{"id":741739,"date":"2026-01-23T22:35:12","date_gmt":"2026-01-23T22:35:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/741739\/"},"modified":"2026-01-23T22:35:12","modified_gmt":"2026-01-23T22:35:12","slug":"ukraine-krieg-treffen-in-abu-dhabi-beendet-moskau-fordert-gesamte-donbass-region-liveticker","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/741739\/","title":{"rendered":"Ukraine-Krieg: ++ Treffen in Abu Dhabi beendet \u2013 Moskau fordert gesamte Donbass-Region ++ Liveticker"},"content":{"rendered":"<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">W\u00e4hrend die trilaterale Verhandlungen mit Russland und den USA am Samstag fortgef\u00fchrt werden, bestimmen in der Ukraine zweistellige Minusgrade, Stromausf\u00e4lle und eiskalte Wohnungen den Alltag: Kiew erlebt den h\u00e4rtesten Winter seit Kriegsbeginn. Aber es zeichnen sich auch Fortschritte ab: Laut Ursula von der Leyen ist der Wiederaufbau-Plan f\u00fcr die Ukraine fast vollendet.<\/p>\n<p>Alle Ereignisse rund um den Krieg in der Ukraine und die internationale Sicherheitspolitik im Liveticker:<\/p>\n<p>22:43 Uhr \u2013 Ukraine: Haben \u00fcber Parameter f\u00fcr Kriegsende verhandelt<\/p>\n<p>Am ersten Verhandlungstag in Abu Dhabi ist es nach ukrainischen Angaben um die Parameter f\u00fcr eine Beendigung des Krieges gegangen. Auch die weitere Logik des Verhandlungsprozesses sei er\u00f6rtert worden, teilt der Sekret\u00e4r des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrats und Delegationsleiter, Rustem Umerow, mit. Pr\u00e4sident Selenskyj erkl\u00e4rt auf \u2060Telegram: \u201eDas Wichtigste ist, dass Russland bereit ist, diesen Krieg zu beenden, den es begonnen hat.\u201c Er stehe in regelm\u00e4\u00dfigem Kontakt mit den ukrainischen Unterh\u00e4ndlern, es sei jedoch noch zu fr\u00fch, um Schl\u00fcsse aus den Gespr\u00e4chen zu ziehen. !Wir werden sehen, wie das Gespr\u00e4ch morgen verl\u00e4uft und was das Ergebnis sein wird.&#8220;<\/p>\n<p>20:39 Uhr \u2013\u00a0Ukraine-Gespr\u00e4che in Abu Dhabi beendet<\/p>\n<p>Der erste Tag der von den USA vermittelten Gespr\u00e4che zwischen der Ukraine und Russland in Abu Dhabi ist einem Insider zufolge beendet. Weitere Einzelheiten nennt die mit der Angelegenheit vertraute Person nicht. Die Verhandlungen sollen am Samstag fortgesetzt werden.<\/p>\n<p>20:09 Uhr \u2013 Selenskyj k\u00fcndigt weitere Ukraine-Gespr\u00e4che f\u00fcr Samstag an<\/p>\n<p>Nach dem Auftakt der ersten direkten Gespr\u00e4che zwischen Ukrainern und Russen \u00fcber eine Beendigung ihres Krieges hat Pr\u00e4sident Selenskyj f\u00fcr diesen Samstag weitere Verhandlungen angek\u00fcndigt. \u201eDas ist wichtig, denn solche trilateralen Treffen gab es schon lange nicht mehr\u201c, sagte Selenskyj in seiner in Kiew verbreiteten abendlichen Videobotschaft. Es sei noch zu fr\u00fch, um Schlussfolgerungen zu dem Treffen in Abu Dhabi zu ziehen. Vor allem m\u00fcsse Russland, das den Angriff begonnen habe, bereit sein, den Krieg zu beenden.<\/p>\n<p>\u201eFast st\u00fcndlich erhalte ich Berichte von den ukrainischen Vertretern \u2013 sie befinden sich derzeit in den Emiraten, wo heute ukrainische, amerikanische und russische Delegationen zu Gespr\u00e4chen zusammengekommen sind\u201c, sagte Selenskyj. <\/p>\n<p>19:29 Uhr \u2013 Ukraine-Verhandlungen in Abu Dhabi: Moskau fordert gesamte Donbass-Region<\/p>\n<p>Kurz vor Verhandlungsbeginn in Abu Dhabi bekr\u00e4ftigte Moskau seine Maximalforderung, wonach die ukrainische Armee sich aus der gesamten Region Donbass einschlie\u00dflich bisher nicht von Russland kontrollierter Gebiete zur\u00fcckziehen soll.<\/p>\n<p>Das emiratische Au\u00dfenministerium best\u00e4tigte den Beginn der Gespr\u00e4che, die am Samstag fortgesetzt werden sollen. Vorangegangen war ein Treffen zwischen dem russischen Pr\u00e4sidenten Putin und dem US-Gesandten Steve Witkoff in Moskau sowie ein Treffen des ukrainischen Staatschefs Selenskyj mit US-Pr\u00e4sident Trump in Davos.<\/p>\n<p>Russland dringt seit Langem darauf, die vollst\u00e4ndige Kontrolle \u00fcber die Donbass-Region zu \u00fcbernehmen. Dies sei \u201eeine sehr wichtige Bedingung\u201c, bekr\u00e4ftigte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow kurz vor Beginn der Gespr\u00e4che. Solange dies nicht geschehe, sei es \u201esinnlos, auf den Abschluss eines langfristigen Abkommens zu hoffen\u201c. Kiew, das noch etwa 20 Prozent der ostukrainischen Donbass-Region kontrolliert, lehnt eine Abtretung des Gebiets entschieden ab.