{"id":744890,"date":"2026-01-25T04:23:17","date_gmt":"2026-01-25T04:23:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/744890\/"},"modified":"2026-01-25T04:23:17","modified_gmt":"2026-01-25T04:23:17","slug":"hwg-lu-leistungen-fuer-morgen-nachhaltig-umsetzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/744890\/","title":{"rendered":"HWG LU: Leistungen f\u00fcr morgen \u2013 nachhaltig umsetzen!"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/260119_IMI.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/260119_IMI.jpg\" alt=\"260119 IMI\" width=\"1500\" height=\"878\" class=\"aligncenter size-full wp-image-620414\"  \/><\/a>Ludwigshafen \/ Metropolregion Rhein-Neckar \u2013 Abschlussveranstaltung des Forschungsprojekts \u201eNachhaltiges<br \/>Innovationsmanagement\u201c<\/p>\n<p>Auf https:\/\/nachhaltiges-innovationsmanagement.de\/ finden Betriebe spannende Unternehmens-Fallbeispiele, Innovationsmanagementmethoden und Wissen f\u00fcr<br \/>nachhaltigkeitsorientierte Innovation. Auf der Abschlussveranstaltung im Ministerium f\u00fcr Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilit\u00e4t am 19.01.2026 zeigten das Institut f\u00fcr Management und Innovation (IMI) der Hochschule f\u00fcr Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen und renommierte Unternehmen, wie entsprechende L\u00f6sungen gestaltet werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Ludwigshafen am Rhein, 23.01.2026: Mit der Informationsveranstaltung \u201eLeistungen f\u00fcr morgen \u2013 nachhaltig umsetzen\u201c fand am 19. Januar 2026 im Ministerium f\u00fcr Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilit\u00e4t Rheinland-Pfalz (MKUEM) in Mainz die Abschlussveranstaltung des angewandten Forschungsprojekts \u201eNachhaltiges Innovationsmanagement\u201c statt.<\/p>\n<p>Das im Mai 2024 begonnene Projekt wurde vom hochschulzugeh\u00f6rigen Institut f\u00fcr Management und Innovation (IMI) durchgef\u00fchrt und vom MKUEM gef\u00f6rdert. Dar\u00fcber hinaus wurde das Projekt ebenfalls durch die Innovationsagentur Rheinland-Pfalz sowie das Effizienznetz Rheinland-Pfalz EffNet\u00ae unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p>Im Mittelpunkt der Abschlussveranstaltung stand die Frage, wie Unternehmen \u2013 insbesondere aus dem Mittelstand \u2013 Nachhaltigkeit systematisch in ihre<br \/>Innovationsaktivit\u00e4ten integrieren k\u00f6nnen, um zukunftsf\u00e4hige Produkte, Prozesse und Gesch\u00e4ftsmodelle zu entwickeln.<\/p>\n<p>Nach Gru\u00dfworten von Staatssekret\u00e4r Michael Hauer vom Klimaschutzministerium (MKUEM) sowie von Dr. Martin Hummrich vom Wirtschaftsministerium (MWVLW) Rheinland-Pfalz stellten die Verantwortlichen des IMI \u2013 vertreten durch Projektleiter Philipp Tachkov, Projektmitarbeiterin Eileen Basler und Institutsleiter Prof. Dr. Rainer V\u00f6lker \u2013 die zentralen Ergebnisse des Forschungsprojekts vor. Herzst\u00fcck ist die kostenfrei zug\u00e4ngliche Informationsplattform https:\/\/nachhaltiges-innovationsmanagement.de\/, die sich insbesondere an mittelst\u00e4ndische Unternehmen richtet. Das Webportal bietet einen strukturierten Zugang zu konkreten Unternehmensfallbeispielen erfolgreicher, nachhaltigkeitsorientierter Innovationsprojekte, praxisnahen Innovationsmethoden, sowie einem \u201ePraxismodell des nachhaltigen Innovationsmanagements\u201c, das Orientierung entlang klassischer Innovationsmanagement-Elemente bietet. Die Fallbeispiele zeigen Best Practices Unternehmen \u2013 aus Mittelstand und Konzernen \u2013 und verdeutlichen, wie Nachhaltigkeit als strategischer Treiber f\u00fcr Innovations- und Wettbewerbsf\u00e4higkeit genutzt werden kann. Die Inhalte sind filterbar und erm\u00f6glichen Nutzerinnen und Nutzern einen schnellen, bedarfsgerechten Zugang zu relevanten Ans\u00e4tzen. Das Angebot wird stetig erg\u00e4nzt.