{"id":750537,"date":"2026-01-27T10:35:20","date_gmt":"2026-01-27T10:35:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/750537\/"},"modified":"2026-01-27T10:35:20","modified_gmt":"2026-01-27T10:35:20","slug":"duesseldorf-fluchtministerin-paul-zu-ruecktritt-muss-ruhe-zurueckkehren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/750537\/","title":{"rendered":"D\u00fcsseldorf | Fluchtministerin Paul zu R\u00fccktritt: muss Ruhe zur\u00fcckkehren"},"content":{"rendered":"<p>D\u00fcsseldorf (dpa) &#8211; Nordrhein-Westfalens Fluchtministerin Josefine Paul (Gr\u00fcne) hat ihren \u00fcberraschenden R\u00fccktritt vom Amt mit einer \u00abzunehmenden Polarisierung\u00bb um ihre Person begr\u00fcndet. Damit werde das eigentliche Ziel des Untersuchungsausschusses des Landtags zum Solinger Terroranschlag vom August 2024 \u00fcberlagert, sagte die 43-j\u00e4hrige Gr\u00fcnen-Politikerin in D\u00fcsseldorf. Dabei m\u00fcsse es um eine sorgf\u00e4ltige und unvoreingenommene Aufkl\u00e4rung im Sinne der Opfer des Terroranschlags, ihrer Angeh\u00f6rigen und Hinterbliebenen gehen.<\/p>\n<p>Paul war im Zuge der Aufarbeitung des Attentats mit drei Toten unter Druck geraten. Ihr wurden eine schleppende Kommunikation und Verschleierung der regierungsinternen Abl\u00e4ufe vorgeworfen.<\/p>\n<p>Ministerin \u00e4u\u00dfert Selbstkritik<\/p>\n<p>\u00abMir ist heute bewusst, dass eine fr\u00fchzeitige Kommunikation nach dem Anschlagswochenende besser gewesen w\u00e4re &#8211; auch wenn zu diesem Zeitpunkt noch kein vollst\u00e4ndiges Bild der asylrechtlichen Aspekte vorlag\u00bb, r\u00e4umte Paul ein. \u00abDas erkenne ich selbstkritisch an.\u00bb<\/p>\n<p>Ihr sei immer an einer transparenten und umfassenden Aufkl\u00e4rung der asylrechtlichen Fragen gelegen gewesen. \u00abIn den letzten Wochen ist in der \u00d6ffentlichkeit jedoch der Eindruck entstanden, ich oder gar Mitarbeitende des Ministeriums w\u00fcrden diese Transparenz behindern.\u00bb Das sei unzutreffend. \u00abIch hoffe, dass mit meinem R\u00fccktritt der notwendige Fokus, die Sachlichkeit und Ruhe in die Aufkl\u00e4rung zur\u00fcckkehren.\u00bb<\/p>\n<p>Paul seit Monaten in Erkl\u00e4rungsnot<\/p>\n<p>Nach dem \u00fcberraschenden Auftauchen einer bisher unbekannten SMS der Gr\u00fcnen-Politikerin kurz nach dem islamistisch motivierten Anschlag hatten SPD und FDP Ministerpr\u00e4sident Hendrik W\u00fcst (CDU) ein Ultimatum gestellt: Bis zum 30. Januar sollte dem zust\u00e4ndigen Untersuchungsausschuss die gesamte dienstliche Chat-Kommunikation Pauls vom Anschlagswochenende vorgelegt werden. Paul war bereits f\u00fcr M\u00e4rz in den Untersuchungsausschuss geladen.<\/p>\n<p>\u00abSelbstverst\u00e4ndlich werde ich dem Untersuchungsausschuss als Zeugin zur Verf\u00fcgung stehen und meinen Beitrag zur Aufarbeitung auch hier leisten\u00bb, versicherte Paul. \u00abDie Aufarbeitung des Anschlags und das Interesse der Betroffenen m\u00fcssen \u00fcber parteipolitischen Auseinandersetzungen stehen.\u00bb<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"D\u00fcsseldorf (dpa) &#8211; Nordrhein-Westfalens Fluchtministerin Josefine Paul (Gr\u00fcne) hat ihren \u00fcberraschenden R\u00fccktritt vom Amt mit einer \u00abzunehmenden Polarisierung\u00bb&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":750538,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1831],"tags":[3364,29,3405,30,1985,1209,139],"class_list":{"0":"post-750537","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-duesseldorf","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-duesseldorf","11":"tag-germany","12":"tag-landtag","13":"tag-nordrhein-westfalen","14":"tag-regierung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115966622014288148","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/750537","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=750537"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/750537\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/750538"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=750537"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=750537"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=750537"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}