<\/p>\n<p>17:10 Uhr \u2013 Merz lobt trilaterale Gespr\u00e4che in Abu Dhabi<\/p>\n<p>Kanzler Merz lobt die Gespr\u00e4che der Ukraine mit den USA und Russland in Abu Dhabi. \u201eDass diese Gespr\u00e4che jetzt so stattfinden, wie sie stattfinden, ist unser gemeinsamer Wille und abgesprochen mit den Vereinigten Staaten von Amerika\u201c, sagt \u2060Merz in Rom. Es gebe eine sehr enge Abstimmung zwischen der Ukraine, Amerika und den Europ\u00e4ern. <\/p>\n<p>\u201ePr\u00e4sident Selenskyj hat ja in dieser Woche auch eine endg\u00fcltige Zustimmung von den Amerikanern bekommen f\u00fcr die Sicherheitsgarantien, die wir hier gemeinsam ausverhandelt haben\u201c, f\u00fcgt er mit Blick auf vorangegangene Gespr\u00e4che in Berlin und Genf hinzu.<\/p>\n<p>17:06 Uhr \u2013\u00a0Ukraine-Gespr\u00e4che in Abu Dhabi haben begonnen<\/p>\n<p>Die ersten direkten Gespr\u00e4che zwischen der Ukraine und Russland seit Monaten haben begonnen. Das teilte das Au\u00dfenministerium der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) mit. Die von den USA vermittelten Verhandlungen, die auch am Samstag fortgesetzt werden sollen, finden in der Hauptstadt des Golfstaats, Abu Dhabi, statt. <\/p>\n<p>15:00 Uhr \u2013 Polen plant Straffreiheit f\u00fcr polnische B\u00fcrger, die in der Ukraine k\u00e4mpfen<\/p>\n<p>In Polen nehmen die Arbeiten an einem Gesetz Gestalt an, das polnische Staatsb\u00fcrger von Strafverfolgung freistellt, die in den Streitkr\u00e4ften der Ukraine gegen Russland gek\u00e4mpft haben. Der Entwurf sieht neben Straffreiheit auch eine Amnestie f\u00fcr bereits Verurteilte vor. Abgedeckt werden sollen Eins\u00e4tze r\u00fcckwirkend bis 2014. Die entsprechenden Parlamentsaussch\u00fcsse haben \u00c4nderungen gebilligt, eine Verabschiedung gilt als wahrscheinlich. In Polen ist der Dienst in einer fremden Armee ohne Genehmigung grunds\u00e4tzlich strafbar und kann mit bis zu f\u00fcnf Jahren Gef\u00e4ngnis bestraft werden.<\/p>\n<p>13:26 Uhr \u2013 Kiew relativiert Berichte \u00fcber Beginn der Gespr\u00e4che in Abu Dhabi<\/p>\n<p>Das B\u00fcro des ukrainischen Pr\u00e4sidenten hat Berichte \u00fcber einen bereits erfolgten Start der Gespr\u00e4che in Abu Dhabi relativiert. Pr\u00e4sidentenberater Dmytro Lytwyn erkl\u00e4rte, ein Teil der beteiligten Teams sei bereits vor Ort, weshalb einzelne Fragen m\u00f6glicherweise schon informell er\u00f6rtert w\u00fcrden. Dabei handele es sich jedoch um Gespr\u00e4che mit Teilnehmern, die nicht als offizieller Teil der Verhandlungen zu werten seien. Die eigentlichen Gespr\u00e4che sollen wie geplant sp\u00e4ter am Abend beginnen.<\/p>\n<p>13:08 Uhr \u2013 Berlin zweifelt an Moskaus Kompromissbereitschaft in Abu Dhabi<\/p>\n<p>Die Bundesregierung hat sich skeptisch zu den Gespr\u00e4chen zwischen der Ukraine, den USA und Russland \u00fcber ein Ende des Ukraine-Kriegs in Abu Dhabi ge\u00e4u\u00dfert. Vize-Regierungssprecher Stefan Meyer erkl\u00e4rte, man begr\u00fc\u00dfe zwar trilaterale Treffen grunds\u00e4tzlich, es gebe jedoch erhebliche Zweifel daran, \u201einwieweit Russland bereit ist, von Maximalforderungen wirklich Abstand zu nehmen\u201c. Ein Friedensschluss m\u00fcsse auf einen langfristigen und nachhaltigen Frieden abzielen und d\u00fcrfe Russland keine \u201eAtempause\u201c f\u00fcr neue Angriffe verschaffen, sagte Meyer.<\/p>\n<p>12:23 Uhr \u2013 Russland gibt Rekordsumme f\u00fcr Beerdigungen und Denkm\u00e4ler gefallener Soldaten aus<\/p>\n<p>Russische Beh\u00f6rden haben im Jahr 2025 \u00fcber staatliche Auftr\u00e4ge Rekordsummen f\u00fcr Beerdigungen und Gedenkst\u00e4tten gefallener Soldaten im Krieg gegen die Ukraine ausgegeben. Nach Berechnungen des russischen Mediums Wjorstka flossen mehr als 111 Millionen Rubel (1,25 Millionen Euro) in Denkm\u00e4ler f\u00fcr Teilnehmer der sogenannten \u201eSpezialoperation\u201c, weitere mindestens 17,8 Millionen Rubel (200.000 Euro) in Bestattungen. Damit liegen die Ausgaben deutlich \u00fcber den Vorjahren. Die Kosten f\u00fcr eine einzelne Beerdigung wurden je nach Region mit bis zu 77.000 Rubel (865 Euro) veranschlagt. Besonders viele entsprechende Auftr\u00e4ge gab es in den entlegenen sibirischen Regionen Nowosibirsk, Komi und im fern\u00f6stlichen Autonomen Kreis Tschukotka, der an Alaska grenzt.