{"id":751234,"date":"2026-01-27T17:03:11","date_gmt":"2026-01-27T17:03:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/751234\/"},"modified":"2026-01-27T17:03:11","modified_gmt":"2026-01-27T17:03:11","slug":"das-ist-das-groesste-hindernis-fuer-investitionen-in-deutschland-sagen-unternehmer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/751234\/","title":{"rendered":"Das ist das gr\u00f6\u00dfte Hindernis f\u00fcr Investitionen in Deutschland, sagen Unternehmer"},"content":{"rendered":"<p>Die Bundesregierung will den Standort Deutschland f\u00fcr Investitionen attraktiver machen. Eine neue Umfrage zeigt nun, welche Ma\u00dfnahmen wirklich vielversprechend sind \u2013 und was sich aus Sicht der Betriebe noch dringend \u00e4ndern muss. Dabei liegt eine Forderung klar an Platz eins.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Deutsche <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/themen\/unternehmen\/\" target=\"_blank\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.businessinsider.de\/themen\/unternehmen\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">Unternehmen<\/a> sehen ausbleibende Reformen des Sozialstaats als gr\u00f6\u00dftes Hindernis f\u00fcr Investitionen in den Standort Deutschland. 61 Prozent der befragten Firmen rechnen damit, dass ihre Lohnnebenkosten im laufenden Jahr weiter steigen werden, wie aus einer aktuellen Befragung des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) hervorgeht, die WELT AM SONNTAG vorliegt.<\/p>\n<p>Als zweites gro\u00dfes Hindernis nennen die Unternehmen die von US-Pr\u00e4sident Donald Trump betriebene Zollpolitik, hier rechnen 40 Prozent mit einem negativen Einfluss auf ihre Bereitschaft, zu investieren.<\/p>\n<p>Schon jetzt bleibt die Investoren-Aktivit\u00e4t am Standort den Analysten zufolge hinter dem Niveau von vor etwa sieben Jahren zur\u00fcck, sie liege um fast ein Viertel niedriger als 2019. Die Bundesregierung machte die St\u00e4rkung von Investitionen deshalb zum politischen Ziel. <\/p>\n<p>Nach den Auswirkungen ausgew\u00e4hlter Ma\u00dfnahmen befragt, gaben die Firmen an, dass sie positive Effekte unter anderem vom B\u00fcrokratieabbau erwarten. 88 Prozent rechnen damit, dass dieser den Standort innerhalb des laufenden Jahres f\u00fcr Investitionen attraktiver machen wird. 84 Prozent sagen, dass sich die beabsichtigte Senkung der Energiekosten positiv auf ihre Investitionst\u00e4tigkeit in Deutschland auswirken werde. 73 Prozent glauben, dass die Vorhaben der Bundesregierung zur Digitalisierung gut f\u00fcr Investitionen sind.<\/p>\n<p>Deutlich skeptischer blicken die Firmen hingegen auf die Pl\u00e4ne f\u00fcr staatliche Investitionen, wovon das neue Schuldenpaket in H\u00f6he von 500 Milliarden Euro den gr\u00f6\u00dften Anteil ausmacht. Hier erwarten lediglich 58 Prozent einen positiven Effekt auf ihr Investitionsverhalten. <\/p>\n<p>Laut der IW-Umfrage rechnen die Unternehmen hier aber zumindest langfristig mit positiven Effekten. F\u00fcr das laufende Jahr sagen zudem 52 Prozent der Betriebe, dass die politischen Vorhaben im Bereich der Verkehrsinfrastruktur zu mehr Investitionen f\u00fchren werden.<\/p>\n<p>Insgesamt gingen viele der bisher von der Regierung getroffenen Ma\u00dfnahmen \u201ein die richtige Richtung\u201c, so das IW. Handlungsbedarf gebe es aber weiterhin, wie ein internationaler Vergleich zeigt. Unter den 45 Mitgliedstaaten der Industriel\u00e4nder-Organisation OECD liegt Deutschland nur auf Platz 12. <\/p>\n<p>Gegen\u00fcber anderen Nationen verbesserten sich die Bedingungen f\u00fcr die Industrie in Deutschland laut IW zudem weniger schnell. Die Umfrage ist Teil einer Konjunkturumfrage unter knapp 2000 Unternehmen am Standort Deutschland.<\/p>\n<p><b>Dieser Artikel wurde f\u00fcr das Wirtschaftskompetenzcenter von WELT und <\/b><a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.businessinsider.de\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><b>Business Insider<\/b><\/a><b> erstellt.<\/b><\/p>\n<p><a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/autor\/felix-seifert\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/autor\/felix-seifert\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><b>Felix Seifert<\/b><\/a><b> ist Redakteur im Ressort Wirtschaft und Innovation. Er schreibt unter anderem \u00fcber die Themen <\/b><a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/karriere\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/karriere\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><b>Karriere<\/b><\/a><b>, Verbraucher, Mittelstand und <\/b><a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/finanzen\/immobilien\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/finanzen\/immobilien\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><b>Immobilien<\/b><\/a><b>.<\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Bundesregierung will den Standort Deutschland f\u00fcr Investitionen attraktiver machen. 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