{"id":74460,"date":"2025-04-30T23:54:13","date_gmt":"2025-04-30T23:54:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/74460\/"},"modified":"2025-04-30T23:54:13","modified_gmt":"2025-04-30T23:54:13","slug":"mord-auf-dem-inka-pfad-war-der-israelische-ehemann-der-taeter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/74460\/","title":{"rendered":"\u00bbMord auf dem Inka-Pfad\u00ab: War der israelische Ehemann der T\u00e4ter?"},"content":{"rendered":"<p>Im Januar 1997 kommt eine deutsche Touristin beim Wandern auf dem Inka-Pfad in Peru ums Leben. Sie wird von ihrem Ehemann nachts im Zelt angeschossen und stirbt. Der Polizei gaukelt der Mann vor, sie seien \u00fcberfallen worden. Doch der eiskalte Mord fliegt auf, der T\u00e4ter wird \u00fcberf\u00fchrt &#8211; vor allem, weil eine M\u00fcnchner Ermittlerin nicht aufh\u00f6rt, nach der Wahrheit zu suchen. Die ARD-Serie \u00bbMord auf dem Inka-Pfad\u00ab erinnert fast 30 Jahre sp\u00e4ter an einen der aufwendigsten F\u00e4lle deutscher Kriminalgeschichte.<\/p>\n<p>Die Handlung des Vierteilers basiert auf einer tats\u00e4chlichen Begebenheit. Drei Jahre nach dem Tod der Frau hatte in M\u00fcnchen der Indizienprozess gegen den Ehemann begonnen. Er wurde letztlich nach einem mehr als einj\u00e4hrigen Verfahren wegen Mordes verurteilt. Mika Kallwass und Regisseurin Nina Wolfrum rollen die Geschichte &#8211; nach einer Vorlage von Rolf Basedow &#8211; in spannenden Drehb\u00fcchern auf. <\/p>\n<p>Bildstarke Szenen, originalgetreue Kulissen und 1990er-Jahre-Ausstattung sowie eine starke Besetzung machen den Vierteiler zu einem fesselnden True-Crime-Drama mit einem Hauch Psychothriller und teilweise dokumentarischem Charakter. In den Hauptrollen \u00fcberzeugen Nina Gummich als Kommissarin Rita Berg und Thomas Prenn als der T\u00e4ter Jona.<\/p>\n<p>Verdacht: Versicherungsbetrug<\/p>\n<p>Die deutsche Krebsforscherin Ursula (Amelie Kiefer) stirbt 1997 in einem peruanischen Krankenhaus, nachdem ihr in den Kopf geschossen worden ist. Sie war mit ihrem israelischen Ehemann Jona auf einer Hochzeitsreise.<br \/>Der Witwer ger\u00e4t in Verdacht, doch Rita Berg kommt mit ihren Ermittlungen zun\u00e4chst nicht weiter. Zudem f\u00fcrchtet ihr Vorgesetzter Josef Wilfling (Juergen Maurer) diplomatische Verwicklungen mit Israel.<\/p>\n<p>Rita l\u00e4sst nicht locker. Zwei Jahre sp\u00e4ter findet sie Anhaltspunkte daf\u00fcr, dass Jona bei Versicherungen f\u00fcr Ursulas Tod abkassiert. Zusammen mit ihrem Kollegen Jens Auer (Florian Karlheim) nimmt sie Ermittlungen im Ausland auf. Jona befindet sich inzwischen in U-Haft, beteuert jedoch beharrlich seine Unschuld. Rita sammelt eine Vielzahl an Indizien, braucht aber einen gerichtsfesten Beweis.<\/p>\n<p>Den Ansto\u00df zu dem TV-Projekt habe vor etwa zehn Jahren ein Artikel in dem Fachmagazin \u00bbDer Kriminalist\u00ab gegeben, sagte Produzent Martin Zimmermann im ARD-Interview. Darin habe der damalige Leiter der Mordkommission M\u00fcnchen die Ermittlungen zu dem Fall als die aufwendigsten beschrieben, denen er je beigewohnt habe.<\/p>\n<p class=\"u-teaser-list__headline\">Lesen Sie auch<\/p>\n<p>Eindrucksvolle Recherchen<\/p>\n<p>Dass der Fall damals gel\u00f6st werden konnte, hat nach Einsch\u00e4tzung von Hauptdarstellerin Nina Gummich viel mit der Hartn\u00e4ckigkeit der Ermittlerin zu tun. \u00bbIch glaube, es geht ihr um den Wunsch nach Gerechtigkeit. Sie hat den Drang, dass jemand Verantwortung \u00fcbernehmen soll f\u00fcr das, was er tut und dass er damit nicht davonkommen darf\u00ab, sagte Gummich der Deutschen Presse-Agentur.<\/p>\n<p>In der Vorbereitung habe sie das 162 Seiten starke Gerichtsurteil gelesen. Das sei beeindruckend gewesen. \u00bbEs war so detailliert geschrieben, dass man es fast als Roman verkaufen k\u00f6nnte, finde ich. So viele Indizien, wie die gesammelt haben, konnten wir gar nicht in den Film packen. Ich wei\u00df nat\u00fcrlich noch viel mehr, als das, was wir zeigen konnten. Und ja, wenn man das gelesen hat, bleibt auch keine Frage mehr offen, ob es da irgendwie einen Irrtum gab.\u00ab<\/p>\n<p>Eindrucksvoll sei auch der Besuch des Bruders und der Schwester der Get\u00f6teten am Set gewesen. \u00bbDa bekommt das Ganze ein anderes Gewicht, wenn die Angeh\u00f6rigen pl\u00f6tzlich vor einem stehen, die das miterlebt haben und vielleicht irgendwie nochmals durchleben m\u00fcssen, wenn sie den Film sehen.\u00ab<\/p>\n<p>Abenteuerliche Dreharbeiten<\/p>\n<p>Die Dreharbeiten seien auch au\u00dfergew\u00f6hnlich gewesen, erz\u00e4hlte Gummich. \u00bbWir haben im Oktober, November und Dezember 2023 in Kapstadt gedreht &#8211; und zwar fast alles, auch die Szenen aus Peru und New York. Sp\u00e4ter haben wir in M\u00fcnchen die Polizei- und Verh\u00f6rszenen gedreht.\u00ab <\/p>\n<p>Die Dreharbeiten in Kapstadt &#8211; so weit weg von zu Hause &#8211; seien eine neue Erfahrung f\u00fcr sie gewesen. \u00bbAnderes Land, andere Sitten, anderes Essen, anderes Klima, andere Leute. Wir hatten ein Riesenteam, ganz international.\u00ab Ihr Fazit zu den Dreharbeiten: \u00bbWir hatten ein bisschen die Zeit unseres Lebens.\u00ab<\/p>\n<p>Die ARD zeigt \u00bbMord auf dem Inka-Pfad\u00ab am Mittwoch, 30. April, und Donnerstag, 1. Mai, jeweils ab 20.15 Uhr. In der <a href=\"https:\/\/www.ardmediathek.de\/serie\/mord-auf-dem-inka-pfad\/staffel-1\/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL21vcmQtYXVmLWRlbS1pbmthLXBmYWQg\/1\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">ARD-Mediathek<\/a> ist die <a href=\"https:\/\/www.ardmediathek.de\/serie\/mord-auf-dem-inka-pfad\/staffel-1\/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL21vcmQtYXVmLWRlbS1pbmthLXBmYWQg\/1\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Serie bereits abrufbar<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Im Januar 1997 kommt eine deutsche Touristin beim Wandern auf dem Inka-Pfad in Peru ums Leben. 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