<\/p>\n<p>12:17 Uhr \u2013 Schwere demografische Krise in der Ukraine<\/p>\n<p>In der Ukraine h\u00e4lt der demografische R\u00fcckgang an. Nach Angaben des Justizministeriums wurden im vergangenen Jahr 168.778 Neugeborene registriert, w\u00e4hrend 485.296 Menschen starben. Damit kommen derzeit rund drei Todesf\u00e4lle auf ein Neugeborenes. Zwar verlangsamt sich der R\u00fcckgang der Geburtenrate nach dem Einbruch von 25 Prozent im Jahr 2022, doch liegt die Zahl der Geburten im Vergleich zu 2021 weiterhin um das 1,6-Fache niedriger. Mit einer Fertilit\u00e4tsrate von nur noch einem Kind pro Frau verzeichnet die Ukraine aktuell eine der niedrigsten Geburtenraten weltweit.<\/p>\n<p>12:08 Uhr \u2013 Ukraine-, US- und Russland-Gespr\u00e4che in Abu Dhabi bereits gestartet<\/p>\n<p>Die Gespr\u00e4che zwischen Delegationen der Ukraine, der USA und Russlands in Abu Dhabi haben nach Angaben von Sky News bereits begonnen. Zuvor war berichtet worden, dass die Verhandlungen erst am Abend starten sollten. Der Sender teilte mit, unklar sei derzeit, ob sich die ukrainische und die russische Delegation im selben Raum aufhalten.<\/p>\n<p>11:54 Uhr \u2013 Laschet: EU selbst schuld, wenn sie bei Ukraine-Gespr\u00e4chen nicht am Tisch sitzt<\/p>\n<p>Der Vorsitzende des Ausw\u00e4rtigen Ausschusses im Bundestag, Armin Laschet (CDU), hat kritisiert, dass die EU bei Gespr\u00e4chen \u00fcber ein Ende des Ukraine-Krieges au\u00dfen vor bleibt. \u201eWir selbst reden nicht mit Russland \u2013 und deshalb muss man sich nicht wundern, wenn man nicht am Tisch sitzt\u201c, sagte Laschet im Fernsehsender phoenix. Es sei \u201eabsurd\u201c, dass Friedensvorschl\u00e4ge von europ\u00e4ischen Regierungen erarbeitet, aber von US-Gesandten nach Moskau \u00fcberbracht w\u00fcrden. Zwar sei es positiv, dass Russland und die Ukraine wieder miteinander spr\u00e4chen, die EU verabschiede sich jedoch aus der internationalen Politik, \u201eindem man einfach nicht redet\u201c.<\/p>\n<p>11:46 Uhr \u2013 Ukrainer erleichtert wegen baldigen Endes der K\u00e4ltewelle<\/p>\n<p>In der Ukraine wird ab Beginn der kommenden Woche eine deutliche Milderung des Wetters erwartet. Die bekannte Meteorologin Natalija Didenko k\u00fcndigte an, dass ab Montag eine \u201etypische europ\u00e4ische Winterlage\u201c mit milden Temperaturen, Wind und feuchter Luft einsetze. Auch andere Wetterexperten rechnen mit dem Ende der Frostperiode und einem Temperaturanstieg um bis zu sieben Grad. Ursache seien herannahende atlantische Tiefdruckgebiete.<\/p>\n<p>11:31 Uhr \u2013 Iran reagiert scharf auf Selenskyj-Rede in Davos<\/p>\n<p>Nach Kritik des ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj am Vorgehen Irans gegen Proteste hat Teheran mit ungew\u00f6hnlich scharfen Worten reagiert. Irans Au\u00dfenminister warf Selenskyj in einem Beitrag auf X vor, westliche Steuerzahler auszunutzen, um \u201edie Taschen korrupter Gener\u00e4le zu f\u00fcllen\u201c, und sagte: \u201eDie Welt hat genug von verwirrten Clowns, Herr Selenskyj.\u201c Der ukrainische Pr\u00e4sident hatte zuvor erkl\u00e4rt, die iranischen Proteste seien \u201eim Blut ertr\u00e4nkt\u201c worden, w\u00e4hrend die Welt \u201enicht genug Hilfe geleistet\u201c habe. Wenn sich ein Regime nach solcher Gewalt halte, sei dies ein Signal an Unterdr\u00fccker: \u201eT\u00f6te genug Menschen, und du bleibst an der Macht\u201c, sagte Selenskyj in Davos.<\/p>\n<p>11:24 Uhr \u2013 Kreml bekr\u00e4ftigt vor Treffen in Abu Dhabi Forderung nach Ukraine-R\u00fcckzug aus dem Donbass<\/p>\n<p>Russland hat vor geplanten Gespr\u00e4chen mit Vertretern der Ukraine und der USA in Abu Dhabi seine Forderung nach einem R\u00fcckzug ukrainischer Truppen aus dem Donbass erneuert. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow sagte, die ukrainischen Streitkr\u00e4fte m\u00fcssten das Gebiet verlassen, andernfalls sei es \u201esinnlos, auf den Abschluss eines langfristigen Abkommens zu hoffen\u201c. Moskau halte damit an seinen bekannten Positionen fest. In Abu Dhabi sind nach russischen Angaben Beratungen einer trilateralen Arbeitsgruppe zu Sicherheitsfragen sowie Gespr\u00e4che \u00fcber wirtschaftliche Themen geplant.<\/p>\n<p>11:10 Uhr \u2013 Frankreich koordiniert Nothilfe f\u00fcr ukrainisches Stromnetz<\/p>\n<p>Frankreich will die Unterst\u00fctzung f\u00fcr das ukrainische Stromnetz gemeinsam mit den G7-Staaten sowie nordischen und baltischen L\u00e4ndern koordinieren. Au\u00dfenminister Jean-No\u00ebl Barrot k\u00fcndigte f\u00fcr Freitag eine entsprechende Telefonkonferenz an. Frankreich werde der Ukraine 13 Megawatt Strom sowie rund 100 Generatoren zur Verf\u00fcgung stellen. Auch weitere Teilnehmer d\u00fcrften Hilfen zusagen, erkl\u00e4rte Barrot.