{"id":745666,"date":"2026-01-25T12:13:11","date_gmt":"2026-01-25T12:13:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/745666\/"},"modified":"2026-01-25T12:13:11","modified_gmt":"2026-01-25T12:13:11","slug":"muenchen-wie-es-mit-dem-funkloch-in-bogenhausen-weitergeht-muenchen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/745666\/","title":{"rendered":"M\u00fcnchen: Wie es mit dem Funkloch in Bogenhausen weitergeht &#8211; M\u00fcnchen"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">M\u00fcnchens bekanntestes Funkloch, das sich ausgerechnet im noblen <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Herzogpark\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Herzogpark<\/a> in <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Bogenhausen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bogenhausen<\/a> auftut, soll demn\u00e4chst gestopft werden. Das k\u00fcndigt zumindest der Netzanbieter <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Vodafone\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Vodafone<\/a> an und verweist auf die Installation eines mobilen Mobilfunkmasts. F\u00fcr diesen sei ein geeigneter Standort auf Privatgrund bereits gefunden, teilt ein Konzernsprecher mit. Sobald das notwendige statische Gutachten vorliege, werde die Anlage aufgebaut und angeschlossen. Im Anschluss soll der Funkmast nicht nur das Vodafone-Netz st\u00e4rken, sondern auch die Telekom werde die Anlage mitnutzen, teilt ein Sprecher der Firma mit.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\"><a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/muenchen\/bogenhausen-strassen-funkloecher-muenchen-li.3328959\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Die Kundinnen und Kunden jener zwei Unternehmen klagen schon seit Monaten \u00fcber einen schlechten bis nicht vorhandenen Handyempfang im westlichen Bogenhausen<\/a>. \u201eIn meiner Wohnung habe ich so gut wie kein Netz\u201c, berichtet etwa Gregor Abt, der in der Mauerkircherstra\u00dfe lebt. \u201eUnd mobile Daten gehen gar nicht.\u201c \u00c4hnliche Probleme h\u00e4tten viele seiner Nachbarinnen und Nachbarn, sagt Gregor Abt. Und auch der fr\u00fchere BR-Chefredakteur Sigmund Gottlieb hat via der Boulevardzeitung tz seinen Unmut dar\u00fcber kundgetan, dass er sich zum E-Mailen oder Telefonieren in eine bestimmte Ecke seines Wohnzimmers stellen m\u00fcsse, wo zumindest ab und zu ein Empfangsbalken auf dem Handy auftauche.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Urs\u00e4chlich f\u00fcr den Funkloch-Frust ist die Sanierung des Hilton-Hotels im Tucherpark. Auf dessen Dach standen laut einem Telekom-Sprecher Sendeantennen, die aufgrund der Bauarbeiten im vergangenen Juni entfernt wurden. Das Hotel sei wegen seiner Lage und H\u00f6he ideal gewesen, um die Umgebung zu versorgen, teilte der Sprecher im Oktober mit. \u201eDie Suche nach einem neuen Mobilfunkstandort in diesem Bereich war leider erfolglos.\u201c Auch bei Vodafone r\u00e4umt man ein, dass der Abbau der Anlage auf dem Hotel zu \u201eEinschr\u00e4nkungen\u201c gef\u00fchrt habe. Diese reichen \u201evon einem schw\u00e4cheren Netz bis hin zum Totalausfall bei einzelnen Kunden\u201c, sagt ein Konzernsprecher. Urspr\u00fcnglich habe Vodafone nahebei einen mobilen Mobilfunkmasten auf st\u00e4dtischem Grund aufstellen wollen. Doch dies habe das Rathaus nicht genehmigt.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Dabei gibt es nur einige Hundert Meter entfernt einen bestehenden Funkmast \u2013 auf dem Dach einer Villa an der Ifflandstra\u00dfe. Deren Eigent\u00fcmer, der anonym bleiben will, hat eigenen Angaben zufolge dereinst mit Vodafone einen Zehn-Jahres-Vertrag f\u00fcr die Anlage abgeschlossen. Jedoch sei diese nie in Betrieb gegangen. Und nach Ablauf der zehn Jahre habe er dann mit Vodafone vereinbart, dass die Station stehen bleibt. \u201eDa ist alles noch da, vom Stromanschluss bis zum separaten Zugang\u201c, sagt der Eigent\u00fcmer. Als die Gegend rund um sein Anwesen vergangenes Jahr pl\u00f6tzlich zum Funkloch wurde, habe er sich an mehrere Anbieter gewandt, darunter Vodafone und Telekom. Allein sein Vorschlag auf eine Nutzung der bestehenden Anlage sei auf taube Ohren gesto\u00dfen, berichtet der Eigent\u00fcmer.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Seitens Vodafone hei\u00dft es dazu, dass der angebotene Standort ungeeignet sei. Nicht nur w\u00fcrde der Denkmalschutz einen aufw\u00e4ndigen Umbau erfordern, sondern die Anlage k\u00f6nnte auch nur etwa 20 Prozent der verlorenen Netzabdeckung auffangen \u2013 w\u00fcrde also \u201eso gut wie gar nichts bringen\u201c, sagt der Konzernsprecher. Auch bei der Telekom hei\u00dft es mit Blick auf das Angebot, dieses liege \u201e200 Meter au\u00dferhalb des \u00e4u\u00dfersten Randes des Suchkreises\u201c. Und weiter: \u201eDaher l\u00e4sst sich von dem Standort aus das Versorgungsziel nicht erreichen.\u201c Ohnehin habe sich die Situation in Bogenhausen zuletzt \u201eetwas entspannt\u201c, sagt der Telekom-Sprecher. So h\u00e4tten Anpassungen an bestehenden Standorten \u201emessbare Verbesserungen\u201c gebracht. Zudem w\u00fcrden in den n\u00e4chsten Tagen zwei mobile Anlagen im Tucherpark in Betrieb gehen, \u201edie eine signifikante Verbesserung bringen werden\u201c.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Dauerhaft Abhilfe schaffen soll dann der mobile Vodafone-Funkmast, der nach Angaben des Konzerns kurz vor der Errichtung steht. Wenn die Anlage einmal aufgebaut sei, m\u00fcsse sie noch ins M\u00fcnchner Mobilfunknetz sowie in das weltweite Telekommunikationsnetz f\u00fcr Sprach- und Daten\u00fcbertragung integriert werden, so der Sprecher. \u201eDiese Arbeiten dauern etwa zwei Wochen nach Aufstellung des mobilen Funkmasts.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"M\u00fcnchens bekanntestes Funkloch, das sich ausgerechnet im noblen Herzogpark in Bogenhausen auftut, soll demn\u00e4chst gestopft werden. 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