<\/p>\n<p>\u201eNachhaltiges Innovationsmanagement ist eine der zentralen Antworten auf die aktuellen Herausforderungen, wie den Klimawandel, knapper werdende Ressourcen und rasante technologische Entwicklungen, beispielsweise im Bereich der K\u00fcnstlichen Intelligenz. Es ist entscheidend f\u00fcr einen notwendigen Paradigmenwechsel und verbindet langfristigen wirtschaftlichen Erfolg mit \u00f6kologischer sowie sozialer Verantwortung\u201c, sagte Klimaschutzstaatssekret\u00e4r Michael Hauer. \u201eZiel des Nachhaltigen Innovationsmanagements liegt in der Entwicklung und Unterst\u00fctzung zukunftsweisender Gesch\u00e4ftsmodelle durch<br \/>unsere rheinland-pf\u00e4lzischen Industrie- und mittelst\u00e4ndischen Unternehmen und unsere Handwerksbetriebe. Dazu bietet die zusammen mit unseren Unternehmenspartnern und der Hochschule Ludwigshafen erstellte Plattform zur praxisorientierten Umsetzung konkreter Unternehmensbeispiele eine ganz konkrete Unterst\u00fctzung\u201c so Hauer weiter, der im Bereich \u201eBusiness Model Innovation\u201c auch pers\u00f6nlich einschl\u00e4gige Erfahrung mit in die Veranstaltung<br \/>einbrachte.<\/p>\n<p>Ein weiterer H\u00f6hepunkt der Veranstaltung waren Impulsvortr\u00e4ge aus der Unternehmenspraxis. Vertreterinnen und Vertreter von vier Unternehmen, die als<br \/>Praxispartner aktiv zum Forschungsprojekt beigetragen haben, gaben Einblicke in ihre Innovationsarbeit an der Schnittstelle von Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit:<br \/>Dr. Jens Findeisen, Leiter Entwicklung bei der K\u00dcBLER GmbH Energiesparende Hallenheizungen aus Ludwigshafen, referierte zu Unterschieden und Einsparpotentialen beim Beheizen gro\u00dfer Hallen im Vergleich zu klassischem Wohnungsbau, zur historischen Entwicklung der Firma und ihrer Produkte sowie der spezifischen Innovationsaktivit\u00e4ten und betriebsinternen Strukturen, die Innovation bei der K\u00dcBLER GmbH erm\u00f6glichen. Zudem zeigte er auf, wie die K\u00dcBLER GmbH mit ihrer neuesten Innovation, der FUTURA- Hallenheizung, neue Wege geht. Diese kann mit Strom, Gas oder Wasserstoff betrieben<br \/>werden und integriert gleichzeitig die Hallenbeleuchtung.<\/p>\n<p>Anja Rohr, Head of ESG Excellence der WEPA Hygieneprodukte GmbH mit Sitz in Mainz, kl\u00e4rte \u00fcber die Problematiken im Zusammenhang mit der Nutzung von Frischfasern in Hygienepapieren auf und berichtete von WEPA\u2019s innovativem Recycling-Hygienepapier aus entsorgten Kartonagen, deren Verf\u00fcgbarkeit als Recycling-Rohstoff durch den steigenden, weltweiten Online-Handel gegeben ist. Dar\u00fcber hinaus gab sie dem Publikum weitere interessante Einblicke in weitere Innovationsm\u00f6glichkeiten, die WEPA aktuell verfolgt, wie etwa in den Bereichen alternativer Rohstoffe (z. B. Paludi, Miscanthus) oder  rweiterter stofflicher Nutzung von Papierschl\u00e4mmen im Anwendungsbereich des M\u00f6bel- und Messebaus.<\/p>\n<p>Christoph Sepp, Produktmanager Pure Water by Zahnen bei der Zahnen Technik GmbH, Arzfeld, erl\u00e4uterte, welche L\u00f6sungen f\u00fcr die industrielle Wasserbehandlung (z.B. in Kl\u00e4ranlagen) bereitgestellt werden und machte die Bedeutung der nachhaltigkeitsorientierten Vision (\u201eWeil jeder das Recht auf sauberes Wasser hat\u201c) f\u00fcr die Unternehmensf\u00fchrung, \u2013 kultur und die damit verbundenen Innovationsaktivit\u00e4ten deutlich. Dar\u00fcber hinaus gab er spannende Einblicke in konkret angewandte Innovationsmethoden und daraus entstandene L\u00f6sungen, wie etwa die Entwicklung einer Technologie f\u00fcr die vierte  Reinigungsstufe, die u.a. verschiedenste Spurenstoffe (z. B. Medikamentenr\u00fcckst\u00e4nde) aus dem behandelten Wasser entfernt.<\/p>\n<p>Daniel Spang, Innovation Expert bei Corporate Innovation der RENOLIT SE, Worms, gew\u00e4hrte Einblick in die strategischen Elemente sowie der nnovationsarbeit des Unternehmens. Dabei betonte er die Bedeutung einer systematischen Herangehensweise (z.B. mittels Stage-Gate-Prozess), um  Zukunftsf\u00e4hige, nachhaltigkeitsorientierte L\u00f6sungen entwickeln zu k\u00f6nnen, die am Markt bestehen k\u00f6nnen. In diesem Zusammenhang referierte er zu konkreten nachhaltigen Innovationen wie der Entwicklung und Markteinf\u00fchrung einer biobasierten PVC-Folie und gab einen Ausblick auf die nnovationspipeline.