und <strong>eng mit den USA abgestimmt wurden<\/strong>. Laut Merz gibt es eine enge Koordinierung zwischen Ukraine, Amerika und Europa. <\/p>\n<p class=\"tspCCne\">Zudem habe Pr\u00e4sident Selenskyj \u201ein dieser Woche\u201c die endg\u00fcltige US\u2011Zustimmung zu den gemeinsam ausgehandelten Sicherheitsgarantien erhalten \u2013 ein Ergebnis gemeinsamer Beratungen in Berlin und Genf, so Merz.<\/p>\n<p class=\"tspCCne\">Der <strong>amerikanische Unterh\u00e4ndler Steve Witkoff<\/strong> erkl\u00e4rte auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos, die Verhandlungen seien weit fortgeschritten und auf \u201eein einziges Problem\u201c reduziert, ohne dieses zu benennen. <\/p>\n<p> Was herauskommen k\u00f6nnte <\/p>\n<p class=\"tspCCne\">Ein weiterer m\u00f6glicher Verhandlungspunkt ist ein <strong>Ende der Angriffe auf Energienetze<\/strong>, deren Zerst\u00f6rung besonders im vierten Kriegswinter die ukrainische Zivilbev\u00f6lkerung schwer belastet. Auch Russland sp\u00fcrt die Folgen, etwa in der Region Belgorod.<\/p>\n<p class=\"tspCCne\">Ob in den territorialen Fragen ebenfalls ein Kompromiss m\u00f6glich ist? F\u00fcr die ukrainische Armee bilden <strong>St\u00e4dte wie Slowjansk und Kramatorsk im Gebiet Donezk einen zentralen Verteidigungsring, der einen russischen Vorsto\u00df Richtung Charkiw und zum Dnipro stoppen soll<\/strong>. Auf die Forderung nach einem R\u00fcckzug antwortete Pr\u00e4sident Selenskyj mit dem Gegenangebot, Russland solle sich im gleichen Umfang zur\u00fcckziehen.<\/p>\n<p class=\"tspCCne\">Die Trump-Regierung versucht beiden Seiten <strong>die Idee einer entmilitarisierten Zone schmackhaft zu machen<\/strong>,<strong> indem dort eine Freihandelszone entstehen soll.<\/strong> Doch das Gebiet ist durch die K\u00e4mpfe weitgehend zerst\u00f6rt. Moskau wiederum fordert, dass in einer solchen Zone russische Polizei und Nationalgarde patrouillieren \u2013 beide jedoch milit\u00e4risch ausger\u00fcstet, was Kiew strikt ablehnt.<\/p>\n<p>Lesen Sie au\u00dferdem<a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/internationales\/vor-russland-wahlen-medwedew-will-wohl-plotzlich-kein-internet-troll-mehr-sein-15168695.html?icid=topic-list_15169687___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" data-hydrate-fingerprint=\"09740a54944caac75fd2c0c63fd5c5df\" data-hydrate-props=\"{&amp;escapedquot;element&amp;escapedquot;:{&amp;escapedquot;type&amp;escapedquot;:&amp;escapedquot;relatedContent&amp;escapedquot;,&amp;escapedquot;fieldMap&amp;escapedquot;:{},&amp;escapedquot;relation&amp;escapedquot;:{&amp;escapedquot;fields&amp;escapedquot;:{&amp;escapedquot;isPaid&amp;escapedquot;:null},&amp;escapedquot;href&amp;escapedquot;:&amp;escapedquot;\/internationales\/vor-russland-wahlen-medwedew-will-wohl-plotzlich-kein-internet-troll-mehr-sein-15168695.html&amp;escapedquot;,&amp;escapedquot;teaserTitle&amp;escapedquot;:{&amp;escapedquot;kicker&amp;escapedquot;:&amp;escapedquot;Vor Russland-Wahlen&amp;escapedquot;,&amp;escapedquot;headline&amp;escapedquot;:&amp;escapedquot;Medwedew will wohl pl\u00f6tzlich kein \u201eInternet-Troll\u201c mehr sein&amp;escapedquot;},&amp;escapedquot;id&amp;escapedquot;:&amp;escapedquot;15168695&amp;escapedquot;,&amp;escapedquot;type&amp;escapedquot;:&amp;escapedquot;story&amp;escapedquot;},&amp;escapedquot;isPartOfList&amp;escapedquot;:true,&amp;escapedquot;topicListType&amp;escapedquot;:&amp;escapedquot;topic-list&amp;escapedquot;},&amp;escapedquot;showArrow&amp;escapedquot;:true}\" data-hydrate-slots=\"{&#039;default&#039;:[]}\" class=\"tspC1p0 