{"id":741840,"date":"2026-01-23T23:31:11","date_gmt":"2026-01-23T23:31:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/741840\/"},"modified":"2026-01-23T23:31:11","modified_gmt":"2026-01-23T23:31:11","slug":"gewinnmitnahmen-nach-rally-intel-schock-drueckt-die-stimmung-an-der-wall-street","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/741840\/","title":{"rendered":"Gewinnmitnahmen nach Rally: Intel-Schock dr\u00fcckt die Stimmung an der Wall Street"},"content":{"rendered":"<p>Gewinnmitnahmen nach RallyIntel-Schock dr\u00fcckt die Stimmung an der Wall Street<\/p>\n<p>23.01.2026, 23:03 Uhr <\/p>\n<p>Artikel anh\u00f6ren(08:14 min)<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Floor-official-Patrick-McKeon-left-and-trader-Sean-Spain-work-on-the-floor-of-the-New-York-Stock-Exc.webp\" alt=\"Floor-official-Patrick-McKeon-left-and-trader-Sean-Spain-work-on-the-floor-of-the-New-York-Stock-Exchange-Thursday-Jan-22-2026\"\/>Die Erleichterungsrally ist erst einmal vorbei. (Foto: AP)TeilenFolgen auf:<a href=\"https:\/\/www.whatsapp.com\/channel\/0029Va5cdVJD8SDp5YZgYF01\" title=\"Auf WhatsApp folgen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/whatsapp.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><a href=\"https:\/\/news.google.com\/publications\/CAAiEPMdif5mpRNxiLOeUpHCwwsqFAgKIhDzHYn-ZqUTcYiznlKRwsML?hl=de&amp;gl=DE&amp;ceid=DE%3Ade\" title=\"Auf Google News folgen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/google.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><\/p>\n<p class=\"Typography_text-m__XI0da Typography_weight-bold__uT6mq storyline_lead_text_leadtext__q_wg8\">Zum Wochenschluss einer turbulenten Handelswoche halten sich die Anleger zur\u00fcck, da in der kommenden Woche wichtige Unternehmensbilanzen und der Zinsentscheid der US-Notenbank anstehen. Die Aktie des Chipriesen Intel st\u00fcrzt nach entt\u00e4uschenden Zahlen ab. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Es war eine Woche geopolitischer Unsicherheit und politischer Kehrtwenden. An der Wall Street wurden zum Wochenschluss nach der Erholungsrally, die mit dem entsch\u00e4rften Konflikt um Gr\u00f6nland einsetzte, Gewinne mitgenommen. Zudem lie\u00dfen die Anleger vor dem Wochenende Vorsicht walten. Auch sorgte Intel f\u00fcr einen Stimmungsd\u00e4mpfer, nachdem der US-Chipkonzern auch wegen h\u00f6herer Kosten und Lieferengp\u00e4ssen einen d\u00fcsteren Ausblick gegeben hatte. Unterst\u00fctzung kam dagegen von einer Umfrage, der zufolge sich die Stimmung unter den US-Verbrauchern aufgehellt hat. Der Uni-Michigan-Index der Verbraucherstimmung ist im Januar st\u00e4rker als erwartet gestiegen. Der private Konsum steht f\u00fcr etwa zwei Drittel der US-Wirtschaftsleistung.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der <b class=\"bold\">Dow-Jones-Index <\/b>verlor 0,6 Prozent und der <b class=\"bold\">S&amp;P-500-Index<\/b> zeigte sich unver\u00e4ndert. Der <b class=\"bold\">Nasdaq-Composite <\/b>sah ein leichtes Plus von 0,3 Prozent. Dabei wurden an der Nyse 1092 (Donnerstag: 1693) Kursgewinner und 1666 (1077)- verlierer gesehen. Unver\u00e4ndert schlossen 68(54) Titel.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Berichtssaison in den USA lief unterdessen weiter auf Hochtouren. Nach dem &#8222;Intel-Schock&#8220; richten die Anleger aber ihren Blick jetzt bereits auf die kommende Woche und werden dann noch genauer pr\u00fcfen, ob die Tech-Giganten ihre hohen Bewertungen rechtfertigen k\u00f6nnen. Denn vier der sogenannten &#8222;Magnificent Seven&#8220; der Tech-Giganten, n\u00e4mlich Microsoft, Meta Platforms, Tesla und Apple, werden n\u00e4chste Woche ihre Quartalsergebnisse ver\u00f6ffentlichen. Die vier Unternehmen kommen gemeinsam auf einen Marktwert von rund 10 Billionen US-Dollar oder etwa 16 Prozent des gesamten S&amp;P-500-Index. Neben den vier Tech-Riesen werden in der kommenden Woche zudem mehr als 100 Unternehmen ihre Ergebnisse f\u00fcr das vierte Quartal vorlegen und ihre Ausblicke bekannt geben. Dies k\u00f6nnte die derzeitige Rotation der Anleger weg von Technologie- und Wachstumswerten hin zu sogenannten Substanzwerten entweder auf die Probe stellen oder konsolidieren, meinte ein Analyst.