<br \/>Die spannenden Beitr\u00e4ge verdeutlichten anschaulich, wie nachhaltige Innovationen erfolgreich umgesetzt werden, welche F\u00e4higkeiten Unternehmen daf\u00fcr ben\u00f6tigen und welche externen wie internen Faktoren beachtet werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Das MKUEM erhofft sich eine rege Nutzung des Webportals, insbesondere von mittelst\u00e4ndischen Unternehmen. \u201eDie Beispiele im Portal zeigen, dass sich in Rheinland- Pfalz bereits viele Unternehmen mit der Kombination von Innovation und Nachhaltigkeit auseinandersetzen und Nachhaltigkeit nicht als Ballast durch Regulatorik empfinden, sondern als Instrument, Innovationen so zu gestalten, dass damit ihre Wettbewerbsf\u00e4higkeit gesichert wird\u201c, so die ReferentInnen des MKUEM, die das Projekt begleitet haben.<br \/>Das Institut f\u00fcr Management und Innovation (IMI) der Hochschule f\u00fcr Wirtschaft und Gesellschaft (HWG) Ludwigshafen arbeitet als anwendungsorientierte betriebswirtschaftliche Forschungs- und Transfereinrichtung seit \u00fcber 20 Jahren erfolgreich mit namhaften Unternehmenspartnern und \u00f6ffentlichen Institutionen zusammen. Seit 2017 b\u00fcndelt es die Hochschulkompetenzen in den Bereichen Strategisches Management, Innovations- und Nachhaltigkeitsmanagement sowie Business Development.<\/p>\n<p>Link zum Webportal: https:\/\/nachhaltiges-innovationsmanagement.de\/<\/p>\n<p>Quelle:<br \/>Hochschule f\u00fcr Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen<\/p>\n<p class=\"post-modified-info\">Zuletzt aktualisiert am 25. Januar 2026, 03:52<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ludwigshafen \/ Metropolregion Rhein-Neckar \u2013 Abschlussveranstaltung des Forschungsprojekts \u201eNachhaltigesInnovationsmanagement\u201c Auf https:\/\/nachhaltiges-innovationsmanagement.de\/ finden Betriebe spannende Unternehmens-Fallbeispiele, Innovationsmanagementmethoden und Wissen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":744891,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1845],"tags":[10286,119238,5114,28218,1634,45725,18412,13820,3364,29,1149,2136,9903,548,663,3934,30,3986,13,2766,170229,45634,80715,54,1548,25476,61149,1427,1029,2096,25488,25489,1466,14,14480,15,170230,24564,6989,16935,2202,1279,5206,28951,2802,1756,12,2185,194,1106,173,1250,3699,4106,2192,5662],"class_list":{"0":"post-744890","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-mannheim","8":"tag-mai","9":"tag-abschlussveranstaltung","10":"tag-angebot","11":"tag-ausblick","12":"tag-baden-wuerttemberg","13":"tag-beitraege","14":"tag-bereich","15":"tag-betriebe","16":"tag-de","17":"tag-deutschland","18":"tag-energie","19":"tag-entwicklung","20":"tag-ergebnisse","21":"tag-eu","22":"tag-europa","23":"tag-europe","24":"tag-germany","25":"tag-handel","26":"tag-headlines","27":"tag-hochschule","28":"tag-hochschule-fuer-wirtschaft-und-gesellschaft-ludwigshafen","29":"tag-hochschule-ludwigshafen","30":"tag-hwg-lu","31":"tag-industrie","32":"tag-klimaschutz","33":"tag-ludwigshafen","34":"tag-ludwigshafen-am-rhein","35":"tag-mainz","36":"tag-management","37":"tag-mannheim","38":"tag-metropolregion","39":"tag-metropolregion-rhein-neckar","40":"tag-mobilitaet","41":"tag-nachrichten","42":"tag-neckar","43":"tag-news","44":"tag-nutzerinnen","45":"tag-nutzung","46":"tag-online","47":"tag-pfalz","48":"tag-projekt","49":"tag-recycling","50":"tag-rhein","51":"tag-rhein-neckar","52":"tag-rheinland","53":"tag-rheinland-pfalz","54":"tag-schlagzeilen","55":"tag-strom","56":"tag-technik","57":"tag-umsetzung","58":"tag-unternehmen","59":"tag-unterstuetzung","60":"tag-veranstaltung","61":"tag-wasser","62":"tag-wohnungsbau","63":"tag-worms"},"share_on_mastodon":{"url":"","error":"Validation failed: Text character limit of 500 exceeded"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/744890","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=744890"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/744890\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/744891"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=744890"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=744890"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=744890"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}