{"id":744139,"date":"2026-01-24T21:05:21","date_gmt":"2026-01-24T21:05:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/744139\/"},"modified":"2026-01-24T21:05:21","modified_gmt":"2026-01-24T21:05:21","slug":"the-metal-opera-part-i-feierte-25-jubilaeum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/744139\/","title":{"rendered":"THE METAL OPERA PART I feierte 25. Jubil\u00e4um"},"content":{"rendered":"<p>Als <a href=\"https:\/\/www.metal-hammer.de\/themen\/tobias-sammet\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Tobias Sammet<\/a> Ende der Neunziger l\u00e4ngst mit <a href=\"https:\/\/www.metal-hammer.de\/artists\/edguy\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Edguy<\/a> durch die Decke ging, juckte es ihn weiterhin in den Fingern. Im Fr\u00fchjahr 1999 tourten Edguy grade mit THEATER OF SALVATION durch die Lande, als Sammet eine Idee kam. Er wollte eine Metal-Oper schreiben, die gr\u00f6\u00dfer und wilder als alles war, was die Szene damals kannte. Da Gr\u00f6\u00dfenwahn im Metal traditionell eher belohnt als bel\u00e4chelt wird, wurde aus dem Gedanken ein Mammutprojekt. \u201eIch werde nostalgisch. Oder alt\u2026 Wir haben seitdem viel erreicht, und ich bin gl\u00fccklich und stolz auf alles, was ich davor und danach gemacht habe\u201c, schrieb er j\u00fcngst auf der <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/avantasia\/posts\/pfbid02xyKAND1DDJKkmRUnhzPABeiVmmPvr4HUXoJA7n5RRZC6zgHPfTWepevGweccC8Uyl\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Avantasia-Facebook-Seite<\/a>. Man versteht sofort, warum ihn die Sentimentalit\u00e4t packt: THE METAL OPERA PART I ist der Startschuss eines der ambitioniertesten Metal-Projekte der letzten 25 Jahre. Ein Werk, das bis heute nachhallt wie ein Kirchenchor, der pl\u00f6tzlich auf Doppelbass umsteigt.<\/p>\n<p><strong>Ein Deb\u00fct, das gleich alles wollte<\/strong><\/p>\n<p>THE METAL OPERA PART I erschien im Januar 2001 und war das erste <a href=\"https:\/\/www.metal-hammer.de\/artists\/avantasia\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Avantasia<\/a>-Album \u00fcberhaupt. Komplett von Sammet geschrieben, Musik wie Texte, und mit einem Booklet ausgestattet, das die epische Geschichte der Oper erkl\u00e4rt. Power Metal trifft Symphonic Metal, aber ohne die sp\u00e4ter so inflation\u00e4r eingesetzten Zuckerwatte-Orchesterteppiche. Stattdessen: Drama, Pathos, Gitarren, die Funken schlagen, und Stimmen, die vor 25 Jahren schon Legendenstatus hatten.<\/p>\n<p>Allen voran nat\u00fcrlich die Gast-Stars: <a href=\"https:\/\/www.metal-hammer.de\/themen\/michael-kiske\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Michael Kiske<\/a> als Druide Lugaid Vandroiy, <a href=\"https:\/\/www.metal-hammer.de\/themen\/kai-hansen\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Kai Hansen<\/a> als zwergiger Sidekick \u2013 beide (wieder) <a href=\"https:\/\/www.metal-hammer.de\/artists\/helloween\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Helloween<\/a>, beide mit jener Strahlkraft, die das Album sofort in eine andere Liga katapultiert. Und, ja, <a href=\"https:\/\/www.metal-hammer.de\/themen\/sharon-den-adel\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Sharon den Adel<\/a> taucht ebenfalls auf, als Anna Held, die Stiefschwester des Protagonisten.