{"id":748498,"date":"2026-01-26T15:13:18","date_gmt":"2026-01-26T15:13:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/748498\/"},"modified":"2026-01-26T15:13:18","modified_gmt":"2026-01-26T15:13:18","slug":"il-barbiere-di-siviglia-in-der-oper-bonn-stuermisch-gefeiert-das-opernmagazin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/748498\/","title":{"rendered":"\u201eIl Barbiere di Siviglia\u201c in der Oper Bonn st\u00fcrmisch gefeiert \u2013 DAS OPERNMAGAZIN"},"content":{"rendered":"<p>\t\t<a href=\"https:\/\/opernmagazin.de\/deftige-buffa-il-barbiere-di-siviglia-in-der-oper-bonn-stuermisch-gefeiert\/barbier14\/\" rel=\"attachment wp-att-32382 noopener\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-32382\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/barbier14-300x198.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"198\"  \/><\/a>Oper Bonn\/ BARBIERE DI SIVIGLIA\/Grisha Martirosyan\/ Foto: Bettina St\u00f6\u00df<\/p>\n<p><b>Rossinis \u201eBarbiere di Siviglia\u201c spielt sich nicht in Andalusien ab, sondern in der Bonner Altstadt. In den Bonner Gassen w\u00fcrzen vier junge Hip-Hopper:innen die von Regisseur Matthew Wild ins Hier und Jetzt geholte Inszenierung von Rossinis <\/b><b>Melodramma buffo<\/b><b> in zwei Akten, das am 25. Januar 2026 in der Bonner Oper Premiere hatte. Mit Matteo Beltrami als Dirigent und dem jungen Bariton Grisha Martirosan als Figaro, Tenor Anton Rositzkii als Almaviva und Enrico Marabelli als Dr. Bartolo hat man Experten f\u00fcr italienischen Belcanto ins Haus geholt. Stilsicher komplettieren die Ensemblemitglieder Charlotte Quadt als Rosina, Nicole Wacker als Berta und Pavel Kudinov als Don Basilio das Ensemble und beweisen, dass Rossinis Oper zeitlos ist. (Rezension der Premiere v. 25. Januar 2026)<\/b><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u201eIl Barbiere di Sivigila\u201c, am 2. Februar 1816 in Rom uraufgef\u00fchrt, ist mit Abstand die erfolgreichste Oper Gioacchino Rossinis, die der erst 23-j\u00e4hrige angeblich in drei Wochen fertigstellte. Grund f\u00fcr den Riesenerfolg der Oper ist die literarische Grundlage, das St\u00fcck \u201eLe barbier de S\u00e9ville ou La pr\u00e9caution inutile\u201c von Beaumarchais, in dem Versatzst\u00fccke der Commedia dell\u00b4Arte mit einem ausgekl\u00fcgelten Plot zu einer raffinierten sozialkritischen Kom\u00f6die werden. Mozart hat das Folgest\u00fcck unter dem Titel \u201eLe Nozze di Figaro\u201c bereits 1786 vertont.<\/p>\n<p>Es geht wie in allen erfolgreichen Kom\u00f6dien um Liebe, Macht und Geld, und in diesem Fall um die \u00fcberlegene List der jungen, reizenden Rosina, des findigen Figaro und des verliebten Almaviva. Der alte Doktor Bartolo will seine Nichte Rosina heiraten, weil er scharf auf ihr Geld ist, aber der junge Student Lindoro alias Startenor Almaviva kommt ihm mit Hilfe des listigen Barbiers Figaro zuvor. Der mit Geld geschmierte Priester, Notar und Musiklehrer Basilio verheiratet am Ende Rosina in Bartolos Haus mit Almaviva. Der junge s\u00fcdafrikanische Regisseur <b>Matthew Wild, <\/b>dessen Tannh\u00e4user-Inszenierung in Frankfurt 2024 zur<b> <\/b>Auff\u00fchrung des Jahres gew\u00e4hlt wurde, holt die Handlung in die Gegenwart und verlegt sie mittels einer Video-Projektion in die Bonner Altstadt, wo Don Basilio direkt neben Figaros Barber Shop eine Zahnarztpraxis betreibt. Ein Assistent im Zahnarztkittel deutet an, dass hier Z\u00e4hne behandelt werden. Rosina muss im wei\u00dfen Kittel assistieren.