{"id":748470,"date":"2026-01-26T14:54:57","date_gmt":"2026-01-26T14:54:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/748470\/"},"modified":"2026-01-26T14:54:57","modified_gmt":"2026-01-26T14:54:57","slug":"lehren-aus-der-ahrtalflut-2021","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/748470\/","title":{"rendered":"Lehren aus der Ahrtalflut 2021"},"content":{"rendered":"<p>Im Juli 2021 hatte ein Starkregenereignis im Ahrtal gravierende Folgen f\u00fcr das Leben zehntausender Menschen sowie f\u00fcr die Region. Im Rahmen des Projekts SOZIAHR steht daher die Ahrtalflut als einschneidendes Ereignis f\u00fcr die Menschen der Region im Mittelpunkt. Anhand einer Fallstudie wollen die Forschenden untersuchen, wie rechtliche, politische und soziale Strukturen in Krisensituationen funktionieren \u2013 und wo Verbesserungen m\u00f6glich sind, die auch f\u00fcr andere Regionen in Deutschland relevant sein k\u00f6nnen. Extremwetterereignisse als Folgen des menschengemachten Klimawandels werden immer wahrscheinlicher und k\u00f6nnen k\u00fcnftig vielerorts auftreten. Daher ist es entscheidend, aus den Erfahrungen im Ahrtal zu lernen, um besser vorbereitet zu sein und die Auswirkungen zuk\u00fcnftiger Katastrophen abzumildern.<\/p>\n<p>Um statistisch belastbare Daten zur Lebenssituation der Menschen im Ahrtal seit der Flut zugrunde legen zu k\u00f6nnen, ist im Sommer dieses Jahres eine gro\u00dfe Bev\u00f6lkerungsumfrage im Ahrtal geplant, f\u00fcr die ca. 40.000 Haushalte angeschrieben werden. Parallel sollen auch Verwaltungsmitarbeitende aus Beh\u00f6rden interviewt werden und mittels Dokumentenanalysen die administrative Seite des Wiederaufbaus in den Blick genommen werden. Ziel ist es, die Projekterkenntnisse zeitnah ins Ahrtal zur\u00fcck zu melden und gemeinsam realistische Handlungen f\u00fcr die identifizierten Problemlagen zu entwickeln. Damit dies gelingt, veranstalten die Projektpartner*innen mehrere Workshops mit Expert*innen aus der Region, um den direkten Austausch mit der Praxis zu f\u00f6rdern. Die Wissenschaftler*innen des Wuppertal Instituts unterst\u00fctzen das Projekt zudem im Rahmen einer Kooperation mit einer Akteurs- und Politikfeldanalyse, die die verschiedenen Politikebenen (Kommune, Landkreis, Bundesland und Bund) zusammen denkt und systemische L\u00f6sungswege aufzeigt. Anfang 2027 werden die Ergebnisse der Bev\u00f6lkerungsumfrage \u00f6ffentlich zug\u00e4nglich gemacht.<\/p>\n<p>Insgesamt stehen dem Team von SOZIAHR im Zeitraum von 2026 bis 2028 rund 1.000.000 Euro an Forschungsgeldern zur Verf\u00fcgung, wobei ein Anteil von 840.000 Euro durch die Stiftung Mercator getragen wird. Verschiedene Einrichtungen der Universit\u00e4t Bonn \u2013 Rektorat, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakult\u00e4t und Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakult\u00e4t \u2013 leisten mit Zusch\u00fcssen in H\u00f6he von circa 160.000 Euro ebenfalls einen wichtigen finanziellen Beitrag.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Im Juli 2021 hatte ein Starkregenereignis im Ahrtal gravierende Folgen f\u00fcr das Leben zehntausender Menschen sowie f\u00fcr die&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":748471,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1840],"tags":[3364,29,1149,4781,19165,30,1563,19164,4507,1209,19166,19162,19160,19163,19161,383,601,4418,19159],"class_list":{"0":"post-748470","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-wuppertal","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-energie","11":"tag-energieeffizienz","12":"tag-ernst-ulrich-von-weizsaecker","13":"tag-germany","14":"tag-klima","15":"tag-manfred-fischedick","16":"tag-nachhaltigkeit","17":"tag-nordrhein-westfalen","18":"tag-peter-hennicke","19":"tag-ressourceneffizienz","20":"tag-stoffstroeme","21":"tag-sustainability","22":"tag-transition-forschung","23":"tag-umwelt","24":"tag-verkehr","25":"tag-wuppertal","26":"tag-wuppertal-institut"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115961982005030985","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/748470","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=748470"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/748470\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/748471"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=748470"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=748470"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=748470"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}