{"id":748583,"date":"2026-01-26T15:58:16","date_gmt":"2026-01-26T15:58:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/748583\/"},"modified":"2026-01-26T15:58:16","modified_gmt":"2026-01-26T15:58:16","slug":"ifo-index-stagniert-wirtschaft-ohne-schwung-us-zolldrohungen-zeigen-wirkung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/748583\/","title":{"rendered":"Ifo-Index stagniert: &#8222;Wirtschaft ohne Schwung&#8220; &#8211; US-Zolldrohungen zeigen Wirkung"},"content":{"rendered":"<p>Ifo-Index stagniert&#8220;Wirtschaft ohne Schwung&#8220; &#8211; US-Zolldrohungen zeigen Wirkung<\/p>\n<p>26.01.2026, 16:24 Uhr <\/p>\n<p>Artikel anh\u00f6ren(04:30 min)<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Wetter-Winter-Hafenkraene-im-dichten-Nebel-im-Hafen-von-Hamburg-Deutschland.webp.webp\" alt=\"Wetter-Winter-Hafenkraene-im-dichten-Nebel-im-Hafen-von-Hamburg-Deutschland\"\/>Bruchlandung vermieden &#8211; mehr hat die Wirtschaft zu Jahresbeginn aber noch nicht zu bieten. (Foto: picture alliance \/ imageBROKER)TeilenFolgen auf:<a href=\"https:\/\/www.whatsapp.com\/channel\/0029Va5cdVJD8SDp5YZgYF01\" title=\"Auf WhatsApp folgen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/whatsapp.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><a href=\"https:\/\/news.google.com\/publications\/CAAiEPMdif5mpRNxiLOeUpHCwwsqFAgKIhDzHYn-ZqUTcYiznlKRwsML?hl=de&amp;gl=DE&amp;ceid=DE%3Ade\" title=\"Auf Google News folgen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/google.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><\/p>\n<p class=\"Typography_text-m__XI0da Typography_weight-bold__uT6mq storyline_lead_text_leadtext__q_wg8\">In den deutschen Chefetagen herrscht weiter kein Optimismus. Allerdings hellt sich zu Jahresbeginn die Stimmung im Bau etwas auf. Bei den Dienstleistern jedoch ziehen Wolken auf. Die Hoffnungen ruhen nun auf den gigantischen Krediten des Bundes.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Stimmung in den F\u00fchrungsetagen der deutschen Unternehmen bleibt zum Jahresanfang \u00fcberraschend ged\u00e4mpft. &#8222;Die deutsche Wirtschaft startet ohne Schwung ins neue Jahr&#8220; sagte Ifo-Pr\u00e4sident Clemens Fuest. Die Firmen blickten etwas weniger skeptisch auf ihre Lage als zuletzt, bewerteten ihre Aussichten aber leicht ung\u00fcnstiger. Der Ifo-Gesch\u00e4ftsklimaindex verharrte im Januar auf dem Vormonatswert von 87,6 Punkten. \u00d6konomen hatten nach zwei R\u00fcckg\u00e4ngen in Folge mit einem Anstieg gerechnet. Befragt wurden gut 9000 Manager. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">W\u00e4hrend die lange schw\u00e4chelnde Industrie Boden gutmachen konnte, tr\u00fcbte sich die Stimmung bei den Dienstleistern ein. &#8222;Auch im Tourismus k\u00fchlte das Gesch\u00e4ftsklima merklich ab&#8220;, hie\u00df es. Im Einzel- und Gro\u00dfhandel sowie am Bau ging es etwas bergauf. Ifo-Umfragechef Klaus Wohlrabe erkl\u00e4rte, der Dienstleistungsbereich habe einen Anstieg beim gesamten Gesch\u00e4ftsklima verhindert. &#8222;Die deutsche Wirtschaft startet verhalten ins neue Jahr&#8220;, sagte der Experte. Vom Au\u00dfenhandel k\u00e4men kaum Impulse.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">&#8222;Zwar konnte eine Bruchlandung der Unternehmensstimmung aufgrund der R\u00fccknahme der Zolldrohung durch die USA vermieden werden, doch sie scheint Spuren hinterlassen zu haben&#8220;, sagte Deka-Analyst Andreas Scheuerle. Sp\u00e4testens jetzt werde klar, dass die USA Z\u00f6lle nicht mehr nur zum Erreichen \u00f6konomischer Ziele einsetzten, sondern zunehmend auch, um geopolitische Positionen durchzusetzen. &#8222;Unsicherheit ist die Folge.