{"id":741878,"date":"2026-01-23T23:55:13","date_gmt":"2026-01-23T23:55:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/741878\/"},"modified":"2026-01-23T23:55:13","modified_gmt":"2026-01-23T23:55:13","slug":"russische-attacken-flieht-wenn-ihr-koennt-was-in-der-ukraine-passiert-waehrend-die-welt-nach-groenland-schaute","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/741878\/","title":{"rendered":"Russische Attacken: \u201eFlieht, wenn ihr k\u00f6nnt\u201c \u2013 Was in der Ukraine passiert, w\u00e4hrend die Welt nach Gr\u00f6nland schaute"},"content":{"rendered":"<p>Russland nutzt die Aufregung um Gr\u00f6nland geschickt aus. W\u00e4hrend die Welt\u00f6ffentlichkeit auf Trump schaut, setzt in der Ukraine die russische Armee nun ein riskantes Szenario um, vor dem der ukrainische Geheimdienst eindringlich gewarnt hat.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">W\u00e4hrend die Welt auf die von US-Pr\u00e4sident Donald Trump <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article6970d41b707d4aa20757c0ea\/donald-trump-in-davos-schauen-sie-wie-undankbar-die-daenen-sind-us-praesident-will-unverzuegliche-verhandlungen-ueber-groenland.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article6970d41b707d4aa20757c0ea\/donald-trump-in-davos-schauen-sie-wie-undankbar-die-daenen-sind-us-praesident-will-unverzuegliche-verhandlungen-ueber-groenland.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ausgel\u00f6ste Gr\u00f6nland-Krise blickte<\/a>, nutzt Russland die abgelenkte Aufmerksamkeit der \u00d6ffentlichkeit brutal aus. Anhaltende schwere Angriffe auf die ukrainische Energieversorgung haben in dieser Woche erneut zu Stromausf\u00e4llen im ganzen Land gef\u00fchrt, besonders betroffen ist Kiew. <\/p>\n<p>Am Dienstag hatte Russland etwa 470 Drohnen und 47 Marschflugk\u00f6rper auf die Ukraine abgeschossen, viele davon auf die Hauptstadt. In Kiew seien derzeit eine Million Verbraucher ohne Strom, sagte der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj in einer Videobotschaft am Dienstagabend. <\/p>\n<p><a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article69673887733b8ea321018356\/ukraine-krieg-wir-brauchen-frieden-putin-und-us-sondergesandter-witkoff-treffen-sich-in-moskau-liveticker.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article69673887733b8ea321018356\/ukraine-krieg-wir-brauchen-frieden-putin-und-us-sondergesandter-witkoff-treffen-sich-in-moskau-liveticker.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Die russischen Angriffe<\/a> h\u00e4tten zur Folge, dass die H\u00e4lfte der Stadt ohne Strom, Heizung und Wasser sei und Kiew an den Rand einer humanit\u00e4ren Katastrophe gef\u00fchrt, sagte B\u00fcrgermeister Vitali Klitschko am Dienstag. Im Januar h\u00e4tten bereits 600.000 Bewohner die Stadt verlassen, so Klitschko. Eine Zahl, die offenbar auf die Erhebung von Mobilfunkdaten zur\u00fcckgeht. <\/p>\n<p>Der B\u00fcrgermeister rief die verbliebenen B\u00fcrger dazu auf, ebenfalls zu fliehen, \u201ewenn sie dazu in der Lage sind\u201c. Laut Klitschko sind inzwischen 5600 Wohnbl\u00f6cke ohne Heizung. Viele der betroffenen Geb\u00e4ude waren nach fr\u00fcheren Angriffen gerade erst wieder ans Netz angeschlossen worden.