{"id":748135,"date":"2026-01-26T11:52:10","date_gmt":"2026-01-26T11:52:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/748135\/"},"modified":"2026-01-26T11:52:10","modified_gmt":"2026-01-26T11:52:10","slug":"doombuds-doom-laeuft-auf-kabellosen-in-ear-kopfhoerern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/748135\/","title":{"rendered":"Doombuds: \u201eDoom\u201c l\u00e4uft auf kabellosen In-Ear-Kopfh\u00f6rern"},"content":{"rendered":"<p>    close notice<\/p>\n<p class=\"notice-banner__text a-u-mb-0\">\n      This article is also available in<br \/>\n        <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/en\/news\/Doombuds-Doom-runs-on-wireless-in-ear-headphones-11154129.html\" class=\"notice-banner__link a-u-inline-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">English<\/a>.<\/p>\n<p>      It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.\n    <\/p>\n<p class=\"notice-banner__link a-u-mb-0\">\n    Don\u2019t show this again.\n<\/p>\n<p>Die Liste der Gegenst\u00e4nde, auf denen \u201eDoom\u201c nicht l\u00e4uft, ist wieder etwas k\u00fcrzer geworden: Ein Bastler mit dem Nutzernamen arin-s hat es geschafft, den klassischen Shooter auf kabellosen In-Ear-Kopfh\u00f6rern zum Laufen zu bringen.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>F\u00fcr die Entwicklung der \u201eDoombuds\u201c waren einige Tricks notwendig, wie arin-s auf der <a href=\"https:\/\/doombuds.com\/\" rel=\"external noopener\" target=\"_blank\">Webseite des Projekts<\/a> schreibt. So musste unter anderem der Speicherhunger von \u201eDoom\u201c verkleinert werden, damit das Spiel sowohl in den Flash-Speicher als auch in den knappen Arbeitsspeicher der Kopfh\u00f6rer passt. Zudem hat arin-s die CPU der In-Ears \u00fcbertaktet. Das Bild wird per MJPEG-Stream auf einen externen Rechner \u00fcbertragen.<\/p>\n<p>Open-Source-Earbuds<\/p>\n<p>Bei den \u201eDoombuds\u201c handelt es sich um die Pinebuds Pro, die wegen ihrer Open-Source-Firmware f\u00fcr das Projekt in Frage kamen. Auf den Earbuds l\u00e4uft ein Port von \u201eDoom\u201c, der in der \u201eSquashware\u201c-Version nur 1,7 MByte an Speicherplatz belegt \u2013 die Original-Shareware ist 4,2 MByte gro\u00df und h\u00e4tte die Flash-Kapazit\u00e4t der Earbuds knapp \u00fcberschritten.<\/p>\n<p>Den Arbeitsspeicher der Pinebuds Pro konnte arin-s auf 992 KByte bringen. \u00dcblicherweise w\u00fcrde das f\u00fcr \u201eDoom\u201c nicht reichen, weil das Spiel 4 MByte voraussetzt. Bastler arin-s hat es aber mit Optimierungen am \u201eDoom\u201c-Code geschafft, den RAM-Bedarf ausreichend zu reduzieren. Beispielsweise hat er Lookup-Tables (LUT) vordefiniert und unn\u00f6tige Variablen entfernt.<\/p>\n<p>        Lesen Sie auchMehr anzeigenWeniger anzeigen<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich hat arin-s die in den Earbuds integrierte CPU auf 300 MHz \u00fcbertaktet. Das reicht gerade so, um \u201eDoom\u201c mit 18 Bildern pro Sekunde abzuspielen und die MJPEG-Enkodierung zu realisieren. Das komprimierte Bild wird \u00fcber die serielle UART-Schnittstelle an einen externen Rechner geschickt. Die UART-Schnittstelle wird \u00fcblicherweise f\u00fcr das Debugging der Kopfh\u00f6rer verwendet, eignet sich laut arin-s aber besser f\u00fcr diese Daten\u00fcbertragung als Bluetooth. Sie nimmt zudem die Eingaben des Rechners entgegen, wodurch man den Doom-Guy steuern kann.<\/p>\n<p>Remote Play auf Twitch<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>arin-s hat sich entschieden, das Spiel per Twitch zu streamen. Auf seiner Webseite kann man sich in eine Warteliste eintragen, um per Remote Play selbst auf den gehackten In-Ears zu spielen. Wegen 18 FPS und Eingabeverz\u00f6gerung ist das zumindest spielerisch ein ausbauf\u00e4higes Erlebnis. Wer m\u00f6chte, kann den f\u00fcr die Pinebuds Pro optimierten \u201eDoom\u201c-Port und zugeh\u00f6rige Software auch herunterladen und mit den eigenen Pinebuds losspielen.<\/p>\n<p>Die Portierung des 1993 erschienenen \u201eDoom\u201c ist in der Bastler-Szene ein Running Gag: Programmierer und Hacker fordern sich selbst heraus, den Shooter auf m\u00f6glichst vielen Plattformen und Gegenst\u00e4nden zum Laufen zu bringen. <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Nach-Rasenmaeher-und-Taschenrechner-Doom-laeuft-auch-auf-Zahnbuersten-9642930.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Dazu geh\u00f6ren Taschenrechner, Zahnb\u00fcrsten und Rasenm\u00e4her<\/a>, aber auch das <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Doom-laeuft-als-PDF-mit-12-Bildern-pro-Sekunde-10242230.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Dateiformat PDF<\/a>.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:dahe@heise.de\" title=\"Daniel Herbig\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">dahe<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. 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