{"id":745286,"date":"2026-01-25T08:26:12","date_gmt":"2026-01-25T08:26:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/745286\/"},"modified":"2026-01-25T08:26:12","modified_gmt":"2026-01-25T08:26:12","slug":"marktbericht-basf-verfehlt-die-erwartungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/745286\/","title":{"rendered":"Marktbericht: BASF verfehlt die Erwartungen"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/basf-170.jpg\" alt=\"BASF Produktionsstandort Schwarza, Rudolstadt, Th\u00fcringen\" title=\"BASF Produktionsstandort Schwarza, Rudolstadt, Th\u00fcringen | picture alliance \/ CHROMORANGE\"\/><\/p>\n<p>                    <strong>marktbericht<\/strong><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 23.01.2026 14:18 Uhr<\/p>\n<p class=\"article-head__shorttext\">\n        <strong>Der DAX-Chemieriese BASF hat im abgelaufenen Jahr 2025 zu k\u00e4mpfen gehabt und verfehlt die Erwartungen der B\u00f6rse. Gleichzeitig schl\u00e4gt der Branchenverband VCI Alarm. Eine brisante Mischung. <\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Ein \u00fcberraschend schw\u00e4cher als erwartet ausgefallenes operatives Ergebnis (Ebitda) dr\u00fcckt heute die Stimmung der BASF-Aktion\u00e4re. Der Ludwigshafener Chemieriese aus dem DAX hat im abgelaufenen Gesch\u00e4ftsjahr 2025 nach vorl\u00e4ufigen Eckdaten 6,6 Milliarden Euro ausgewiesen. Das Unternehmen blieb damit unter den Sch\u00e4tzungen der Analysten von 6,7 Milliarden Euro. Auch die eigene in Aussicht gestellte Bandbreite zwischen 6,7 und 7,1 Milliarden Euro wurde nicht erreicht. Bei gesunkener Nachfrage wirkten sich besonders niedrigere Verkaufspreise und W\u00e4hrungseffekte negativ aus.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Ein Sonderertrag aus dem Verkauf des Gesch\u00e4ftes mit Farben und Lacken f\u00fcr Geb\u00e4ude sowie ein h\u00f6herer Beitrag aus der Beteiligung des \u00d6lkonzerns Wintershall Dea bescherte allerdings im Jahresvergleich ein h\u00f6heres Nettoergebnis von 1,6 Milliarden Euro nach 1,3 Milliarden Euro im Vorjahr.<\/p>\n<p>    Entt\u00e4uschung \u00fcberwiegt nach den Zahlen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Analyst Peter Spengler von der DZ Bank sprach von einer Ern\u00fcchterung zum Jahresstart. BASF habe erneut entt\u00e4uscht. Chetan Udeshi von der US-Bank JPMorgan rechnet nun mit deutlich sinkenden Analystensch\u00e4tzungen. Struktureller sowie zyklischer Gegenwind lasse die hohe Bewertung der BASF-Aktie anf\u00e4llig erscheinen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Allgemein sei das schwache vierte Quartal des Chemiekonzerns kein gutes Signal f\u00fcr die gesamte Branche. Es bleibe allerdings unklar, wo genau der Schuh dr\u00fcckt, da BASF die vorl\u00e4ufigen Zahlen nicht auf einzelne Gesch\u00e4ftsteile heruntergebrochen habe, so Udeshi. BASF will am 27. Februar das detaillierte Zahlenwerk ver\u00f6ffentlichen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Aber es gab auch vereinzelte Lichtblicke. Aus Sicht von UBS-Experte Geoff Haire ist immerhin der freie Barmittelzufluss, der Cashflow, von BASF besser ausgefallen als gedacht. Laut Metzler-Analyst Thomas Schulte-Vorwick hilft das bei der Entschuldung und untermauert weitere Dividendenaussch\u00fcttungen sowie Aktienr\u00fcckk\u00e4ufe.<\/p>\n<p>    &#8222;Alarmstufe Rot&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Zu Wort meldet sich auch der Branchenverband der chemischen Industrie (VCI) &#8211; und dies mit drastischen Worten: Die Interessenvertretung der deutschen Schl\u00fcsselindustrie warnt gar vor einem Kollaps der Chemieindustrie hierzulande und rief die &#8222;Alarmstufe Rot&#8220; aus. In der Branche waren zuletzt immer wieder hohe Energiepreise und Kosten thematisiert worden. Bei BASF wird in diesem Zusammenhang immer wieder der Heimatstandort Ludwigshafen genannt, an dem der Konzern zwar festh\u00e4lt, f\u00fcr den es aber auch ein Sparprogramm gibt.<\/p>\n<p>    D\u00e4mpfer f\u00fcr Aktie<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Auch die Anleger an der B\u00f6rse reagieren: Die BASF-Aktie hatte sich seit dem Herbst im DAX unter Schwankungen wieder nach oben bewegt. Am Vortag waren die Papiere des Chemiekonzerns noch auf 46,71 Euro und damit den h\u00f6chsten Stand seit Ende August gestiegen. Heute nun ziehen sich die Anleger zur\u00fcck. Am fr\u00fchen Nachmittag gibt das Papier rund zwei Prozent nach und geh\u00f6rt damit zu den gr\u00f6\u00dften Verlierern im DAX.<\/p>\n<p>    Beruhigung im DAX<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der Gesamtmarkt beruhigt sich heute nach den Gr\u00f6nland-Schwankungen der Vortage. Der DAX bewegt sich bisher in einer engen Handelsspanne zwischen 24.796 und 24.906 Punkten. Aktuell handelt er nahe seines Schlussstandes vom Vortag, <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/finanzen\/marktberichte\/marktbericht-groenland-zoll-einigung-trump-dow-jones-dax-100.html\" title=\"Marktbericht: Entsch\u00e4rfter Zollstreit treibt den DAX\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">der bei 24.856 Punkten gelegen hatte.<\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Unter den Einzelwerten stehen die Aktien von Siemens Energy nach einem positiven Analystenkommentar an der DAX-Spitze und erreichen bei knapp 142 Euro ein Rekordhoch. Schlusslicht sind Adidas nach einem negativen Analystenkommentar der Royal Bank of Canada (RBC). Adidas schlage sich in einem recht schwierigen globalen Umfeld gut, doch die Markterwartungen f\u00fcr 2026 seien hoch, schrieb der Analyst Piral Dadhania.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"marktbericht Stand: 23.01.2026 14:18 Uhr Der DAX-Chemieriese BASF hat im abgelaufenen Jahr 2025 zu k\u00e4mpfen gehabt und verfehlt&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":745287,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[3948,665,175,170,169,1384,29,30,171,174,173,172,55],"class_list":{"0":"post-745286","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-basf","9":"tag-boerse","10":"tag-business","11":"tag-companies","12":"tag-companies-markets","13":"tag-dax","14":"tag-deutschland","15":"tag-germany","16":"tag-markets","17":"tag-maerkte","18":"tag-unternehmen","19":"tag-unternehmen-maerkte","20":"tag-wirtschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115954790244487536","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/745286","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=745286"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/745286\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/745287"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=745286"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=745286"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=745286"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}