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">&#8222;Diese Berichtssaison f\u00fchlt sich deutlich anders an als die der letzten Jahre und d\u00fcrfte dazu beitragen, eine breitere These zu untermauern, dass die KI-Ausgaben strukturell und von langer Dauer sind und sich noch in einem fr\u00fchen bis mittleren Stadium befinden&#8220;, sagte Brad Gastwirth von Circular Technology. Anstatt die Prognosen aufgrund makro\u00f6konomischer Unsicherheiten zu k\u00fcrzen, d\u00fcrften viele Unternehmen wahrscheinlich wachsende KI-Pipelines, die Sichtbarkeit des Auftragsbestands und Engp\u00e4sse in der Lieferkette als Hinweise f\u00fcr zuk\u00fcnftiges Wachstum heranziehen.<\/p>\n<p>Intel sackt um 17 Prozent ab<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Am Aktienmarkt ging es f\u00fcr <b class=\"bold\">Intel<\/b> kr\u00e4ftig nach unten. Der Konzern hatte mit einem Verlust im vierten Quartal und einem schwachen Ausblick auf das laufende erste Quartal entt\u00e4uscht. Die Aktie sackte um 17 Prozent ab, hatte aber seit dem Einstieg der US-Regierung vor einigen Monaten kr\u00e4ftig zugelegt. Der Aluminiumkonzern <b class=\"bold\">Alcoa<\/b> \u00fcbertraf mit seinen Viertquartalszahlen die Erwartungen des Marktes. H\u00f6here Aluminiumpreise h\u00e4tten die erh\u00f6hten Z\u00f6lle f\u00fcr Importe aus Kanada kompensiert, erkl\u00e4rte das Unternehmen. Die Aktie fiel gleichwohl um 1,4 Prozent. Die Eisenbahngesellschaft <b class=\"bold\">CSX<\/b> hatte im Quartal schlechter abgeschnitten als erwartet, zeigte sich aber zuversichtlich, ihr Ergebnis dieses Jahr verbessern zu k\u00f6nnen. Das wurde mit einem Kursplus von 2,4 Prozent belohnt. <b class=\"bold\">Capital One Financial<\/b> (-7,6%) wurde f\u00fcr eine \u00dcbernahme abgestraft. Die Kreditkartengesellschaft kauft f\u00fcr 5,15 Milliarden Dollar in bar und Aktien das Fintech-Unternehmen Brex. <b class=\"bold\">Amazon.com<\/b> stieg um 2,1 Prozent, nachdem der Tech-Gigant nach einem Medienbericht ab n\u00e4chster Woche rund 14.000 Stellen in mehreren Sparten abbauen will.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Am Devisenmarkt zeigte sich der <b class=\"bold\">Dollar-Index<\/b> mit 0,9 Prozent im Minus. Der Dollar habe M\u00fche, wieder Tritt zu fassen, selbst nachdem die Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und Europa nachzulassen scheinen, sagte Jane Foley von der Rabobank. Der Markt habe zwar gelernt, dass Trumps Verhandlungstaktik oft mit Drohungen beginnt, bevor er sie teilweise wieder zur\u00fcckzieht. Die Kursentwicklung des Dollars deutete jedoch darauf hin, dass die &#8222;blo\u00dfe Unvorhersehbarkeit seines Handelns&#8220; die W\u00e4hrung belasten k\u00f6nnte, so Foley. Auch wenn der Markt wahrscheinlich nicht an der Schwelle zu einer weiteren brutalen Runde eines &#8222;Sell-America-Trade&#8220; stehe, k\u00f6nnten Investoren ihrer Meinung nach in diesem Jahr weiterhin vom Dollar wegdiversifizieren.