{"id":74824,"date":"2025-05-01T03:11:09","date_gmt":"2025-05-01T03:11:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/74824\/"},"modified":"2025-05-01T03:11:09","modified_gmt":"2025-05-01T03:11:09","slug":"berlin-brandenburg-reiz-der-verlassenen-orte-land-mit-vielen-lost-places","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/74824\/","title":{"rendered":"Berlin &#038; Brandenburg: Reiz der verlassenen Orte &#8211; Land mit vielen Lost Places"},"content":{"rendered":"<p>                    Berlin &amp; Brandenburg<br \/>\n                Reiz der verlassenen Orte &#8211; Land mit vielen Lost Places<\/p>\n<p>\t\t\t\t              01.05.2025, 05:03 Uhr<\/p>\n<p><strong>Schummrige Industriebrachen und alte Standorte der Sowjetarmee finden sich in Brandenburg im gesamten Land verteilt. Auf einige Menschen wirken diese Orte magisch. Wieso eigentlich?<\/strong><\/p>\n<p>Potsdam (dpa\/bb) &#8211; Alte Sowjetkasernen, verwaiste Heilanstalten oder Industrieruinen: Verlassene Orte \u00fcben auf manche Menschen einen besonderen Reiz aus. In Brandenburg gibt es sie zuhauf und im ganzen Bundesland verstreut. &#8222;Brandenburg deckt einen speziellen Themenbereich ab&#8220;, sagt Daniel Boberg, Fotograf und Autor des Buches &#8222;Lost Places &#8211; Brandenburg&#8220;. Viele Orte h\u00e4tten einen Bezug zur ehemaligen Sowjet-Besatzung.<\/p>\n<p>Boberg, der in Brandenburg viele Lost Places besucht hat, f\u00e4llt es schwer, einen Lieblingsort herauszupicken. Aber die verschiedenen Heilst\u00e4tten wie in Beelitz seien schon besonders. Da stecke viel Vergangenheit drin, die heutigen Kliniken seien komplett anders gebaut, sagt er. Neben den ber\u00fchmten Einrichtungen in Beelitz-Heilst\u00e4tten gibt es noch andere \u00e4hnliche Einrichtungen wie die ehemalige Lungenanstalt am Grabowsee (Landkreis Oberhavel). Zu Bobergs Lieblingsorten geh\u00f6ren auch viele der alten Volkseigenen Betriebe (VEB). Von diesen gibt es in Brandenburg einige &#8211; etwa in F\u00fcrstenwalde, Eisenh\u00fcttenstadt oder Senftenberg.<\/p>\n<p>Die Orte sucht Boberg in Eigenrecherche. Er nutzt dazu etwa Google Maps, um eine Draufsicht auf die Orte zu bekommen. Hin und wieder bekommt er auch einen Hinweis von anderen Lost-Places-Liebhabern. &#8222;Es geht mir darum, die Geschichte des Ortes zu erz\u00e4hlen und den aktuellen Stand des Objekts zu erz\u00e4hlen&#8220;, erkl\u00e4rt er die Motivation hinter seinen Bildern.<\/p>\n<p>Orte nicht immer abgesperrt<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich sei er nie allein auf seinen Entdeckungstouren unterwegs, erz\u00e4hlt Boberg. &#8222;Falls was passiert und man irgendwo durchbricht.&#8220; Bisher sei aber noch nichts passiert. Orte, die abgesperrt seien, betrete er nicht. Das w\u00e4re dann Hausfriedensbruch.<\/p>\n<p>Das Land Brandenburg schaut bei den Lost Places vor allem auf den Sicherheitsaspekt. Das Grundgesetz stelle klar, &#8222;dass Eigentum nicht nur private Rechte, sondern auch gesellschaftliche Pflichten mit sich bringt&#8220;, betont ein Sprecher des Verkehrsministeriums. Der Eigent\u00fcmer eines Geb\u00e4udes sei &#8222;im Rahmen seiner Verkehrssicherungspflicht f\u00fcr den baulichen Zustand verantwortlich&#8220;.\u00a0<\/p>\n<p>Land hofft auf Menschen, die sich der Geb\u00e4ude annehmen<\/p>\n<p>Ziel sei es, einen Teil der Geb\u00e4ude wieder absehbar nutzbar zu machen. So werden unter anderem Ma\u00dfnahmen &#8222;zur Wieder- und Zwischennutzung von Industrie-, Verkehrs- oder Milit\u00e4rbrachen&#8220; gef\u00f6rdert, schreibt der Sprecher. Das betreffe insbesondere den Wohnungsbau. Auch der Erwerb von Altbauten sei f\u00f6rderf\u00e4hig. Beispielsweise, wenn eine Kommune ein Geb\u00e4ude erwerben m\u00f6chte. &#8222;Das kann auch eine Industriebrache sein. Viele Beispiele von innerst\u00e4dtischen Industriebrachen finden sich in Forst (Lausitz).&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin &amp; Brandenburg Reiz der verlassenen Orte &#8211; Land mit vielen Lost Places 01.05.2025, 05:03 Uhr Schummrige Industriebrachen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":74825,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[296,1890,29,30,3414,19432,25769,32391,32390],"class_list":{"0":"post-74824","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-berlin","9":"tag-brandenburg","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany","12":"tag-land","13":"tag-lost","14":"tag-orte","15":"tag-places","16":"tag-reiz"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114430389993702225","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/74824","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=74824"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/74824\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/74825"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=74824"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=74824"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=74824"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}