<\/p>\n<p>10:46 Uhr \u2013 Orb\u00e1n: Ungarn wird Ukraine \u201ein den n\u00e4chsten 100 Jahren\u201c nicht in die EU lassen<\/p>\n<p>Ungarns Ministerpr\u00e4sident Viktor Orb\u00e1n hat einen EU-Beitritt der Ukraine auf lange Sicht ausgeschlossen. \u201eIch glaube nicht, dass es in den n\u00e4chsten 100 Jahren ein ungarisches Parlament geben wird, das f\u00fcr den Beitritt der Ukrainer zur Europ\u00e4ischen Union stimmt\u201c, sagte Orban. Zugleich warf er der Ukraine vor, Einfluss auf die bevorstehenden Parlamentswahlen in Ungarn nehmen zu wollen, da die amtierende Regierung eine EU-Mitgliedschaft Kiews blockiere. Die Wahlen finden am 12. April statt. Beobachter sehen Orban dabei unter wachsendem Druck durch die Opposition um Peter Magyar, der als EU-freundlich gilt.<\/p>\n<p>10:22 Uhr \u2013 Ischinger: Gr\u00f6nland-\u201eZirkus\u201c lenkt von Ukraine-Krieg ab<\/p>\n<p>Der Vorsitzende der M\u00fcnchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, hat die Debatte um Gr\u00f6nland beim Weltwirtschaftsforum in Davos scharf kritisiert. Statt ein klares Signal an Russland zur Beendigung des Ukraine-Krieges zu senden, h\u00e4tten sich Europ\u00e4er und Amerikaner in einen \u201evollkommen unn\u00f6tigen\u201c internen Streit verstrickt, sagte Ischinger im ZDF-\u201eMorgenmagazin\u201c. Dadurch sei das transatlantische Vertrauen besch\u00e4digt worden. Zugleich lobte er die von der EU verfolgte Doppelstrategie aus gr\u00f6\u00dferer milit\u00e4rischer Eigenst\u00e4ndigkeit und dem Bem\u00fchen, die USA weiter einzubinden.<\/p>\n<p>10:05 Uhr \u2013 Selenskyj bezeichnet russische Idee \u00fcber die Nutzung der eingefrorenen Verm\u00f6genswerte als \u201eUnsinn\u201c<\/p>\n<p>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj bezeichnet den russischen Vorschlag als \u201eUnsinn\u201c, im Westen eingefrorene russische Verm\u00f6genswerte f\u00fcr den \u2060Wiederaufbau eigener, russischer Gebiet wie der Region Kursk zu verwenden. Die Ukraine werde darum k\u00e4mpfen, alle eingefrorenen russischen Gelder f\u00fcr den Wiederaufbau in der Ukraine nutzen zu k\u00f6nnen, teilt er in einem Chat mit \u200dJournalisten mit.<\/p>\n<p>09:10 Uhr \u2013 Selenskyj zeichnet Rahmen f\u00fcr Gespr\u00e4che in Abu Dhabi vor<\/p>\n<p>Wolodymyr Selenskyj erkl\u00e4rt, dass bei dem geplanten Treffen mit Vertretern Russlands und der USA in Abu Dhabi auch \u00fcber Gebietsfragen im Krieg mit Russland gesprochen werden solle. Er warte auf US-Pr\u00e4sident Donald Trump sowie auf ein Datum und einen Ort f\u00fcr die Unterzeichnung des Abkommens \u00fcber US-Sicherheitsgarantien, teilt Selenskyj in einem Whatsapp-Chat mit Journalisten mit. Zudem habe er mit Trump \u00fcber zus\u00e4tzliche Raketen f\u00fcr die Luftabwehr und eine freie Wirtschaftszone gesprochen.<\/p>\n<p>07:50 Uhr \u2013 Ukraine k\u00fcndigt KI-Abfangsysteme gegen russische Drohnen an<\/p>\n<p>Russische Kampfdrohnen vom Typ \u201eShahed\u201c w\u00fcrden nach Angaben aus der Ukraine bald kaum noch St\u00e4dte wie Kiew, Dnipro oder Odessa erreichen. Der ukrainische Abgeordnete Roman Kostenko erkl\u00e4rte im Radiosender Radio NV, es sei geplant, KI-gest\u00fctzte Abfangsysteme einzusetzen, die feindliche Drohnen bereits an der Grenze zerst\u00f6ren sollen. Ziel sei es, russische Angriffsdrohnen \u201eals Ph\u00e4nomen zu beseitigen\u201c, was noch in diesem Jahr m\u00f6glich sein k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>07:09 Uhr \u2013 Belgiens Premier: Beschlagnahmung russischer Verm\u00f6gen w\u00e4re \u201eKriegsakt\u201c<\/p>\n<p>Belgiens Premierminister Bart De Wever hat vor einer Konfiskation eingefrorener russischer Verm\u00f6genswerte gewarnt. Eine solche Ma\u00dfnahme k\u00e4me einem \u201eAkt des Krieges\u201c gleich, sagte De Wever bei einer Diskussion auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos. Europa befinde sich nicht im formellen Kriegszustand mit Russland und k\u00f6nne sich einen solchen Schritt nicht leisten. Zwar blieben die Verm\u00f6gen bis zum Ende des Krieges eingefroren, \u00fcber ihre Verwendung werde jedoch erst im Rahmen eines Friedensabkommens entschieden. De Wever betonte zugleich, er setze sich daf\u00fcr ein, dass die Gelder sp\u00e4ter f\u00fcr Entsch\u00e4digungen und den Wiederaufbau der Ukraine genutzt w\u00fcrden.