<\/p>\n<p>Empfehlungen der Redaktion<\/p>\n<p><strong>Hexen, Ketzer, Kirchenkritik: Die Geschichte<\/strong><\/p>\n<p>Die Geschichte spielt 1602, mitten in der Hexenverfolgung. Gabriel Laymann, Novize im Dominikanerorden, muss mit ansehen, wie seine eigene Stiefschwester Anna (Sharon den Adel) als Hexe angeklagt wird. Zum ersten Mal beginnt er, die Regeln seines Ordens zu hinterfragen. Der Zweifel treibt ihn in die Bibliothek, in der er ein verbotenes Buch findet. Nat\u00fcrlich kommt prompt sein eigener Mentor dahinter, der ihn in den Kerker werfen l\u00e4sst. Dort trifft er auf den Druiden Lugaid\u00a0 Vandroiy (Michael Kiske), der ihm von der Paralleldimension Avantasia erz\u00e4hlt. Ein Reich, das kurz davorsteht, im Krieg zwischen Gut und B\u00f6se unterzugehen.<\/p>\n<p>Wer Avantasia vor dem Untergang bewahren kann? Nat\u00fcrlich unser Protagonist. Da ihm Vandroiy als Gegenleistung die Rettung seiner Stiefschwester verspricht, reist er nach einem Gef\u00e4ngnisausbruch durch einen magischen Steinkreis in das bedrohte Land. W\u00e4hrenddessen versuchen Geistliche in unserer Welt, das mysteri\u00f6se Buch zu entschl\u00fcsseln. Es ist der letzte Teil eines Siegels, das demjenigen, der es in den gro\u00dfen Turm in Avantasias Zentrum bringt, absolute Weisheit verleiht. Nat\u00fcrlich will der Papst dieses Upgrade f\u00fcr sich selbst. Sollte er Erfolg haben, w\u00fcrden jedoch beide Welten ins Verderben st\u00fcrzen, erf\u00e4hrt Gabriel von einem hilfsbereiten Zwerg (Kai Hansen) und einer Elfe. Am Ende schafft er es, das Buch zur\u00fcckzuerobern und der Stadt der Elfen zu \u00fcbergeben. Happy End, Metal-Oper-Style.<\/p>\n<p>Kirchenkritik? Klar. Aber das war bei Sammet nicht neu. Schon Edguy-Alben wie THE KINGDOM (1996) und THEATER OF SALVATION (1999) hatten das Thema im Gep\u00e4ck. THE METAL OPERA trieb es nur auf die Spitze \u2013 und verpackte es in eine Fantasy-Geschichte, die bis heute erstaunlich gut funktioniert.<\/p>\n<p><strong>Avantasia: Erfolg mit Ansage<\/strong><\/p>\n<p>Im METAL HAMMER-Soundcheck 02\/2001 landete das Album auf Platz 10, in den deutschen Charts erreichte es Platz 35. 2024 schaffte es THE METAL OPERA PART I sogar auf Platz 497 der <a href=\"https:\/\/www.metal-hammer.de\/die-500-besten-metal-alben-aller-zeiten-platz-400-500-2238123\/4\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">500 besten Metal-Alben aller Zeiten<\/a>. Nicht schlecht f\u00fcr ein Projekt, das urspr\u00fcnglich wie ein \u00fcberambitionierter Tourbus-Tagtraum wirkte. Der Erfolg war so gro\u00df, dass schon 2002 THE METAL OPERA PART II folgte, womit Avantasia den Helden ihrer Geschichte eine Fortsetzung schenkten.<\/p>\n<p><strong>Ein Album, das bleibt<\/strong><\/p>\n<p>Heute, ein Vierteljahrhundert sp\u00e4ter, h\u00f6rte Sammet das Album mit Klassikerstatus erneut an und schrieb: \u201eIch werde [\u2026] dabei an die Anf\u00e4nge denken und daran, wie alles begann. Ich werde nicht versuchen, meine Vergangenheit zu wiederholen, aber ich sch\u00e4tze sie sehr!!\u201c<\/p>\n<p>\u2014<br \/>Bestens informiert \u00fcber dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr au\u00dferdem mit unserem Newsletter. 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