{"id":74958,"date":"2025-05-01T04:27:09","date_gmt":"2025-05-01T04:27:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/74958\/"},"modified":"2025-05-01T04:27:09","modified_gmt":"2025-05-01T04:27:09","slug":"berlin-mehrheit-befuerwortet-kuerzungen-fuer-neue-ukraine-fluechtlinge","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/74958\/","title":{"rendered":"Berlin | Mehrheit bef\u00fcrwortet K\u00fcrzungen f\u00fcr neue Ukraine-Fl\u00fcchtlinge"},"content":{"rendered":"<p class=\"bodytext\">Berlin (dpa) &#8211; Die geplante Reduzierung staatlicher Leistungen f\u00fcr Neuank\u00f6mmlinge aus der Ukraine findet in der Bev\u00f6lkerung gro\u00dfen Anklang. Das hat eine repr\u00e4sentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur ergeben.\u00a0<\/p>\n<p>Demnach bef\u00fcrworten mehr als drei von vier Deutschen (77 Prozent), dass neue Kriegsfl\u00fcchtlinge aus der Ukraine bald kein B\u00fcrgergeld mehr erhalten sollen, sondern stattdessen die geringeren Leistungen f\u00fcr Asylbewerber. Elf Prozent der Teilnehmer halten diese Entscheidung der neuen schwarz-roten Koalition f\u00fcr falsch. Zw\u00f6lf Prozent der Befragten trauten sich in dieser Frage kein Urteil zu.<\/p>\n<p>Details m\u00fcssen noch ausbuchstabiert werden<\/p>\n<p>Im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD hei\u00dft es w\u00f6rtlich: \u00abFl\u00fcchtlinge mit Aufenthaltsrecht nach der Massenzustrom-Richtlinie, die nach dem 01.04.2025 eingereist sind, sollen wieder Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz erhalten, sofern sie bed\u00fcrftig sind.\u00bb<\/p>\n<p>Die Bed\u00fcrftigkeit m\u00fcsse zudem durch konsequente und bundesweit einheitliche Verm\u00f6genspr\u00fcfungen nachgewiesen werden.\u00a0<\/p>\n<p>Wie die neue Regelung genau ausgestaltet sein wird, ist allerdings noch nicht bekannt. Asylbewerber erhalten f\u00fcr maximal 36 Monate die niedrigeren Leistungen nach Asylbewerberleistungsgesetz, solange noch keine Aufenthaltserlaubnis erteilt wurde. Ist der Aufenthaltsstatus gekl\u00e4rt, etwa durch Anerkennung als Fl\u00fcchtling, besteht, wenn jemand bed\u00fcrftig ist, Anspruch auf B\u00fcrgergeld.\u00a0<\/p>\n<p>Ukraine-Fl\u00fcchtlinge m\u00fcssen kein Asyl beantragen<\/p>\n<p>F\u00fcr ukrainische Kriegsfl\u00fcchtlinge gilt allerdings seit 2022 EU-weit die \u00abMassenzustrom-Richtlinie\u00bb. Das bedeutet, dass sie einen Aufenthaltsstatus erhalten, ohne einen Asylantrag stellen zu m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Die Fl\u00fcchtlinge aus der Ukraine haben in Deutschland seit dem 1. Juni 2022, wenn sie nicht selbst f\u00fcr ihren Lebensunterhalt sorgen k\u00f6nnen, Anspruch auf B\u00fcrgergeld. Demn\u00e4chst soll sich das \u00e4ndern. Sie sollen wieder die niedrigeren Asylbewerberleistungen erhalten. Diejenigen, die schon l\u00e4nger in Deutschland sind, betrifft diese geplante \u00c4nderung nicht.<\/p>\n<p>Die Geltungsdauer der EU-Richtlinie f\u00fcr die Ukraine-Fl\u00fcchtlinge war bis M\u00e4rz 2026 verl\u00e4ngert worden. Aktuell leben mehr als 1,25 Millionen ukrainische Gefl\u00fcchtete in Deutschland. \u00dcber 60 Prozent der Menschen aus der Ukraine, die seit Beginn des russischen Angriffskriegs am 24. Februar 2022 hierzulande Zuflucht gesucht haben, sind Frauen und M\u00e4dchen.<\/p>\n<p>Von den insgesamt 2.275 Wahlberechtigten, die zwischen vergangenem Freitag und Montag an der YouGov-Umfrage teilnahmen, gab fast jeder Dritte (30 Prozent) an, bislang keine Gefl\u00fcchteten aus der Ukraine kennengelernt zu haben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin (dpa) &#8211; Die geplante Reduzierung staatlicher Leistungen f\u00fcr Neuank\u00f6mmlinge aus der Ukraine findet in der Bev\u00f6lkerung gro\u00dfen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":74959,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[1941,1939,296,1937,29,12148,30,1724,382,1940,1938,317,4649],"class_list":{"0":"post-74958","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-berlin","9":"tag-aktuelle-news-aus-berlin","10":"tag-berlin","11":"tag-berlin-news","12":"tag-deutschland","13":"tag-flachtling","14":"tag-germany","15":"tag-gesellschaft","16":"tag-migration","17":"tag-nachrichten-aus-berlin","18":"tag-news-aus-berlin","19":"tag-ukraine","20":"tag-umfrage"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114430688937439673","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/74958","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=74958"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/74958\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/74959"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=74958"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=74958"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=74958"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}