<\/p>\n<p>06:11 Uhr \u2013 Ukrainischer Drohnenangriff auf \u00d6llager in russischer Stadt Pensa<\/p>\n<p>Bei einem mutma\u00dflichen Drohnenangriff ist am fr\u00fchen Freitagmorgen in der russischen Stadt Pensa ein Feuer auf einem \u00d6llager ausgebrochen. Die Stadt liegt einige hundert Kilometer s\u00fcd\u00f6stlich von Moskau. Nach Angaben des Gouverneurs der Oblast gab es zun\u00e4chst keine Verletzten. In der Region wurde zeitweise Luftalarm ausgerufen.<\/p>\n<p>04:39 Uhr \u2013 Taiwan bietet Ukraine Gespr\u00e4che \u00fcber Raketenteile an <\/p>\n<p>Taiwan hat der Ukraine \u2060Gespr\u00e4che zur Bek\u00e4mpfung der Sanktionsumgehung angeboten. Hintergrund sind \u00c4u\u00dferungen des ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj, wonach Russland unerlaubt Raketenkomponenten aus Taiwan bezieht. Der taiwanische Pr\u00e4sident Lai \u200dChing-te schrieb auf der Plattform X, man begr\u00fc\u00dfe einen weiteren Informationsaustausch, um illegale Lieferungen \u00fcber Drittl\u00e4nder und die verschleierte Endverwendung zu unterbinden. Eine Stellungnahme aus Kiew lag zun\u00e4chst nicht vor.<\/p>\n<p>04:12 Uhr \u2013 \u201eBesonders auf dem Schlachtfeld\u201c \u2013 Putin betont seinen fortbestehenden Kriegswillen <\/p>\n<p>Dem Kreml-Berater Juri Uschakow zufolge hat der russische Machthaber Wladimir Putin nach dem Treffen mit US-Gesandten unterstrichen, dass Russland \u201eaufrichtig interessiert\u201c sei an einer diplomatischen L\u00f6sung. \u201eBis dies erreicht ist, wird Russland weiterhin konsequent die Ziele der speziellen Milit\u00e4roperation verfolgen. Dies \u2060gilt besonders auf dem Schlachtfeld (&#8230;)\u201c, so Uschakow. Die \u2060Gespr\u00e4che mit Gesandten der USA bezeichnete er als \u201esubstanziell, konstruktiv und sehr offen\u201c. <\/p>\n<p>03:35 Uhr \u2013 Wiederaufbau-Plan auf Zielgeraden <\/p>\n<p>Die Arbeiten an einem milliardenschweren Aufbauplan f\u00fcr die von Russland angegriffene Ukraine sind nach Angaben von Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen weitestgehend abgeschlossen. Die Europ\u00e4ische Union, die Vereinigten Staaten und die Ukraine st\u00fcnden kurz vor einer Einigung, sagte die deutsche Spitzenpolitikerin nach einem EU-Sondergipfel in Br\u00fcssel. Der Plan zeige auf, wie der Wohlstand der Ukraine direkt nach einem Waffenstillstand oder Frieden gesteigert werden k\u00f6nne.<\/p>\n<p>\u201eWir sprechen \u00fcber ein einzelnes Dokument, das die gemeinsame Vision der Ukrainer, der Amerikaner und Europas f\u00fcr die Zukunft der Ukraine nach dem Krieg darstellt\u201c, erkl\u00e4rte von der Leyen. Nach Angaben des ungarischen Regierungschefs Viktor Orban dringt die Ukraine auf ein Versprechen, dass in den ersten zehn Jahren nach Waffenstillstand 800 Milliarden US-Dollar (etwa 680 Milliarden Euro) zur Verf\u00fcgung gestellt werden.<\/p>\n<p>03:12 Uhr \u2013 Russland best\u00e4tigt trilaterales Treffen <\/p>\n<p>Russland hat nach Gespr\u00e4chen mit US-Gesandten einem trilateralen Treffen mit den USA und der Ukraine noch \u2060am Freitag in Abu Dhabi offiziell zugestimmt. F\u00fcr Moskau werde Admiral Igor Kostjukow, der Chef des \u200dMilit\u00e4rgeheimdienstes GRU, die Verhandlungen leiten, teilte das russische Pr\u00e4sidialamt am fr\u00fchen Freitagmorgen mit. Zudem sei ein separates Treffen zu Wirtschaftsfragen zwischen dem US-Gesandten Steve Witkoff und dem Chef des russischen Staatsfonds RDIF, Kirill Dmitrijew, vereinbart worden. <\/p>\n<p>01:35 Uhr \u2013 Nach 3,5 Stunden: Putin-Witkoff-Verhandlungen beendet <\/p>\n<p>Nach mehr als 3,5 Stunden sind in der Nacht die Verhandlungen in Moskau \u00fcber ein Ende des Krieges in der Ukraine zu Ende gegangen. Das teilte der Pressedienst des Kremls nach dem Treffen zwischen Russlands Pr\u00e4sident Wladimir Putin und dem US-Sondergesandten Steve Witkoff mit. \u00dcber Ergebnisse wurde zun\u00e4chst nichts bekannt. <\/p>\n<p>00:55 Uhr \u2013 Angriffe im S\u00fcdosten der Ukraine <\/p>\n<p>Bei russischen Drohnen- und Raketenangriffen auf zwei Ortschaften im S\u00fcdosten \u2060der Ukraine \u2060ist ukrainischen Angaben zufolge ein Mensch get\u00f6tet und mehr als 20 weitere Personen verletzt worden. Betroffen sind dem Gouverneur der Region Saporischschja zufolge einerseits \u200ddie Ortschaft Komyschuwacha und die \u200dIndustriestadt Krywyj Rih, wie Oleksandr Vilkul, \u2060Leiter der Milit\u00e4rverwaltung der Stadt, auf Telegram mitteilte. Die Stadt \u200dist auch die \u2060Heimatstadt \u200cdes \u200cukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr \u200cSelenskyj. Die Angriffe sollen \u200bWohnh\u00e4user, Schulen und wichtige Infrastruktur \u200dgetroffen \u2060haben. <\/p>\n<p>Donnerstag, 22. Januar: 21:33 Uhr \u2013 Treffen von Putin und Witkoff im Kreml hat begonnen<\/p>\n<p>Der US-Sondergesandte Steve Witkoff ist im Kreml von Russlands Pr\u00e4sident Wladimir Putin empfangen worden. Die Gespr\u00e4che haben begonnen, wie der Kreml auf seinem Telegramkanal mitteilte. Zuletzt hatte der Kremlchef den Vertrauten von US-Pr\u00e4sident Donald Trump Anfang Dezember empfangen. Die Gespr\u00e4che damals hatten f\u00fcnf Stunden gedauert \u2013 aber keinen Durchbruch gebracht. <\/p>\n<p>Witkoff wird diesmal in Moskau erneut von Trumps Schwiegersohn Jared Kushner begleitet. Die beiden waren schon im Dezember gemeinsam zu Gespr\u00e4chen im Kreml. F\u00fcr Witkoff ist es bereits der siebte Russland-Besuch als Sondergesandter. Der 68-J\u00e4hrige soll eine L\u00f6sung f\u00fcr die Beendigung des nunmehr fast vier Jahre w\u00e4hrenden russischen Kriegs in der Ukraine vermitteln. Kritiker haben ihm in der Vergangenheit aber mehrfach vorgeworfen, zu stark russische Positionen \u00fcbernommen zu haben.<\/p>\n<p>20:46 Uhr \u2013 US-Unterh\u00e4ndler in Moskau eingetroffen<\/p>\n<p>Die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner sind zu Gespr\u00e4chen mit dem russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin in Moskau eingetroffen. Das Flugzeug der beiden ist Daten der Flug\u00fcberwachungsseite Flightradar24 zufolge am Abend in der russischen Hauptstadt gelandet. Thema ist ein Friedensabkommen f\u00fcr die Ukraine. Die Gesandten kommen aus der Schweiz, wo sie ukrainische Vertreter getroffen haben.<\/p>\n<p>17:35 Uhr \u2013 Selenskyj verk\u00fcndet Einigung mit Trump \u00fcber US-Sicherheitsgarantien<\/p>\n<p>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj hat eine Einigung mit US-Pr\u00e4sident Donald Trump \u00fcber US-Sicherheitsgarantien f\u00fcr das von Russland angegriffene Land verk\u00fcndet. Das Thema Sicherheitsgarantien sei \u201eerledigt\u201c, sagte Selenskyj am Donnerstag vor Journalisten in der Schweiz. \u201eDas Dokument muss von den Seiten, von den Pr\u00e4sidenten unterzeichnet werden und geht dann an die nationalen Parlamente\u201c, sagte Selenskyj, der sich zuvor mit Trump in Davos getroffen hatte.<\/p>\n<p>Nach dem Treffen mit Trump hatte Selenskyj betont, dass es ohne US-Sicherheitsgarantien nicht gehe. Zwar h\u00e4tten Gro\u00dfbritannien und Frankreich ihre Bereitschaft erkl\u00e4rt, eine m\u00f6gliche Waffenruhe mit Russland vor Ort abzusichern, aber \u201eohne die USA funktionieren keine Sicherheitsgarantien\u201c. Bislang hat die US-Seite die verabredeten Sicherheitsgarantien nicht best\u00e4tigt. <\/p>\n<p>Selenskyj wies zudem vor Journalisten darauf hin, dass die Fragen rund um die Zukunft der Ostukraine \u201enoch nicht gel\u00f6st\u201c seien. \u201eEs geht um den \u00f6stlichen Teil unseres Landes. Es geht um das Land. Das ist die Frage, die wir noch nicht gel\u00f6st haben. Dar\u00fcber, so denke ich, hat Steve Witkoff gesprochen\u201c, sagte Selenskyj. <\/p>\n<p>Der US-Sondergesandte Witkoff hatte am Morgen gesagt, die Gespr\u00e4che seien weit fortgeschritten. Es gebe nur noch \u201eein einziges Problem\u201c zwischen Kiew und Moskau. Details dazu nannte der US-Gesandte, der sich erneut in Moskau aufhielt, nicht. <\/p>\n<p>15:50 Uhr \u2013 Selenskyj: Erstes Treffen zwischen Ukraine, Russland und USA<\/p>\n<p>Vertreter der Ukraine und Russlands sollen nach Angaben des ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj am Wochenende erstmals zu einem trilateralen Treffen mit einer US-Delegation zusammenkommen. Die Gespr\u00e4che sollen am Freitag und Samstag in den Vereinigten Arabischen Emiraten stattfinden, sagt Selenskyj. <\/p>\n<p>Der US-Sondergesandte Steve Witkoff hatte zuvor angek\u00fcndigt, von Moskau direkt nach Abu \u2060Dhabi fliegen zu wollen, um \u00fcber einen Plan zur Beendigung des Ukrainekriegs zu beraten. Er befindet sich derzeit wie Selenskyj auf dem Wirtschaftsgipfel im schweizerischen Davos. Von dort werde er noch am Donnerstag nach Moskau reisen. <\/p>\n<p>15:29 Uhr \u2013 Selenskyj kritisiert europ\u00e4ische Staatschefs<\/p>\n<p>Selenskyj redet Europa ins Gewissen: \u201eManche europ\u00e4ischen Staatschefs sind vielleicht aus Europa, aber nicht f\u00fcr Europa.