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/opernmagazin.de\/deftige-buffa-il-barbiere-di-siviglia-in-der-oper-bonn-stuermisch-gefeiert\/gpbarbier198_c_bettinastoess\/\" rel=\"attachment wp-att-32383 noopener\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-32383\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/gpbarbier198_c_bettinastoess-300x190.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"190\"  \/><\/a>Oper Bonn\/ BARBIERE DI SIVIGLIA\/Ensemble\/ Foto: Bettina St\u00f6\u00df<\/p>\n<p>Das B\u00fchnenbild von\u00a0<b>Dirk Hofacker\u00a0<\/b>stellt auf der h\u00e4ufig bewegten Drehb\u00fchne ein komplettes Haus dar, in dem sich Figaros Barber Shop und Bartolos Zahnarztpraxis im Erdgeschoss und seine Wohnung im ersten Stock befinden. So werden schnelle Szenenwechsel m\u00f6glich, und einige Szenen laufen nicht ohne radikale Eingriffe in die Bausubstanz ab. Die Kost\u00fcme von <b>Raphaela Rose <\/b>sind aktuell: Bartolo im gr\u00fcnen Dreiteiler, Rosina in wadenlangen z\u00fcchtigen hochgeschlossenen Kleidern, Berta im Damentailleur, Basilio in Cordjacke mit buntem Pullover.<\/p>\n<p>Das Tanztheater repr\u00e4sentieren vier \u00e4u\u00dferst bewegliche Hip-Hopper:innen, die aussehen, als h\u00e4tte man sie gerade eben von der Stra\u00dfe geholt und in der Choreografie des s\u00fcdafrikanischen Choreographen <b>Rudi Smit<\/b>, und die zu den rhythmisch pr\u00e4zisen Arien und Ensembles auf der Stra\u00dfe tanzen. Die spritzige Musik Rossinis wird vom bestens disponierten\u00a0<b>Beethoven Orchester<\/b>\u00a0unter der Leitung von\u00a0<b>Matteo Beltrami<\/b>, einem ausgewiesenen Experten f\u00fcr italienische Belcanto-Opern, auf modernen Instrumenten gespielt. <b>Jessica Rucinski<\/b> begleitet die Rezitative am Cembalo, und ein Gitarrist komplettiert das Beethoven Orchester zum St\u00e4ndchen des Almaviva, der diesmal Tenor an der Bonner Oper ist und sich dort sein Stra\u00dfenorchester rekrutiert. Das Videodesign zur Ouvert\u00fcre von <b>Clemens Walter<\/b> zeigt die Kantine der Oper, in der Almaviva die Musikanten anspricht, und seinen Weg durch die Stadt Bonn mit einem Roller im leicht fallenden Schnee. Die mehrteiligen Arien der Protagonist:innen sind Vorsingst\u00fccke und fehlen in kaum einem Opernprogramm, denn sie sind witzig, virtuos und k\u00f6nnen im zweiten Teil nach Belieben und K\u00f6nnen ausgeschm\u00fcckt werden.<\/p>\n<p>In der Titelpartie brilliert der 1998 geborene Bariton\u00a0<b>Grisha Martirosyan<\/b>, der in seinem Heimatland Armenien bereits auf eine Karriere als DJ zur\u00fcckblicken kann. Irgendwann wandte er sich der Oper zu und gewann, unter anderem mit der Auftrittsarie des Figaro: \u201eLargo al factotum\u201c, verschiedene Wettbewerbe, die ihm bereits Engagements in London, Salzburg und Venedig einbrachten.<\/p>\n<p><b>Charlotte Quadt<\/b>, Ensemblemitglied, hat gerade noch mit gro\u00dfem Erfolg die Fenena in \u201eNabucco\u201c verk\u00f6rpert. Ihr Spiel ist einfach nur superb, und ihr samtiger Mezzosopran beeindruckt in Arien wie \u201eUna voce poco fa\u201c und Ensembles wie \u201eDunque io son, tu non m\u00b4inganni\u201c mit virtuosen Koloraturen und Verzierungen auf der ganzen Linie.