{"id":751972,"date":"2026-01-28T00:02:20","date_gmt":"2026-01-28T00:02:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/751972\/"},"modified":"2026-01-28T00:02:20","modified_gmt":"2026-01-28T00:02:20","slug":"sachsen-will-via-bundesrat-fahrschulausbildung-modernisieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/751972\/","title":{"rendered":"Sachsen will via Bundesrat Fahrschulausbildung modernisieren"},"content":{"rendered":"<p>Sachsen will \u00fcber eine Bundesratsinitiative die Fahrschulausbildung in Deutschland modernisieren. In erster Linie geht es darum, die Kosten zu d\u00e4mpfen. Der F\u00fchrerschein sei sehr teuer geworden und dauere sehr lange, sagte Verkehrsministerin Regina Kraushaar (CDU) nach der Kabinettssitzung in Dresden. Der F\u00fchrerschein d\u00fcrfe nicht vom Geldbeutel abh\u00e4ngen.<\/p>\n<p>Verkehrssicherheit soll Ma\u00dfstab bleiben<\/p>\n<p>\u00abDer F\u00fchrerschein ist f\u00fcr viele junge Menschen, gerade im l\u00e4ndlichen Raum, keine Option, sondern Voraussetzung f\u00fcr Ausbildung, Arbeit, Familie und Freizeit\u00bb, betonte Kraushaar. Die Bundesratsinitiative setze dort an, wo Kosten entst\u00fcnden. \u00abWir brauchen weniger Wiederholungen, weniger Leerlauf, und wir brauchen deutlich mehr Planbarkeit wie auch klare Qualit\u00e4tsstandards.\u00bb Sachsen verspreche sich einen deutlichen Schub von digitalen Lernformen. Der Ma\u00dfstab bleibe aber die Verkehrssicherheit.\u00a0<\/p>\n<p>Sachsen fordert moderne Standards f\u00fcr Ausbildung<\/p>\n<p>Sachsen fordert mit der Initiative Tempo und Klarheit vom Bund. Aus den bisherigen Eckpunkten m\u00fcsse rasch ein Referentenentwurf folgen, hie\u00df es. Auch Fahrschulen und Fahrsch\u00fcler brauchten schnell Klarheit, was sich \u00e4ndert. F\u00fcr die Ausbildung selbst fordert Sachsen moderne Standards. Theorie, Praxis und selbstst\u00e4ndiges Lernen m\u00fcssten besser verzahnt werden, sagte Kraushaar.\u00a0<\/p>\n<p>Pr\u00fcfungen sollen schon mit 16 Jahren m\u00f6glich sein<\/p>\n<p>Nach Angaben von Wirtschaftsminister Dirk Panter (SPD) ist Sachsen zudem daf\u00fcr, dass Pr\u00fcfungen schon mit 16 Jahren m\u00f6glich sind. Er stellte auch einen Bezug zum Arbeitsmarkt her. \u00abF\u00fcr viele Betriebe ist Mobilit\u00e4t eine Voraussetzung, um Ausbildung und Arbeit \u00fcberhaupt zu erm\u00f6glichen &#8211; im Handwerk, in der Pflege oder in der Logistik.\u00bb<\/p>\n<p>Viele Fahrlehrer in Sachsen sind schon \u00e4lter als 65 Jahre<\/p>\n<p>Kraushaar zufolge gibt es in Sachsen derzeit 554 Fahrschulen, 409 im eher l\u00e4ndlichen Raum, 145 in den drei kreisfreien St\u00e4dten. Insgesamt seien rund 2.200 Fahrlehrerinnen und Fahrlehrer erfasst, etwa ein Viertel davon schon \u00e4lter als 65. Die Durchfallrate sei hoch und liege in der Theoriepr\u00fcfung bei 44 Prozent und in der Praxis bei 40 Prozent. In Sachsen kostet der F\u00fchrerschein im Schnitt rund 3.300 Euro.<\/p>\n<p>Kraushaar stellte aber auch klar: \u00abWer den F\u00fchrerschein braucht, sollte jetzt nicht auf eine vermeintlich billigere Zukunft hoffen. Es ist keine Reform per Zuruf.\u00bb<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Sachsen will \u00fcber eine Bundesratsinitiative die Fahrschulausbildung in Deutschland modernisieren. 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