<\/p>\n<p>Edelmetalle bleiben gefragt<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der <b class=\"bold\">Goldpreis<\/b> setzte seinen H\u00f6henflug fort und gewann 1 Prozent. <b class=\"bold\">Silber<\/b> verteuerte sich um 6,5 Prozent. Traditionelle Anleger suchen echte Sicherheit &#8211; und die hei\u00dft im Jahr 2026 weiterhin Gold. Die Zuw\u00e4chse kr\u00f6nen einen beeindruckenden Jahresauftakt f\u00fcr Edelmetalle. Bisher ist Gold im Jahr 2026 um 14 Prozent, Platin um 28 Prozent und Silber um satte 35 Prozent gestiegen und hat damit den S&amp;P-500-Index, der einen Zuwachs von 1 Prozent aufweist, weit \u00fcbertroffen. Neben den anhaltenden Spannungen zwischen den USA und Europa und den fortw\u00e4hrenden Sorgen \u00fcber die Unabh\u00e4ngigkeit der Federal Reserve nannte ein Rohstoffstratege der UBS weitere Gr\u00fcnde f\u00fcr die hohe Nachfrage nach Edelmetallen: die niedrigeren US-Zinsen (sowohl real als auch nominal), den schw\u00e4cheren US-Dollar in der ersten Jahresh\u00e4lfte und die anhaltenden Haushaltsdefizite der gro\u00dfen Volkswirtschaften.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Nachfrage nach US-Staatsanleihen ist gestiegen und hat die <b class=\"bold\">Renditen der US-Staatsanleihen<\/b> gedr\u00fcckt. Daneben gehe der Markt davon aus, dass die US-Notenbank auf ihrer Sitzung in der kommenden Woche eine Pause bei ihren Zinssenkungen einlegen werde, hie\u00df es. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Fed am Mittwoch die Zinsen beibeh\u00e4lt, wird auf dem FedWatch-Tool der CME mit 97 Prozent eingepreist. Die Rendite der 10-j\u00e4hrigen Anleihe verlor 4 Basispunkte und lag bei 4,235 Prozent.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die <b class=\"bold\">\u00d6lpreise <\/b>stiegen deutlich mit der M\u00f6glichkeit eines US-Angriffs auf den Iran. Pr\u00e4sident Trump sagte, die USA beobachteten Teheran sehr genau. Eine &#8222;Armada&#8220; sei unterwegs in die Region, doch hoffe er, dass diese nicht ben\u00f6tigt werde. Dazu k\u00fcndigt sich in den USA eine K\u00e4ltewelle an, die den Bedarf an Heiz\u00f6l in die H\u00f6he treiben d\u00fcrfte. Der Preis f\u00fcr ein Barrel der Nordseesorte <b class=\"bold\">Brent<\/b> zur Lieferung im M\u00e4rz gewann 2,9 Prozent und der Preis f\u00fcr US-\u00d6l der Sorte <b class=\"bold\">West Texas Intermediate (WTI) <\/b>zeigte sich 3 Prozent im Plus.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Alles Weitere zum heutigen B\u00f6rsengeschehen finden <a class=\"inline_link\" href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/der_boersen_tag\/Der-Boersen-Tag-Freitag-23-Januar-2026-id30274079.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sie hier.<\/a><\/p>\n<p class=\"Typography_text-s__wu_cm Typography_weight-normal__pqUbH Typography_color-darkgrey__sZEnP article-detail-footer_source__KslPc\">Quelle: ntv.de, mau\/DJ<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Gewinnmitnahmen nach RallyIntel-Schock dr\u00fcckt die Stimmung an der Wall Street 23.01.2026, 23:03 Uhr Artikel anh\u00f6ren(08:14 min) Die Erleichterungsrally&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":741841,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[175,170,169,29,30,452,19229,171,174,173,172,6888,55,211],"class_list":{"0":"post-741840","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-business","9":"tag-companies","10":"tag-companies-markets","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-groenland","14":"tag-intel","15":"tag-markets","16":"tag-maerkte","17":"tag-unternehmen","18":"tag-unternehmen-maerkte","19":"tag-wall-street","20":"tag-wirtschaft","21":"tag-zoelle"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115947024340560142","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/741840","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=741840"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/741840\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/741841"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=741840"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=741840"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=741840"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}