<\/p>\n<p><b>Pavel Kudinov <\/b>bietet die Arie des Basilio: \u201eLa calunnia \u00e8 un venticello\u201c\u00a0eine Steilvorlage, die Flexibilit\u00e4t und Dynamik seines vielseitigen Basses zu beweisen. Dazu wird mit der Video-Projektion eines Notebook-Bildschirms gezeigt, wie ein Ger\u00fccht \u00fcber sexuelle Bel\u00e4stigung im Bereich eines Orchesters bis hin zu einem mit k\u00fcnstlicher Intelligenz gef\u00e4lschten Foto sich im Internet in rasender Geschwindigkeit verbreitet.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/opernmagazin.de\/deftige-buffa-il-barbiere-di-siviglia-in-der-oper-bonn-stuermisch-gefeiert\/gpbarbier262_c_bettinastoess\/\" rel=\"attachment wp-att-32384 noopener\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-32384\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/gpbarbier262_c_bettinastoess-300x196.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"196\"  \/><\/a>Oper Bonn\/ BARBIERE DI SIVIGLIA\/ Enrico Marabelli, Grisha Martirosyan, Charlotte Quadt, Anton Rositskii\/ Foto: Bettina St\u00f6\u00df<\/p>\n<p>Die Tenorpartie des Almaviva ist bei\u00a0<b>Anton Rositskii<\/b> in besten H\u00e4nden. Er hat diesen leichten, flexiblen Tenor mit scheinbar beliebigen H\u00f6hen und der F\u00e4higkeit zu halsbrecherischen Koloraturen, den man f\u00fcr Belcanto-Opern braucht, und gibt dem Affen Zucker. Seine Kost\u00fcme lassen immer durchblicken, dass er der verkleidete Graf Almaviva ist. Er ist der gefeierte Opernstar, der seinen Smoking durch Chinos und Jacke eines Studenten austauscht, in Nato-Oliv als einquartierter Soldat auftritt und mit dicker Brille als Assistent Basilios, der genau dessen Kleidungsstil, K\u00f6rpersprache und Gesang nachmacht.<\/p>\n<p>Gast <b>Enrico Marabelli<\/b>\u00a0als Dottore Bartolo ist international in italienischen Bassbaritonpartien t\u00e4tig und erg\u00e4nzt das Spektrum der M\u00e4nnerstimmen perfekt. In seiner Arie\u00a0\u201eA un dottor de la mia sorte\u201c\u00a0karikiert er den \u201ealten wei\u00dfen Mann\u201c, gerne mit akademischem Abschluss, den typischen Dottore der Commedia dell\u00b4arte, dem der junge Tenor die begehrte Angebete wegschnappt. Seine Parodie auf Dietrich Fischer-Dieskau, dessen Kunstliedgestaltung er in deutscher Sprache karikiert, ist ein Knaller.<\/p>\n<p><b>Nicole Wacker<\/b>\u00a0als \u00e4ltliche Rezeptionsdame Berta entwickelt ein erstaunliches kom\u00f6diantisches Talent mit Niesanf\u00e4llen und w\u00fcrzt die Ensembles mit exquisiten Spitzent\u00f6nen einer K\u00f6nigin der Nacht, die vermutlich auch Rossini gefallen h\u00e4tten. Ihr \u201eIl vecchiotto cerca moglie\u201c gl\u00e4nzte durch pr\u00e4zise platzierte Spitzent\u00f6ne und eskalierendes Tempo. Wie Wacker alles aus dieser kleinen Rolle herausholt, ist ph\u00e4nomenal.<\/p>\n<p>Mit <b>Miljan Milovic<\/b>\u00a0als Fiorillo,\u00a0<b>Volker Hoeschel<\/b>\u00a0als Ambrogio, <b>Seogjun Jang<\/b> als Polizeioffizier und einem kleinen erlesenen pr\u00e4zise agierenden Herrenchor in der Einstudierung von\u00a0<b>Andr\u00e9 Kellinghaus<\/b>\u00a0werden auch die zahlreichen Ensembles zu temporeichen Kabinettst\u00fccken des Belcanto. Dirigent <b>Matteo Beltrami<\/b> inspiriert das <b>Beethoven Orchester <\/b>zu spritziger Italianit\u00e1, und die Hip-Hopper:innen <b>Jessica Alino<\/b>, <b>Corina Wodwarka<\/b>, <b>Gabriel de Freitas Rolfs<\/b> und <b>Kacper Iwanow<\/b> sorgen nicht nur