<\/p>\n<p>Die Beh\u00f6rden seien gezwungen, das zentrale Heizungs- und Wassersystem der Stadt leer laufen zu lassen, um zu verhindern, dass die Rohre bei eisigen Temperaturen von bis zu minus 18 Grad frieren und zerplatzen, so Klitschko. Er warnte angesichts berstender Abwasserleitungen auch vor der Gefahr einer Epidemie in der Stadt. Sollte sich die humanit\u00e4re Lage in Kiew und anderen St\u00e4dten der Ukraine weiter versch\u00e4rfen, muss sich Europa m\u00f6glicherweise auf eine neue Fl\u00fcchtlingswelle einstellen.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich hat sich Moskau den harten Winter zunutze gemacht, um die wohl schwerste humanit\u00e4re Krise seit Beginn der Vollinvasion vor vier Jahren auszul\u00f6sen.  \u201ePutin setzt die K\u00e4lte als Waffe gegen Zivilisten ein, und die Welt schaut zu\u201c, kommentiert die ukrainische Sicherheitsexpertin Maria Avdeeva auf X. <\/p>\n<p>Russland habe \u00fcber den ganzen Krieg hinweg eine Kampagne mit Waffen gr\u00f6\u00dferer Reichweite gef\u00fchrt, \u201edie mit Absicht ukrainische Zivilisten und die Energieinfrastruktur zum Ziel hat und die auf unproportionale Weise Zivilisten beeintr\u00e4chtigt und hat diese Angriffe in den vergangenen Monaten intensiviert\u201c, schreibt das Institute for the Study of War (ISW) <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/understandingwar.org\/research\/russia-ukraine\/russian-offensive-campaign-assessment-january-20-2026\/\" target=\"_blank\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/understandingwar.org\/research\/russia-ukraine\/russian-offensive-campaign-assessment-january-20-2026\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">in seinem aktuellen Lagebericht. <\/a> <\/p>\n<p>Die russische Armee schie\u00dft immer wieder gro\u00dfe Salven gleichzeitig auf die Ukraine ab, um m\u00f6glichst viel Schaden anzurichten. \u201eDas wirft ein Schlaglicht darauf, wie kritisch wichtig westliche Hilfe ist, um die Flugabwehrf\u00e4higkeiten der Ukraine zu st\u00fctzen\u201c, so das ISW, \u201ebesonders die in den USA hergestellten Patriot-Flugabwehrsysteme, die in der Lage sind, der Gefahr, die von Russlands ballistischen Raketen ausgeht, effektiv zu begegnen\u201c.<\/p>\n<p>Europa steckt in der Klemme<\/p>\n<p>Laut Pr\u00e4sident Selenskyj hatte die Ukraine erst am 18. Januar eine neue Lieferung von Patriot-Raketen bekommen, die auch eingesetzt wurden, um die j\u00fcngsten russischen Angriffe zu bek\u00e4mpfen. Doch f\u00fcr die Ukraine wird es immer schwieriger, die Partner zu entsprechenden Lieferungen zu bewegen. \u201eIn dieser Zeit, wenn so viele Menschen sterben, m\u00fcssen wir immer noch darum k\u00e4mpfen, all diese Raketen f\u00fcr die verschiedenen Abwehrsysteme zu bekommen\u201c, sagte Selenskyj. \u201eWir betteln darum, versuchen alles herauszupressen mit Gewalt.\u201c <\/p>\n<p>Eine Bitte, die sich vor allem an Europa richtet,<a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.kielinstitut.de\/de\/publikationen\/aktuelles\/ukraine-support-tracker-europa-kann-ausfall-der-us-hilfen-nicht-ausgleichen\/\" target=\"_blank\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.kielinstitut.de\/de\/publikationen\/aktuelles\/ukraine-support-tracker-europa-kann-ausfall-der-us-hilfen-nicht-ausgleichen\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\"> nachdem die Unterst\u00fctzung durch die USA weggebrochen ist<\/a>. Doch der Kontinent war zuletzt vollends damit besch\u00e4ftigt, die Attacken von US-Pr\u00e4sident Donald Trump abzuwehren, der sich in den Kopf gesetzt hatte, die d\u00e4nische Insel Gr\u00f6nland an sich zu rei\u00dfen, das Gebiet eines Nato-Partners.