{"id":746073,"date":"2026-01-25T15:58:24","date_gmt":"2026-01-25T15:58:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/746073\/"},"modified":"2026-01-25T15:58:24","modified_gmt":"2026-01-25T15:58:24","slug":"gedenken-an-opfer-des-nationalsozialismus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/746073\/","title":{"rendered":"Gedenken an Opfer des Nationalsozialismus"},"content":{"rendered":"<p>Am 27. Januar findet am Bahnhof Neustadt das Gedenken an die Opfer der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik statt. Der Ostra e.V. l\u00e4dt um 17.30 Uhr zur elften Auflage der Veranstaltung an die Gedenktafel ein. Von diesem Ort wurden J\u00fcdinnen und Juden aus Dresden durch die Nationalsozialisten deportiert.<br \/>\n<img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/2021_05_02_Mahnmal-2.jpg\" alt=\"Gedenktafel an die von hier deportierten Juden - Foto: Archiv\/Jonas Breitner\" width=\"1778\" height=\"1000\" class=\"size-full wp-image-165589\"  \/>Gedenktafel an die von hier deportierten Juden \u2013 Foto: Archiv\/Jonas Breitner\n<\/p>\n<p>Der 27. Januar markiert den 81. Jahrestag der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau durch die Rote Armee. Auschwitz steht bis heute als Synonym f\u00fcr das Menschheitsverbrechen der Shoah. Mindestens sechs Millionen J\u00fcdinnen und Juden fielen der Shoah zum Opfer. Ermordet wurden zudem Sinti und Roma, Menschen mit Behinderung, politische Gegner, homosexuelle Menschen, trans Personen, als asozial Verfolgte, Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene und Zivilisten.\n<\/p>\n<p>Fokus auf Widerstand und j\u00fcdisches Leben heute<\/p>\n<p>Das Gedenken versteht sich in diesem Jahr nicht allein als stilles Erinnern. Der Ostra e.V. will Widerstand sichtbar machen. Die Veranstaltung erinnert an jene, die sich der Vernichtung widersetzten, anderen halfen und Haltung bewahrten.\n<\/p>\n<p>Zugleich richtet sich der Blick auf j\u00fcdisches Leben in der Gegenwart. Angesichts eines weltweit wachsenden Antisemitismus ist das Gedenken ein Bekenntnis zum j\u00fcdischen Leben. Insbesondere nach dem Massaker vom 7. Oktober hat diese Ausrichtung an Bedeutung gewonnen.<\/p>\n<p>Christopher Colditz vom Ostra e.V. erkl\u00e4rt: \u201eWir wollen in diesem Jahr nicht in der Starre des blo\u00dfen Erinnerns verharren. Wir erinnern daran, dass es Widerstand gab, dass sich jene, die man zu vernichten suchte, nicht widerstandslos treiben lie\u00dfen. Wir gedenken der mutigen J\u00fcdinnen und Juden, Sinti und Roma, die sich der Vernichtung entzogen, anderen halfen und Widerstand leisteten.\u201c\n<\/p>\n<p>Gemeinsamer Gang zur J\u00fcdischen Kultusgemeinde<\/p>\n<p>Im Anschluss an die Veranstaltung f\u00fchrt ein gemeinsamer Gang zur J\u00fcdischen Kultusgemeinde Dresden. Dort wird die Ausstellung \u201eAus der Vergangenheit in die Gegenwart\u201c er\u00f6ffnet. Die Ausstellung zeigt auf 25 Tafeln das religi\u00f6se und kulturelle Leben der Gemeinde sowie ihre Beziehungen zur Dresdner Stadtgesellschaft.\n<\/p>\n<p>Auf dem Weg zur J\u00fcdischen Kultusgemeinde ist ein Redebeitrag der Initiative Alter Leipziger Bahnhof vorgesehen. Der Beitrag ordnet die historische Bedeutung des Ortes ein und thematisiert die aktuelle Debatte im Stadtrat.\n<\/p>\n<p>Der antifaschistische Chor PirMoll umrahmt das Gedenken musikalisch.<\/p>\n<p>Gedenken an Opfer des Nationalsozialismus<\/p>\n<ul>\n<li>Datum: Dienstag, 27. Januar 2026, 17.30 Uhr  <\/li>\n<li>Treff: Bahnhof Neustadt, vor der Gedenktafel  <\/li>\n<li>Anschlie\u00dfend: Demonstrationszug zum Alten Leipziger Bahnhof und Besuch in der J\u00fcdischen Kultusgemeinde Dresden, Bahnhofstra\u00dfe 1  <\/li>\n<\/ul>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/2026-01-25-Gedenken-2025.jpg\" alt=\"Auch im vergangenen Jahr gab es eine Gedenkkundgebung am Neust\u00e4dter Bahnhof. Foto: Archiv Anton Launer\" width=\"2400\" height=\"1350\" class=\"size-full wp-image-234955\"  \/>Auch im vergangenen Jahr gab es eine Gedenkkundgebung am Neust\u00e4dter Bahnhof. Foto: Archiv Anton Launer<br \/>\n27-Stunden-Lesung des \u201eBuches der Erinnerung\u201c im Projekttheater<\/p>\n<p>Am Nachmittag beginnt um 14 Uhr die <a href=\"https:\/\/www.neustadt-ticker.de\/234022\/aktuell\/gedenklesung-zum-holocaust-gedenktag-2026-in-dresden-neustadt\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Lesung<\/a> des \u201eBuches der Erinnerung\u201c im Projekttheater Dresden in der Louisenstra\u00dfe 47. Auch Kulturb\u00fcrgermeisterin Annekatrin Klepsch (Linke) wird aus dem Buch lesen. Die Namenslesung dauert an, bis das Buch vollst\u00e4ndig gelesen ist. Dies wird voraussichtlich 27 Stunden ohne Pause in Anspruch nehmen. Ein Besuch ist jederzeit m\u00f6glich.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Am 27. Januar findet am Bahnhof Neustadt das Gedenken an die Opfer der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik statt. 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