{"id":742788,"date":"2026-01-24T08:29:18","date_gmt":"2026-01-24T08:29:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/742788\/"},"modified":"2026-01-24T08:29:18","modified_gmt":"2026-01-24T08:29:18","slug":"2500-duesselbikes-kommen-in-die-stadt-so-funktioniert-das-system","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/742788\/","title":{"rendered":"2500 \u201eD\u00fcsselbikes\u201c kommen in die Stadt \u2013 so funktioniert das System"},"content":{"rendered":"<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Bei der Pr\u00e4sentation im Rathaus am Freitag waren erstmals zwei Exemplare zu sehen. Wei\u00df sind die 26 Zoll gro\u00dfen R\u00e4der samt Aufschrift \u201eD\u00fcsselbike\u201c. Acht G\u00e4nge, ein Frontkorb mit zw\u00f6lf Litern Fassungsverm\u00f6gen, Handyhalterung. Am 1. Juli geht es los. 500 R\u00e4der sollen zun\u00e4chst an 20 Stationen in den Stadtbezirken eins bis vier verf\u00fcgbar sein, also von Niederkassel bis Heerdt, von Golzheim bis Volmerswerth und nach Osten bis Oberbilk.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Weitere Ausbaustufen: 1000 R\u00e4der kommen am 1. August, erneut 1000 am 1. September dazu, an dann insgesamt 100 Stationen. Dazu z\u00e4hlen werden die bereits vor allem aus der Innenstadt bekannten Sharingstationen, aber auch neue Stadtradpl\u00e4tze mit B\u00fcgelsystem.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">400 Abstellpl\u00e4tze sollen nach und nach insgesamt eingerichtet werden, langfristig sogar noch mehr. Alle Stadtbezirke sollen abgedeckt werden, k\u00fcndigt Rolf Neumann an, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Connected Mobility <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/duesseldorf\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">D\u00fcsseldorf<\/a> (CMD), die von der Stadt mit der Umsetzung und Ausschreibung beauftragt worden war.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Genau dieses auch au\u00dferhalb zentraler Orte in der Stadt verf\u00fcgbare Angebot unterscheide es von bestehenden. Preislich soll es aber auf einem \u00e4hnlichen Niveau liegen, wie von verf\u00fcgbaren Leihr\u00e4dern (Nextbike) bekannt. Das Tarifsystem steht noch nicht fest. Neumann nannte aber beispielhaft eine Gr\u00f6\u00dfenordnung von einem Euro f\u00fcr eine halbe oder ganze Stunde Nutzung. Auch Abos soll es geben sowie Kombinationen mit Rheinbahntickets.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u00dcberhaupt betonte Neumann die Anbindung an den \u00d6PNV. An den Haltestellen sollen oftmals D\u00fcsselr\u00e4der zu finden sein. Einen Haken hat das Ganze jedoch, vor allem in den Au\u00dfenbezirken mit einem eher vereinzelten Angebot von Radstationen. Wer an der Haltestelle aussteigt, kann dann eigentlich nicht mit dem Leihfahrrad nach Hause fahren, weil er es ja an der Station wieder abgeben muss.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Genau f\u00fcr die sogenannte \u201eLetzte Meile\u201c ist das Angebot aber vorgesehen. Laut Neumann sei aber angedacht, Buchungsangebote zu machen, wonach das Rad etwa mit einem g\u00fcnstigen Nachttarif gut zu Hause zwischengeparkt werden kann. Am n\u00e4chsten Tag k\u00f6nnte es dann wieder f\u00fcr den Weg zur Haltestelle genutzt werden. Zudem k\u00fcndigt Neumann an, einige Stationen in Wohnvierteln zu platzieren.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">F\u00fcr Oberb\u00fcrgermeister <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/stephan-keller\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Stephan Keller<\/a> (CDU) ist das neue kommunale Leihsystem ein Beitrag dazu, \u201em\u00f6glichst viele Menschen zu motivieren, Wege ohne Auto zur\u00fcckzulegen\u201c. Wenig Gefallen hatte Keller ja bislang an den mietbaren E-Scootern in der Stadt gefunden. Als einen Verdr\u00e4ngungsversuch will er die st\u00e4dtischen Fahrr\u00e4der allerdings nicht sehen. \u201eSie sprechen eine andere Zielgruppe an und haben einen verkehrspolitischen Nutzen, den ich bei den Scootern immer infrage gestellt habe.\u201c Im Blick hat die Stadt als Nutzer zum Beispiel Pendelnde, Studierende und Touristen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Kosten f\u00fcr die Stadt halten sich \u00fcbrigens in Grenzen. Ein Grund: Die Ergo tritt als Sponsor deutlich lesbar auf den R\u00e4dern auf, \u00fcbrigens kurz nachdem der D\u00fcsseldorfer Konzern auf den Trikots von Inter Miami CF erscheint, dem Club von <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/lionel-messi\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lionel Messi<\/a>. <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/nrw\/staedte\/duesseldorf\/verkehr\/duesseldorf-bekommt-2500-stadtraeder-zum-leihen_aid-107593421\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Waren die Kosten f\u00fcr die Stadt zun\u00e4chst auf zehn Millionen Euro f\u00fcr f\u00fcnf Jahre gesch\u00e4tzt worden<\/a>, sagt Neumann jetzt: \u201eDiese Summe werden wir bei Weitem nicht ben\u00f6tigen.\u201c Die Ergo stellt nach Informationen unserer Redaktion einen niedrigen einstelligen Millionenbetrag zur Verf\u00fcgung. Oliver Willmes, Vorstandsvorsitzender der Ergo Deutschland AG, betonte die enge Verbundenheit zu D\u00fcsseldorf.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Vor Ort mit seinen R\u00e4dern umsetzen wird das Angebot Donkey Republic. Das Unternehmen ist 2014 in D\u00e4nemark gegr\u00fcndet worden und mittlerweile in zahlreichen St\u00e4dten in Europa pr\u00e4sent \u2013 zum Beispiel in <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/barcelona\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Barcelona<\/a>, Amsterdam und Kopenhagen. In K\u00fcrze wird es die R\u00e4der auch im <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/ruhrgebiet\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ruhrgebiet<\/a> geben, in <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/hannover\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hannover<\/a> und Kiel ist das schon der Fall, wie CEO Thor M\u00f6ger Pedersen berichtete.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Bei der Pr\u00e4sentation im Rathaus am Freitag waren erstmals zwei Exemplare zu sehen. 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