<\/p>\n<p><a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/plus69714a33707d4aa20757ca5a\/wef-in-davos-verkauf-vom-tisch-so-sieht-der-groenland-deal-mit-trump-aus.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/plus69714a33707d4aa20757ca5a\/wef-in-davos-verkauf-vom-tisch-so-sieht-der-groenland-deal-mit-trump-aus.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Nach der Einigung beim Weltwirtschaftsforum in Davos am Mittwochabend<\/a> ist die Erleichterung in Europa zwar zun\u00e4chst gro\u00df \u2013 doch der Schaden ist angerichtet. Nicht nur, dass das transatlantische Verh\u00e4ltnis unter dem Streit gelitten hat. Auch die Ukraine f\u00fchlt sich im Stich gelassen von ihren Verb\u00fcndeten.<\/p>\n<p>\u201eDie wahre Trag\u00f6die des Gr\u00f6nland-Zirkuses ist, dass er Energie und Fokus abzieht von der Ukraine\u201c, <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/x.com\/ischinger\/status\/2013889668119400792?s=20\" target=\"_blank\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/x.com\/ischinger\/status\/2013889668119400792?s=20&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">hatte Wolfgang Ischinger<\/a>, langj\u00e4hriger Vorsitzender der M\u00fcnchner Sicherheitskonferenz, vor der Einigung mit US-Pr\u00e4sident Trump gesagt. \u201eDas ist eine strategische Ablenkung, die eine enorm sch\u00e4digende Dimension angenommen hat.\u201c<\/p>\n<p>Auch Nato-Generalsekret\u00e4r Mark Rutte, der eine f\u00fchrende Rolle bei der Entsch\u00e4rfung der Gr\u00f6nland-Debatte gespielt haben soll, hatte<a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article696dc157cb02badbe0a0e94e\/davos-europa-geht-nicht-in-die-richtige-richtung-sagt-trump-lob-fuer-merz-liveticker.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article696dc157cb02badbe0a0e94e\/davos-europa-geht-nicht-in-die-richtige-richtung-sagt-trump-lob-fuer-merz-liveticker.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> in Davos betont<\/a>, dass die Lage in der Ukraine erste Priorit\u00e4t des B\u00fcndnisses sein m\u00fcsse, danach k\u00f6nne man \u00fcber Gr\u00f6nland diskutieren. Tats\u00e4chlich hilft Trump Russland mit seinem Theater in doppelter Weise: indem er die Nato in Unruhe versetzt, was die Propagandisten in Moskau jubelnd begr\u00fc\u00dfen. Und indem er die Entschlossenheit des Westens schw\u00e4cht, die Ukraine zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Russland wei\u00df diese Lage f\u00fcr sich zu nutzen \u2013 und spielt ein besonders riskantes Spiel. Mitte Januar hatte der ukrainische Geheimdienst bereits vor einem Szenario gewarnt, das die russische Armee nun umsetzt: Angriffe auf Umspannwerke bei Atomreaktoren, um die Stromversorgung zu unterbrechen, die notwendig ist, um die Kraftwerke sicher zu betreiben. <\/p>\n<p>So meldete die Internationale Atomenergiebeh\u00f6rde (IAEA), dass milit\u00e4rische Operationen Umspannwerke besch\u00e4digt h\u00e4tten, die zentral seien f\u00fcr die nukleare Sicherheit in Tschernobyl. Die aktuellen Angriffe h\u00e4tten die gesamte Stromversorgung des Kraftwerks gekappt \u2013 zum zweiten Mal seit dem 12. Januar. <\/p>\n<p>IAEA-Chef Rafael Grossi hatte zuvor erkl\u00e4rt, dass es seit diesem Tag zu milit\u00e4rischen Aktivit\u00e4ten oder Luftalarm an allen f\u00fcnf Atomkraftwerksstandorten der Ukraine gekommen sei. Ein Indiz daf\u00fcr, dass Russland sie systematisch zum Ziel