tspCXpo\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Vor Russland-Wahlen Medwedew will wohl pl\u00f6tzlich kein \u201eInternet-Troll\u201c mehr sein <\/a><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/internationales\/trump-spricht-von-51-us-bundesstaat-kanada-bereitet-sich-auf-amerikanische-invasion-vor-15161282.html?icid=topic-list_15169687___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" data-hydrate-fingerprint=\"09740a54944caac75fd2c0c63fd5c5df\" data-hydrate-props=\"{&amp;escapedquot;element&amp;escapedquot;:{&amp;escapedquot;type&amp;escapedquot;:&amp;escapedquot;relatedContent&amp;escapedquot;,&amp;escapedquot;fieldMap&amp;escapedquot;:{},&amp;escapedquot;relation&amp;escapedquot;:{&amp;escapedquot;fields&amp;escapedquot;:{&amp;escapedquot;isPaid&amp;escapedquot;:null},&amp;escapedquot;href&amp;escapedquot;:&amp;escapedquot;\/internationales\/trump-spricht-von-51-us-bundesstaat-kanada-bereitet-sich-auf-amerikanische-invasion-vor-15161282.html&amp;escapedquot;,&amp;escapedquot;teaserTitle&amp;escapedquot;:{&amp;escapedquot;kicker&amp;escapedquot;:&amp;escapedquot;Trump spricht von \u201e51. 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Von US-Seite waren unter anderem der Sondergesandte Steve Witkoff, der Schwiegersohn von US-Pr\u00e4sident Donald Trump, Jared Kushner, und der f\u00fcrs Heer zust\u00e4ndige Staatssekret\u00e4r Daniel Driscoll dabei. Die russische Verhandlungsdelegation wird vom Chef des Milit\u00e4rgeheimdienstes, Igor Kostjukow, angef\u00fchrt.\u00a0<\/p>\n<p class=\"tspCCne\">Selenskyj k\u00fcndigte in Davos zudem an, sich mit Trump auf US-Sicherheitsgarantien geeinigt zu haben. Ein entsprechendes Dokument stehe bereit f\u00fcr Unterschriften und parlamentarische Abstimmungen. (Tsp mit Agenturen)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Russland und die Ukraine haben die erste Runde ihrer direkten Friedensgespr\u00e4che seit Langem am sp\u00e4ten Abend in Abu&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":740356,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[106,775,13,1435,6376,14,15,307,12,10,8,9,11,317,64,103,306,107,104],"class_list":{"0":"post-741552","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-donald-trump","9":"tag-friedrich-merz","10":"tag-headlines","11":"tag-krieg-in-der-ukraine","12":"tag-kursk","13":"tag-nachrichten","14":"tag-news","15":"tag-russland","16":"tag-schlagzeilen","17":"tag-top-news","18":"tag-top-meldungen","19":"tag-topmeldungen","20":"tag-topnews","21":"tag-ukraine","22":"tag-usa","23":"tag-welt","24":"tag-wladimir-putin","25":"tag-wolodymyr-selenskyj","26":"tag-world"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115946395197167648","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/741552","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=741552"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/741552\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/740356"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=741552"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=741552"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=741552"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}