{"id":748925,"date":"2026-01-26T19:08:18","date_gmt":"2026-01-26T19:08:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/748925\/"},"modified":"2026-01-26T19:08:18","modified_gmt":"2026-01-26T19:08:18","slug":"eiskalter-wintersturm-legt-weite-teile-der-usa-lahm","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/748925\/","title":{"rendered":"Eiskalter Wintersturm legt weite Teile der USA lahm"},"content":{"rendered":"<p>    <img src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/09380d93fae01991979f8dd4b3c2b3690ddb5116-90837810.jpg\" width=\"1400\" height=\"1050\" alt=\"\" loading=\"eager\" decoding=\"sync\" fetchpriority=\"high\"\/><\/p>\n<p>            Keystone-SDA        <\/p>\n<p>        Schneegest\u00f6ber, Flugchaos und Hunderttausende ohne Strom: Winterliches Extremwetter hat das Leben in vielen Regionen der USA weitgehend zum Erliegen gebracht.\n<\/p>\n<p>        Dieser Inhalt wurde am ver\u00f6ffentlicht    <\/p>\n<p>        26. Januar 2026 &#8211; 15:02\n<\/p>\n<p> (Keystone-SDA) Der Wintersturm erfasste den S\u00fcden, den Mittleren Westen und auch die Ostk\u00fcste der Vereinigten Staaten. F\u00fcr fast 90 Millionen Menschen des Landes gelten weiter Warnungen des US-Wetterdienstes vor extremer K\u00e4lte.<\/p>\n<p>Auch forderten die Auswirkungen von Eisesk\u00e4lte und Schneesturm bereits erste Tote. Die Zeitung \u00abUSA Today\u00bb berichtete unter Berufung auf \u00f6rtliche Beh\u00f6rden von mindestens 13 Toten in f\u00fcnf US-Bundesstaaten seit dem Wochenende, der Sender CNN von mindestens elf. Die in den US-Medien genannten Zahlen schwankten, je nachdem, wie direkt die Todesursachen mit dem Wetter in Zusammenhang gebracht wurden.<\/p>\n<p>Mehrere Menschen erfroren<\/p>\n<p>Als vermutlich erfroren galten demnach f\u00fcnf Menschen, die laut New Yorks B\u00fcrgermeister Zohran Mamdani am Wochenende in der Millionenmetropole tot im Freien gefunden wurden. Eine offizielle Todesursache wurde bisher nicht festgestellt.<\/p>\n<p>Tod durch Unterk\u00fchlung galt auch in den F\u00e4llen von drei Menschen in den US-Bundesstaaten Kansas, Michigan und Texas laut Beh\u00f6rden als wahrscheinlich. Deren Leichen wurden \u2013 teils nach stundenlanger Suche \u2013 jeweils in eisiger K\u00e4lte gefunden. Auch im S\u00fcd-Bundesstaat Louisiana waren am Wochenende zwei M\u00e4nner an Unterk\u00fchlung gestorben.<\/p>\n<p>Mehr als die H\u00e4lfte der US-Bev\u00f6lkerung ist nach Beh\u00f6rdenangaben von dem Wintersturm, der als einer der heftigsten der vergangenen Jahre angek\u00fcndigt worden war, in irgendeiner Form betroffen. In vielen Bundesstaaten wurde der Notstand ausgerufen. So k\u00f6nnen Hilfen schneller bereitgestellt werden. Bundesstaaten und US-Regierung riefen dazu auf, am besten zu Hause zu bleiben.<\/p>\n<p>Insbesondere die Bewohner der s\u00fcdlichen US-Bundesstaaten, in denen empfindliche K\u00e4lte und ausgiebiger Schneefall selten vorkommen, forderte das Wetter heraus: Eisgl\u00e4tte f\u00fchrte unter anderem in Texas und Tennessee zu schweren Verkehrsunf\u00e4llen und Massenkarambolagen auf Fernstrassen, bei denen mindestens zwei Menschen starben.<\/p>\n<p>Stromausf\u00e4lle, ausgestorbene Flugh\u00e4fen und leere Strassen<\/p>\n<p>In der Nacht zum Montag waren immer noch mehr als 820.000 Menschen im S\u00fcden und an der Ostk\u00fcste der USA von Stromausf\u00e4llen betroffen, wie die \u00dcbersichtsseite \u00abpoweroutage.us\u00bb zeigte. Zu den Blackouts kommt es etwa, wenn die Last des Schnees und Eises auf den meist oberirdischen Leitungen zu gross ist.<\/p>\n<p>Auch umknickende B\u00e4ume k\u00f6nnen die Versorgung unterbrechen. Durch fehlende Beheizung des Wassers steige zus\u00e4tzlich die Gefahr, dass h\u00e4usliche Rohre in der K\u00e4lte bersten, warnten Meteorologen des Senders CNN.<\/p>\n<p>In vielen US-Grossst\u00e4dten bleiben die Schulen heute geschlossen. Zum Wochenbeginn machen die Wetterverh\u00e4ltnisse weiter vor allem Reisenden zu schaffen. Tausende Fl\u00fcge waren bereits am Wochenende abgesagt worden. Die Fluggesellschaft Delta k\u00fcndigte an, Fl\u00fcge nach M\u00f6glichkeit wieder umzusetzen.<\/p>\n<p>Der Sturm hat auch Auswirkungen auf den Profi-Sport. Die NBA musste zwei f\u00fcr Sonntag geplante Basketball-Partien absagen \u2013 unter anderem, weil eine Mannschaft wegen des Wetters nicht zum Spiel anreisen konnte.