von Angriffen macht \u2013 und ein schwerer Versto\u00df gegen humanit\u00e4res V\u00f6lkerrecht. Dass Trump den russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin in seinen neuen internationalen \u201eFriedensrat\u201c eingeladen hat, muss sich f\u00fcr die Ukraine vor diesem Hintergrund wie Hohn anf\u00fchlen. <\/p>\n<p>Dabei besteht zwischen der Lage in der Ukraine und der Gr\u00f6nland-Frage ein innerer Zusammenhang: Trumps zentrales Argument f\u00fcr den Wunsch, die Insel in Besitz zu nehmen, ist ihre strategische Bedeutung <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/plus6968c5506b40895ba7f6e79f\/us-aussenpolitik-xi-kann-sich-keinen-guenstigeren-gegner-im-weissen-haus-wuenschen-als-trump.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/plus6968c5506b40895ba7f6e79f\/us-aussenpolitik-xi-kann-sich-keinen-guenstigeren-gegner-im-weissen-haus-wuenschen-als-trump.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">f\u00fcr die Sicherheit in der Arktis zur Abwehr einer m\u00f6glichen russischen (und chinesischen) Bedrohung<\/a>. <\/p>\n<p>Experten betonen indes, dass Russland in der Region am besten abgeschreckt w\u00fcrde, wenn Moskau in der Ukraine eine schmerzhafte Niederlage erleben w\u00fcrde, um Putin von weiteren milit\u00e4rischen Abenteuer abzubringen. <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/arcticreview.no\/index.php\/arctic\/article\/view\/6837\/11034\" target=\"_blank\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/arcticreview.no\/index.php\/arctic\/article\/view\/6837\/11034&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">Eine Studie der Arctic University of Norway in Troms\u00f6<\/a> hat denn auch festgestellt, dass die Provokationen in der Arktis seit Beginn des Ukraine-Krieges erheblich zur\u00fcckgegangen sind.<\/p>\n<p>Nach einer russischen Niederlage sieht es derzeit indes nicht aus, aber auch nicht nach einer ukrainischen. Die Lage an der Front ist weitgehend festgefahren, die russische Armee kommt zwar voran, aber nur sehr langsam. <\/p>\n<p>In Davos forderte Trump erneut ein Ende des Krieges \u2013 und machte seinem Unmut \u00fcber fehlende Fortschritte in der Frage Luft. \u201eWas bekommen die Vereinigten Staaten f\u00fcr all diese Arbeit, dieses Geld, au\u00dfer Tod, Zerst\u00f6rung und riesige Geldsummen f\u00fcr Menschen, die nicht anerkennen, was wir tun\u201c, so der US-Pr\u00e4sident in seiner Rede am Mittwoch.<\/p>\n<p>Selenskyj traf am Donnerstag in Davos ein, wo er auch Trump treffen soll. Am Mittwoch hatte sich der US-Pr\u00e4sident sowohl frustriert \u00fcber Putin als auch \u00fcber Selenskyj gezeigt. \u201eIch glaube, sie stehen jetzt an einem Punkt, wo sie zusammenkommen und ein Abkommen erzielen k\u00f6nnen\u201c, sagte Trump. \u201eUnd wenn sie das nicht tun, sind sie bl\u00f6d \u2013 das gilt f\u00fcr beide.\u201c<\/p>\n<p><a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/autor\/clemens-wergin\/\" target=\"_blank\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/autor\/clemens-wergin\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\"><b>Clemens Wergin<\/b><\/a><b> ist seit 2020 Chefkorrespondent Au\u00dfenpolitik von WELT. Er berichtet vorwiegend \u00fcber den Ukraine-Krieg, den Nahen Osten und die USA.<\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Russland nutzt die Aufregung um Gr\u00f6nland geschickt aus. 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