{"id":750498,"date":"2026-01-27T10:15:12","date_gmt":"2026-01-27T10:15:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/750498\/"},"modified":"2026-01-27T10:15:12","modified_gmt":"2026-01-27T10:15:12","slug":"vertrauensverlust-durch-trump-dollar-verfaellt-immer-weiter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/750498\/","title":{"rendered":"Vertrauensverlust durch Trump: Dollar verf\u00e4llt immer weiter"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/euro-dollar-135.jpg\" alt=\"Euro-Dollar\" title=\"Euro-Dollar | picture alliance \/ Zoonar\"\/><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 27.01.2026 10:21 Uhr<\/p>\n<p class=\"article-head__shorttext\">\n        <strong>Der Dollar hat seine Talfahrt am Devisenmarkt beschleunigt. F\u00fcr Exportnationen wie Deutschland wird das zum Problem. Die US-W\u00e4hrung verliert zunehmend an Vertrauen. <\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Mehr als 1,18 Dollar kostet ein Euro inzwischen. Tendenz weiter steigend. Zum Wochenstart mussten f\u00fcr die Gemeinschaftsw\u00e4hrung sogar zeitweise knapp \u00fcber 1,19 Dollar gezahlt werden. Damit hatte sich sie sich dem Jahreshoch 2025 deutlich gen\u00e4hert.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der Euro wird also immer st\u00e4rker, denn der Dollar verliert aktuell kr\u00e4ftig an Wert. Devisenexperten sind alarmiert. Es sei die &#8222;unberechenbare Politik dieser US-Regierung&#8220; die aus Sicht des Marktes eine Gefahr darstellt, schreibt die Devisenexpertin der Commerzbank, Thu Lan Nguyen, in einem Kommentar.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Es bestehe die M\u00f6glichkeit, dass eine Grenze \u00fcberschritten wird, an der es kein Zur\u00fcck mehr gebe &#8211; &#8222;ein Kipppunkt&#8220;, nach dem die US-W\u00e4hrung unkontrolliert abwerten k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>    US-Notenbank Fed unter Druck<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Vor allem der Streit \u00fcber die Zinspolitik der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) belastet den Dollar derzeit. Der Druck, den die Trump-Administration auf die eigentlich unabh\u00e4ngigen W\u00e4hrungsh\u00fcter aus\u00fcbt, l\u00e4sst das Vertrauen in die wichtigste Notenbank der Welt und ihre W\u00e4hrung schwinden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Investoren reduzieren reihenweise ihre Positionen in Dollar, weil sie um die Unabh\u00e4ngigkeit der Notenbank f\u00fcrchten. Doch auch Au\u00dfen- und Innenpolitik spielen inzwischen eine immer gr\u00f6\u00dfere Rolle.<\/p>\n<p>    Gr\u00f6nland und Minneapolis belasten<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Allein dass der US-Pr\u00e4sident gleich acht europ\u00e4ischen Staaten wegen des Streits um Gr\u00f6nland mit Strafz\u00f6llen drohte, hat W\u00e4hrungsexperten alarmiert. Das zeige, dass Donald Trump seine Z\u00f6lle nicht mehr nur f\u00fcr die Durchsetzung \u00f6konomischer Ziele nutze, sondern auch bei politischen Auseinandersetzungen, hie\u00df es dazu.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Und auch die T\u00f6tung von zwei US-B\u00fcrgern bei Aktionen der US-Einwanderungsbeh\u00f6rde ICE in Minnesota hat l\u00e4ngst Wirtschaft und Finanzm\u00e4rkte erreicht.<\/p>\n<p>    Widerstand gegen ICE-Vorgehen w\u00e4chst<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Am Wochenende hatten sich gut 60 Vorstandschefs gro\u00dfer Unternehmen zu Wort gemeldet. Sie verlangten eine Deeskalation und ein Ende der Gewalt durch die Mitarbeiter von Einwanderungsbeh\u00f6rde und Grenzschutz in den USA. Unter ihnen sind auch namhafte Firmen wie der Technologiekonzern 3M, der Gesundheitskonzern UnitedHealth oder der Handelsriese Target.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Demokraten im US-Senat drohten ihrerseits mit einem erneuten Shutdown in den USA. Sie wollen dem Etat f\u00fcr das zust\u00e4ndige Ministerium f\u00fcr die Einwanderungsbeh\u00f6rde ICE nicht zustimmen. Ein erneuter Regierungsstillstand w\u00e4re die Folge. Und w\u00fcrde den Dollar voraussichtlich weiter belasten.<\/p>\n<p>    Sorge bei Exporteuren<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">In Deutschland wird diese Entwicklung mit Sorge beobachtet. Denn wenn der Euro durch den Dollar-Verfall steigt, werden Exporte auf dem Weltmarkt teurer. Und das betrifft nicht nur Deutschland und die EU.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Auch in der Exportnation Japan betrachtet man die Entwicklung in den USA mit Argusaugen. Der Yen hat gegen\u00fcber dem Dollar noch st\u00e4rker zugelegt, als der Euro. Die japanische Notenbank brachte deshalb zuletzt sogar eine Intervention am Devisenmarkt in Spiel.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 27.01.2026 10:21 Uhr Der Dollar hat seine Talfahrt am Devisenmarkt beschleunigt. 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