<\/p>\n<p>US-Hauptstadt mal anders<\/p>\n<p>Ein ausgestorbener Flughafen in der US-Hauptstadt Washington \u2013 eigentlich unvorstellbar. Dieser Tage zeigt sich auch am Reagan-Airport jedoch ein extremes Bild: Schalter dicht, Flugzeuge am Boden, so gut wie niemand auf den Terminal-G\u00e4ngen.<\/p>\n<p>Auch jenseits ihres Flughafens bietet die Hauptstadt ein aussergew\u00f6hnliches Bild: Im frostigen Wind ist so gut wie niemand unterwegs, auf den Strassen k\u00e4mpfen sich Einzelne mit dem Auto durch den Schnee. Eisregen hat die Wege gef\u00e4hrlich glatt gemacht, eine hohe Schneedecke versteckt B\u00fcrgersteige und Treppenabg\u00e4nge.<\/p>\n<p>Die Einwohner der Hauptstadt wurden aufgerufen, Taschenlampen bereitzulegen und ihre Handys vorsorglich aufzuladen. Die B\u00fcros der Bundesbeh\u00f6rden sollen heute geschlossen bleiben.<\/p>\n<p>Skier auf den Strassen, Schlitten im Park<\/p>\n<p>Trotz der angespannten Lage pr\u00e4gten am Sonntag auch fr\u00f6hliche Winterszenen das Stadtbild: Mitten in Washington rodelten Kinder die verschneiten H\u00e4nge des Kapitols hinunter, Passanten stiegen auf Skier um.<\/p>\n<p>Auch in der Metropole New York konnten dem Wetter Winterfreuden abgetrotzt werden: Spazierg\u00e4nger genossen am ber\u00fchmten Times Square viel Platz \u2013 ein Ort, der sonst tagt\u00e4glich von Menschenmassen bev\u00f6lkert ist. Zahlreiche Schlittenfahrer str\u00f6mten in den Central Park in Manhattan, wo laut dem Sender CBS News am Sonntag mit fast 30 Zentimetern so hoch Schnee lag wie noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen.<\/p>\n<p>Abseits davon erinnerten die teils leer gefegten Strassen an Zust\u00e4nde w\u00e4hrend der weltweiten Corona-Pandemie, als das \u00f6ffentliche Leben innehielt und viele Leute zu Hause blieben.<\/p>\n<p>Auch Kanadas Metropole Toronto ruft zur Vorsicht auf<\/p>\n<p>In den n\u00e4chsten Tagen bleibt es eiskalt, der US-Wetterdienst warnte vor allem f\u00fcr den Nordosten des Landes vor weiterem starken Schneefall. Der Sturm werde von der Ostk\u00fcste allm\u00e4hlich Richtung Atlantik weiterziehen, hiess es.<\/p>\n<p>Auch der Osten Kanadas erlebt aktuell die eher extremen Ausw\u00fcchse des Winters. Vor allem die Grossstadt Toronto rechnet f\u00fcr heute mit weiteren Schneef\u00e4llen von bis zu 60 Zentimetern, wie die Zeitung \u00abToronto Star\u00bb schreibt. Mehrere Universit\u00e4ten und Schulen blieben vorsorglich geschlossen. Schon am Sonntag hatte die Stadtverwaltung die Menschen dazu aufgerufen, zu Hause zu bleiben und die Wohnungen nur f\u00fcr die allern\u00f6tigsten Erledigungen zu verlassen.<\/p>\n<p>Am Wochenende hatte das Winterwetter auch in Kanada den Flugverkehr beeintr\u00e4chtigt. Alleine am Internationalen Flughafen von Toronto seien mehr als 60 Prozent der mehr als 900 Ank\u00fcnfte und Abfl\u00fcge gestrichen worden, schrieb die Zeitung \u00abThe Globe and Mail\u00bb.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Keystone-SDA Schneegest\u00f6ber, Flugchaos und Hunderttausende ohne Strom: Winterliches Extremwetter hat das Leben in vielen Regionen der USA weitgehend&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":748926,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3977],"tags":[331,332,13,14,15,12,74938,2706,4017,4018,4016,64,4019,4020],"class_list":{"0":"post-748925","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-usa","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-sda-ready-to-publish","15":"tag-ticker","16":"tag-united-states","17":"tag-united-states-of-america","18":"tag-us","19":"tag-usa","20":"tag-vereinigte-staaten","21":"tag-vereinigte-staaten-von-amerika"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115962977020655101","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/748925","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=748925"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/748925\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/748926"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=748925"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=748925"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=748925"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}