&#8220; Die Hoffnungen ruhten damit einmal mehr auf den von der Bundesregierung in Aussicht gestellten Reformen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die D\u00fcsseldorfer Mittelstandsbank IKB sprach von einem &#8222;Trauerspiel&#8220;, die Landesbank Baden-W\u00fcrttemberg (LBBW) von einer &#8222;Nullnummer zum Jahresauftakt&#8220;. Man m\u00fcsse in den kommenden Wochen mit mehr Entt\u00e4uschungen bei den Konjunkturdaten rechnen, nachdem es seit Jahresbeginn viele positive \u00dcberraschungen gegeben habe, erkl\u00e4rte LBBW-Analyst Jens-Oliver Niklasch.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Wirtschaft ist nach Ansicht der Bundesbank mit wenig Dynamik ins Jahr gekommen und d\u00fcrfte von Januar bis M\u00e4rz nur verhalten zulegen. Wie aus dem Monatsbericht der Zentralbank hervorgeht, d\u00fcrfte die Lockerung der Haushaltspolitik im Jahresverlauf aber voraussichtlich f\u00fcr st\u00e4rkeren Auftrieb sorgen. \u00d6konomen trauen der Wirtschaft 2026 rund ein Prozent Wachstum zu, vor allem wegen der staatlichen Mehrausgaben f\u00fcr Infrastruktur und Verteidigung.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Auch die bundesweiten Sparkassen rechnen f\u00fcr die Wirtschaft 2026 mit rund einem Prozent Wachstum. &#8222;Gleichzeitig bleibt der Aufschwung fragil&#8220;, warnte der Pr\u00e4sident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV), Ulrich Reuter. &#8222;Ein erheblicher Anteil kommt aus staatlichen Sonderausgaben \u2013 und damit aus einer Sonderkonjunktur, die strukturelle Probleme nicht l\u00f6st.&#8220; Die Politik m\u00fcsse hausgemachte Standortprobleme angehen und B\u00fcrokratie abbauen sowie Genehmigungsprozesse beschleunigen. Zudem m\u00fcsse die Gesellschaft &#8222;Bequemlichkeiten aufgeben&#8220; und sich bewegen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die deutsche Elektro- und Digitalindustrie erwartet nach drei schwierigen Jahren mit Stagnation und R\u00fcckg\u00e4ngen 2026 erstmals wieder Wachstum. &#8222;Die Branche hat sich stabilisiert. Wir rechnen f\u00fcr dieses Jahr wieder mit einem realen Produktionsplus von zwei Prozent&#8220;, sagte der Pr\u00e4sident des Branchenverbandes ZVEI, Gunther Kegel. 2025 sei zumindest besser gelaufen als gedacht. In den ersten elf Monaten 2025 habe es ein Produktionsminus von 0,5 Prozent gegeben. Bef\u00fcrchtet worden sei hier urspr\u00fcnglich ein R\u00fcckgang von zwei Prozent.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-s__wu_cm Typography_weight-normal__pqUbH Typography_color-darkgrey__sZEnP article-detail-footer_source__KslPc\">Quelle: ntv.de, jwu\/rts<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ifo-Index stagniert&#8220;Wirtschaft ohne Schwung&#8220; &#8211; US-Zolldrohungen zeigen Wirkung 26.01.2026, 16:24 Uhr Artikel anh\u00f6ren(04:30 min) Bruchlandung vermieden &#8211; mehr&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":748584,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[175,14574,170,169,29,30,14573,10268,39110,171,174,173,172,55],"class_list":{"0":"post-748583","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-business","9":"tag-clemens-fuest","10":"tag-companies","11":"tag-companies-markets","12":"tag-deutschland","13":"tag-germany","14":"tag-ifo-institut","15":"tag-konjunktur","16":"tag-konjunkturprognosen","17":"tag-markets","18":"tag-maerkte","19":"tag-unternehmen","20":"tag-unternehmen-maerkte","21":"tag-wirtschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115962230749092298","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/748583","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=748583"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/748583\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/748584"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=748583"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=748583"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=748583"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}