\u201c Europa sei keine Gro\u00dfmacht. \u201eZu oft richten sich die Europ\u00e4er gegen sich selbst \u2013 anstatt zusammenzustehen und Russland zu stoppen.\u201c<\/p>\n<p>\u201eLiebe Freunde, wir sollten uns nicht in die zweite Reihe degradieren. \u201eWir sollten nicht akzeptieren, dass Europa lediglich ein Salat voller klein- und mittelm\u00e4chtiger Staaten ist.\u201c <\/p>\n<p>15:25 Uhr \u2013 Selenskyj spricht \u00fcber \u201ePutins Kriegsmaschinerie\u201c<\/p>\n<p>\u201ePutins Kriegsmaschinerie\u201c l\u00e4uft nach Ansicht Selenskyjs weiter. \u201eWenn Europa nicht als globaler Player gesehen wird, und keine b\u00f6sen Akteure abschreckt, wird es immer nur reagieren.\u201c<\/p>\n<p>Russland k\u00f6nne ohne Komponenten aus dem Ausland keine Raketen bauen. \u201eEuropa sagt: Wir liefern nichts. Die USA sagen: Wir liefern nichts. Und trotzdem baut Russland Raketen.\u201c Das Land bekomme Bauteile europ\u00e4ischen, amerikanischen und taiwanesischen Herstellern. \u201eNicht nur China\u201c<\/p>\n<p>15:17 Uhr \u2013 Selenskyj bietet Hilfe in Gr\u00f6nland-Krise an<\/p>\n<p>Selenskyj bietet seine Hilfe bei der Sicherung Gr\u00f6nlands an, sollte es zu Angriffen Russlands kommen: \u201eRussische Schiffe k\u00f6nnen bei Gr\u00f6nland sinken, wie sie auch an der Krim sinken.\u201c Die Ukraine wisse, wie man k\u00e4mpft. \u201eWenn man uns fragen w\u00fcrde. Wenn die Ukraine in der Nato w\u00e4re. Das sind wir aber nicht\u201c<\/p>\n<p>15:12 Uhr \u2013 \u201eWarum k\u00f6nnen die Amerikaner Schiffe der Schattenflotte entern, und die Europ\u00e4er nicht?\u201c<\/p>\n<p>Dann richtet Selenskyj seine Kritik besonders gegen Europa: \u201eWas fehlt, ist Zeit oder politischer Wille.\u201c Selenskyj lobt zwar die Pl\u00e4ne f\u00fcr m\u00f6gliche Friedenstruppen in der Ukraine. \u201eAber! Das gro\u00dfe Aber! Wir brauchen den R\u00fcckhalt der Amerikaner. Ohne die Amerikaner sind die Sicherheitsgarantien wertlos.\u201c<\/p>\n<p> Und weiter: \u201eWarum k\u00f6nnen die Amerikaner Schiffe der Schattenflotte entern, und die Europ\u00e4er nicht?\u201c<\/p>\n<p>15:05 Uhr \u2013 Selenskyj h\u00e4lt Rede in Davos<\/p>\n<p>\u201eLetztes Jahr habe ich meine Rede in Davos beendet mit den Worten: Europa muss wissen, wie es sich verteidigt. Jetzt sitze ich wieder hier! Und nichts hat sich ver\u00e4ndert\u201c, sagt Selenskyj beim Weltwirtschaftsforum in Davos.<\/p>\n<p>Er sei entt\u00e4uscht von den Europ\u00e4ern. Man h\u00e4tte das eingefrorene russische Verm\u00f6gen verwenden k\u00f6nnen gegen Russland.<\/p>\n<p>\u201eDieser Krieg muss enden\u201c, sagte Trump zuvor auf die Frage nach einer Botschaft an den russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin. Das Treffen mit Selenskyj sei \u201egut\u201c gewesen, f\u00fcgte der 79-J\u00e4hrige hinzu.<\/p>\n<p>14:44 Uhr \u2013 Trump-Selenskyj-Treffen soll gut verlaufen sein<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump spricht von einem sehr guten Treffen mit seinem ukrainischen Amtskollegen Wolodymyr Selenskyj. Die Botschaft an den russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin laute, dass der Krieg enden m\u00fcsse, sagt Trump in Davos. Eine Stellungnahme der \u2060Regierung in Kiew liegt noch nicht vor. Nach Angaben des US-Pr\u00e4sidialamts dauerte das Gespr\u00e4ch etwa eine Stunde.<\/p>\n<p>13:55 Uhr \u2013 Trump und Selenskyj sprechen in Davos miteinander<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump und der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj sind beim Weltwirtschaftsforum im Schweizer Skiort Davos zu einem Zweiertreffen zusammengekommen. Das meldet der ukrainische Rundfunksender Suspilne unter Berufung auf Selenskyjs Sprecher Serhij Nykyforow. <\/p>\n<p>Im Mittelpunkt des Treffens stehen die Bem\u00fchungen um ein Ende des seit fast vier Jahren dauernden russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine. Trump hatte die Begegnung am Vortag angek\u00fcndigt. <\/p>\n<p>10:39 Uhr \u2013 Selenskyj in Davos eingetroffen<\/p>\n<p>Selenskyj ist zu einem Treffen mit Trump in Davos eingetroffen. Selenskyj soll beim Weltwirtschaftsforum zudem eine Rede halten und an einer Podiumsdiskussion zur Ukraine teilnehmen.