{"id":75207,"date":"2025-05-01T06:45:08","date_gmt":"2025-05-01T06:45:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/75207\/"},"modified":"2025-05-01T06:45:08","modified_gmt":"2025-05-01T06:45:08","slug":"wir-duerfen-die-ansiedlung-von-tsmc-in-dresden-nicht-vermasseln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/75207\/","title":{"rendered":"Wir d\u00fcrfen die Ansiedlung von TSMC in Dresden nicht vermasseln"},"content":{"rendered":"<p>Auch wenn es etwas ruhig um die Gro\u00dfansiedlung des Taiwanesischen Chipherstellers TSMC im Dresdner Norden geworden ist, Experten werten das als gutes Zeichen. &#8222;Es scheint alles nach Plan zu laufen&#8220;, sagte Dresdens IHK-Chef Lukas Rohleder am Montagabend im Presseclub Dresden. Die Stadt Dresden ist auf dem Weg, ein bedeutendes Mikroelektronikzentrum in Europa zu werden. &#8222;TSMC ist die gr\u00f6\u00dfte Ansiedlung, die es im Freistaat Sachsen jemals gab&#8220;, sagte Wirtschaftsminister Dirk Panter (SPD).<\/p>\n<p>Aber er machte auch deutlich: &#8222;Wir d\u00fcrfen diese Ansiedlung jetzt nicht vermasseln.&#8220; Gro\u00dfe Herausforderungen warten auf alle Beteiligten von Land, Stadt Dresden und den umliegenden Landkreisen und Kommunen sowie den Versorgern. Das f\u00e4ngt bei der Ausbildung von Fachkr\u00e4ften an geht \u00fcber die Wasserversorgung der Industrie bis hin zu den Themen Wohnen, Schule und Kitas f\u00fcr die Besch\u00e4ftigten. Vor allem letzteres scheint noch nicht richtig gekl\u00e4rt zu sein.<\/p>\n<p>Panter machte auch auf Bef\u00fcrchtungen des Mittelstandes in Sachsen aufmerksam, der neue Chipriese k\u00f6nnte gut ausgebildete Arbeitskr\u00e4fte von einheimischen Firmen abwerben, weil er einfach besser bezahlen kann. Sachsens Unternehmen bilden Azubis aus und verlieren sie dann an den neuen Konzern. In diesem Zusammenhang verweis der Minister auf die n\u00f6tige Zuwanderung von Fachkr\u00e4ften aus dem Ausland. Anders werde es nicht funktionieren.<\/p>\n<p>Im August 2023 k\u00fcndigte TSMC den Bau einer Halbleiterfabrik in Dresden im Rahmen eines Joint Ventures an. Daran sollen Bosch, Infineon und NXP Semiconductors mit je 10 Prozent beteiligt sein. Den Rest h\u00e4lt TSMC. Die Investitionssumme liegt bei etwa 10 Milliarden Euro. Das Vorhaben soll mit ca. 5 Milliarden Euro vom Bund gef\u00f6rdert werden. Der Bau in Dresden-Nord hat bereits begonnen. Geplant ist, ab Ende 2027 mit 2.000 Mitarbeitern auf monatlich 40.000 Wafern mit 300 mm Durchmesser Chips mit Strukturbreiten von 22\u201328 und 12\u201316 nm herzustellen. <\/p>\n<p>Analog zum Mutterkonzern soll das Joint Venture ESMC \u2013 European Semiconductor Manufacturing Company hei\u00dfen. Das ESMC-Werk wird westlich des Dresdner Flughafens im Airport Park gebaut, neben dem im Juni 2021 er\u00f6ffneten Halbleiterwerk der Robert Bosch GmbH. Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer vor Ort ist Christian Koitzsch, ehemaliger Chef von Bosch in Dresden.<\/p>\n<p>Autor: Ulf Mallek<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Auch wenn es etwas ruhig um die Gro\u00dfansiedlung des Taiwanesischen Chipherstellers TSMC im Dresdner Norden geworden ist, Experten&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":75208,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1835],"tags":[32644,7133,32647,32645,3364,29,32643,2386,32642,30,14108,32646,859,32641],"class_list":{"0":"post-75207","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-dresden","8":"tag-lukas-rohleder","9":"tag-chipindustrie","10":"tag-chipindustrie-dresden","11":"tag-christian-koitzsch","12":"tag-de","13":"tag-deutschland","14":"tag-dirk-panter","15":"tag-dresden","16":"tag-esmc","17":"tag-germany","18":"tag-mikroelektronik","19":"tag-presseclub-dresden","20":"tag-sachsen","21":"tag-tsmc-dresden"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114431231486883066","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/75207","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=75207"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/75207\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/75208"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=75207"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=75207"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=75207"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}