f\u00fcr optische Abwechslung, sondern \u00fcbernehmen auch kleine Rollen wie einen bedauernswerten Patienten, der auf Bartolos Zahnarztstuhl mit dem Bohrer gequ\u00e4lt wird. Selbst wenn man den \u201eBarbier von Sevilla\u201c schon h\u00e4ufiger gesehen hat, ist man \u00fcberrascht vom rasanten Tempo, von den ungeahnten Gags und von der hohen musikalischen Qualit\u00e4t. Figaro und Rosina lassen die Alten ganz sch\u00f6n alt aussehen! Es ist eine deftige Buffa, bei der sich die Gags \u00fcberschlagen, aber nie zu sehr vom hervorragenden Gesang ablenken.<\/p>\n<p>Es ist ein Pl\u00e4doyer f\u00fcr die Jugend, Selbstironie und die Liebe. Die n\u00e4chsten beiden Vorstellungen sind bis auf wenige Restkarten ausverkauft, die letzte ist am 17. Juni 2026. Am Dienstag, dem 16. Juni 2026 gibt es um 11:00 Uhr eine Schulvorstellung, die ich wegen der bildstarken und witzigen jugendnahen Inszenierung f\u00fcr Sch\u00fcler:innen ab 10 Jahren f\u00fcr geeignet halte. \u00dcbertitel gibt es in deutscher und in englischer Sprache. Die Vorstellung dauert einschlie\u00dflich einer Pause zwei Stunden, 40 Minuten und verspricht einen Genuss ohne Reue.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Rezension von Ursula Hartlapp-Lindemeyer \/ Red. DAS OPERNMAGAZIN<\/strong><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.theater-bonn.de\/de\/programm\/der-barbier-von-sevilla\/227939\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Oper Bonn \/ St\u00fcckeseite<\/a><\/li>\n<li>Titelfoto: Oper Bonn\/ BARBIERE DI SIVIGLIA\/Jessica Alino, Kacper Iwanow, Grisha Martirosyan, Corina Wodwarka\/Foto: Bettina St\u00f6\u00df<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Oper Bonn\/ BARBIERE DI SIVIGLIA\/Grisha Martirosyan\/ Foto: Bettina St\u00f6\u00df Rossinis \u201eBarbiere di Siviglia\u201c spielt sich nicht in Andalusien&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":748499,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1842],"tags":[170988,6690,1741,170989,3364,29,170990,170991,30,146134,170992,170993,170994,170995,170996,38591,1209,38592,170997,170998,170999,38593,38595],"class_list":{"0":"post-748498","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bonn","8":"tag-anton-rositzkii","9":"tag-beethoven-orchester-bonn","10":"tag-bonn","11":"tag-charlotte-quadt","12":"tag-de","13":"tag-deutschland","14":"tag-dirk-hofacker","15":"tag-enrico-marabelli","16":"tag-germany","17":"tag-gioachino-rossini","18":"tag-grisha-martirosyan","19":"tag-il-barbiere-di-siviglia","20":"tag-jessica-rucinski","21":"tag-matteo-beltrami","22":"tag-matthew-wild","23":"tag-nicole-wacker","24":"tag-nordrhein-westfalen","25":"tag-oper-bonn","26":"tag-pavel-kudinov","27":"tag-raphaela-rose","28":"tag-rudi-smit","29":"tag-theater-bonn","30":"tag-ursula-hartlapp-lindemeyer-das-opernmagazin"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115962053094231649","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/748498","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=748498"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/748498\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/748499"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=748498"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=748498"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=748498"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}