<\/p>\n<p>08:43 Uhr \u2013 Witkoff sieht gro\u00dfe Fortschritte bei Ukraine-Verhandlungen<\/p>\n<p>Bei den \u2060Verhandlungen \u00fcber ein Ende des Ukraine-Krieges gibt es nach den Worten des US-Sondergesandten Steve Witkoff gro\u00dfe Fortschritte. Er werde \u200dnoch am Donnerstag nach Moskau reisen, um \u00fcber eine L\u00f6sung zu sprechen, k\u00fcndigt Witkoff auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos an. \u201eIch denke, wir haben eine Menge Fortschritte gemacht\u201c, sagte er. Es gebe nur noch \u201eein einziges Problem\u201c zwischen Kiew und Moskau.<\/p>\n<p>Doch: \u201eWenn also beide Seiten eine L\u00f6sung wollen, werden wir sie auch finden.\u201c Die Schaffung einer Freihandelszone in der Ukraine w\u00e4re Witkoff zufolge \u201ebahnbrechend\u201c f\u00fcr die Wirtschaft \u2060des Landes. Die zollfreie Zone w\u00fcrde eine gro\u00dfe Ver\u00e4nderung zum Aufbau der \u00f6rtlichen Industrie herbeif\u00fchren.<\/p>\n<p>\u201eIch denke, wir haben es auf ein einziges Problem reduziert, und wir haben verschiedene Varianten dieses Problems diskutiert, was bedeutet, dass es l\u00f6sbar ist\u201c, sagt Witkoff. \u201eWenn also beide Seiten eine L\u00f6sung wollen, werden wir sie auch finden.\u201c<\/p>\n<p>08:05 Uhr \u2013 Rund 3000 Wohnbl\u00f6cke in Kiew weiter ohne Heizung<\/p>\n<p>In der Kiew sind nach einem russischen Luftangriff in dieser Woche rund 3000 Wohnbl\u00f6cke weiter ohne Heizung. Das hat B\u00fcrgermeister Vitali Klitschko \u00fcber den Kurznachrichtendienst Telegram mitgeteilt. In der Nacht zu Donnerstag seien \u2060jedoch 227 Geb\u00e4ude wieder \u2060an die Versorgung angeschlossen worden. Klitschko hatte am Dienstag mitgeteilt, dass durch einen russischen Luftangriff die W\u00e4rmeversorgung Tausender mehrst\u00f6ckiger Wohnh\u00e4user bei eisigen Temperaturen unterbrochen wurde.<\/p>\n<p>05:55 Uhr \u2013 Putin will eine Milliarde Dollar eingefrorenes russisches Verm\u00f6gen in \u201eFriedensrat\u201c einbringen<\/p>\n<p>Wladimir Putin hat erkl\u00e4rt, eine Milliarde Dollar us den in den USA eingefrorenen Verm\u00f6genswerten \u2013 die als Strafe f\u00fcr Putins vollst\u00e4ndige Invasion der Ukraine im Jahr 2022 konfisziert wurden \u2013 an den von Donald Trump eingerichteten \u201eFriedensrat\u201c f\u00fcr Gaza \u00fcbergeben.<\/p>\n<p>\u201eNoch bevor wir die Frage der Teilnahme am Friedensrat und seiner Arbeit kl\u00e4ren, k\u00f6nnten wir angesichts der besonderen Beziehung Russlands zum pal\u00e4stinensischen Volk meiner Meinung nach eine Milliarde Dollar aus den unter der vorherigen US-Regierung eingefrorenen russischen Verm\u00f6genswerten an den Friedensrat \u00fcberweisen\u201c, sagte Putin bei einem Treffen mit dem russischen Sicherheitsrat. <\/p>\n<p>Das Angebot sei mit den USA besprochen worden, sagte Putin, und er plane, am Donnerstag bei einem Treffen mit den Trump-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner in Moskau weiter dar\u00fcber zu sprechen. Au\u00dferdem sei er bereit, in den USA eingefrorene Verm\u00f6genswerte f\u00fcr den Wiederaufbau besch\u00e4digter Regionen in der Ukraine einzusetzen. Ob er damit Regionen unter russischer oder ukrainischer Kontrolle meint, sagte er nicht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"W\u00e4hrend die trilaterale Verhandlungen mit Russland und den USA am Samstag fortgef\u00fchrt werden, bestimmen in der Ukraine zweistellige&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":741740,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4013],"tags":[331,332,13,188,14,15,110,111,4043,4044,850,307,115,12,116,103504,317,4872,112,117],"class_list":{"0":"post-741739","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-russland","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-liveticker","12":"tag-nachrichten","13":"tag-news","14":"tag-newsteam","15":"tag-putin","16":"tag-russia","17":"tag-russian-federation","18":"tag-russische-foederation","19":"tag-russland","20":"tag-russland-ukraine-krieg-24-2-2022","21":"tag-schlagzeilen","22":"tag-selenskyj","23":"tag-steven","24":"tag-ukraine","25":"tag-witkoff","26":"tag-wladimir","27":"tag-wolodymyr"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115946803994596429","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/741739","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=741739"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/741739\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/741740"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=741739"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=741739"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=741739"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}