{"id":747758,"date":"2026-01-26T08:24:12","date_gmt":"2026-01-26T08:24:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/747758\/"},"modified":"2026-01-26T08:24:12","modified_gmt":"2026-01-26T08:24:12","slug":"halb-deutschland-befindet-sich-im-dornroeschenschlaf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/747758\/","title":{"rendered":"Halb Deutschland befindet sich im Dornr\u00f6schenschlaf"},"content":{"rendered":"<p>pts20260126012 in Forschung<\/p>\n<p>21 Millionen Computer in Deutschland sind immer noch mit Windows 10 als Betriebssystem unterwegs<\/p>\n<tr>\n<td><img decoding=\"async\" itemprop=\"image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/1769415852_728_lowres.jpg\" alt=\"Windows 10 ist immer noch sehr beliebt in Deutschland (Bild: ESET)\" title=\"Windows 10 ist immer noch sehr beliebt in Deutschland (Bild: ESET)\"\/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<p>Windows 10 ist immer noch sehr beliebt in Deutschland (Bild: ESET)<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<p><\/p>\n<p>Jena (pts012\/26.01.2026\/09:15) <\/p>\n<p><strong>Microsofts neuestes Betriebssystem Windows 11 ist weltweit bereits auf der Mehrheit der Computer im Einsatz. Deutschland hinkt hinterher. \u00dcber 48 Prozent, rund 21 Millionen Ger\u00e4te in Privathaushalten, haben aktuell noch Windows 10 installiert. Im Vergleich zum August 2025 ist das ein R\u00fcckgang von rund 3,7 Millionen Installationen, die wohl nahezu komplett zu Windows 11 umgezogen sind. Der offizielle Support des Betriebssystems endete bereits Mitte Oktober 2025. Ger\u00e4te von Nutzern, die nicht reagiert haben und ins ESU-Programm (Extended Security Updates) gewechselt sind, erhalten seitdem keine Sicherheitsupdates mehr.<\/strong><\/p>\n<p>Das aktuelle Betriebssystem von Microsoft findet sich auf rund 49,5 Prozent (21,5 Millionen) der Desktop-PCs und Notebooks \u2013 ein Anstieg von rund 3,6 Millionen zum August 2025. Erfreulich ist auch, dass sich die Betriebssystem-Dinosaurier Windows 8.1, Windows 8, Windows 7 und Windows XP auf immer weniger Ger\u00e4ten befinden und im Vergleich zum August um rund 20 Prozent auf ungef\u00e4hr 840.000 Installationen zur\u00fcckgegangen sind.<\/p>\n<p>&#8222;Deutschland tut sich mit Ver\u00e4nderungen schwer \u2013 auch beim Wechsel des Betriebssystems. Windows 10 erfreut sich im weltweiten Vergleich weiterhin gro\u00dfer Beliebtheit bei den Deutschen. Der offizielle Support endete bereits im Oktober 2025. Wer den Wechsel weiter hinausz\u00f6gert oder nicht in den erweiterten Support wechselt, betreibt einen Ritt auf der Rasierklinge&#8220;, warnt Alexander Opel, IT-Sicherheitsexperte bei ESET. &#8222;Nutzer sollten sofort handeln und auf ein aktuelles Betriebssystem oder in den erweiterten Support wechseln. Jahr f\u00fcr Jahr werden mehr Sicherheitsl\u00fccken aufgedeckt. Allein bei Microsoft-Produkten wurden im Jahr 2025 11,9 Prozent mehr Schwachstellen geschlossen als noch 2024.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Windows 11 bei Nutzung knapp auf dem ersten Platz<\/strong><\/p>\n<p>Windows 10 und Windows 11 f\u00fchren aktuell ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Rund 49,5 Prozent (21,5 Millionen) der Ger\u00e4te haben das neueste Betriebssystem von Microsoft installiert. \u00dcber 48 Prozent (21 Millionen) der Computer in Privathaushalten haben noch Windows 10 im Einsatz. Windows 8.1 (175.000), Windows 8 (45.000), Windows 7 (565.000) und Windows XP (55.000) sind immer seltener im Einsatz.<\/p>\n<p><strong>Wachsende Zahl an Sicherheitsl\u00fccken<\/strong><\/p>\n<p>Auch 2025 steigt die Zahl der Sicherheitsl\u00fccken bei Software. Besonders problematisch ist die wachsende Zahl ungepatchter Schwachstellen, die Angreifern neue Einfallstore \u00f6ffnen. Hinzu kommt, dass bei nicht mehr unterst\u00fctzter Software wie veralteten Windows-Betriebssystemen die Dokumentation von Sicherheitsl\u00fccken nicht mehr gew\u00e4hrleistet ist. Allein im Zeitraum Juli 2024 bis Juni 2025 wurden im Schnitt rund 119 neue Schwachstellen pro Tag registriert \u2013 etwa 24 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum und fast doppelt so viele wie noch 2022.