{"id":75189,"date":"2025-05-01T06:35:09","date_gmt":"2025-05-01T06:35:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/75189\/"},"modified":"2025-05-01T06:35:09","modified_gmt":"2025-05-01T06:35:09","slug":"ver-di-chef-werneke-warnt-vor-ende-des-acht-stunden-tags","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/75189\/","title":{"rendered":"Ver.di-Chef Werneke warnt vor Ende des Acht-Stunden-Tags"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 01.05.2025 07:41 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Der Acht-Stunden-Arbeitstag gilt als gro\u00dfe Errungenschaft der Gewerkschaften &#8211; doch die wohl n\u00e4chste Bundesregierung aus Union und SPD m\u00f6chte ihn aufweichen. Werneke warnt vor &#8222;massivem Druck&#8220; auf Besch\u00e4ftigte.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer Chef der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, Frank Werneke, stellt sich anl\u00e4sslich des Tag der Arbeits am 1. Mai gegen Pl\u00e4ne von Union und SPD, Regeln f\u00fcr die t\u00e4gliche H\u00f6chstarbeitszeit aufzuweichen. &#8222;Damit werden 13 Stunden Arbeit am St\u00fcck m\u00f6glich und rechtlich zul\u00e4ssig&#8220;, sagte Werneke laut einer Mitteilung. Die Belastung f\u00fcr Besch\u00e4ftigte in Deutschland werde &#8222;unertr\u00e4glich&#8220;, sollte die wohl n\u00e4chste Bundesregierung an ihren Pl\u00e4nen festhalten.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nSchwarz-Rot will laut Koalitionsvertrag die M\u00f6glichkeit einer w\u00f6chentlichen anstatt einer t\u00e4glichen H\u00f6chstarbeitszeit schaffen. Standards im Arbeitsschutz und die geltenden Ruhezeitregelungen sollen dabei jedoch beibehalten werden. Der Acht-Stunden-Tag gilt seit 1918 in Deutschland. Im Arbeitszeitgesetz hei\u00dft es heute: &#8222;Die werkt\u00e4gliche Arbeitszeit der Arbeitnehmer darf acht Stunden nicht \u00fcberschreiten.&#8220; Nur in Ausnahmen sind zehn Stunden pro Tag m\u00f6glich.<\/p>\n<p>    Ver.di: Angriff auf Sozialstaat und Schutzrechte<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer Gewerkschaftsvorsitzende stellt sich hinter die aus seiner Sicht Leidtragenden: &#8222;Abertausende Besch\u00e4ftigte im Handel, in der Paketzustellung, der Logistik, der Pflege und in vielen anderen Bereichen werden massiv unter Druck gesetzt.&#8220; Werneke warnte, dass &#8222;unter dem Deckmantel angeblichen B\u00fcrokratieabbaus&#8220; der Sozialstaat und Schutzrechte angegriffen w\u00fcrden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIn Deutschland werde nicht zu wenig gearbeitet, argumentiert der Gewerkschaftler. &#8222;Die Besch\u00e4ftigten schieben 600 Millionen \u00dcberstunden vor sich her und k\u00f6nnen sie wegen der Arbeitsbelastung nicht abbauen&#8220;, so Werneke. Auch von den Jusos, der Jugendorganisation der SPD, hatte es Kritik an den Koalitionspl\u00e4nen zur Arbeitszeit gegeben.<\/p>\n<p>    Handelsverband: Mitarbeiter wollen mehr Flexibilit\u00e4t<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nUnter anderem der Handelsverbands Deutschland (HDE) hatte sich <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/innenpolitik\/arbeitszeit-koalitionsverhandlungen-100.html\" title=\"Handelsverband f\u00fcr Vorschlag zu w\u00f6chentlicher H\u00f6chstarbeitszeit\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">positiv zu den Pl\u00e4nen von Schwarz-Rot ge\u00e4u\u00dfert<\/a> und von einer &#8222;Win-Win-Situation&#8220; gesprochen. &#8222;Auch unsere Mitarbeiter w\u00fcnschen sich mehr Flexibilit\u00e4t&#8220;, hatte der HDE-Pr\u00e4sident, Alexander von Preen, gesagt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 01.05.2025 07:41 Uhr Der Acht-Stunden-Arbeitstag gilt als gro\u00dfe Errungenschaft der Gewerkschaften &#8211; doch die wohl n\u00e4chste Bundesregierung&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":75190,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[331,332,1141,3364,29,30,13,14,15,12,6816],"class_list":{"0":"post-75189","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-arbeitszeit","11":"tag-de","12":"tag-deutschland","13":"tag-germany","14":"tag-headlines","15":"tag-nachrichten","16":"tag-news","17":"tag-schlagzeilen","18":"tag-verdi"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114431192347236639","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/75189","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=75189"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/75189\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/75190"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=75189"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=75189"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=75189"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}