<\/p>\n<p><strong>Unternehmen m\u00fcssen reagieren<\/strong><\/p>\n<p>Veraltete Systeme sind im Unternehmensbereich ein gro\u00dfes Risiko und im Fokus von Cyberkriminellen. 60 Prozent aller Cybervorf\u00e4lle gehen auf ungepatchte Schwachstellen zur\u00fcck. Dies kann ebenso zu Kompatibilit\u00e4tsproblemen mit aktueller Soft- und Hardware f\u00fchren. Kommt es zu einem Vorfall, riskieren Unternehmen auch rechtliche Konsequenzen, da zum Beispiel gegen Datenschutzbestimmungen versto\u00dfen wird.<\/p>\n<p><strong>Sicherheitstipps der ESET-Experten<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong>Windows aktualisieren<\/strong>: Nutzen Sie stets die neueste Windows-Version, auch wenn die Umstellung zun\u00e4chst schwerf\u00e4llt. Alte Versionen wie Windows 10, 7 oder XP sind ein hohes Sicherheitsrisiko und sollten dringend ersetzt werden. ESET empfiehlt einen schnellstm\u00f6glichen Wechsel zu Windows 11. Alternativ kann auch eine Linux-Distribution eine gute Option sein, besonders f\u00fcr \u00e4ltere Hardware.<\/li>\n<li><strong>Regelm\u00e4\u00dfige Updates installieren<\/strong>: Halten Sie nicht nur das Betriebssystem, sondern auch die Ger\u00e4te-Firmware und alle installierten Programme stets auf dem neuesten Stand. Aktivieren Sie die automatische Updatefunktion, wenn m\u00f6glich. \u00dcberpr\u00fcfen Sie regelm\u00e4\u00dfig, ob neue Updates verf\u00fcgbar sind.<\/li>\n<li><strong>Sicherheitssoftware einsetzen<\/strong>: Eine moderne Internet Security Software ist unverzichtbar. Diese sollte E-Mails, Webseiten, Wechselmedien wie USB-Sticks, den Arbeitsspeicher und Netzwerkschnittstellen auf Schadsoftware \u00fcberpr\u00fcfen. Ein Exploit Blocker ist wichtig, um Schutz zu bieten, wenn noch kein Update f\u00fcr eine Sicherheitsl\u00fccke verf\u00fcgbar ist. W\u00e4hlen Sie L\u00f6sungen, die auch eine cloudbasierte Schutzebene vorweisen. Diese hilft bei der Abwehr noch unbekannter Bedrohungen.<\/li>\n<li><strong>Admin-Rechte minimieren<\/strong>: Arbeiten Sie im Alltag mit eingeschr\u00e4nkten Benutzerrechten. Vergeben Sie Admin-Rechte nur, wenn es unbedingt notwendig ist.<\/li>\n<li><strong>Regelm\u00e4\u00dfige Backups<\/strong>: Sichern Sie Ihre Daten regelm\u00e4\u00dfig auf externen Speichermedien oder in einer sicheren Cloud, um im Falle eines Angriffs oder Systemausfalls vorbereitet zu sein.<\/li>\n<\/ul>\n<p> (Ende)<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.eset.de\" rel=\"external noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/1769415852_211_logo.png\" alt=\"ESET Deutschland GmbH\" title=\"ESET Deutschland GmbH\"\/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"pts20260126012 in Forschung 21 Millionen Computer in Deutschland sind immer noch mit Windows 10 als Betriebssystem unterwegs Windows&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":747759,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[331,3924,332,3922,1483,105395,27948,3364,29,30,13,14,3923,15,3921,12,170834,202],"class_list":{"0":"post-747758","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-deutschland","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-deutschland","10":"tag-aktuelle-news","11":"tag-aktuelle-news-aus-deutschland","12":"tag-betrug","13":"tag-computer-und-informationstechnologie","14":"tag-computerkriminalitaet","15":"tag-de","16":"tag-deutschland","17":"tag-germany","18":"tag-headlines","19":"tag-nachrichten","20":"tag-nachrichten-aus-deutschland","21":"tag-news","22":"tag-news-aus-deutschland","23":"tag-schlagzeilen","24":"tag-spionage-und-geheimdienst","25":"tag-windows"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115960444639972230","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/747758","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=747758"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/747758\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/747759"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=747758"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=747758"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=747758"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}